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Vom Flüchtling zum Hoffnungsträger
Eine Geschichte aus Simbabwe

Julious Piti konnte vor 30 Jahren auf der Flucht vor dem Bürgerkrieg in Mosambik nichts als sein nacktes Leben retten. Heute ist er Direktor der gemeinnützigen Landwirtschaftsorganisation PORET und lebt mit seinen vier erwachsenen Kindern in Chaseyama. Hier hat er ein großes Stück Land, das völlig ausgetrocknet war, in eine Oase verwandelt. Fast täglich besuchen ihn Bauern aus der näheren und weiteren Umgebung, um von ihm zu lernen, was eine nachhaltige Landwirtschaft ausmacht.  Besonders freut er sich über die vielen Kinder, die in seinen Garten kommen.

 

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Als Julious Piti nach seiner Flucht in seiner neuen Heimat ankam, sah er, dass es dort ein großes Problem gab. Die Berge ringsherum waren kahl, die Bäume gefällt, Gräser und Sträucher abgebrannt. Die fruchtbare Erde wurde bei Regen einfach weggespült und das Wasser konnte nicht mehr im Boden versickern und die Wasserstellen auffüllen. Der Lebensraum war nahezu tot. Es musste etwas geschehen!

 

Wie der Weltfriedensdienst geholfen hat

Mit finanzieller Unterstützung des Weltfriedensdienst wurde im Bergdorf Chikukwa ein gemeinnütziges Ausbildungszentrum für nachhaltige Landwirtschaft aufgebaut. Hier lernten Julious und seine Mitstreiter*innen, wie man das Land heilt, damit das Wasser zurück gewinnen und gute Ernteerträge erzielen kann. Sie lernten die Natur zu nutzen, ohne sie zu zerstören. Ihr Wissen gaben sie an Nachbarn weiter, und als sich die Erfolge herumsprachen, an Menschen aus der weiteren Umgebung und sogar aus dem Ausland.

  • Julious Piti sah, dass die Umwelt in seiner neuen Heimat zerstört war.
  • Zusammen mit anderen startete er eine Initiative zu ihrer Wiederherstellung.
  • Der Weltfriedensdienst unterstützte dafür den Aufbau eines Lernzentrums.
  • Seither gründeten Kleinbäuer*innen der Region drei Organisationen zur Selbsthilfe.

Mit allen setzt der Weltfriedensdienst heute Projekte um, die Zehntausenden einen Ausweg aus Hunger, Armut und Gewalt weisen.

 

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Herzlichen Dank allen Spender*innen!

Dank „Pionieren“ wie Julious Piti und großen und kleinen Modellprojekten konnten sich viele Menschen in Chimanimani selbst eine eigene Existenz aufbauen. Dabei haben viele engagierte Menschen mit einer Spende an den Weltfriedensdienst geholfen.

Sie haben Zukunft gespendet!

 

Wie auch Sie dabei sein können

Ihre Spende an den Weltfriedensdienst setzt mehr in Bewegung. Für jeden Spendeneuro werben wir im Durchschnitt 8 Euro an öffentlichen Mitteln ein, die den Projekten zugute kommen.

Unsere Arbeit ist auf langfristige Entwicklung und Frieden ausgerichtet. Darum helfen Sie am meisten mit einer regelmäßigen Spende.

  • 30 Euro versorgen eine Familie mit 10 kg Mais oder Hirse für die Aussaat.
  • 60 Euro finanzieren ein Training zu nachhaltigen Anbaumethoden für drei Kleinbäuer*innen.
  • 180 Euro kosten 600 m Wasserschlauch, um knappes Wasser verlustfrei in Häuser und auf Felder zu leiten.
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Eine schöne Adventszeit wünscht Ihnen das Team des Weltfriedensdienst!

Unsere Arbeit für den Frieden hat Geschichte: Seit 60 Jahren sind wir weltweit in der Friedensarbeit aktiv. Wir sind davon überzeugt, dass jede*r das Recht hat, in gerechten und friedlichen Verhältnissen zu leben.

Gemeinsam mit Ihnen sind wir an der Seite von Menschen, die für ein würdevolles Leben kämpfen.

So entsteht Zukunft

Mit Ihrer Unterstützung werden Dörfer in Chimanimani in Simbabwe ein besserer Ort zum Leben. Für Ihre Spende bis zum 26.12.2019 erhalten Sie gratis diesen Aufsteller mit einem Dorf der Zukunft von unserem Illustrator Martin Bernhard als Dankeschön. Markieren Sie dafür einfach das entsprechende Feld im Spendenformular.

 

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Ihre Spende ist steuerlich absetzbar. Der Weltfriedensdienst e.V. ist unter der Steuer-Nr. 27/681/51497 als gemeinnützig anerkannt und von der Körperschaftssteuer befreit.

Das DZI-Spendensiegel bescheinigt uns den transparenten und sparsamen Umgang mit Ihren Spendengeldern. Selbstverständlich stellen wir Ihnen eine Spendenquittung aus.

Sie erreichen uns per E-Mail an info@weltfriedensdienst.de oder per Telefon unter +49-30-253-9900. Unsere Adresse lautet: Weltfriedensdienst e.V., Am Borsigturm 9, 13507 Berlin.

 

… weitere Geschichten aus Simbabwe

Die Kraft aufzustehen – Im Frühjahr 2019 verwüstete Wirbelsturm Idai unsere Projektregion in Chimanimani (Simbabwe). Über Nacht verloren mehr als 500 Menschen ihr Leben. Zehntausende wurden obdachlos. Melia Saizi und ihre Familie überlebten die Naturkatastrophe. Sie ließen sich, wie viele andere Familien, durch unsere lokale Partner-NGO unterstützen und schöpften daraus Hoffnung.

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Sauberes Wasser vor der Haustür – Eigentlich gab es in Mabasa immer genügend Wasser. Weil jedoch zu viele Bäume gefällt und das Gras immer wieder abgebrannt wurde, strömte das kostbare Wasser die Berge hinab, anstatt im Boden zu versickern. Erst trockneten die Quellen, dann die Bäche und Flüsse aus. Frauen wie Frau Mazoyo mussten immer weiter laufen, um Wasser zu holen. Mittlerweile haben sie alle wieder Zugang zu Wasser vor der Haustür.

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Früher gab’s das nur zu Weihnachten – Im simbabwischen Dorf Chisiri lebt Elizabeth Chirahwi mit ihren Enkeln. Zusammen mit einer Gruppe von Frauen und der Unterstützung unseres unserer lokalen Partner-NGO TSURO hat sie eine kleine Hühnerfarm aufgebaut. Heute kann ihre Familie regelmäßig Eier essen und manchmal auch ein Huhn – was es früher nur zu Weihnachten gab.

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