Einer der wichtigsten Eckpfeiler der Kooperation mit unserer Partnerorganisation Al-Haq ist die Summer School für Menschenrechtsverteidiger*innen. Die internationalen Teilnehmenden sind meistens auf Menschenrechte und Völkerrecht spezialisiert.

Die Summer School vereint Theorie und Praxis des Völkerrechts durch ein interaktives Programm mit Vorträgen, Gruppendiskussionen, Besuchen lokaler Communities und Exkursionen. Der zweiwöchige Kurs unterstützt die Teilnehmenden darin, ein umfassendes Verständnis der Rechts- und Menschenrechtssituation in den besetzten palästinensischen Gebieten zu entwickeln. Fachleute erhalten die Möglichkeit, sich mit dem lokalen Kontext, der Geschichte und der Zukunft der besetzten palästinensischen Gebiete zu befassen.

Der Erfolg des Programms zeigt sich an der jährlich steigenden Zahl von Bewerbungen für die Summer School. Darüber hinaus haben Diplomat*innen das Zentrum gebeten, ein ähnliches, jedoch kürzeres Programm zu entwerfen, um den Menschen im diplomatischen Dienst die Menschenrechtslage in den besetzten palästinensischen Gebieten zu veranschaulichen.

 

Summer School 2022

Dieses Jahr wird die Summer School sowohl vor Ort in Ramallah, als auch virtuell stattfinden:

12-tägige Summer School vor Ort: 6.-18.06.2022 in Ramallah, Palästina

12-tägiges Online-Programm: 18.-26.07.2022 

 

Die Al Haq Summer School wird Vorlesungen zu verschiedenen Themen beinhalten, darunter:

  • Historischer Überblick zum palästinensischen Kontext
  • Internationaler Menschenrechtsrahmen für die besetzten Gebiete
  • Das auf die besetzten palästinensischen Gebiete anwendbare humanitäre Völkerrecht
  • Wirtschaft und Menschenrechte in den besetzten Gebieten
  • Aktuelle Menschenrechtssituation und Entwicklungen in den besetzten Gebieten
  • Die historische und fortdauernde Vertreibung (Nakba) des palästinensischen Volkes
  • Internationale Rechenschaftsmechanismen

Die Bewerbungsfrist für das vor Ort stattfindende Programm in Ramallah ist der 20.04.2022. Bewerber*innen werden Ende April über die Entscheidung bzgl. ihrer Bewerbung informiert.
Für das Online-Programm endet die Bewerbungsfrist am 15.05.2022. Hier können Bewerber*innen Ende Mai mit einem Ergebnis zu ihrer Bewerbung rechnen.

Interessierte Kandidat*innen sollten ihren Lebenslauf und ein Anschreiben schicken, in dem sie ihr Interesse an der Teilnahme an der Summer School erläutern.

Weitere Informationen zur Bewerbung: Al Haq Summer School 2022

 

Lieber in Präsenz?

Alternativ können Sie auch den 3. Internationalen Mobilisierungskurs in Palästina unserer Partnerorganisation BADIL vom 24.07.-02-08.2022 in Präsenz besuchen. Alle Informationen dazu finden Sie hier. Die Bewerbungsfrist endet am 16.05.2022.

 

13.04.2022

Gepostet in: Aktuelles

 

In dem Artikel vom 26.9.2019 mit der Überschrift „Peru: Urteil gegen Kakaofirma – Geschäftsführer im Gefängnis haben wir über die Verurteilung einer Kakaofirma zu einer Strafzahlung in Höhe von 4 Millionen Euro an den peruanischen Staat wegen illegaler Abholzungen sowie der Verurteilung drei ihrer ehemaligen Firmenmitarbeiter zu Gefängnisstrafen berichtet. Ebenfalls berichteten wir über die Verurteilung des ehemaligen Geschäftsführers zu acht Jahren Haft.

Hiermit stellen wir klar, dass die Verurteilung der Kakaofirma, ihrer Mitarbeiter und ihres Geschäftsführers nicht rechtskräftig war. Die Kakaofirma, ihre ehemaligen Mitarbeiter sowie ihr ehemaligen Geschäftsführer sind mittlerweile freigesprochen und das Urteil aufgehoben worden.

