Wir suchen zum 1. Februar 2018 eine/n Kollegin/Kollegen für  die Projektadministration

Zu den Aufgaben gehören:

  • Eigenverantwortliche finanztechnische Abwicklung von Drittmittelprojekten (BMZ)
  • Beratung von ausländischen Partnerorganisationen und Entwicklungshelfer/innen in Finanzverwaltung und Abrechnung
  • Erstellen von Verwendungsnachweisen und Mittelanforderungen
  • Überwachung der Finanzplanung, Budgetkontrolle
  • Prüfung von Testaten vereidigter Buchprüfer
  • Projektbuchhaltung und weitere projektbezogene administrative Arbeiten

 

Wir wünschen uns von Ihnen:

  • Abgeschlossenes einschlägiges Bachelor- oder Fachhochschulstudium im kaufmännischen Bereich oder vergleichbarer Abschluss
  • Berufserfahrung und ausgewiesene Kenntnisse in der Bewirtschaftung öffentlicher Mittel im NRO-Bereich (BHO, BNBest-P, Vergaberecht, BRKG)
  • praktische Kenntnisse mit IT-gestützter Buchhaltung (Lexware) und Kenntnisse gängiger Office-Anwendungen (Excel, Word)
  • gute englische Sprachkenntnisse, Französisch wünschenswert
  • selbständige, zielorientierte und sorgfältige Arbeitsweise
  • Kommunikations- und Teamfähigkeit
  • entwicklungspolitisches Interesse und Bereitschaft zu Projektreisen

 

Es erwartet Sie ein verantwortungsvolles und vielseitiges Arbeitsgebiet mit Weiterbildungsmöglichkeiten in einem motivierten und erfahrenen Team mit flachen Hierarchien. Vergütung nach Haustarif (TVöD Bund E9b) bei 25 Wochenstunden mit flexibler, familienfreundlicher Arbeitszeitregelung. Diese Stelle ist vorerst auf zwei Jahre befristet, eine Entfristung wird angestrebt.

 

Wir laden insbesondere auch Menschen mit Migrationshintergrund ein, sich zu bewerben. Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Anschreiben, CV, relevante Arbeitszeugnisse, max. 5 MB) ausschließlich in elektronischer Form und unter Bezug auf den  Ausschreibungsort bis zum 14. Januar 2018 an bewerbungen@wfd.de

 

04.01.2018

Gepostet in: Aktuelles, Stellenangebote

Wir bieten ab dem 13.02.2017 einen Praktikumsplatz im Bereich
Spenderkommunikation & Projektpartnerschaften

Die Aufgaben:

  • Kommunikation mit SpenderInnen und Partnerschaftsgruppen
  • Unterstützung bei Fundraising-Aktivitäten
  • Unterstützung bei der Organisation von Veranstaltungen
  • Redaktionelle Arbeiten für Projektberichte, Webauftritt, Newsletter und WFD-Magazin
  • Unterstützung bei Verwaltungstätigkeiten wie der Betreuung von Datenbanken

Ihr Profil:

  • Interesse an entwicklungspolitischen Themen
  • sehr gute kommunikative und redaktionelle Fähigkeiten
  • Organisationstalent und eigenverantwortliche Arbeitsweise
  • Einsatzbereitschaft, Flexibilität und Zuverlässigkeit
  • sicherer Umgang mit dem Internet sowie den gängigen Office-Programmen
  • fortgeschrittenes Hochschulstudium in einem für die Entwicklungszusammenarbeit
    relevanten Bereich
  • eingeschriebene/r StudentIn

Wir bieten:

  • Abwechslungsreiche und interessante Aufgaben
  • einen guten Einblick in die Arbeit einer entwicklungspolitischen Nichtregierungsorganisation
  • vielseitige Vernetzungsmöglichkeiten in Berlin und darüber hinaus
  • ein angenehmes und offenes Arbeitsklima

Dauer: 3 Monate
Umfang: ab 32 Stunden/Woche, gern mehr

Die Bewerbung von Menschen mit Migrationshintergrund ist ausdrücklich erwünscht, Deutsch-
Kenntnisse mind. auf B2-Niveau sind Voraussetzung.

