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Peruaner*innen verhindern Abholzung des Regenwaldes
Entwicklungsprojekt in Peru

Holzfäller, Plantagenfirmen, Landspekulanten und Goldschürfer holzen die riesigen Regenwälder des Amazonas ab. Sie rauben das Land der Einwohner*innen, um es in Kakao- oder Palmölplantagen umzuwandeln. Gemeinsam mit Rettet den Regenwald e.V. finanziert der Weltfriedensdienst eine peruanische NGO, die sich erfolgreich für die Rechte der lokalen Bevölkerung einsetzt.

Selbsthilfegruppen und indigene Organisationen verteidigen ihre Rechte

Die verheerende Abholzung des peruanischen Regenwaldes betrifft viele lokale Bevölkerungsgruppen, darunter auch indigene Gemeinschaften. All diese Gruppen können sich durch unsere lokale Partner-NGO KENÉ beraten lassen und vielfältige Möglichkeiten zum Austausch mit fachkundigen Anwält*innen und staatlichen Instanzen erhalten. So gelangen ihre Erfahrungen mit den Folgen der Regenwaldzerstörung zunehmend auch auf die Tische politischer Entscheider*innen, die bislang keinerlei Einblick in die Situation der abgelegenen Dörfer im Regenwald besaßen.

Dokumentation und Anzeige von Menschenrechts- und Umweltschutzverletzungen im Amazonasgebiet

Die Verletzung geltender Menschenrechts- und Umweltstandards durch groß-industrielle Projekte der Landwirtschaft ist im Amazonasgebiet an der Tagesordnung. Deshalb unterstützen wir unsere lokale Partner-NGO auch darin, juristisch gegen Rechtsverletzung vorzugehen. So werden Menschenrechts- und Umweltschutzverletzungen fortlaufend dokumentiert, angezeigt und bis zum Gerichtsentscheid juristisch von KENÉs Anwält*innen begleitet.

Groß angelegte Kampagnen informieren über die Folgen der Regenwaldabholzung

Mit groß angelegten Informationskampagnen wird das Bewusstsein für die sozialen und ökologischen Folgen der Abholzung des Regenwaldes geschärft. Die aktuelle Kampagne richtet sich insbesondere an betroffene Peruaner*innen. Die Präzedenzfälle, die unsere lokale Partner-NGO in Peru schafft, sind ein Lichtblick für Communities, die sich für den Schutz des Regenwalds weltweit einsetzen. Und sie sind ein wichtiges Signal an andere Firmen mit Kakao- und Palmölplantagen. Sie wissen nun, dass Regenwaldrodung in Peru nicht ungestraft bleibt.

Projektartikel

 

Jede Spende wirkt

 

Der Weltfriedensdienst macht Projekte wie in Peru auf der ganzen Welt möglich.

Titelbild © whitcomberd/stock.adobe.com