Behold an unknown territory! It lies right in front of us, inside of us, wherever we are; yet we don’t recognize it most of the time. It is the joy of life, or the ”core energy,” as some call it. We call it burnOn.

The whole world is so fast and busy that many people are working and living while heading towards burnout. This is especially true for people who work towards the good: peace workers, social workers, doctors and activists. They suffer from exhaustion and depleted energy while still trying to avoid burnout. Why not take a different track, namely find resources for burnOn?

The unknown territory lies right inside of us

We shifted our perspective on energy and the ability to draw on it – and it works. There is a place within that replenishes us, and a place without where we meet our needs and the needs of the world.

We invite you to join us on a expedition to discover precious tools for maintaining energy, even in the most difficult situations and lines of work. We have started to gather these tools by talking to peace and civil workers from Africa, Palestine and Germany at a partner conference of the Weltfriedensdienst (WFD) in Berlin. They are all experts working on the ground and they share their insights in ”burning by doing.” We were touched by their openness and willingness to pass on their gifts. We also asked therapists and scientists to dive deeply into the essence of the fre that keeps us going. Their wisdom is presented in ”exploring burnOn.” 

Guided by the search for joy

We were guided by the search for joy. Naming our journey ”burnOn” and seeking knowledge of it was like shouting ”Open Sesame!”. A treasure chest of tools did, indeed, open up and we now want to share the gems. Explore and make your own discoveries. What tools do you use to make life and work joyous and meaningful? You can use the bookmark to highlight your favorite places.

Behold your own burnOn! This issue of Kompass might inspire you to do just that. We want to encourage a shift in perspective and to inspire a debate that can help us on the way towards creating a peaceful world  sustainably.

Project Team: Doerthe Beer and Joachim C. Wehnelt

Kompass Nr. 4 – Index

Titelbild Kompass Nr. 4 BurnOn

Kompass Nr. 4

Burning by Doing

04 Stefan Wagler: Here I Am (Palestine)

10 E. Josef-Westermann and C. Chenjerai Chituvu: A Community of Inspiration 

14 Majed Abbadi: Grounded Resources (Palestine)

14 Katrin Steinitz: The World as a Vision (Germany)

24 Karoline Caesar: The Boon (Burundi)

29 Ghalib Galant: A Dance with Confict (South Africa)

32 Juba Kuhzwayo: Connecting Us Deeply (South Africa)

 

Treasures: Exploring BurnOn

06 Luise Reddemann: Joy is a Decision

12 Ruth Mischnick:  The Bridge between Inside and Outside

16 Jordis Grimm: A Framework for Happiness

20 Thomas Hübl: I Am Fully Here  

27 Doerthe Beer:  Between Adventure and Tranquility

30 Joachim C. Wehnelt:  Terra Incognita

31 Joachim C. Wehnelt:  The Art Of Now 

 

Hall of Flame

09 Dieudonné Kininakanwa (Burundi)

26 Jestina M. Mukoko (Zimbabwe)

 

27.06.2016

Gepostet in: Der KOMPASS - Das Fachmagazin des Weltfriedensdienst

Schlagwörter: , , , , , ,

Wasser bedeutet Leben, heißt es. Doch die lapidare Erkenntnis hat eine beklemmende existenzielle Dimension, wenn man sie im Horizont der globalen Versorgungslage bedenkt: 800 Millionen Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, 2,5 Milliarden leben ohne angemessene Sanitätsversorgung, die Zahl an Todesopfern durch verunreinigtes Trinkwasser steigt. Und mit dem Wachstum der Weltbevölkerung wird die Lebensressource nicht nur im im globalen Süden immer knapper. Verschär  wird die Situation durch mächtige wirtschaftliche Interessen. Sie vervielfältigen bestehende Wasserkonflikte und werfen Fragen der Verteilungsgerechtigkeit auf. Ein klassisches Anwendungsfeld ziviler Konfliktbearbeitung, wie sie die Bundesregierung in ihrem Programm Ziviler Friedensdienst fördert. Im Kontext dieses Programms entstand der vorliegende KOMPASS, der Handlungsspielräume für die Transformation von wasserpolitischen Konflikten eruiert.
 