Sie erhalten eine Aufwandsentschädigung von 200 Euro pro Monat.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungen mit Anschreiben, tabellarischem Lebenslauf und relevanten
Praktikums- oder Arbeitszeugnissen per E-Mail bis zum 15.01.2018 an Marsha Linnartz unter
spenderkommunikation@wfd.de.

Die Auswahlgespräche werden voraussichtlich in der darauffolgenden Woche stattfinden.
Bitte geben Sie in Ihrem Anschreiben Ihre zeitliche Verfügbarkeit an.

20.12.2017

Gepostet in: Aktuelles, Stellenangebote

Von Flavio Hell, erschienen im amosaktuell

Flavio Hell ist in der zwöflten Klasse und berichtet in der Schülerzeitung des Amos Comenius Gymnasiums Bonn über einen Diskussionsabend mit PolitkerInnen, SchülerInnen und Hans-Jörg Friedrich vom Weltfriedensdienst.

Am 12. September 2017 um 19:30 Uhr fand am Amos eine Podiumsdiskussion mit Bonner Politikerinnen und Politikern statt. Unter dem Motto „Fluchtwege? – Auswege! Die deutsche Afrika-Politik auf dem Prüfstand“ wurden Eltern, Schüler/innen und Lehrer/innen sowie Außenstehende dazu eingeladen, sich die Meinungen der Bonner Spitzenkandidat/innen der etablierten Parteien anzuhören und anschließend selbst Fragen zu stellen. Nachdem ausführlich über die Afrikapolitik debattiert wurde, konnten auch Fragen zu anderen Themen vom Publikum an die Politiker/innen gestellt werden.

Der Diskussionsabend (von links nach rechts): Claudia Lücking-Michel, Hans-Jörg Friedrich, Ulrich Kelber, Simone Pott, Katja Dörner Foto: Ian Umlauff

