Kleinbäuerin auf einem Gemüsemarkt in Senegal

Gemüsemarkt in Senegal

Das ökologische Gleichgewichts in dem Land am Rande der Sahelzone ist gestört. Fruchtbarkeit und Wasserhaltvermögen der Böden sind gering, Erosion ist weit verbreitet, die Artenvielfalt sinkt, während der Befall mit Schädlingen zunimmt. Der traditionelle Landbau ist klar an seine Grenzen gestossen. Verantwortlich sind aber auch die Förderung von Monokulturen und der intensive Einsatz von Pestiziden und Kunstdünger in der Vergangenheit. Verschärft wird die Situation durch die weitgehende Beendigung staatlicher Beratung.

Seit 2001 arbeiten die senegalesische Bauernorganisation ENDA ProNat und der WFD zusammen, um eine ökologisch und wirtschaftlich nachhaltige Landwirtschaft im Senegal zu fördern. Die Kleinbäuerinnen und -bauern in den Projektregionen erwirtschaften inzwischen deutlich höhere Erträge. Die Zusammenarbeit zielt darüber hinaus auf eine Änderung der Rahmenbedingungen Außerdem wurde das Thema Umweltschutz in den Unterricht lokaler Schulen aufgenommen.

Der Nord-Süd-Kreis des Amos-Comenius-Gymnasium Bonn, die Realschule in Velen und die Heinrich-Zille-Grundschule in Berlin tragen die Zusammenarbeit als Partner mit.

Gern können Sie sich auf der Webseite unseres Partners weiter informieren: www.endapronat.org

22.03.2017

Gepostet in: Senegal: Umweltbildung und Ernährungssouveränität

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