„Wie lässt sich Gewalt bändigen, wenn die kooperative Weltordnung zerfällt?“

Wie jedes Jahr laden der Weltfriedensdienst und Pax Christi im Auftrag der HerausgeberInnen des Friedensgutachten 2017 Interessierte aus der Friedensbewegung zu einem Gespräch über das Friedensgutachten 2017 ein:

1. Juni 2017
16-17 Uhr bei Pax Christi, Bernhard-Lichtenberg-Haus
Hedwigskirchgasse 3
10117 Berlin
(U-Bahnhof Französische Straße oder Hausvogteiplatz / S-Bahnhof Friedrichstraße)

Um Anmeldung wird gebeten an info@wfd.de.

23.05.2017

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„Wasserraub.Macht.Durst“

Kirchentag Stand Weltfriedensdienst

Der Weltfriedensdienst beim Kirchentag 2013

 

ist das Thema des Weltfriedensdienst Standes beim Markt der Möglichkeiten, Halle 2.1b, Standnummer C03,

 

Dort können Sie:

  • Fakten fischen – Fakten über Wasserraub und virtuelles Wasser aus einem Brunnen angeln
  • Selfies für den Frieden – an unserer Selfiewand Fotos knipsen
  • WasserschützerIn werden
  • Mehr erfahren über die Arbeit unserer Partnerorganisation EndaPronat in Senegal

Judith Ohene, Geschäftsführerin des Weltfriedensdienst e.V., ist Donnerstag und Freitag ab 17 Uhr und Samstag ab 16 Uhr am Stand.
Geöffnet ist der Markt der Möglichkeiten von Donnerstag, den 25.5. bis Samstag, den 27.5. jeweils von 10:30 bis 18:30 (Sa. 17:30).

 

Wir bedanken uns für die Unterstützung  

Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des

Gefördert mit Mitteln des evangelischen Kirchlichen Entwicklungsdienstes.

18.05.2017

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Was getan werden Interaktive Weltkarte zeigt Projekte für Gewaltprävention und Friedensförderung: www.ziviler-friedensdienst.org

Alle 82 Projekte des Zivilen Friedensdienst (ZFD) können mittels Karte nach Themen, Ländern, Akteuren und Suchworten durchstöbert werden. Die interaktive Weltkarte zeigt das Engagement des ZFD für Gewaltprävention und Friedensförderung in aktuell 43 Ländern.

Die Webseite des ZFD ist bestückt mit einer Publikationsdatenbank, einer ZFD-Jobbörse und Informationen zur Qualifizierung in ziviler Konfliktbearbeitung. Wer Bildungsprojekte plant, oder das Thema Frieden im Unterricht bearbeiten möchte, findet zudem Unterrichtsmaterialien und weitere informative Artikel rund um den ZFD.

Der Zivile Friedensdienst (ZFD) ist ein Programm für Gewaltprävention und Friedensförderung in Krisen- und Konfliktregionen. Er setzt sich für eine Welt ein, in der Konflikte ohne Gewalt geregelt werden. Neun deutsche Friedens- und Entwicklungsorganisationen, zu denen auch der Weltfriedensdienst gehört, führen den ZFD gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen durch. Der ZFD wird von der Bundesregierung gefördert. Fachkräfte des ZFD unterstützen Menschen vor Ort langfristig in ihrem Engagement für Dialog, Menschenrechte und Frieden.

Der Zivile Friedensdienst und andere Organisationen haben deutliche Empfehlungen für die Leitlinen „Krisenprävention und Friedensförderung“ der Bundesregierung ausgesprochen.
Was getan werden sollte um mehr Frieden und Gerechtigkeit zu erreichen, fassen Organisationen in ihrer Stellungnahme zusammen:

