Hand pfückt Pfirisch.

Viele Obstbäume liefern ihre Früchte außerhalb der Saison für Feldfrüchte.

Menschen haben das Recht auf ausreichende Ernährung. Das bedeutet, dass sie jederzeit ungehinderten Zugang zu angemessener Nahrung oder Mitteln zu ihrer Beschaffung haben müssen. Dieses Recht auf Nahrung ist in Artikel 11 des Internationalen Paktes über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte verankert, den 160 Staaten unterzeichnet haben.

Das Recht auf Nahrung verwirklichen.

Die weltweit knapp 450 Millionen Kleinbauernfamilien erzeugen über die Hälfte der Lebensmittel der Erde. Ihre Produktionsweisen und Erzeugnisse zeigen eine höhere Vielfalt und die Fähigkeit zur Anpassung an lokale Bedingungen wie Klima, Bodenverhältnisse, Schädlinge und Krankheiten – gerade in Zeiten des Klimawandels ist dies unverzichtbar.

Kleinbauerin mit Hacke vor ihrem Feld

Kleinbäuerinnen und -bauern sind der Schlüssel zur Ernährungssicherung für die wachsende Weltbevölkerung.

Damit sie ihr Potential ausschöpfen können, benötigen Kleinbäuerinnen und -bauern Zugang zu Acker- und Weideland, Wasser, Saatgut, Krediten, technischer Ausrüstung und Wissen, zum Beispiel über geeignete Anbau- und Bewässerungsmethoden. Sind diese Bedingungen gegeben, können sie auf der gleichen Fläche sogar einen höheren Nährwert produzieren als die industrialisierte Landwirtschaft.

Wird dann noch in die Konservierung und Lagerung der Ernte investiert, um Nachernteverluste zu vermeiden, außerdem die nötige Infrastruktur für Vermarktung aufgebaut, können Kleinbäuerinnen und -bauern nicht nur sich selbst versorgen, sondern über lokale Märkte auch andere ernähren.

28.12.2015

Gepostet in: Nachhaltige Landwirtschaft

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