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Früher gab’s das nur zu Weihnachten
Eine Geschichte aus Simbabwe

Elizabeth Chirahwi und ihre Enkel leben im simbabwischen Dorf Chisiri. Zusammen mit einer Gruppe von Frauen und der Unterstützung unserer lokalen Partner-NGO TSURO hat sie eine kleine Hühnerfarm aufgebaut. Heute kann ihre Familie regelmäßig Eier essen. Manchmal auch ein Huhn – was es früher nur zu Weihnachten gab. Mit dem Geld aus dem Verkauf der Eier und Hühner können die Frauen das Schulgeld für ihre Kinder bezahlen, Arztbesuche finanzieren und Waren des täglichen Bedarfs kaufen. Ihr Gemeinschaftsprojekt unterstützt auch Bedürftige im Dorf: Waisenkinder, Alte und Menschen mit Behinderung.

 

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Die Umgebung um das Dorf Chisiri ist sehr bergig und schwierig zu bewirtschaften. Die Anbauflächen sind knapp und damit Ernährung und Einkommen unsicher. Viele Männer haben die Gegend auf der Suche nach Jobs verlassen. Auf den Frauen wie Elizabeth Chirawhi lastet nun die Sorge um die Ernährung, Bildung und Gesundheit ihrer Kinder und Enkel.

 

Wie der Weltfriedensdienst geholfen hat

Beraten von der kleinbäuerlichen Selbsthilfeorganisation TSURO (Towards Sustainable Use of Resources Organisation) und finanziert vom Weltfriedensdienst hat die Frauengruppe in Chisiri eine kleine Hühnerfarm aufgebaut. Von TSURO erhielt sie dafür Maschendraht, Wellblech und Nägel für den Bau des Hühnerstalls. Die Ziegel haben die Frauen selbst gebrannt, die Holzbalken herangeschafft und zurechtgeschnitten. Jede der 12 Frauen hat zwei Hennen in das Projekt eingebracht. Aus Projektmitteln konnten zusätzlich zwei Hähne beschafft werden.

Außerdem wurden die Frauen zum Bau des Stalls, zur Pflege und Fütterung der Tiere von TSURO beraten und ein regelmäßiger Austausch mit einer Veterinärmedizinerin des Landwirtschaftsministeriums ermöglicht.

Dank des Projektes hat die Frauengruppe die Versorgung nicht nur ihrer eigenen Familien verbessert, sondern auch die von besonders bedürftigen Nachbar*innen im Dorf.

  • TSURO bildet Berater*innen für Landwirtschaft und Selbstorganisation aus und schickt sie in die Dörfer.
  • Der Weltfriedensdienst übernimmt Kosten für Ausbildung und Gehälter.
  • Die TSURO-Berater*innen unterstützen den Aufbau von Selbsthilfegruppen in den Dörfern.
  • Der Weltfriedensdienst unterstützt Projekte von Selbsthilfegruppen mit Material und Zuchttieren.

Auf diese Weise entstanden Hühnerzuchten bereits in vielen Orten des simbabwischen Projektgebiets Chimanimani.

 

Herzlichen Dank allen Spender*innen!

Familien wie die von Elizabeth Chirahwi gibt es viele in Chimanimani. Sich selbst eine eigene Existenz aufzubauen, dabei haben viele engagierte Menschen mit einer Spende an den Weltfriedensdienst geholfen.

Sie haben Zukunft gespendet!

 

Wie auch Sie dabei sein können

Ihre Spende an den Weltfriedensdienst setzt mehr in Bewegung. Für jeden Spendeneuro werben wir im Durchschnitt 8 Euro an öffentlichen Mitteln ein, die den Projekten zugute kommen.

Unsere Arbeit ist auf langfristige Entwicklung und Frieden ausgerichtet. Darum helfen Sie am meisten mit einer regelmäßigen Spende.

  • 30 Euro kosten Maschendraht und Nägel für einen Hühnerstall.
  • 60 Euro kosten 10 Hühnerküken für die Aufzucht.
  • 180 Euro finanzieren ein Training zur Hühnerhaltung für eine Dorfgruppe.
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Eine schöne Adventszeit wünscht Ihnen das Team des Weltfriedensdienst!

Unsere Arbeit für den Frieden hat Geschichte: Seit 60 Jahren sind wir weltweit in der Friedensarbeit aktiv. Wir sind davon überzeugt, dass jede*r das Recht hat, in gerechten und friedlichen Verhältnissen zu leben.

Gemeinsam mit Ihnen sind wir an der Seite von Menschen, die für ein würdevolles Leben kämpfen.

So entsteht Zukunft

Mit Ihrer Unterstützung werden Dörfer in Chimanimani in Simbabwe ein besserer Ort zum Leben. Für Ihre Spende bis zum 26.12.2019 erhalten Sie gratis diesen Aufsteller mit einem Dorf der Zukunft von unserem Illustrator Martin Bernhard als Dankeschön. Markieren Sie dafür einfach das entsprechende Feld im Spendenformular.

 

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Ihre Spende ist steuerlich absetzbar. Der Weltfriedensdienst e.V. ist unter der Steuer-Nr. 27/681/51497 als gemeinnützig anerkannt und von der Körperschaftssteuer befreit.

Das DZI-Spendensiegel bescheinigt uns den transparenten und sparsamen Umgang mit Ihren Spendengeldern. Selbstverständlich stellen wir Ihnen eine Spendenquittung aus.

Sie erreichen uns per E-Mail an info@weltfriedensdienst.de oder per Telefon unter +49-30-253-9900. Unsere Adresse lautet: Weltfriedensdienst e.V., Am Borsigturm 9, 13507 Berlin.

 

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