Kurs nehmen

Im Mittelpunkt steht dabei die weltweite Zunahme von Wasserraub, ein Thema, das den Weltfriedensdienst  und seine Partner seit vielen Jahren beschäftigt, sei es in Palästina, Argentinien oder im Senegal. Mit diesem KOMPASS wollen wir den Blick für die Hintergründe schärfen: die globalen Zusammenhänge und lokalen Ursachen von Wasserraub, die im Sahel andere sind als in Indien oder Kenia. Vor allem aber möchten wir daran erinnern, dass Wasser ein kostbares Gemeingut ist, das allen und niemandem gehört, am wenigsten jedoch in private Hände.

Wie ein Menetekel auf die wasserlose Zukunft unseres blauen Planeten nehmen sich die nebenstehenden Satellitenbilder aus. Sie zeigen den fast vollständig ausgetrockneten Aralsee zwischen Kasachstan und Usbekistan, der seit Jahrzehnten das Opfer von menschlichem Raubbau ist, vor allem durch die Bewässerung riesiger Baumwollplantagen aus seinen Hauptzuflüssen. Während vom zentralasiatischen Binnenmeer nach Auffassung von Experten kaum mehr als ein kleines Becken bleiben wird, scheint der Prozess des globalen Wassermanagements als Ganzes noch gestaltbar zu sein. Das legen zumindest einige der Beiträge in diesem  Themenheft  nahe.

Voraussetzung für ein Gelingen wie für den Wasserfrieden insgesamt ist jedoch ein Problembewusstsein, das die Bereit- scha  zum Dialog beinhaltet – zur Anerkennung des Anderen, zu Kooperation und Verteilungsgerechtigkeit. Dafür bedarf es neben Sachkenntnis einer besonderen Tugend ziviler Kon ikt- bearbeitung. Man kann sie vortrefflich am Wasser lernen, wenn man seinem Lauf bis zur Quelle folgt: die Kunst zuzuhören. Ad fontes also und Ihnen viele Anregungen bei der Lektüre wünscht das KOMPASS-Team.

Kompass Nr. 3 – Inhaltsverzeichnis

Titelbild Kompass Nr. 3

Kompass Nr. 3

Methoden und Grundlagen

04 Leitartikel Denn sie wissen, was sie nicht tun (H. Swars)

06 Feature Water Grabbing: Ein schlüpfriges Phänomen (L. Mehta)

16 Feature Alles fließt. Virtuelles Wasser und Wasserfußabdruck (M. Sommer)

 

Analyse und Transformation

13 Bericht Das komplexe Geflecht von Land- und Wasserraub (I. Theesfeld)

15 Interview Die First Africa Conference on Land Grab (M. Attam)

18 Interview Wasser gewinnt erst durch Nutzung seinen Wert (H. Schubert)

20 Bericht Wasser in der afrikanischen Entwicklungspolitik (T. Kunkowski)

22 Interview Wasser braucht Kooperation (S. Mason)

 

Forum und Kommentar

10 Essay Wasserraub und Wassergabe (R. Ziegler)

26 Essay Auf der Suche nach dem guten Leben (S. Peters)

29 Manifest Flüssige Demokratie (M. Pigeon)

31 Kommentar Wasser neu denken (W. Rebel)

35 Ausblick Blick aus dem Mastkorb nach vorn (M. Sommer/M. Zint)

 

ZFD vor Ort

19 Senegal: Weideland versus Biokraftstoff (WFD-Bericht)

25 Palästina: Wasser für nur ein Volk? (WFD-Bericht)

28 Argentinien: Indigene Rechte versus Wachstum (WFD-Bericht)

 

Projekt

14 SUNARPA. Wasserkonflikte transformieren im Sahelraum (B. Fahrenhorst)

32 Live with Water. Mit Wasser leben im Senegal (E. Neumann/M. dos Santos)

34 Dakar ne dort pas. Fotografie und Zeugenschaft (F. Rothenberger)

 

27.06.2016

Gepostet in: Der KOMPASS - Das Fachmagazin des Weltfriedensdienst

Schlagwörter: , , , , , , , ,

Auf die  zentrale Frage, die in Ländern der ganzen Welt gestellt wird, brauchen Friedensarbeiter heute neue Antworten. Eine davon ist Advocacy – Anwaltschaft für andere.

