Katutura-Kinderprojekte: Waisenkinder in Namibia lachen in die KameraDie Situation der Bevölkerung in der namibischen Hauptstadt Windhoek ist gekennzeichnet durch eine hohe Arbeitslosenzahl, Analphabetentum und unwürdige Wohn- und Lebensverhältnisse. Das gilt ganz besonders in den unzähligen Armenvierteln um Windhoek, in denen es wenig Wasserstellen, kaum Stromanschlüsse und nur mangelhafte Infrastruktur gibt.

Monatlich kommen etwa 600 MigrantInnen vom Land hinzu, die zumeist mittellos in improvisierten Unterkünften aus Wellblech, Holzlatten und Planen in den Elendsvierteln unterkommen. Der nicht abreißende Zustrom erzeugt hier täglich weiteres Elend. So muss ein Wasserhahn für neun Wellblech- oder Papphütten reichen, Abwassersysteme und Strom sind utopisch. Die Situation der Kinder und Jugendlichen in diesen Vierteln ist besonders hart. Oftmals (Halb-)waisen und ohne „betreuende Infrastruktur“ werden sie meist der Straße mit all ihren Gefahren für Leib und Seele überlassen.

Kindertagestätten und Waisenhäuser

Um den Kindern eine halbwegs normale Kindheit zu ermöglichen, richteten im Armenviertel Katutura 1998 einige Frauen mit den einfachsten Mitteln Kindertagesstätten ein. Sie boten zwar keinen Luxus, aber doch zumindest Spielzeug, Schulmaterial, ein Dach über dem Kopf und einmal täglich eine Mahlzeit. Diese Initiative machte Schule.Seither unterstützen wir Selbsthilfeinitiativen, die Kindertagesstätten, Waisenhäuser, Schulen oder Behinderteneinrichtungen in den Armenvierteln um Windhoek gründen. Sie erhalten Nahrungsmittel, didaktische Materialen, Decken u.v.m. Zudem werden der Bau und die Ausstattung von Klassenräumen, die Errichtung von Schattendächern und Klettergerüsten, sanitäre Einrichtungen oder Wasseranschlüsse finanziert.

Die Erfolge lassen sich sehen

Jedes Jahr können durch unsere Unterstützung mehrere hundert Kinder einen Kindergarten oder die Schule besuchen. Jährlich werden Kindergärten mit Lebensmittel, Spielzeug, Tischen, Stühlen und Baumaterialen ausgestaltet. Finanziert werden neben den tägliche Speisungen und didaktischen Materialien auch Schulgebühren und -uniformen und eine medizinische Grundversorgung.

Aus anfänglich 12 sind mittlerweile weit über 100 Kindertagesstätten in den Elendsquartieren um Windhoek entstanden. Viele von ihnen besitzen durch unsere Unterstützung inzwischen überdachte Räume, einen Wasser- und Stromanschluss und eine ordentliche Toilette und bieten den Kindern eine pädagogisch wertvolle Vorschularbeit.

Kooperation

Frau Anja Rohwer berät und begleitet die verschiedenen Projekte und Kindergärten in ihren Vorhaben direkt vor Ort und sorgt für ein geregeltes Antrags-, Berichts- und Abrechnungswesen. Wir danken ihr sehr für das ehrenamtliche Engagement.

Unseren Partnerschaftsgruppen, diversen Kirchengemeinden und vielen regelmäßigen SpenderInnen möchten wir für ihre treue Unterstützung danken, mit der wir schon vielen tausenden Kindern und Jugendlichen die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen konnten.

Was kann ich tun?

Selbst geringe Beträge können helfen, das Engagement in den Armenvierteln von Windhoek zu unterstützen.

  • Mit 65 € können Sie einem Kind 1 Jahr lang den Schulbesuch inkl. Uniform und Büchern ermöglichen.
  • Mit einer Spende von 100 Euro schenken Sie 200 Kindern eine warme Mahlzeit.

Sie können aber auch helfen, wenn Sie dieses Projekt bei FreundInnen, Verwandten oder KollegInnen weiter empfehlen.

Oder Sie bitten bei Ihrem Geburtstag oder Hochzeitstag um „Spenden statt Geschenke“ für dieses Projekt. Gerne übersenden wir Ihnen die dafür benötigten Projektinformationen und berichten anschließend Ihren Gästen, wie und wo die Spenden Verwendung fanden.

Kontakt: Carola Ziegert, ziegert@wfd.de, Tel: 030 – 253 990 14

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Katutura-Kinderprojekte: Logo von VoicesDiese Arbeit wird unterstützt von der Berliner Initiative Voices. Seit 10 Jahren organisiert sie Benifizkonzerte mit hochklassigen Chören in der Triniatis-Kirche in Berlin Charlottenburg.

