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15.05.2018

Gepostet in: Der KOMPASS - Das Fachmagazin des Weltfriedensdienst

Karte und Infokasten BurundiBurundi ist einer der kleinsten Staaten Afrikas, aber – ebenso wie der nördlich gelegene Nachbarstaat Ruanda – dicht besiedelt. Im Index der menschlichen Entwicklung lag Burundi 2016 auf Platz 184 von 188. Das Land hatte 2016 das weltweit drittniedrigste BIP pro Kopf. Das Durch­schnittsalter beträgt 16,7 Jahre. Soziale Ungleichheiten und heftige politische Krisen haben in Burundi zu Flucht und Vertreibung Tausender geführt. Nach den Gräueltaten der 1990er-Jahre waren schätzungsweise 1,3 Millionen Menschen vertrieben oder auf der Flucht.

Der 2001 ein­geleitete Friedensprozess hat zwar zur Rückkehr vieler BurunderInnen geführt, zugleich aber auch zur Verschärfung innergesellschaftlicher Kon­flikte. Dabei spielt die dichte Besiedlung des ostafrikanischen Landes und die Knappheit an fruchtbare Böden eine zentrale Rolle. Zivilgesellschaft­liche Friedenskomitees begleiten den Friedensprozess seither, indem sie etwa in Landkonflikten vermitteln und gegen ethnische Feindbilder und Stereotypen, für Vorurteilsfreiheit und Versöhnung werben, wie etwa Mi-PAREC. Doch Anfang 2015 stürzte Burundi erneut in eine tiefe Krise. Seither haben mehr als 500.000 Menschen ihre Heimat verlassen, und diese Migrationsbewegung hält weiter an. Burundi trat als erster Mit­gliedsstaat mit Wirkung vom 27. Oktober 2017 aus dem Internationalen Strafgerichtshof aus.

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15.05.2018

Gepostet in: Burundi: Versöhnung unterstützen, Der KOMPASS - Das Fachmagazin des Weltfriedensdienst

Autor Tim Bunke ist Kooperant des Weltfriedensdienst e.V. und Fachkraft des Zivilen Friedensdienstes (ZFD) in Kenia. Gemeinsam mit dem Projektpartner Isiolo Peace Link setzt er sich dafür ein, dass die im Isiolo County lebenden Men­schen besser in die für diese Region geplanten Investitions­projekte eingebunden werden. In Planung ist der Bau von Straßen, Schulen und Kra  nkenhäusern. Isiolo Peace Link hat sich zum Ziel gesetzt eine Lösung für die infrastrukturelle Erschließung der Region zu finden, bei der die traditio­nelle pastorale, d.h. teilweise oder vollständig nomadische Lebensweise erhalten wird. Von der Situation pastoral lebender Menschen im Norden Kenias berichtet Tim Bunke in KOMPASS #6 Migration anders denken.

 

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15.05.2018

Gepostet in: Der KOMPASS - Das Fachmagazin des Weltfriedensdienst, Kenia: Gemeinsam für eine gerechte Landverteilung

 

Mit der diesjährigen Ausgabe unseres Themenheftes KOMPASS „Migration anders denken“ begegnen wir mit „Perspektiven aus dem Globalen Süden“ den unterschiedlichen Facetten von Migration.

Laut der „Internationalen Organisation für Migration“ macht die Süd-Süd-Migration mit mittlerweile mehr als 92 Millionen MigrantInnen den größten Teil der weltweiten Migration aus. Im KOMPASS #6 werfen 12 Beiträge, die unsere SüdpartnerInnen in Afrika, Südamerika und Asien gesammelt und aufgeschrieben haben, ein neues Licht auf die Thematik. (mehr …)

15.05.2018

Gepostet in: Aktuelles, Der KOMPASS - Das Fachmagazin des Weltfriedensdienst

Alumni der Jahrgänge 2016, 2017 und 2018 unserer Partnerorganisation demonstrieren und campieren für die Freilassung der im Kriegsgebiet gefangenen Zivilisten, 4.05.2018, gegen 12 Uhr nachtsAllein seit Anfang April fliehen laut UN fast 7.000 Menschen im Kachin-Staat im Norden Myanmars aus ihren Dörfern. Grund sind neue Kämpfe zwischen der Armee und der Kachin Independence Army (KIA), einer bewaffneten ethnischen Gruppe. Tausende sind gefangen zwischen den Fronten. Lebensmittel und medizinische Hilfe gelangen kaum in das Kampfgebiet. Dennoch bleiben die Proteste in der Provinzhauptstadt friedlich.

 

 

 

 

 

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09.05.2018

Gepostet in: Aktuelles, Myanmar: Friedensprozesse auf Gemeindeebene fördern

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