Wie schaffen wir Gerechtigkeit?

Multinationale Unternehmen expandieren in allen Erdteilen, europäische Handelsabkommen öffnen Afrikanern die Türen oder schließen sie, örtliche Initiativen werden durch Politik aus der Hauptstadt beeinflusst: Damit die Arbeit an der Basis nachhaltig erfolgreich ist, müssen Friedensakteure heute immer auch auf politische und gesellschaftliche Kräfte einwirken.

Advocacy – aber wie?

Für die zweite Ausgabe des WFD-Themenmagazins haben wir Innen- und Außenperspektiven eingeholt und politische und wirtschaftliche Akteure befragt. Die Beiträge zeigen: Die Friedensarbeit ist gefordert. Es ist Zeit, aus den Erfahrungen zu lernen, andere Expertisen abzufragen und die vorhandenen Werkzeuge gezielt zu nutzen. Medien aufmerksam machen, Politiker einbinden, mit Unternehmen zusammenarbeiten – das braucht Kreativität und Professionalität. Der neue Kompass möchte dafür Impulse setzen und ein Bewusstsein schaffen für die Chancen und Risiken, die in der Anwaltschaft für andere liegen.

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre und freuen uns auf eine Debatte, die weiter führt.

Kompass Nr. 2 – Inhaltsverzeichnis

Kompass Nr. 2 - Advocacy

Kompass Nr. 2 – Advocacy

Position

Hans Jörg Friedrich – Von Advocacy bis Ziviler Friedensdienst

Teil 1: Advocacy bis Interessen
Teil 2: Justiz bis Orte
Teil 3: Personalkapazitäten bis Ziviler Friedensdienst

22 Katrin Miketta  – Im Fluss
35 Joachim C. Wehnelt und Doerthe Beer – Ausblick

In Aktion

ZFD vor Ort
6 Shecku Kawasu Mansaray – Das Ohr ist der Weg
12 Caroline Caesar – Ein neues Zugpferd
24 Annette Fingscheidt – Schutz für MenschenrechtsschützerInnen
32 Cathy Kopp – Anwältinnen für den Frieden

Kampagnen
16 Martin Zint – Aus dem Scheitern lernen
21 Steffi Barisch – Lebensfreude wirkt
23 Ulrike von Wiesenau – Steter Tropfen

Werkzeuge

Foto: Christof Krackert – Bilderbrücke
14 Film: Marianne Gysae – Film ab!
26 Web: Judith Orland – Online mehr erreichen

Akteure

10 Politik: Dany Cohn-Bendit – “Du musst den Schutzpanzer öffnen”
18 Wissenschaft: Dr. Dieter Plehwe – Von der Kunst, Einfluss zu nehmen
28 Wirtschaft: Dr. Katrin Käufer und KOMPASS-Redaktion – Global Alliance for Banking on Values
30 Internationales Rotes Kreuz: Nicolai Panke – Vertraulicher Dialog

 

27.06.2016

Gepostet in: Der KOMPASS - Das Fachmagazin des Weltfriedensdienst

Schlagwörter: , , , , , , , ,

Täter werden in der Friedensarbeit oft nicht als geeignete Zielgruppe angesehen. Dabei können sie, sobald die Rahmen- bedingungen stimmen, wertvolle Mittler auf dem Weg zum Frieden sein. Wenn wir Frieden wollen, müssen wir auch mit bewaffneten Gruppen zusammenarbeiten: Sie halten das erste Themenmagazin des Weltfriedensdienstes (WFD) in der Hand. Mit dem WFD Kompass loten wir Positionen aus, geben Impulse und nehmen dabei Kurs auf die zentralen Fragen der Friedensarbeit.

Kurs nehmen

Der Weg zum Frieden führt auch über die Fähigkeit, andere Sichtweisen einnehmen zu können. In diesem Heft beleuchten wir das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven: Menschen, die konkrete Expertise in der Arbeit mit bewaffneten Gruppen haben oder selbst Gewaltakteure waren, berichten von ihren Erfahrungen.

