Viehhaltung ist in Zimbabwe traditionell in Männerhand. Aufgrund tiefer kultureller und ökonomischer Verwurzelung, betreiben auch heute noch wenige Frauen Viehhaltung.
In Simbabwe macht sich der Klimawandel mit unregelmäßigen Niederschlägen und längeren Trockenphasen bemerkbar. Das hat gravierende Auswirkungen auf den traditionellen Ackerbau. Bodenerosion und versiegende Quellen führen immer wieder zu großflächigen Ernteausfällen. Dadurch ist die Ernährungssouveränität vieler Menschen akkut bedroht. Durch Viehhaltung können diese Herausforderungen für Kleinbauern-Familien leichter bewältigt werden.

Ein Mann und eine Frau sitzen auf eine Zaun umgeben von Rindern, Viehhaltung

Traditionelle Rollenbilder haben beim Kampf gegen die Folgen des Klimawandels wenig Bedeutung

Im Jahre 2011 führte TSURO im Distrikt Chimanimani eine Erhebung durch. Diese ergab, dass 34% der Haushalte mittlerweile von Frauen geführt werden. Das ist vor allem mit massiver Arbeitsmigration und dem HI-Virus zu erklären. Daher ist es wichitg auch Frauen an der Viehhaltung zu beteiligen, um ihre Ernährungssicherheit und Lebensqualität zu sichern.

Die Projektarbeit von TSURO zur Förderung nachhaltiger Weidewirtschaft hat in dieser Hinsicht einiges in Bewegung gesetzt. In der Region Chisuko demonstrieren Frauen eindrucksvoll, das sie als Viehhalterinnen eine starke Rolle im Prozess der ländlichen Entwicklung spielen.

Die Geschichte von Mrs. Matirekwe

09.02.2016

Gepostet in: Simbabwe: Gemeinschaftlicher Ressourcenschutz und Ernährungssouveränität

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