weltfriedensdienst, Autor auf Weltfriedensdienst

Frieden in verschiedenen SprachenMit einer Chor- und Orchester-Aufführung des Anti-Kriegs-Stück „The Armed Man“ von Karl Jenkins und einer gleichzeitig stattfinden Kunstaustellungen sammelte das Hölderlin-Gymnasium Nürtingen 2000€ für den Weltfriedensdienst. Hier berichtet Cara Bruijmann (Kursstufe 1):

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01.08.2018

Gepostet in: Aktuelles

TheTreehouse.ShopTheTreehouse.Shop Logo

Der „TheTreehouse.Shop“ als lokales Familienunternehmen vom Schliersee, arbeitetet in Rahmen einer Unternehmenskooperation mit dem Weltfriedensdienst e.V. zusammen. Das Unternehmen, das alles rund um das Bauen von Baumhäusern verkauft, spendet einen festen Anteil vom Erlös eines jeden verkauften Produkts.

Mit diesen wichtigen finanziellen Beitrag kann der Weltfriedensdienst e.V seine Arbeit an 45 Partnerprojekten in über 20 Ländern weiterführen und ausbauen. Durch diese langfristige Partnerschaft werden so verschiedene Projekte wie Umweltbildung für mehr Ernährungssouveränität in Senegal, Peer Education in den Favelas von Brasilien oder die Förderung von Friedlicher Konfliktlösung in Myanmar gefördert.

02.07.2018

Gepostet in: Unternehmenskooperationen

(veröffentlicht im Querbrief 2/2018)

„Wie haltet ihr es eigentlich mit Unternehmenskooperationen?“, werde ich öfter gefragt.
Davon halten wir eine Menge!

Ohne die Unterstützung tausender Unternehmen – von kleinen Familienbetrieben bis zu großen kommunalen Unternehmen wie der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) oder den Berliner Stadtreinigungsbetrieben (BSR) – hätte es unsere Berliner Schüleraktion work4peace nie gegeben. Durch einen mehrstündigen Tagesjob ermöglichen sie Berliner SchülerInnen nicht nur einen Einblick ins Arbeitsleben, die Firmen zahlen auch einen „Stundenlohn“, den die Kinder und Jugendlichen dann spenden. In den letzten 13 Jahren hat die Aktion fast 300.000 EUR eingebracht! (mehr …)

01.07.2018

Gepostet in: Unternehmenskooperationen

In diesen Querbrief beschäftigen wir uns mit den unterschiedlichen Formen der zivilgesellschaftlichen Friedensarbeit und wie der Weltfriedensdienst diese unterstützt.

Myanmar: Frieden fördern

Wir berichten über die aktuelle Lage in Myanmar, wo junge Menschen demonstrieren, um vom Bürgerkrieg eingeschlossene Zivilisten zu befreien.

Eine andere Welt ist nötig

Wie kann eine andere, zukunftsfähige Welt aussehen? Diskutieren Sie mit, über das alternative Lebensmodell Buen Vivir.

Unternehmen & Friedensarbeit – da geht was

Auch Unternehmen können ihren Teil zu einer aktiven Zivilgesellschaft beitragen. Wie die Zusammenarbeit mit den Weltfriedensdienst e.V. aussehen kann, zeigt Katrin Steinitz.

Austausch und Vernetzung

Gleich zweimal können wir über gelungene Beispiele von Vernetzungen unser Partner schreiben: In Kapstadt haben sich Medien-Aktivisten des STEPS-Netzwerkes getroffen, um sich über erfolgreiche filmgestützte Menschenrechts-Arbeit im südlichen Afrika auszutauschen.

In Guinea-Bissau fand die 2. landesweite Vollversammlung des Friedensforums statt. Die von unserem Partner GTO-Bissau ausgebildeten jungen Menschen sprachen über die „best practices“ in der Mediation und demonstrierten mit zwei aufsehenerregenden Riesenmarionetten für Frieden und Versöhnung.