17.10.2017

Gepostet in: Namibia: Katutura-Kinderprojekte

Freitag, 3. November 2017, 19:00 Uhr, Trinitatiskirche Berlin-Wilmersdorf

Namibia ist besonders stark von der AIDS-Epidemie betroffen. Vor allem Kinder haben dann kaum eine Zukunftsperspektive. Darauf möchten wir mit dem 15. VOICES-Konzert aufmerksam machen.

Chöre und Bands spielen Musik aus der ganzen Welt von Pop, Jazz und Musical bis zu klassischer Musik. Mit dabei sind das Brass-Collegium Berlin, Chor par Coer, Chorissimo, Fugatonale und Tontäter.

Konzerteinladung von Voices zugunsten von Katutura-Kinderprojekten

Karl-August-Platz (U7 Wilmersdorfer Straße)

Unsere Gäste können Handarbeiten aus Afrika kaufen und die Jugendgruppe der Gemeinde sorgt dafür, dass niemand hungrig bleiben muss. 

Eintritt 10 €, erm. 7 €

Kartentelefon: 030-536 433 54

Zum Hintergrund für unser Engagement: 

Namibia ist von der AIDS-Epidemie stark betroffen, die Infektionsrate liegt bei 20 Prozent. Wenn ein Kind seine Eltern verliert – dies betrifft nahezu 10 Prozent der gesamten Bevölkerung –  sind die Möglichkeiten der verbliebenen Familie oft schnell erschöpft. Manche Waisen sind ebenfalls mit HIV infiziert und brauchen deshalb noch dringender eine  Zukunftsperspektive. Hier können Berliner Musikliebhaber etwas bewirken: Der Erlös des Abends geht an die AIDS-Waisen in den Armenvierteln in der namibischen Hauptstadt Windhoek und in Swakopmund. Finanziert werden vor allem der Kindergarten- und Schulbesuch sowie die Verpflegung und schulische Ausstattung der Vorschul- und Schulkinder.  Schon 50 Cent pro Tag erlauben eine warme Mahlzeit für ein Kind. Mit 65 Euro wird der Schulbesuch für ein ganzes Jahr ermöglicht, einschließlich einer neuen Schuluniform und Büchern.

Seit vielen Jahren arbeitet VOICES mit dem Weltfriedensdienst e.V. erfolgreich zusammen. Der seit 1959 aktive Verein sorgt für eine professionelle Betreuung und Begleitung der Kinderprojekte in Namibia und leitet die Einnahmen des Konzertabends zweckgerichtet an diese weiter. Mehr Information über die Kinderprojekte in Namibia. Das Konzert wird von Freiwilligen organisiert und veranstaltet und die Musikerinnen und Musiker verzichten auf ihre Gage.

Kontakt:

Robert Matsuoka, VOICES-Koordinator (Telefon:  0179 478 6643; E-Mail: Robert.Matsuoka@gmx.de)

Carola Gast, Weltfriedensdienst e.V. (Telefon: 030 2539 9011, E-Mail: gast@weltfriedensdienst.de)

Für Ihre Bemühungen bedanken wir uns im Voraus und verbleiben mit freundlichen Grüßen,

Anne Christine Murphy

17.10.2017

Gepostet in: Aktuelles, Namibia: Katutura-Kinderprojekte

Der Hausberg des Dorfes Chikukwa in Chimanimani, Simbabwe Anfang der 90er Jahre verödet und 20 Jahre später fruchtbar.

Eine andere Welt ist möglich. Die Kleinbäuerinnen und -Bauern von Chimanimani zeigen, dass gemeinschaftlicher Ressourcenschutz funktioniert.

Simbabwe galt einst als Kornkammer Afrikas. Heute ist das Land auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. Die politische, wirtschaftliche und soziale Situation ist angespannt. Ein Drittel der Menschen haben das Land verlassen.

Unangepasste Landwirtschaft und der Klimawandel sind die Probleme

In Chimanimani im östlichen Hochland arbeitet der Weltfriedensdienst mit der Kleinbauernorganisation TSURO zusammen am gemeinschaftlichen Ressourcenschutz. Brandrodung, Überweidung und unangepasste Bodenbearbeitung führen weit verbreitet dazu, dass Wind und Regen den ungeschützten Boden verwehen oder fortspülen. Weitere Folgen sind sinkende Grundwasserspiegel, versiegende Quellen und vertrocknende Flussbetten. Der Klimawandel verstärkt die Auswirkungen spürbar. Immer häufiger kam es in den letzten Jahren in großen Teilen des Distriktes zu kompletten Ernteausfällen. In vielen der abgelegenen Dörfer ist die Ernährung der Menschen nicht mehr gesichert.

