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Friedensfilmpreis 2020

Der 35. Friedensfilmpreis wird im Rahmen der 70. Berlinale am Sonntag, dem 1. März 2020, um 17 Uhr im Hackesche Höfe Kino in Berlin verliehen. Mit Vorführung des Friedensfilms 2020 und Filmgespräch. Moderation: Shelly Kupferberg

Tickets 6 Euro

Kartenverkauf ab 1. Februar 2020 ausschließlich über das Hackesche-Höfe-Kino!
Hackesche Höfe Kino, Rosenthaler Str. 40/41, 10178 Berlin-Mitte

Bitte beachten Sie, dass die Räume des Höfekinos nicht barrierefrei zugänglich sind.

Eine gemeinsame Veranstaltung von Heinrich-Böll-Stiftung, Weltfriedensdienst e.V. und Friedensinitiative Zehlendorf. In Kooperation mit der Berlinale.

Information: Stefanie Wurm

 

Die Jury 2020

Weitere Informationen über die Jury finden Sie hier.

Friedensfilmpreis

Der Preis ist ein fester Bestandteil der Internationalen Filmfestspiele Berlin und geht an ein Werk, das die ästhetischen Mittel des Films in besonderer Weise in den Dienst des friedlichen Miteinanders und des sozialen Engagements stellt. Die Berlinale ist das einzige A-Filmfestival weltweit, auf dem ein Friedenspreis verliehen wird. Dieser Friedensfilmpreis wird sektionsübergreifend vergeben – vom Wettbewerb bis zum Kinderfilm. Der Friedensfilmpreis ist mit 5.000 Euro und einer Plastik des Künstlers Otmar Alt dotiert. Das Preisgeld stellt die Heinrich-Böll-Stiftung. Träger des Friedensfilmpreises  sind die Heinrich-Böll-Stiftung, der Weltfriedensdienst e.V. und die Friedensinitiative Zehlendorf.

Die Auszeichnung erhalten Filme, die durch ihren humanistischen, sozialpolitischen sowie friedensfördernden Hintergrund bestechen. In einem zehntägigen cineastischen Marathon schauen sich die Jurymitglieder Filme aus allen Sektionen des Berlinale-Wettbewerbs an. Dabei werden bis zu 40 Werke, vom Drama bis hin zum Kinderfilm, hinsichtlich ihres friedenspolitischen Inhalts sowie ihrer ästhetischen Umsetzung beurteilt.
„Friedensfilme zeigen in großer inhaltlicher und künstlerischer Bandbreite die Probleme dieser Welt“ betont der Trägerkreis des Friedensfilmpreises. Politische Krisen, soziale Konflikte und menschliche Tragödien prägen seit jeher das Miteinander auf dieser Welt. Gegenwärtig ist nicht abzusehen, dass sich daran etwas ändert. Immer wieder gelingt es jedoch Filmemachern, mit bewegenden Geschichten und der erzählerischen Kraft von Bildern diese Probleme aufzunehmen und das Publikum dafür zu sensibilisieren.

 

Friedensfilmpreis 2019

34. Friedensfilmpreis an: “Espero tua (re)volta”

Der Friedensfilmpreis der 69. Berlinale würdigt den Film “Espero tua (re)volta” von Eliza Capai. Der Preisträgerfilm zieht uns in einen hochaktuellen und universellen Konflikt: den Kampf um Bildung für alle.
Friedensfilmpreis 2018

33. Friedensfilmpreis an: “The silence of others”

Der Friedensfilmpreis der 68. Berlinale würdigt den Film „The Silence of Others“ von Almudena Carracedo und Robert Bahar. Nach Jahrzehnten des Schweigens konfrontieren Überlebende der 40-jährigen Diktatur Spaniens die Täter brutaler Verbrechen.