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28.06.2018

Gepostet in: Aktuelles, Das Mitgliedermagazin Querbrief

Von 1962 bis 2011 stand Myanmar (vormals Burma) unter der von Gewalt geprägten Herrschaft einer Militärdiktatur. Das Militär setzte 2011 ein demokratisch gewähltes Staatsoberhaupt ein und leitete damit eine vorsichtige Öffnung und Demokratisierung des Landes ein. Jedoch bekämpfen sich noch immer zahlreiche bewaffnete Milizen sowohl untereinander als auch mit dem Militär – angeheizt von einer fortbestehenden Kriegsökonomie.

Zwei Kinder tragen Feuerholz in einem Flüchtlingslager für Binnenvertriebene in Myanmar

Folge der Gewalt im Land sind viele Binnenvertriebene wie diese Kinder in einem Flüchtlingslager in Myanmar.

Hinzu kommt, dass die BewohnerInnen Myanmars keine gemeinsame Identität haben. Neben den BurmesInnen (ca. 70% der Gesamtbevölkerung) gibt es sieben weitere größere Volksgruppen, die offiziell anerkannt sind, sowie zahlreiche ethnische Minderheiten mit ausgeprägten eigenen Identitäten. Selbst die birmanische Mehrheit ist – vor allem in ihrem Verhältnis zu dem weiterhin dominanten Militär – politisch gespalten. Um den mit dem Ende der Militärdiktatur einsetzenden Friedensprozess zu begleiten, unterstützt der Weltfriedensdienst seit 2013  lokale Partnerorganisationen bei der Erarbeitung von gewaltfreien Lösung von Konflikten in verschiedenen Teilen des Landes.

Konfliktbearbeitung in benachteiligten Gemeinden

Ohne eine Konfliktbearbeitung mit dem Ziel nationaler Versöhnung ist jederzeit mit dem Aufbrechen bewaffneter Konflikte zu rechnen. Besonders ethnische Minderheiten fühlen sich von der Regierung systematisch vernachlässigt – eine Gefahr für den Friedensprozess. Die Friedensarbeit des Weltfriedensdienst im Land zielt daher zunächst darauf, dass sich die Bevölkerung in den Projektregionen Kachin State, südlicher Shan State und perspektivisch Mon State auf ihre wichtigsten Anliegen, Bedürfnisse und Rechte verständigt.  Dafür werden in Gemeinden verankerte Organisationen unterstützt, regionale Friedensprozesse zu moderieren und zu begleiten.
Friedensfachkräfte des Weltfriedensdienst mit Kenntnissen um Konfliktanalyse, gewaltfreie Kommunikation und Konflikttransformation beraten sie vor Ort. Perspektivisch werden die Menschen in die Lage versetzt, ihre Interessen gegenüber der Regierung und dem noch immer machtvollen Militär eigenständig zu vertreten und Einfluss auf Entscheidungsprozesse nehmen.

Bildungsprogramme in Myitkyina, Kachin State

Ein Beispiel aus unserer Arbeit in Myanmar: Junge Leute, welche sonst in der Region keine ausreichende Berufsperspektive haben, werden zu Führungskräften in Themen wie Konfliktbearbeitung, Politik oder gemeindeorientierter Arbeit ausgebildet. Zum Teil wird ihre Weiterbildung im In- oder Ausland mit Stipendien unterstützt. Dadurch sind sie befähigt einen Beitrag zum Friedensaufbau, sozialer Gerechtigkeit und nachhaltiger Entwicklung zu leisten, statt abzuwandern. Viele der rund 1000 Alumni des Naushawng Development Institute (NDI) sind miteinander vernetzt. Gemeinsam arbeiten sie auf ein friedlicheres Leben in Kachin State zu.

28.06.2018

Gepostet in: Myanmar: Friedensprozesse auf Gemeindeebene fördern

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