Anlass dieser Podiumsdiskussion war ein offener Brief des Nord-Süd-Kreises am Amos, welcher sich bereits seit Jahren für die Wiedererlangung der Ernährungssouveränität im Senegal einsetzt, an Kandidat/innen in Bonn für die Bundestagswahl 2017. Eingeladen waren die Spitzenkandidat/innen der CDU (Claudia Lücking-Michel), der SPD (Ulrich Kelber), der FDP (Alexander Graf Lambsdorff), von Bündnis 90 Die Grünen (Katja Dörner) und Die Linke (Jürgen Repschläger). Der Vertreter der Linken war zeitlich verhindert, die FDP hatte nicht auf die Einladung geantwortet. Zusätzlich zu den Politikerinnen und Politikern nahm auch Hans-Jörg Friedrich vom Weltfriedensdienst teil, um als Sachverständiger mitzudiskutieren und Fachfragen zu klären. Geleitet wurde die Diskussion von Simone Pott, Pressesprecherin der Deutschen Welthungerhilfe.
Nach einer kurzen Einleitung durch Herrn Weigeldt stellten einige Vertreter/innen des Nord-Süd-Kreises ihren Brief an die Politiker/innen vor. In diesem wurden die Missstände im Senegal und auch die damit in Verbindung stehenden Forderungen, wie die Bekämpfung des Landgrabbings und der Wiederaufbau des Kleinbauerntums in Afrika, an die Politik angesprochen. Durch Landgrabbing sichern sich große Konzerne oder z. B. Banken riesige Mengen Land und entziehen so den Gemeinden oder Kleinbauern vor Ort die Möglichkeit, Nahrung für sich selbst oder den Verkauf anzubauen.
Zunächst hatten alle an der Diskussion Beteiligten die Möglichkeit, zu diesen Forderungen Stellung zu nehmen und auch ihre Ziele für die Zukunft vorzustellen. Alle drei Politiker/innen waren sich einig, dass das Landgrabbing gestoppt werden müsse. Zudem plädierte Ulrich Kelber dafür, dass Afrika zur wirtschaftlichen Stabilisierung den Import von Lebensmitteln abschaffen dürfen sollte. Er verwies aber auch darauf, dass es nicht ausreiche, die europäischen Partnerländer zu einem fairen Umgang mit Afrika zu bewegen, und nannte in diesem Zusammenhang auch die schwierige Rolle, die China spielt. Auch Katja Dörner von den Grünen war der Meinung, dass Deutsche und Europäer insgesamt aufhören müssen, sich in afrikanische Märkte einzumischen, indem man z. B. nach Afrika importierte Ware billiger verkaufe, als es die Kleinbauern in Afrika tun könnten.
Anschließend wurden Publikumsfragen zu dieser Thematik vorgelesen und beantwortet. Auffällig war vor allem die Häufung der Frage, wie man als einzelne Person selbst aktiv helfen könne. Katja Dörner betonte, dass man als Einzelner vor allem auf seinen persönlichen Konsum achten und nur solche Produkte kaufen solle, die „fair“ produziert seien. Frau Lücking-Michel wies darauf hin, dass eine Entschuldung afrikanischer Länder dann nichts einbringe, wenn diese sich danach sofort wieder neu verschuldeten. Sie mahnte zudem eine aktivere Rolle und Mithilfe der afrikanischen Staaten selbst an.
Insgesamt wurde sehr deutlich, dass viele gute/mögliche Lösungen daran scheitern, dass auf übergeordneter politischer Ebene keine genügende Absprache stattfinde, so dass die deutsche Politik nicht wirklich kohärent sei.
Nach ca. 1,5 Stunden wurde die Diskussion zu Afrika beendet, um Platz für weitere aktuelle Fragen zu schaffen. Dadurch konnten die Spitzenkandidat/innen im Hinblick auf die kurz bevor stehende Bundestagswahl ihre Meinung bzw. die ihrer Partei zu verschiedenen Themen präsentieren und dafür werben.
Zum Thema Integration teilten die drei Vertreter/innen in fast allen Aspekten eine ähnliche Meinung. So plädierten sie dafür, dass man allen Flüchtlingen, egal ob sie befristet oder unbefristet im Land sind, eine gute und schnelle Integration anbieten müsse, auch wenn klar sei, dass nicht jeder dauerhaft in Deutschland bleiben könne. Alle drei waren sich auch einig, dass Afghanistan kein sicheres Herkunftsland und eine Abschiebung dorthin nicht akzeptabel sei.
Auch in der Diskussion über den Abgasskandal der Dieselautos und den Klimawandel vertraten alle drei Kandidat/innen meist ähnliche Standpunkte. So sprachen sie sich klar für die Förderung der alternativen Mobilität wie Elektrofahrzeuge aus und legten Wert darauf, dass der Abgasausstoß dringend minimiert werden müsse. Ulrich Kelber wandte sich hier ausdrücklich auch gegen die Politik seiner eigenen Partei, die sich gegen den vor allem von den Grünen geforderten Ausstieg aus der besonders klimaschädlichen Braunkohleförderung ausspricht. Auch bei der Beantwortung kritischer Fragen aus dem Publikum zum Thema Massentierhaltung traten alle drei Politiker/innen für eine artgerechtere Haltung und für mehr Qualität statt Masse ein. Hier wies Frau Lücking-Michel aber darauf hin, dass Endverbraucher/innen dann höhere Preise im Gegenzug für bessere Lebensbedingungen der Tiere akzeptieren müssten. Nach einer knappen weiteren Stunde Diskussion beendete die Moderatorin Simone Pott die Podiumsdiskussion.
Insgesamt wurden aktuelle politische Themen angesprochen, welche direkten Einfluss auf unseren Alltag oder unsere allgemeine Situation haben. Auch für diejenigen, die sich bisher weniger mit Politik beschäftigt haben, wurde es leicht gemacht, den Themen zu folgen, da das Vokabular einfach blieb und die Themen verständlich erklärt und diskutiert wurden. Allerdings fiel an vielen Stellen auf, dass die Politiker/innen kaum wirklich kontrovers diskutierten, weshalb es zu keiner wirklich spannenden Debatte kam. Nicht zu übersehen war auch, dass diese Diskussion von den Politikerinnen und Politikern hauptsächlich dafür genutzt wurde, um vor allem für die Erststimme bei der Bundestagswahl zu werben, die zu einem Direktmandat in den Bundestag verhelfen sollte. So wurden mehrfach die individuellen Meinungen der Spitzenkandidat/innen vorgestellt und erläutert. Es gab sogar große Unterschiede zwischen manchen Aussagen, wie z. B. von Ulrich Kelber und dem Wahlprogramm der SPD (Braunkohle-Ausstieg) oder auch Frau Lücking-Michel und ihrer Partei.