Unser Bericht thematisierte weiter die Verurteilung der Kakaofirma wegen illegaler Abholzung. Tatsächlich war Gegenstand des Verfahrens nicht der Vorwurf des illegalen Abholzens.

Soweit unser Bericht den Eindruck erweckt haben sollte, dass die Kakaofirma die Ermittlungsarbeiten der Behörden durch die Bedrohung und Ermordung von Aktivist*innen und das Verschwinden von Akten erschwert habe, stellen wir klar, dass eine solche Einflussnahme seitens der Kakaofirma und ihrer Mitarbeiter nicht stattgefunden hat.

Die Kakaofirma bezahlte ihre Arbeiter nicht dafür, vor dem Gerichtsgebäude zu protestieren. Soweit unser Bericht weiterhin den Eindruck erweckt haben sollte, dass die Kakaofirma eine Verleumdungskampagne gegen den Staatsanwalt Caraza initiierte, stellen wir weiter klar, dass dies nicht der Fall war.

29.03.2022

Gepostet in: Allgemein

Die nachfolgenden Datenschutzhinweise geben einen Überblick über die Erhebung und Verarbeitung von Kundendaten. Mit der folgenden Information möchte der Weltfriedensdienst e.V. dem Gewinnspielteilnehmer einen Überblick über die Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten durch den Weltfriedensdienst e.V. geben. Welche Daten im Einzelnen verarbeitet werden und in welcher Weise genutzt werden, richtet sich nach dem Gewinnspiel.

1. Wer ist für die Datenerhebung verantwortlich und an wen kann sich der Kunde wenden?
Verantwortlich für die Datenerhebung ist Weltfriedensdienst e.V., Am Borsigturm 9, 13507 Berlin.
Kontaktperson ist Fee Schreier, schreier@weltfriedensdienst.de.

2. Welche Daten und Quellen werden genutzt?
Der Weltfriedensdienst e.V. verarbeitet personenbezogene Daten, die er im Rahmen
des Gewinnspiels von den Teilnehmern erhält.
Personenbezogene Daten die verarbeitet werden können sein:
Name, Email Adresse, Anschrift

3. Wofür speichern wir Ihre Daten?
Der Weltfriedensdienst e.V. verarbeitet personenbezogene Daten im Einklang mit den
Bestimmungen der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des
Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG):
a) Zur Erfüllung vertraglicher Verpflichtungen (Art.6., Abs 1b DSGVO)
Gewinnspielteilnahme, Gewinnbenachrichtigung und -versand.
Die Zwecke der Verarbeitung richten sich in ersten Linie nach dem konkreten
Gewinnspiel
b) Im Rahmen der Interessenabwägung (Art. 6 Abs 1f DSGVO)
So weit erforderlich, verarbeitet der Weltfriedensdienst e.V. Daten des Teilnehmers
über das Gewinnspiel hinaus zur Wahrung berechtigter Interessen des
Weltfriedensdienst e.V.. Beispiele:
– Werbung, soweit der Kunde der Nutzung seiner Daten nicht widersprochen hat.
c) Aufgrund der Einwilligung des Kunden (Art. 6 Abs 1a DSGVO)
Soweit der Gewinnspielteilnehmer eine Einwilligung zur Verarbeitung von
personenbezogenen Daten für bestimmte Zwecke [Gewinnbenachrichtigung und –
versand, Newsletter Empfang] erteilt hat, ist die Rechtmäßigkeit dieser Verarbeitung
auf Basis der Einwilligung gegeben. Eine erteilte Einwilligung kann jederzeit
wiederrufen werden. Dies gilt auch für den Widerruf von Einwilligungserklärungen, die
vor der Geltung der DSGVO, also vor dem 25.5.2018, der [Firmenname] gegenüber
erteilt worden sind. Der Widerruf berührt nicht die Rechtmäßigkeit der bis zum
Widerruf verarbeiteten Daten.
Zudem unterliegt der Weltfriedensdienst e.V. diversen rechtlichen Verpflichtungen,
das heißt gesetzlichen Anforderungen (z.B. Steuergesetz).

