Was getan werden Interaktive Weltkarte zeigt Projekte für Gewaltprävention und Friedensförderung: www.ziviler-friedensdienst.org

Alle 82 Projekte des Zivilen Friedensdienst (ZFD) können mittels Karte nach Themen, Ländern, Akteuren und Suchworten durchstöbert werden. Die interaktive Weltkarte zeigt das Engagement des ZFD für Gewaltprävention und Friedensförderung in aktuell 43 Ländern.

Die Webseite des ZFD ist bestückt mit einer Publikationsdatenbank, einer ZFD-Jobbörse und Informationen zur Qualifizierung in ziviler Konfliktbearbeitung. Wer Bildungsprojekte plant, oder das Thema Frieden im Unterricht bearbeiten möchte, findet zudem Unterrichtsmaterialien und weitere informative Artikel rund um den ZFD.

Der Zivile Friedensdienst (ZFD) ist ein Programm für Gewaltprävention und Friedensförderung in Krisen- und Konfliktregionen. Er setzt sich für eine Welt ein, in der Konflikte ohne Gewalt geregelt werden. Neun deutsche Friedens- und Entwicklungsorganisationen, zu denen auch der Weltfriedensdienst gehört, führen den ZFD gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen durch. Der ZFD wird von der Bundesregierung gefördert. Fachkräfte des ZFD unterstützen Menschen vor Ort langfristig in ihrem Engagement für Dialog, Menschenrechte und Frieden.

Der Zivile Friedensdienst und andere Organisationen haben deutliche Empfehlungen für die Leitlinen „Krisenprävention und Friedensförderung“ der Bundesregierung ausgesprochen.
Was getan werden sollte um mehr Frieden und Gerechtigkeit zu erreichen, fassen Organisationen in ihrer Stellungnahme zusammen:

  • Die Bundesregierung sollte für ihr Handeln ein friedenspolitisches Leitbild entwickeln, das sich am Weltgemeinwohl orientiert.
  • Gemäß der Agenda 2030 sollte die Bundesregierung die Aktivitäten aller Ressorts auf Menschenrechtskonformität und konfliktverschärfende bzw. friedensfördernde Wirkung überprüfen.
  • Die Zivilgesellschaft spielt eine große Rolle in der globalen Friedensförderung. Sie braucht mehr Unterstützung, Vernetzungsmöglichkeiten und Schutz.
  • Frauen und Jugendliche sollten stärker in Friedensprozesse eingebunden und vor Gewalt geschützt werden.
  • Achtung, Schutz und Gewährleistung der Menschenrechte sollten ein Grundsatz deutscher Friedenspolitik sein.
  • Es sollten bessere Strukturen und Institutionen für die Friedensförderung geschaffen werden.
  • Deutsche Friedenspolitik sollte künftig ressortübergreifend kohärent sein.
  • Abrüstungs- und Rüstungskontrollen sollten weiter voran getrieben werden.
zfd-deutschlands-verantwortung-fuer-die-welt-friedensfoerderung

 

 

Mehr erfahren Sie unter: www.ziviler-friedensdienst.org

16.05.2017

Gepostet in: Aktuelles

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