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von HELGE SWARS, veröffentlicht in Querbrief 1/2012 – Frieden braucht Nahrung.

Das Projektgebiet von TSURO, der simbabwische Chimanimani-District, hat in etwa die Größe des Westerwaldes und umfasst fünf verschiedene Klimazonen. Im östlich gelegenen Hochland fallen in subtropischen Klima bis zu 1400 mm Regen. Die BäuerInnen im kargen, westlich gelegenen Lowvelt hingegen müssen manchmal mit nur 300 mm Jahresniederschlag zurecht kommen. Selbst die niederschlagsärmsten Gebiete in Deutschland haben die doppelte Jahresmenge.

Extreme Trockenheit und unregelmäßige, oft zu heftige Regenfälle haben hier in den vergangenen beiden Jahren zum Komplettausfall der Getreideernte geführt. Der Save-Fluss und seine Seitenarme, die das Lowvelt wie Lebensadern durchziehen, sind stellenweise nur noch ein Rinnsal oder ganz ausgetrocknet. In einigen Bezirken Chimanimanis sind die Menschen auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. Für ihr ebenfalls hungerndes Vieh auf nahezu graslosen Weiden gibt es nichts.

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01.04.2012

Gepostet in: Simbabwe: Gemeinschaftlicher Ressourcenschutz und Ernährungssouveränität

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