4. Wer bekommt die Daten des Kunden?
Innerhalb des Weltfriedensdienstes e.V. erhalten diejenigen Stellen Zugriff auf die
Daten des Kunden, die diese zur Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen und
gesetzlichen Pflichten brauchen. Auch die vom Weltfriedensdienst e.V. eingesetzten
Dienstleister und Erfüllungsgehilfen können zu diesen Zwecken Daten erhalten, wenn
sie die datenschutzrechtlichen Vorschriften wahren. Dies sind im wesentlichen
Unternehmen in den Kategorien IT-Dienstleistung, Logistik, Druckdienste sowie
Vertrieb und Marketing.
In Hinblick auf die Datenweitergabe an Empfänger außerhalb der Firma ist zunächst
zu beachten, dass der Weltfriedensdienst e.V. zur Verschwiegenheit über alle
kundenbezogenen Tatsachen und Wertungen verpflichtet ist, von denen sie Kenntnis
erlangen. Informationen über den Kunden darf die Firma nur weitergeben, wenn
gesetzliche Bestimmungen dies gebieten, der Kunde eingewilligt hat und oder der von
der Firma beauftragte Auftragsverarbeiter gleichgerichtet die Einhaltung der
Vorgaben der DGSVO und des BDSG garantiert. In der Regel haben wir einen
Auftragsverarbeitungsvertrag mit den Dienstleistern.

5. Werden Daten in ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt?
Eine Datenübermittlung an Stellen in Staaten außerhalb der Europäischen Union
(sogenannte Drittstaaten) findet nicht statt.

6. Wie lange werden die Daten gespeichert?
Der Weltfriedensdienst e.V. verarbeitet und speichert die personenbezogenen Daten
der Teilnehmer, solange es für die Erfüllung ihrer vertraglichen und gesetzlichen
Pflichten erforderlich ist, allerdings nicht länger als 3 Jahre.

7. Welche Rechte hat der Kunde?
Jede betroffene Person hat das Recht auf Auskunft nach Artikel 15 DSGVO, das
Recht auf Berichtigung nach Artikel 16 DSGVO, das Recht auf Löschung nach Artikel
17 DSGVO, das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung nach Artikel 18 DSGVO,
das Recht auf Widerspruch nach Artikel 21 DSGVO sowie das Recht auf
Datenübertragbarkeit nach Artikel 20 DSGVO. Beim Auskunftsrecht und bei
Löschrecht gelten die Einschränkungen nach §§34 und 35 BDSG. Darüber hinaus
besteht ein Beschwerderecht bei einer zuständigen Datenschutzbehörde (Artikel 77
DSGVO i.V.m. §19 BDSG.
Eine erteilte Einwilligung in die Verarbeitung personenbezogener Daten kann der
Kunde jederzeit widerrufen. Dies gilt auch für den Widerruf von
Einwilligungserklärungen, die vor der Geltung der DSGVO, also vor dem 15.5.2018 der
Firma gegenüber erteilt wurden. Der Widerruf wirkt jedoch grundsätzlich erst für die
Zukunft. Verarbeitungen, die vor dem Widerruf liegen sind davon nicht betroffen.

INFORMATION ÜBER IHR WIDERSPRUCHSRECHT NACH ARTIKEL 21 DATENSCHUTZGRUNDVERORDNUNG (DSGVO)