Friedensarbeit eröffnet gewaltfreie Handlungsräume. Wo dabei die Grenzen und Möglichkeiten in der Arbeit mit bewaffneten Gruppen liegen, darum geht es in diesem Heft.

Wir wünschen Ihnen eine aufschlussreiche Lektüre und freuen uns auf eine Debatte, die weiter führt.

Kompass Nr. 1 – Inhaltsverzeichnis

WFD-Positionen

Titelbild Kompass Nr. 1

Kompass Nr. 1

04 Hans Jörg FriedrichWenn Kämpfer sprechen, schweigen die Waffen

10 Ursula Reich und Ulrich Luig im Interview – „Frieden ist die Kompassnadel“

 

ZFD vor Ort

08 Nenad Vukosavljevic – Ex-Jugoslawien

13 Jasmina Barckhausen – Guinea-Bissau

22 Günter Schönegg – Kongo

31 Susanne und Aboubacar Souaré – Guinea-Conakry

 

Der persönliche Blick

06 Dieudonné Kibinakanwa –  „Gewaltfreiheit ist ein Kampf“

16 Bigna Nafantcham-na –  „Ich habe  aufgegeben, mich mächtig zu fühlen“

24 Lutz Taufer – Vom Untergrund ins Armenviertel

 

Die andere Perspektive

12 Martin Zint – Mediengewalt

21 Dr. Christine Pawlitzky – Mehr als Opfer

26 Georg Rohde – Eigenes entgegensetzen

18 Peter Schumann – Wenn wir Frieden wollen,  müssen wir vor allem mit bewaffneten  Gruppen arbeiten

 

Methoden und Ausblicke

27 Christoph Mohni – Entscheidend ist das Wie

28 Dr. Ruth Mischnick – In Kindersoldaten  wieder Kinder sehen

29 Dr. Hans-Bernd Zöllner Myanmar – Annäherung an ein militarisiertes Neuland

34 Doerthe Beer und Joachim C. Wehnelt – Kurs halten

 

27.06.2016

Gepostet in: Der KOMPASS - Das Fachmagazin des Weltfriedensdienst

Schlagwörter: , , , ,

Vorläufige Lessons Learnt aus der Arbeit mit kämpfenden Gruppen

von HANS JÖRG FRIEDRICH (veröffentlicht im KOMPAS S #1, 2012)

Die Hinwendung des Weltfriedensdienstes zu bewaffneten Gruppen als einer wichtigen Zielgruppe von Friedensarbeit entstand nicht aus strategischen Überlegungen in Berlin, sondern aus dem Votum unserer Partner in Guinea-Bissau. Mehrere kriegführende Armeen hatten 1998/99 in den Armutsvierteln Bissaus Hunderte Versehrte und Traumatisierte hinterlassen. Nun wollten die „Opfer“ aus dieser Rolle herausfinden, sich präventiv engagieren und damit bei den Militärs beginnen. Während in Bissau erste Workshops mit interessierten Uniformierten durchgeführt wurden, aus denen schließlich eine Friedens-NRO von Soldaten, Polizisten und Zivilgesellschaft entstand, entwickelte sich dazu beim WFD eine konzeptionelle Diskussion. Es gab die These, es sei naiv, in militärischen Strukturen friedenspolitisch wirken zu wollen.

Wir hinterfragten aber auch die eigene „Gewaltlosigkeit“, unterschieden zwischen Soldaten und Militarismus und erkannten, dass der erhellende Begriff des positiven Friedens dabei war, den großen Wert der bloßen Abwesenheit von Krieg zu verdunkeln. Die verbleibenden Bedenken waren weniger ideologischer Natur, sondern entsprangen einer Do-No-Harm-Perspektive: Würden wir bei vertieften Arbeitszusammenhängen mit Bewaffneten nicht schrittweise „eingebettet“ und deren Sicherheitslogik übernehmen? Und würden wir dort nicht eher eine Alibifunktion erfüllen? (mehr …)

02.12.2012

Gepostet in: Guinea-Bissau: Zivil-Militärischer Dialog

Schlagwörter:

Nächste Seite »
Spendenformular

FundraisingBox Logo

×
Spendenwidget

×