Lösungsansätze zur Wiederherstellung der Ernährungssouveränität

Ein wichtiges Anliegen des Projektes ist der gemeinschaftlich organisierte Schutz der natürlichen Ressourcen Boden, Wasser, Wald und Grasland. Das Anlegen von Terrassen, eine ganzjährige Bodenbedeckung durch Gräser und Bäume sowie Aufklärungsarbeit gegen das Legen von Bränden spielen eine wichtige Rolle. 

Besonders wichtig für den Wasserhaushalt in Zeiten des fortschreitenden Klimawandels sind die sogenannten Wassereinzugsgebiete von Quellen und Flüssen.  Die Gemeinden werden daher unterstützt, diese Gebiete gemeinsam wieder herzustellen und langfristig zu schützen. Vermittelt werden auch Wasserernte“-techniken als Grundlage für stabile Erträge bei Feldfrüchten. Regenwasser versickert auf dem Feld anstatt einfach abzufließen. 

Weidemanagement = Ressourcenschutz

Rinderherde mit Hirte vor Baobabs

Die gemeinsamen Viehherden müssen unter den schwierigen Umweltbedingungen planvoll und sorgfältig geführt werden.

Eine bedeutende Rolle spielt auch der Kampf gegen Überweidung. Dafür wird ein ganzheitliches System der Weidehaltung eingeführt. Bäuerinnen und Bauern legen ihre Rinder zu einer kollektiven Herde zusammen und lernen Weidegebiete und Herden nachhaltig zu managen. Nach einem festen Rotationsprinzip werden die Tiere von einem Weidegebiet zum nächsten geführt. Ist das Gras in einem Abschnitt abgefressen, bekommt es so viel Zeit wie nötig, um nachzuwachsen und Samen  auszubilden. Erst dann dürfen die Tiere wieder zurückkehren.
Wenn sich das Grasland auf diese Weise erholt hat, schützt eine dichte Pflanzendecke den Boden vor Austrocknung. Regenwasser kann wieder versickern und die Tiere finden immer ausreichend und gutes Futter. Die Rinder werden vom Problem für das Land und seinen Wasserhaushalt zu Landschaftspflegern“.

Besonders in den trockenen Regionen Chimanimanis leisten Hühner und Ziegen einen wichtigen Beitrag zur Ernährungssouveränität. Mit dem Erlös aus ihrem Verkauf können Lebensmittel beschafft und Schulgeld bezahlt werden.

Unsere Partnerorganisation

TSURO bedeutet „Für eine nachhaltige Ressourcennutzung“. Gleichzeitig steht das Wort in der lokalen Sprache und Kultur der Shona für den Hasen als listenreiches Fabeltier. TSURO wurde 1999 gegründet, hat über 5.000 Mitglieder und ist basisdemokratisch organisiert. Ein wichtiges Prinzip ist ihre Unparteilichkeit. So wird TSURO nicht zum Spielball in politischen Auseinandersetzungen und kann glaubwürdig gemeinsame Interessen der Menschen vertreten. Ganz nebenher bringt sie dabei zerstrittene Gemeinden wieder zusammen.

13.10.2017

Gepostet in: Simbabwe: Gemeinschaftlicher Ressourcenschutz und Ernährungssouveränität

Die Selbsthilfeinitiative TSURO ermöglicht das Überleben der Kleinbauern im östlichen Hochland von Simbabwe. „Früher, da hatten wir Schirme gegen den Regen. Heute haben wir Schirme, damit uns die Sonne nicht verbrennt.“ Wenn die Alten in Simbabwe erzählen, klingt es wie in einem Märchen: in den Bergen sprudelten Quellen, das heute ausgetrocknete Flachland war mit Wald bedeckt, es gab reichlich Früchte, Fische, Wildtiere… Doch das ist längst Vergangenheit. Seit der Jahrtausendwende schlägt der Klimawandel erbarmungslos zu. Ein trockenes Jahr reiht sich an das nächste. Das Klimaphänomen El Niño vertrieb 2016 viele Menschen mit einer anhaltenden Dürre im südlichen Afrika von ihrem Land. Ob im Ackerbau oder in der Tierhaltung, möglichst jeder Tropfen Wasser muss deshalb nutzbar gemacht werden.

Nachhaltigkeit für 14.000 Haushalte

Doch wie schafft es TSURO, dass die Kleinbauern der Region mitmachen? Die Initiative setzt auf eigenverantwortliche kleinbäuerliche Dorfgruppen. TSURO begleitet die Gruppen im Lernprozess, unterstützt KleinbäuerInnen bei der Einrichtung von Vorführfeldern und bietet Fortbildungen, Austauschbesuche und Best-Practice-Wettbewerbe an. Oft entwickeln die TSURO-Dorfgruppen dabei konkrete Maßnahmen, die zu Erfolgsmodellen werden, wie z.B. kleine Bewässerungsprojekte, gemeinschaftliche Geflügel- oder Ziegenhaltung oder Gemeinschaftsgärten. Alle sind in die Planung und Umsetzung involviert. 2016 praktizierten insgesamt 14.000 Haushalte solche verbesserten Anbaumethoden. Dürrebedingt waren die durchschnittlichen Erträge indes noch dürftig.

