Aktuelles

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Shoki Mafogo und Vusi Tshabalala von Kruger2Canyon (Südafrika) sitzen an einem Tisch und planen, wie sie Ressourcenkonflikte zur Sprache bringen können.

Shoki Mafogo und Vusi Tshabalala von Kruger2Canyon (Südafrika)

Der Film “Our Sand” der Umweltschutzorganisation K2C bringt den (illegalen) Abbau von Sand in Flussbetten in der UNESCO Biosphäre Kruger to Canyon zur Sprache. Er wird eingesetzt, um den Raubbau zu beenden und Interessen auzubalancieren.

Donnerstag 12. April

Jeden Tag donnerten mit Sand beladene Lastwagen über die Straßen in der UNESCO-Biosphäre Kruger to Canyons in Südafrika. Was machen die hier, fragten sich zuerst nur einige AnwohnerInnen. Sie fanden ihre Flussläufe in Tagebaue verwandelt. Ihnen wurden Konzessionen gezeigt, die sich später als Fälschungen erwiesen. Die AnwohnerInnen blockierten die LKWs. Es kam zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. Auch Schüsse fielen.

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13.04.2018

Gepostet in: Aktuelles, Südliches Afrika: Stärkung von Menschen- und Bürgerrechten

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Der Weltfriedensdienst e.V. bietet

 

einen 3 monatigen Praktikumsplatz im Bereich Bildungs- und Kampagnenarbeit an.

 

Die Aufgaben:

  • Vorbereitung und Durchführung von Unterrichtseinheiten und Schulveranstaltungen
  • Konzeption und Weiterentwicklung der Bildungsmaterialien
  • Kontaktpflege zu Schulen, SchülerInnen und ihren Netzwerken
  • Unterstützung bei Recherche, Planung und Umsetzung der Kampagnenarbeit
  • Büroorganisation

 

Ihr Profil:

  • Interesse an entwicklungspolitischen Themen
  • Freude am Kommunizieren, Schreiben und Präsentieren
  • Engagement, Kreativität und Zuverlässigkeit
  • Sicherer Umgang mit den gängigen Office-Programmen
  • Fremdsprachenkenntnisse sind von Vorteil
  • Fortgeschrittenes Hochschulstudium in einem für die Entwicklungszusammenarbeit o/u Bildungsarbeit relevanten Bereich
  • Eingeschriebene/r StudentIn
  • Führerschein und die Bereitschaft zu fahren, sowie Dienstreisen zu absolvieren

 

Wir bieten:

  • Abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Aufgaben
  • Einen Einblick in die Arbeit einer entwicklungspolitischen Nichtregierungsorganisation
  • Ein angenehmes und offenes Arbeitsklima

 

Ort: Geschäftsstelle Berlin

Dauer: 3 – 6 Monate (regulär 3 Monate, Pflichtpraktikum 6 Monate möglich)
Umfang:  ab 32 Stunden/Woche

Die Bewerbung von Menschen mit Migrationshintergrund ist ausdrücklich erwünscht, Deutsch-Kenntnisse mind. auf B2-Niveau sind Voraussetzung.

Sie erhalten eine Aufwandsentschädigung von 300 Euro pro Monat.

 

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungen mit Anschreiben, tabellarischem Lebenslauf und relevanten Praktikums- oder Arbeitszeugnissen in einem PDF-Dokument per E-Mail an Stefanie Hess: hess@weltfriedensdienst.de

Die Auswahlgespräche finden zeitnah statt.

Bitte geben Sie in Ihrem Anschreiben Ihre zeitliche Verfügbarkeit an.

 

Die nächsten Praktikumstermine:

  • Dezember 2018 bis Ende Februar 2019
  • März bis Ende Mai 2019
  • Juni 2019 bis Ende August

Und weiter im Drei-Monats-Rhythmus.

Achtung: Das Praktikum beginnt immer zum 1. des Monats.

 

12.04.2018

Gepostet in: Aktuelles, Stellenangebote

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Jugendliche AktivistInnen im Südlichen Afrika nutzen die Filme von STEPS, um mit Gleichaltrigen über Themen zu sprechen, die sonst nicht zur Sprache kommen, mit Tabus belegt sind oder zu sehr ans Eingemachte gehen. Sie sind Akteure in den Filmen wie auch in den anschließenden Diskussionen und stellen Denkmuster in Frage.

