Die Mächtigen aus Wirtschaft und Politik reden miteinander, aber nicht über die Anliegen jener 2/3 der afrikanischen BürgerInnen, deren Einkommen direkt von der Landwirtschaft abhängen.

So enthält der G-20-„Pakt mit Afrika“ auf 55 Seiten 135 Mal das Wort „Investor“. Der Begriff „Kleinbauer“ erscheint einmal am Ende, von „Landreform“ und „Zivilgesellschaft“ ist nirgends die Rede. Dreh- und Angelpunkt der Strategie sind die Interessen kapitalkräftiger Investoren.

Lesen Sie hier den Kommentar [PDF, 1,5 S., 125 KB].
Unser Kommentator Jörg John arbeitet seit 1998 als Agraringenieur bei ENDA Pronat in Senegal.

ENDA Pronat, Projektpartner des Weltfriedensdienst im Senegal, arbeitet seit den neunziger Jahren im Senegal mit Familienbetrieben, ökologischen Bauernverbänden und wissenschaftlichen Einrichtungen an der Entwicklung einer gesunden und nachhaltigen Landwirtschaft, von der die lokalen ProduzentInnen und KonsumentInnen profitieren. Kürzlich überreichten sie dem Staatspräsidenten Vorschläge zur Bodenrechtsreform, die aus einer Workshop-Serie mit 700 KleinbäuerInnen aus allen Landesteilen hervorgegangen sind. Wichtige Teile der Vorschläge wurden durch die nationale Bodenrechtskommission übernommen – auch hier geht es um Rechtssicherheit und Investitionen – aber für die Bauern und BäuerInnen selbst.

Das Positionspapier von ENDA Pronat [PDF, 3 S., 226 KB] für eine gerechte soziale und ökologische Entwicklung in Senegal und in Afrika zum Download finden Sie auf unserer Wasserraub.de-Website.

 

10.07.2017

Gepostet in: Aktuelles

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