Zum Archiv des Friedensfilmpreises

 

 

24.01.2020

Gepostet in: Aktuelles

 

Für das ZFD-Programm in Palästina sucht der Weltfriedensdienst e.V. eine
Friedensfachkraft für die Beratung unserer Partnerorganisation
Defense for Children International (DCIP)
in Ramallah, Palästina

Job description in English (PDF)

Tätigkeitsbereich

Das Projekt wird von Defense for Children International – Palestine (DCIP) gemeinsam mit dem Weltfriedensdienst e.V. (WFD), im Rahmen des Programms Ziviler Friedensdienst (ZFD), durchgeführt.
DCIP ist die nationale Abteilung von Defense for Children International (DCI) in Palästina, einer im Jahr 1979 gegründeten weltweiten Kinderrechtsbewegung und Nichtregierungsorganisation. DCIP fördert und schützt die Rechte von Kindern in Übereinstimmung mit internationalen Standards. DCIP dokumentiert Vorfälle von Menschenrechtsverletzungen an Kindern und setzt sich auf internationaler und nationaler Ebene dafür ein, den Zugang zum Rechtssystem sowie den Schutz von Kindern zu fördern.

Die ZFD-Fachkraft soll zur Entwicklung einer Strategie für digitale Inhalte einer Journalismus- und Advocacy-Plattform bzgl. der Rechtssituation palästinensischer Kinder beitragen.

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23.01.2020

Gepostet in: Aktuelles, Stellenangebote

 

Für das ZFD-Programm in Simbabwe sucht der Weltfriedensdienst e.V. zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine
Friedensfachkraft für die Unterstützung und Beratung unserer Partnerorganisation Zimbabwe Human Rights Association in Bulawayo, Simbabwe

Job description in English (PDF)

Tätigkeitsbereich

Die Zimbabwe Human Rights Association (ZimRights) ist eine basisnahe Mitgliederorganisation, die nach dem Private Voluntary Organisations Act registriert ist. ZimRights setzt sich für eine friedliche, gemeindeorientierte Entwicklung und die Beteiligung der Bürger*innen an demokratischen Prozessen ein. ZimRights ist bestrebt, die Menschenrechte in Simbabwe durch Bildung, Information, Rechtsberatung und -beistand, Lobbyarbeit und Networking zu schützen und zu verteidigen. Mit einem basisnahen Ansatz setzt ZimRights Maßnahmen in allen zehn Provinzen des Landes über die vorhandenen Mitgliedsstrukturen um.

Die Organisation führt ein Projekt durch, das darauf abzielt, die Fähigkeit der Bürger*innen zu fördern, ihre verfassungsmäßigen Rechte zu nutzen und ihre Forderungen und Erwartungen an die Entscheidungsträger kompetent und gewaltfrei zu äußern. Dieses Projekt wird in Bulawayo, Matabeleland South und Masvingo durchgeführt. ZimRights sucht daher eine/n Berater/in, der/die bereit ist, ein vertieftes Verständnis für die Nuancen und Ursachen von Konflikten in den Provinzen Bulawayo und Matabeleland zu entwickeln.

Das Projekt von ZimRights wird durch die strategischen Ziele des Zivilen Friedensdienstes (ZFD) und insbesondere durch die trägerübergreifende Länderstrategie des ZFD für Simbabwe bestimmt. Im Rahmen dieses Ansatzes wird großer Wert auf die Synergiebildung zwischen den verschiedenen ZFD- Partnerorganisationen des Weltfriedensdienst e.V. gelegt. Die ausgeschriebene Stelle beinhaltet daher nicht nur Aufgaben beim Partner ZimRights, sondern darüber hinaus auch projektübergreifende Aufgaben, die das Informations- und Wissensmanagement und die Zusammenarbeit aller ZFD-Partner fördern.

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09.01.2020

Gepostet in: Aktuelles, Stellenangebote

“Teilen macht satt!”

Bereits 40 bis 150 Euro ermöglichen Menschen in Nepal, Ghana und Senegal, ihre Zukunft selbst zu gestalten. Die Solidaritätskampagne “Teilen macht satt”, die sozialisitische Tageszeitung Neues Deutschland traditionell gemeinsam mit SODI, INKOTA und Weltfriedensdienst durchführt, ist gestartet.