  • Die Bundesregierung sollte für ihr Handeln ein friedenspolitisches Leitbild entwickeln, das sich am Weltgemeinwohl orientiert.
  • Gemäß der Agenda 2030 sollte die Bundesregierung die Aktivitäten aller Ressorts auf Menschenrechtskonformität und konfliktverschärfende bzw. friedensfördernde Wirkung überprüfen.
  • Die Zivilgesellschaft spielt eine große Rolle in der globalen Friedensförderung. Sie braucht mehr Unterstützung, Vernetzungsmöglichkeiten und Schutz.
  • Frauen und Jugendliche sollten stärker in Friedensprozesse eingebunden und vor Gewalt geschützt werden.
  • Achtung, Schutz und Gewährleistung der Menschenrechte sollten ein Grundsatz deutscher Friedenspolitik sein.
  • Es sollten bessere Strukturen und Institutionen für die Friedensförderung geschaffen werden.
  • Deutsche Friedenspolitik sollte künftig ressortübergreifend kohärent sein.
  • Abrüstungs- und Rüstungskontrollen sollten weiter voran getrieben werden.
zfd-deutschlands-verantwortung-fuer-die-welt-friedensfoerderung

 

 

Mehr erfahren Sie unter: www.ziviler-friedensdienst.org

16.05.2017

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„Bäuerinnen und Bauern und andere ländliche ArbeiterInnen sind mit systematischer Diskriminierung konfrontiert. Frauen in ländlichen Regionen trifft es besonders hart. Um weiterhin agrarökologische und widerstandsfähige Alternativen zur Agrarindustrie, sowie gesunde, nachhaltige und lokale Ernährungssysteme für die Zukunft unserer Erde zu entwickeln, brauchen sie Ihre Unterstützung.

Seien Sie Teil der Bewegung für die Rechte von Bäuerinnen und Bauern und fordern Sie die EU und ihre Mitgliedsstaaten auf, sich aktiv und aufrichtig in die Erarbeitung der „UN-Erklärung für die Rechte von Bäuerinnen, Bauern und anderen Personen, die am Land arbeiten“ im Menschenrechtsrat einzubringen. Fordern Sie vom Außenministerium, die Rechte von Bauern und Bäuerinnen anzuerkennen, inklusive ihrer Rechte auf Land, Saatgut, Biodiversität, angemessenes Einkommen und Lebensunterhalt sowie Produktionsmittel. Fordern Sie das Recht der Menschen auf Ernährungssouveränität, indem Sie jetzt diese Petition unterzeichnen.

Mit der „UN-Erklärung für die Rechte von Bauern, Bäuerinnen und anderen Personen, die in ländlichen Regionen arbeiten“ soll ein internationales Menschenrechtsinstrument geschaffen werden, um ihre Rechte zu fördern und besser zu schützen. Die Bedrohungen und Diskriminierungen, denen Bäuerinnen und Bauern ausgesetzt sind, brauchen dringend größere internationale Aufmerksamkeit.“, heißt es auf der Webseite peasantsrights.eu

Der Weltfriedensdienst e.V. unterstützt diese Petition. Hier können Sie mitmachen! .

08.05.2017

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Adelphi, ein Berliner ThinkTank hat in einer Studie die komplexen Zusammenhänge zwischen Erderwärmung, knappen Ressourcen und gewaltsamen Konflikte herausgearbeitet. Dürren, Überschwemmungen und andere Extremwetter-Ereigneisse treten häufiger auf, als in früheren Jahren. Besonders Staaten mit schwachen und instabilen Regierungen schaffen keine Versorgung der Bevölkerung mit ausreichend Trinkwasser und Nahrungsmitteln. Terroristische Gruppen versuchen immer öfter diese Lücke zu füllen und entziehen den Regierungen die Legitimation noch weiter. Sie bieten der betroffenen Bevölkerungsgruppe wirtschaftliche Anreize für ein besseres Leben. Entscheidend wichtig ist die Anpassung der lokalen Landwirtschaft an die ökologischen Folgen der steigenden Temperaturen.

Die Studie kann unter folgendem Link heruntergeladen werden:

https://www.adelphi.de/de/publikation/insurgency-terrorism-and-organised-crime-warming-climate

24.04.2017

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