1. EINZELFALLBEZOGENES WIDERSPRUCHSRECHT
SIE HABEN DAS RECHT, JEDERZEIT GEGEN DIE VERARBEITUNG SIE BETREFFENDER
PERSONENBEZOGENER DATEN, DIE AUFGRUND VON ARTIKEL 6 ABSATZ 1, BUCHSTABE E
DSGVO (DATENVERARBEITUNG IM ÖFFENTLICHEN INTERESSE) UND ARTIKEL 6
ABSATZ 1 BUCHSTABE F DSGVO (DATENVERARBEITUNG AUF DER GRUNDLAGE
EINER INTERESSENABWÄGUNG) ERFOLGT, WIDERSPRUCH EINZULEGEN; DIES GILT
AUCH FÜR EIN AUF DIESE BESTIMMUNG GESTÜTZTES PROFILING IM SINNE VON
ARTIKEL 4 NR. 4 DSGVO. LEGEN SIE WIDERSPRUCH EIN, WERDEN WIR IHRE
PERSONENBEZOGENEN DATEN NICHT MEHR VERARBEITEN, ES SEI DENN, WIR
KÖNNEN
ZWINGENDE SCHUTZWÜRDIGE GRÜNDE FÜR DIE VERARBEITUNG NACHWEISEN, DIE
IHR INTERESSE, RECHTE UND FREIHEITEN ÜBERWIEGEN, ODER DIE VERARBEITUNG
DIENT DER GELTENDMACHUNG,
AUSÜBUNG ODER VERTEIDIGUNG VON RECHTSANSPRÜCHEN. `

2. WIDERSPRUCHSRECHT GEGEN EINE VERARBEITUNG VON DATEN FÜR ZWECKE DER DIREKTWERBUNG
IN EINZELFÄLLEN VERARBEITEN WIR IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN, UM
DIREKTWERBUNG ZU BETREIBEN. SIE HABEN DAS RECHT, (JEDERZEIT
WIDERSPRUCH GEGEN DIE VERARBEITUNG SIE BETREFFENDER
PERSONENBEZOGENER DATEN ZUM ZWECKE DERARTIGER WERBUNG
EINZULEGEN; DIES GILT AUCH FÜR DAS PROFILING, SOWEIT ES MIT SOLCHER
DIREKTWERBUNG IN VERBINDUNG STEHT. WIDERSPRECHEN SIE DER
VERARBEITUNG FÜR ZWECKE DER DIREKTWERBUNG, SO
WERDEN WIR IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN NICHT MEHR FÜR DIESE
ZWECKE
VERARBEITEN. DER WIDERSPRUCH KANN FORMFREI ERFOLGEN UND SOLLTE
MÖGLICHST GERICHTET
WERDEN AN:
Oliver Krause, externer Datenschutzbeauftragter
Untergasse 2
65474 Bischofsheim
T: 06144/402197 M: 0160/5384727, wfd@dsbok.de

8. Gibt es für den Kunden eine Pflicht zur Bereitstellung von Daten
lm Rahmen des Gewinnspiels muss der Teilnehmer diejenigen
personenbezogenen Daten bereitstellen, die für die Durchführung
des Gewinnspiels und der Erfüllung der damit verbundenen vertraglichen Pflichten
erforderlich sind oder zu deren Erhebung der Weltfriedensdienst e.V gesetzlich
verpflichtet ist. Ohne diese Daten wird der Weltfriedensdienst e.V in der Regel nicht in
der Lage sein. Das Gewinnspiel durchzuführen.

9. Anfrage per E-Mail, Telefon, Telefax oder Webseite
Wenn Sie uns per E-Mail, Telefon, Telefax oder unsere Webseite kontaktieren, wird
Ihre Anfrage inklusive aller daraus hervorgehenden personenbezogenen Daten
(Name, Anfrage) zum Zwecke der Bearbeitung Ihres Anliegens bei uns gespeichert
und verarbeitet. Diese Daten geben wir nicht ohne Ihre Einwilligung weiter.
Die Verarbeitung dieser Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO,
sofern Ihre Anfrage mit der Erfüllung eines Vertrags zusammenhängt oder zur
Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich ist. In allen übrigen Fällen
beruht die Verarbeitung auf Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO) und / oder
auf unseren berechtigten Interessen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO), da wir ein
berechtigtes Interesse an der effektiven Bearbeitung der an uns gerichteten Anfragen
haben. Die von Ihnen an uns per Kontaktanfragen übersandten Daten verbleiben bei
uns, bis Sie uns zur Löschung auffordern, Ihre Einwilligung zur Speicherung
widerrufen oder der Zweck für die Datenspeicherung entfällt (z. B. nach
abgeschlossener Bearbeitung Ihres Anliegens). Zwingende gesetzliche
Bestimmungen – insbesondere gesetzliche Aufbewahrungsfristen – bleiben
unberührt