Bitte unterstützen Sie die diesjährige Spendenaktion und geben Sie denen eine Chance, die keine haben!

WELTFRIEDENSDIENST Mit Ihrer Spende von 100 Euro tragen Sie zur Installation einer Solar-Wasserpumpe in einem senegalesischen Dorf bei.

INKOTA Mit 40 Euro nimmt eine Kakaobäuerin an einem Vernetzungs- und Schulungstreffen teil und weiß danach, wie sie ihre Meinung in die öffentliche Debatte einbringen kann.

SODI Mit Ihrer Spende von 150 Euro kann ökologisch wertvolles Saatgut für 62 Haushalte in Nepal angeschafft werden.

Die Spenden kommen allen drei Projekten gleichermaßen zugute.

Alle 10 Artikel, die der Weltfriedensdienst mit Unterstützung unserer Fachkraft Marie von Schlieben über unsere Partner-NGO Enda Pronat im Senegal im Neuen Deutschland veröffentlicht hat, werden in Kürze auf unserer Projektwebsite zu lesen sein. Wenn Sie die spannenden Reportagen und Insights schon jetzt lesen wollen: Neues Deutschland Dossiers: Teilen macht satt

Teilen macht satt
Eingegangen (Stand: 14.1.2020) 61.004,91 €
Ende 29.02.2020
Spendenziel: 70.000 €

Es bleibt spannend, ob wir die 70.000 € knacken. Helfen Sie mit!
Ihre Spende kann viel bewirken!

Zum Spendenformular der ND-Aktion

Datenschutzhinweise nd-Soliaktion

12.12.2019

Gepostet in: Aktuelles

Über 30 Kunsthandwerkerinnen begingen den Abschluss einer vom Weltfriedensdienst geförderten Workshop-Reihe mit einer Ausstellung. Diese zog viele interessierte Besucher*innen an, darunter Privatpersonen und Unternehmer*innen.

Das Auditorium der Gemeindeverwaltung von Tartagal, einer Stadt im Norden Argentiniens nahe der bolivianischen Grenze, gehört heute etwa 30 indigenen Frauen aus den Ethnien der Chané, Wichi, Guaraní und Chorote. Meist müssen sie ihre Produkte am Straßenrand zu Dumpingpreisen verkaufen, damit die Familie am nächsten Tag zu essen hat. Heute fühlen sie sich als Künstlerinnen.

Auf Tischen und Holzbänken haben sie ihre farbenprächtigen Produkte liebevoll und dekorativ aufgebaut: die Weberinnen Taschen, Rucksäcke, Beutel, Strohtiere, Mobilés, Schmuck und Körbe und die Töpferinnen Tiere, Vasen, Becher, Kerzenständer aller Größen. Einige der Frauen erkennt man auf den überlebensgroßen Fotos, die den Produktionsprozess zeigen – das Formen des Tons, die Ernte der Lianenart Chaguar, die dann aufwändig zu einer stabilen Faser weiterverarbeitet wird, das Biegen von Weidengerten zu Körben.

Die Ministerin für indigene Angelegenheiten der Provinz Salta ist nicht die Einzige, die hier auch einkauft. Schnell füllt sie ihren neu erworbenen großen Einkaufskorb mit lokalen Produkten, die ihre Gäste künftig als repräsentatives Geschenk erhalten sollen. Und viele der Besucher*innen geben größere Bestellungen auf, was neu und aufregend für die Frauen ist. Bisher lebten sie von der Hand in den Mund.

Weltfriedensdienst unterstützt lokale Partner-NGO zum Angebot von Workshops mit Praxisbezug

Die Ausstellung ist der feierliche Abschluss einer Workshop-Reihe. Diese hatte PRO.SO.CO, die lokale Partner-NGO des Weltfriedensdienst, im Rahmen des gemeinsamen Projekts seit Mai 2019 realisiert. Ziel war es, das lokale Kunsthandwerk als Ausdruck der kulturellen Tradition der Gemeinden in Wert zu setzen. Dieses hochspezialisierte Handwerk soll künftig mehr als bisher zur sicheren Einnahmequelle für die Produzentinnen und ihre Familien werden.