Eine ganzjährige Vegetationsdecke in Wäldern und Grasland schützt den Boden vor Austrocknung und schafft ein kühlendes Mikroklima. Pflanzenwurzeln halten den Boden fest und Terrassen sorgen dafür, dass Regenwasser nicht ungenutzt den Berg herabfließt. So wird jeder Regentropfen aufgefangen und speist als Grundwasser Quellen und Bäche, die wiederum Siedlungen und Felder mit Wasser versorgen.

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06.10.2017

Gepostet in: Simbabwe: Gemeinschaftlicher Ressourcenschutz und Ernährungssouveränität

Projekte wie Mom ku Mom (Hand in Hand) in Guinea-Bissau, die auf eine tiefgreifende Veränderung von Menschen, bewaffneten Gruppen und von Kriegen geprägten Gesellschaften abzielen, sind auf die Geduld ihrer Kooperationspartner und Geldgeber angewiesen.

 

Mit Theater in die Kasernen

Eine Organisation von Kriegsversehrten überzeugte 2004 den Weltfriedensdienst e.V. von der Notwendigkeit des Dialogs mit Uniformierten, um die Spirale von Rache und Gewalt zu beenden und sich nicht nur auf die Hilfe zur Selbsthilfe der Opfer zu beschränken. Damals galt Guinea-Bissau – auch heute noch eines der zehn Schlusslichter im Human Development Index – als gescheiterter Staat, fest im Griff des Drogenhandels. Die Bevölkerung ist geplagt von Armut, Korruption und Machtmissbrauch.

Teilnehmer melden sich für ein zivil-militärisch Dialogveranstaltungen in der Kaserne von Cachungo an

Teilnehmer melden sich für ein zivil-militärisch Dialogveranstaltungen in der Kaserne von Cachungo an

Mit finanzieller und pädagogisch-didaktischer Unterstützung des Weltfriedensdiensts entstand bis 2009 ein ambitioniertes Netzwerk namens „Ort der Diskussion“ (DDCC), das einen Lernprozess in Organisationen, Polizeirevieren und Kasernen anstieß. Es förderte die Dialoge von Militär- und PolizeiausbilderInnen mit VertreterInnen der Zivilgesellschaft und der Kriegsopfer. Das Projekt begleitete diesen Dialog auch theaterpädagogisch, indem es die aus Brasilien stammende Methode des „Theaters der Unterdrückten“ (Teatro do Oprimido) vermittelte. Hier setzt das Publikum nicht nur die thematischen Schwerpunkte, es wird in die Handlung einbezogen. Einfache Menschen, im Alltag oft diskriminiert und benachteiligt, werden von passiven Zuschauern selbst zu Akteuren. So erlernen sie (schau-) spielend, sich aus Alltagszwängen zu befreien und gesellschaftliche Unterdrückung infrage zu stellen. Wer sich beim Theaterspielen aus vorgegebenen Rollen befreit, der ist auch imstande, sich im Alltag in ähnlichen Situationen couragiert zu verhalten.

 

Gruppenbild vom Friedensforum

Delegierte aus allen Regionen Guinea-Bissaus beim 3. Treffen des Friedensrats

 

Debatte zum Zustand der Nation

Das Friedensforum „Hand in Hand“ brachte ab 2010 die Debatte zum Zustand der Nation in die Kasernen und bezog die lokale Zivilgesellschaft ebenso ein wie die Nationalgarde. Innerhalb eines Jahres wussten landesweit alle Militärangehörigen in Guinea-Bissau von der Bewegung in und aus den eigenen Reihen. Ziel der Bewegung war es, interne Missstände wie Willkür, Intrigen, Bestechung sowie Entfremdung der Uniformierten von der Bevölkerung aufzudecken und zu beseitigen.

 

Ein Putsch verändert alles

Die höheren Offiziere, die dem Projekt die Tore der Kasernen geöffnet hatten, waren es auch, die als Erste dessen Wirkung zu spüren bekamen – und manchen von ihnen war das gar nicht so recht. Bei einem Putschversuch an Weihnachten 2011 standen sie ratlos vor den bereitgestellten Waffen, und mussten feststellen, dass ihre Untergebenen selbst über Mauern getürmt waren und sich durch die Mangroven abgesetzt hatten. (mehr …)

06.10.2017

Gepostet in: Guinea-Bissau: Zivil-Militärischer Dialog

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