10. Postwerbung
Wir verwenden Ihre Anschrift unter Einhaltung aller rechtlichen Bestimmungen für den
Versand von
postalischer Werbung (Postwerbung).
Rechtsgrundlage hierfür ist unser berechtigtes Interesse an Direktwerbung nach Art. 6 Abs. 1
lit. f in
Verbindung mit Erwägungsgrund 47 DSGVO. Sofern eine entsprechende Einwilligung
abgefragt wurde,
erfolgt die Verarbeitung ausschließlich auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO; die
Einwilligung ist
jederzeit widerrufbar. Speziellere Regelungen können ihnen ggf. im Rahmen der
Datenerhebung mitgeteilt
werden und gehen der vorliegenden Regelung vor.
Ihre Anschrift verbleibt bei uns, bis der Zweck für die Datenverarbeitung entfällt. Wenn Sie ein
berechtigtes
Löschersuchen geltend machen oder Ihre Einwilligung zur Postwerbung widerrufen, werden
Ihre Daten
gelöscht, sofern wir keine anderen rechtlich zulässigen Gründe für die Speicherung Ihrer
personenbezogenen Daten haben (z. B. steuer- oder handelsrechtliche
Aufbewahrungsfristen); im
letztgenannten Fall erfolgt die Löschung nach Fortfall dieser Gründe.
Wir setzen folgenden Dienstleister für den Versand unserer Postmailings ein:

DKS-INTEGRAL GmbH
Berliner Str. 55
10713 Berlin

15.03.2022

Gepostet in: Allgemein

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Gemeinsame Stellungnahme der Träger des Zivilen Friedensdienstes

„Wir sind zutiefst erschüttert über den russischen militärischen Angriff auf die Ukraine und verurteilen ihn aufs Schärfste. Wir sind in Gedanken bei der ukrainischen Bevölkerung und appellieren an die russische Regierung, die Waffen schweigen zu lassen und an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Nur so kann weiteres Leid verhindert werden.

Aus der Vergangenheit wissen wir, dass mit Gewalt kein Frieden geschaffen werden kann. Alles muss jetzt mit gewaltfreien Mitteln getan werden, um das sinnlose Blutvergießen auf allen Seiten zu stoppen. Die Anstrengungen für Deeskalation, Verständigung und Frieden dürfen jetzt nicht nachlassen.

Wir sind in kontinuierlichem Austausch mit unseren ukrainischen Fachkräften und Partnerorganisationen. Ihre Sicherheit und das Wohlergehen haben in dieser Situation oberste Priorität. Wir bieten ihnen psychosoziale Unterstützung und tun alles in unserer Macht Stehende, um diese zu gewährleisten. Für das ukrainische Personal suchen wir im Rahmen des Möglichen Lösungen zu ihrem bestmöglichen Schutz vor den militärischen Angriffen.

Der Zivile Friedensdienst steht in dieser schweren Zeit fest und solidarisch an der Seite seiner ukrainischen Fachkräfte und Partnerorganisationen.“

 

Konsortium ZFD, 24.02.2022: https://www.ziviler-friedensdienst.org/de/aktuelles/angriff-auf-die-ukraine

 

Der Weltfriedensdienst e.V. ist Teil des Zivilen Friedensdienstes (ZFD), einem Zusammenschluss von Organisationen, die sich zusammen mit lokalen Partnern in Krisen- und Konfliktgebieten weltweit dafür einsetzen, Konflikte ohne Gewalt zu regeln und Menschenrechte und Dialog voranzubringen.

Der Zivile Friedensdienst wird von neun deutschen Friedens- und Entwicklungsorganisationen durchgeführt und vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert. In der Ukraine arbeiten derzeit drei Organisationen des Zivilen Friedensdienstes. Der Weltfriedensdienst selbst ist nicht vor Ort tätig, doch wir sind in Gedanken bei den ukrainischen Fachkräften und ihren Familien.