Die Weberinnen haben in den Workshops gelernt, die Gestaltung noch besser dem Bedarf anzupassen und durch den Einsatz von recyceltem Plastik Arbeitszeit zu sparen. Bei der Ausstellung zeigen Frauen bereits Stücke, die z.T. aus Recycling-Material bestehen, ohne dabei an Attraktivität zu verlieren.

Bei den Keramik-Workshops konnten die Frauen ein traditionelles Handwerk wieder auffrischen, das viele schon aufgegeben hatten. Unter fachgerechter Anleitung bauten sie einen Ofen, der ihnen erlaubt, ihre Stücke bei höheren Temperaturen als bisher zu brennen. (Dass die Frauen die Neuerung schätzen, belegt, dass schon wenige Tage später eine Kursteilnehmerin den Ofen nachgebaut hatte.) Außerdem lernten sie neue Färbetechniken kennen. Sie können nun haltbarere Produkte in kräftigeren Farben produzieren.

Beide Gruppen einigten sich zudem jeweils auf eine Markenbezeichnung, um ihre Produkte künftig gemeinsam zertifizieren zu lassen und vermarkten zu können. Die Frauen haben vereinbart, auch in Zukunft ihre Erfahrungen auszutauschen.

Die Kommentare der Besucher*innen, die hohen Verkaufszahlen und die Vorbestellungen, zeigten: Die Aussichten der Kunsthandwerkerinnen haben sich spürbar erhöht, mit ihren Produkten Einkommen zu erzielen, die sie und ihre Familien ernähren. Genau das ist erklärtes Ziel des dreijährigen Projekts.

Lokale Meinungen zur Förderung der Indigenen Kultur

„Wir waren vergessen. PRO.SO.CO [die lokale Partner-NGO des Weltfriedensdienst] hat uns beigebracht, wie wir noch schönere Produkte herstellen können. Ihr habt uns zusammengebracht und uns gezeigt, was unsere Tradition wert ist.“
– Marcela Gomez, Weberin

„Mehr als der materielle Wert und mehr als die Arbeitszeit zählt die Tradition, die von unseren Großmüttern überlieferte Kultur, der ideelle Wert, der in den Produkten steckt.“
– Cazica Francisca Mendoza, Töpferin

„Bei den Workshops von PRO.SO.CO lernen die Frauen, den Preis ihrer Arbeit zu kalkulieren, die Bedürfnisse der Kunden zu verstehen und ihre Ware anzubieten. Diese Workshops sind der erste Schritt, damit sie mit hochwertigeren Produkten ihre materielle Situation und die ihrer Familien verbessern können.“
– Edith Azucena Cruz, Ministerin für indigene Angelegenheiten der Provinz Salta

Vision für die Zukunft: Mehr Sichtbarkeit für Indigene Kunsthandwerkerinnen

Der große Erfolg dieser Premiere beflügelt die Überlegungen bei PRO.SO.CO und dem eng mit der Organisation zusammenarbeitenden Sekretariat für Kultur und Tourismus von Tartagal, die Einrichtung einer ständigen Ausstellung in Angriff zu nehmen. Ein solches Vorhaben, für das noch eine Finanzierung gefunden werden muss, würde die Sichtbarkeit erhöhen, aber auch das Selbstwertgefühl der Kunsthandwerkerinnen deutlich stärken. Und es würde auch bei der Kundschaft – lokalen Unternehmern wie Hotelbesitzern und Touristen das Bewusstsein für den Wert des indigenen Kunsthandwerks und damit die Bereitschaft, dafür einen fairen Preis zu zahlen, steigern.

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03.11.2019

Gepostet in: Aktuelles, Argentinien: Indigene auf dem Weg in ein besseres Leben

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