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Im Jahr 2008 war die Lage in Simbabwe von weit verbreiteter Hoffnungslosigkeit, Gewalt, akuten Nahrungsmittelengpässen, einer grassierenden Cholera Epidemie und einem generellen Verfall staatlicher Dienstleistungen, besonders im Gesundheits- und Bildungsbereich, gekennzeichnet. Durch die landesweite Einführung von US Dollar und südafrikanischen Rand als legale Verkehrswährung im Februar 2009 wurde die Hyperinflation gestoppt. Die jetzt relativ stabilen US Dollar-Preise und besonders die Rechnungen für öffentliche Dienstleistungen wie Wasser, Strom, Telefon sind allerdings für Durchschnittsverdiener kaum erschwinglich. Der erfolgreiche Abschluss der Verhandlungen zwischen den politischen Kontrahenten ZANU(PF) und MDC im März legte die Grundlage für eine „Government of National Unity“. Als Interimsregierung soll sie bis zu den nächsten Parlamentswahlen in eineinhalb bis zwei Jahren regieren. Trotz verbleibender Skepsis hinsichtlich des fortwährenden Machtkampfes der unterschiedlichen Lager überwiegt aktuell die vorsichtige Hoffnung, dass eine pragmatische Politik des Interessensausgleichs verbunden mit finanzieller Unterstützung regionaler und internationaler Geber das Land stabilisieren könnte.

07.01.2009

Gepostet in: Simbabwe: Gemeinschaftlicher Ressourcenschutz und Ernährungssouveränität

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