Was ist es?

Das Projekt work4peace wurde im Jahr 2005 vom Weltfriedensdienst e.V. ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um eine Kombination vom Bildungsarbeit und Fundraising, mit der Zielgruppe Berliner Sekundarschulen (7.-13.Klasse). Durch den Berliner Senat für Bildung wird work4peace unterstützt und hat in den vergangenen zehn Jahren mit insgesamt 89 teilnehmenden Schulen rund 367.445 € Spendeneinnahmen generiert.

Worum geht’s?

work4peace ist ein Bildungsprojekt, welches vom Berliner Senat für Bildung, Wissenschaft und Forschung ausdrücklich unterstützt wird. Es ermöglicht einen neuen, handlungsorientierten Zugang zum Globalen Lernen: Die Länder des Globalen Südens werden vom Lernstoff zum Bezugspunkt einer konkreten Aktivität. Die Schülerinnen und Schüler erleben, dass sie durch eigenes Tun etwas verändern können und versetzen sich durch einen Perspektivwechsel in die Lage Gleichaltriger aus z.B. Simbabwe oder Südafrika.
Außerdem sollen die angebotenen Workshops oder Unterrichtseinheiten soziale Kompetenzen wie Verantwortungsgefühl und Solidarität stärken.
Der Ablauf einer normalen work4peace-Aktion ist wie folgt:

  1. Der Projekttag/Workshop/Unterricht an der jeweiligen Schule:
    Hier werden neben Unterrichtsinhalten zu Globalem Lernen auch einige der Partnerprojekte des Weltfriedensdienst vorgestellt.
  2. Der JobDay:
    Berliner SchülerInnen suchen sich anschließend für einen Tag einen Job, erhalten einen Einblick in das Berufsleben und spenden den Verdienst oder führen eine andere Spendenaktion durch.
  3. Die Erlöse werden gespendet:
    Die Einnahmen kommen Bildungsprojekten unserer Projektpartner zugute und tragen dazu bei, dass dort Kinder und Jugendliche die Schule besuchen können.

Warum ist das Projekt wichtig?

Durch work4peace wird die Solidarität unter den SchülerInnen gefördert, unabhängig von ihrer Herkunft ziehen sie an einem Strang für ein gemeinsames Projekt. Darüber hinaus wird der Unterrichtsstoff durch konkrete Projektpraxis oder Südpartnerbesuche angereichert, sodass das Spendenziel für die engagierten SchülerInnen nicht nur theoretisch bleibt. Beim Lernen werden die Klassen vor allem durch fachkundige und erfahrene Bildungs-TeamerInnen und ReferentInnen unterstützt, sodass die Inhalte anschaulich vermittelt werden können. Zuletzt bildet work4peace auch ein Alleinstellungsmerkmal für teilnehmende Schulen. Besonders engagierte Schulen werden als Friedensschule ausgezeichnet.

Wer betreut work4peace?

Für die Umsetzung des Projektes sind Stefanie Hess zusammen mit einer/einem FSJ’lerIn, einer/einem PraktikantIn und unser ehrenamtliches Bildungsteam zuständig, welches aus ehemaligen PraktikantInnen, LehrerInnen oder ReferentInnen besteht. Unterstützt werden sie durch eine hauptamtliche KollegInnen.

Dokumente:

Let’s work4peace: Der Flyer für SchülerInnen für eine gerechtere Welt [PDF]

Rückmeldebogen für Schulen [PDF]

Empfehlungsschreiben der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft [PDF]

Bewerbungsleitfaden für SchülerInnen [PDF]

Mustervereinbarung über gemeinnützige Tätigkeit zwischen SchülerIn und Unternehmen [PDF]

Senatsverwaltung für Finanzen zu steuerlichen Auswirkungen der Lohnzahlung an SchülerInnen [PDF]

Finanzministerium Nordrhein-Westphalen zu steuerlichen Auswirkungen der Lohnzahlung an SchülerInnen [PDF]

Bayrisches Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat zu steuerlichen Auswirkungen der Lohnzahlung an SchülerInnen [PDF Teil 1] [PDF Teil 2]

 

 

14.08.2016

Gepostet in: Allgemein

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