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Sauberes Wasser vor der Haustür
Eine Geschichte aus Simbabwe

Früher musste Frau Mazoyo aus dem simbabwischen Bergdorf Mabasa zwei Kilometer laufen, um Wasser zu holen. Für den Haushalt, die Tiere und ihren Garten. In der Trockenzeit versiegte die Quelle oft. Dann baute die Dorfgemeinschaft mit Unterstützung von TSURO eine Zisterne als Wasserspeicher. Wasserleitungen führen das Wasser jetzt bis zu den Häusern. Damit die Quelle nicht versiegt, wurden in ihrem Einzugsgebiet Bäume gepflanzt und Schutzmaßnahmen beschlossen.

 

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Eigentlich gab es in Mabasa immer genügend Wasser. Weil jedoch zu viele Bäume gefällt und Gras immer wieder abgebrannt wurde, gab es zu viel nackten, ungeschützten Boden. Wenn es regnete, flutete das kostbare Wasser die Berge herab anstatt im Boden zu versickern. Erst trockneten die Quellen, dann die Bäche und Flüsse aus. Die Frauen mussten immer weiter laufen, um Wasser zu holen.

 

Wie der Weltfriedensdienst geholfen hat

Beraten von der kleinbäuerlichen Selbsthilfeorganisation TSURO (Towards Sustainable Use of Resources Organisation) und finanziert vom Weltfriedensdienst, bauten die Dorfbewohner von Mabasa eine Wasserzisterne. Sie selbst brachten selbstgebrannte Ziegel und ihre Arbeitskraft ein. Material für das Dach, Wasserschläuche und Wasserhähne wurden aus Projektmitteln finanziert. Zusätzlich steckten die Männer und Frauen viel Arbeit in den Schutz des Einzugsgebietes ihrer Quelle. Sie legten Sickergräben an, pflanzten Bäume und Gräser und zäunten die Quelle ein. Jetzt wird jeder Regentropfen von Pflanzen und Erdreich aufgenommen und speist die Quelle.

  • TSURO bildet Berater*innen für Landwirtschaft und Selbstorganisation aus und schickt sie in die Dörfer.
  • Der Weltfriedensdienst übernimmt Kosten für Ausbildung und Gehalt.
  • Die TSURO-Berater*innen unterstützen den Aufbau von Selbsthilfegruppen in den Dörfern.
  • Der Weltfriedensdienst finanziert Baumaterial für Pilotprojekte, die von Selbsthilfegruppen vor Ort entwickelt wurden.
  • An vielen Orten im Projektgebiet konnten so eine dezentrale Wasserversorgung aufgebaut und Quellgebiete geschützt werden.

 

Herzlichen Dank allen Spender*innen!

Mittlerweile können die Bewohner*innen von Mabasa nicht nur ihre Haushalte mit Trinkwasser versorgen, sondern zusätzlich auch gemeinsam bewirtschaftete Gärten bewässern. Ihre Lebensumstände zu verbessern, dabei haben ihnen viele engagierte Menschen mit einer Spende an den Weltfriedensdienst geholfen.

Sie haben Zukunft gespendet!

 

Wie auch Sie dabei sein können

Verschärft durch die Klimakrise, müssen besonders in der Trockenzeit alle mit weniger Wasser zurecht kommen. Ist die Not jedoch groß, denkt mancher nicht mehr daran, wie es dem Nachbarn ergeht. Wo es nicht ausreichend Wasser für alle gibt, können Konflikte leicht eskalieren. Dann setzen sich oft die Stärkeren durch.

Mit Ihrer Spende stärken wir mit unseren Partnern auch die Fähigkeiten der bäuerlichen Gemeinschaften, sich gewaltfrei auf gemeinsame Regeln zu verständigen. Dabei werden auch die Interessen von Menschen berücksichtigt, die sonst wenig Einfluss haben.

Ihre Spende an den Weltfriedensdienst setzt mehr in Bewegung. Für jeden Spendeneuro werben wir im Durchschnitt 8 Euro an öffentlichen Mitteln ein, die den Projekten zugute kommen. Unsere Arbeit ist auf langfristige Entwicklung und Frieden  ausgerichtet. Darum helfen Sie am meisten mit einer regelmäßigen Spende.

 

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Eine schöne Adventszeit wünscht Ihnen das Team des Weltfriedensdienst!

Unsere Arbeit für den Frieden hat Geschichte: Seit 60 Jahren sind wir weltweit in der Friedensarbeit aktiv. Wir sind davon überzeugt, dass jede*r das Recht hat, in gerechten und friedlichen Verhältnissen zu leben.

Gemeinsam mit Ihnen sind wir an der Seite von Menschen, die für ein würdevolles Leben kämpfen.

 

So entsteht Zukunft

Mit Ihrer Unterstützung werden Dörfer in Chimanimani in Simbabwe ein besserer Ort zum Leben. Für Ihre Spende bis zum 26.12.2019 erhalten Sie gratis diesen Aufsteller mit einem Dorf der Zukunft von unserem Illustrator Martin Bernhard als Dankeschön. Markieren Sie dafür einfach das entsprechende Feld im Spendenformular.

 

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Das DZI-Spendensiegel bescheinigt uns den transparenten und sparsamen Umgang mit Ihren Spendengeldern. Selbstverständlich stellen wir Ihnen eine Spendenquittung aus.

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