 

 

28.02.2022

Gepostet in: Aktuelles

Wir sind davon überzeugt: Nur wenn Konflikte konstruktiv angegangen und die betroffenen Menschen selbst aktiv werden, kann Frieden entstehen und dauerhaft wachsen. Wie das konkret aussehen kann, zeigen unsere Höhepunkte des vergangenen Jahres.

 

Fußballstar wirbt für Ökolandbau Simbabwe

Mit einer ungewöhnlichen Aktion überzeugte unsere Partnerorganisation PORET Jugendliche vom Ökolandbau. Fußball-Legende Moses Chunga war Überraschungsgast auf einem Workshop. PORETs Mission: Familien in der Trockensavanne im Osten Simbabwes durch nachhaltige Landwirtschaft stärken. Weiterlesen

Safe Houses für Menschenrechtsverteidiger*innen in Myanmar

Die Protestierenden in Myanmar leben gefährlich, denn das Militär geht seit dem Putsch brutal gegen sie vor. Männer, Frauen und selbst Kinder sind tödlicher Gewalt, illegalen Verhaftungen und Folter ausgesetzt. Im Ernstfall müssen Menschenrechtsverteidiger*innen schnell untertauchen können. Daher organisierten wir zwei anonym angemietete, sichere Häuser. Weiterlesen

Medienkampagne zu Gewalt gegen Frauen & Kinder in Bolivien

Die Zunahme von häuslicher Gewalt in Folge von Lockdowns und Ausgangssperren während der Coronapandemie bereitet Expert*innen weltweit große Sorgen. Jeden 3. Tag ermordet in Bolivien ein Mann seine (Ex-)Frau, jeden 7. Tag ein Kind. Darum starteten unsere drei Partnerorganisationen eine breit angelegte Medienkampagne – mit Erfolg! Weiterlesen

Solidarisch mit unseren Partnerorganisationen in Palästina

Israel erklärte sechs palästinensische Menschenrechtsorganisationen zu „Terrororganisationen“. Betroffen sind auch unsere renommierten Partnerorganisationen Al-Haq und Defense for Children International-Palestine. Der Weltfriedensdienst steht mit zahlreichen anderen Organisationen der Zivilgesellschaft an ihrer Seite: Menschenrechtsarbeit darf nicht kriminalisiert werden! Weiterlesen

Bonner Friedenstage mit Mali Ole Kaunga aus Kenia

Mali Ole Kaunga, Direktor unserer Partnerorganisation IMPACT in Kenia, berichtete auf den Bonner Friedenstagen, wie stark der trockene Norden Kenias die Auswirkungen des Klimawandels bereits spürt und was Friedensarbeit hier leisten kann. „Länder, die am wenigsten zum Klimawandel beigetragen haben, leiden schon jetzt am meisten unter den Folgen.“ Weiterlesen

Kampagne zur #klimawahl2021

Wir brauchen ökologische, soziale und wirtschaftliche Anpassungen, damit die Klimapolitik weltweit für alle Menschen gerecht wird. Deswegen teilten wir in den sozialen Medien vor der Bundestagswahl die Forderungen unserer Partner an die deutsche Politik im Rahmen der #weltweitwichtig-Kampagne von VENRO und der ZFD-Kampagne #klimaundfrieden. Weiterlesen

Aktionsprogramm act4change ausgezeichnet

Unser Bildungsteam bietet Workshops in Präsenz oder online an. Bei den Aktionstagen bewegen wir nicht nur Schüler*innen, sondern auch deren Familien. Die brandneue Aktionsseite „Wasser“ informiert und ruft zum Handeln auf. Jetzt verlieh die deutsche UNESCO-Kommission und das Bildungsministerium unserem Aktions-Programm die „Nationale Auszeichnung – Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Weiterlesen

Was wir bewirken, wie wir arbeiten, Zahlen & Fakten

Zusammen mit unseren Partnerorganisationen unterstützen wir zehntausende Menschen in Krisen- und Konfliktregionen rund um den Globus, ihre Lebensumstände aus eigener Kraft zu verbessern und in einer gerechteren und friedlicheren Welt zu leben. Verschaffen Sie sich einen Überblick über unsere langfristig angelegte Friedensarbeit! Weiterlesen

 

30.12.2021

Gepostet in: Aktuelles

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