Insgesamt war die Podiumsdiskussion eine gut geleitete und strukturierte Veranstaltung mit vielen Anregungen für weitere Diskussionen. Gleichzeitig war es auch eine gute Möglichkeit, die Bonner Spitzenkandidat/innen der Parteien besser kennenzulernen und sich ein genaueres Bild von ihnen zu machen.

19.12.2017

Gepostet in: Aktuelles, Amos Comenius Gymnasium in Bonn

Wasserraub und Ressourcenkonflikte: Im neuen Querbrief erfahren Sie, wie ihr alltäglicher Konsum Einfluss auf die weltweite Wasserverfügbarkeit nimmt, können Sie sich über die aktuelle Situation und unsere Arbeit in Kenia informieren und herausfinden wie schwitzende Kinder gegen Armut helfen.

Wasser

Rot – Gelb – Grün: Die Wasserampel ist online!
Nachhaltige Wasserpolitik: Wir wollen keine WasserräuberInnen sein!

Kenia

Was verhindert Gewalt? Widerstandskraft in einer zerrissenen Gesellschaft stärken
Interview mit unserem Kooperanten Tim Bunke

Aktiv werden

Schwitzen für den guten Zweck: SchülerInnen laufen Runden und tun damit etwas gegen Armut

 

Bestellung unter info@weltfriedensdienst.de

Download hier

19.12.2017

Gepostet in: Aktuelles, Das Mitgliedermagazin Querbrief

Schlagwörter: , , , ,

„Ich kann was verändern.“ Benefiz-Abend an der Gesamtschule Weilerswist

Die Schülervertretung hatte den Weltfriedensdienst eingeladen,  um bei einem Benefiz-Abend die von ihm unterstützte gemeinnützige Organisation Grupo AdoleScER vorzustellen. Die Partnerorganisation des Weltfriedensdienst, die in den Favelas von Recife in Brasilien arbeitet, bildet Jugendliche zu Akteuren in den Bereichen der Gewaltprävention sowie im Bildungs- und Gesundheitssektor aus.

Charlotte, Vivianne und Lena mit Weltfriedensdienst-Mitarbeiterin

Die drei Abiturientinnen Lena , Charlotte und Vivianne initiierten und organisierten die Veranstaltung  und das Programm: Kreative Poetry-Slam-Texte, Klavier- und Geigenspiel und Gesangseinlagen. Außerdem stellte eine Mitarbeiterin in einem Interview den Weltfriedensdienst und seine Arbeit in Brasilien vor.
Vivianne und ihre Freundinnen wollten dem verbreiteten Gefühl der eigenen Ohnmacht angesichts einer unfriedlichen Welt entgegentreten und zeigen, dass jeder etwas tun kann. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und brachte dem brasilianischen Projekt fast 600€ ein.

19.12.2017

Gepostet in: Aktuelles

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