Mittwoch, 11. April

Es macht einen Unterschied, einen Text zu lesen, oder mit den Handelnden eines Dokumentarfilms in einem Kino zu sitzen, gemeinsam ihre Filme zu gucken und Fragen stellen zu können. Filme berühren unsere Gefühle, wie es geschriebene Worte nicht so schnell können – das weiß jede/r SchülerIn aus eigener Erfahrung. Jugendliche spielen bei der Arbeitsweise von STEPS und der Zusammenarbeit mit dem Weltfriedensdienst eine zentrale Rolle. Auch hier auf der Konferenz sind viele der AktivistInnen Anfang 20. (mehr …)

12.04.2018

Gepostet in: Aktuelles, Südliches Afrika: Stärkung von Menschen- und Bürgerrechten

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Jede/r zehnte AfrikanerIn lebt mit einer Behinderung. Viele werden diskriminiert und isoliert, sind einem hohen Armutsrisiko ausgesetzt. Mit Filmen kämpfen sambische Organisationen erfolgreich für Inklusion.

Dienstag, 10. April

Ein weiterer Tag, der zeigt, wie machtvoll Filme als Mittel für sozialen Wandel und die Verwirklichung von Menschenrechten sein können.
Im Mittelpunkt stand der von Weltfriedensdienst und Brot für die Welt geförderte und von STEPS produzierte Film „Music Activists“ über Inklusion aus Sambia. Er begleitet den bekannten sambischen Musiker John Chiti bei den Vorbereitungen eines Konzertes mit einem Chor taubstummer Menschen. (mehr …)

11.04.2018

Gepostet in: Aktuelles, Südliches Afrika: Stärkung von Menschen- und Bürgerrechten

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Guinea-Conakry-Friedensaktivistin-Vertreter-Sicherheitskräfte-im-Dialog

veröffentlicht im Querbrief 1/2018

Freie Wahlen allein machen noch keine Demokratie. Berechtigter Unmut macht sich breit.  Straßenproteste münden immer häufiger in Gewalt. Wir vermitteln zwischen den Fronten.

Wo brennt’s?

Im Kampf um freie Wahlen und Demokratie kam es immer wieder zu schweren Zusammenstößen in Guinea. Der traurige Höhepunkt der Gewalt war das Massaker im Stadion von Conakry im September 2009. Streiks und Demonstrationen der Bevölkerung führten tatsächlich zu freien Wahlen und zur Bildung der ersten zivilen Regierung im Dezember 2010. Seitdem hat sich die Lage etwas entspannt. Dennoch kommt es weiterhin zu Ausschreitungen.
Zentrum des Protests ist die Hauptstadt Conakry. Hier begehren überwiegend junge Männer auf, die nichts zu verlieren haben. Wenn gewaltbereite Demonstranten auf nicht minder gewaltbereite Sicherheitskräfte prallen, eskaliert die Situation schnell.

Was wirkt?

Trotz allem gibt es Hoffnung. Damit der Unmut nicht in Gewalt umschlägt, braucht es mehr Demokratie, mehr Dialog, mehr wirtschaftliche Entwicklung. Es braucht auch Strategien, die Gewalt vorbeugen. Hier wurde schon viel erreicht, denn im Zentrum der Projektarbeit steht der Dialog zwischen Sicherheitskräften und Zivilgesellschaft.

Das „Intelligente Bajonett“Logo des Baionette Intelligente

Die guineischen Organisationen „Nationale Koalition für den Frieden“ (CNPG) und die „Plattform junger Führer der Achse für Demokratie und Entwicklung“ (PJDD) arbeiten daran, das Gewaltpotenzial auf beiden Seiten zu entschärfen. Das Projektbüro liegt mitten im Zentrum der Konfrontation in der Hauptstadt Conakry. Es steht so in direktem Kontakt zu den Protestgruppen. Junge Oppositionelle werden
beraten, wie sie demokratischen Protest gewaltfrei und wirksam in die Öffentlichkeit tragen können. Gleichzeitig arbeiten landesweit ehrenamtliche Friedenskomitees an den vielfältigen Konfliktursachen. Das „Intelligente Bajonett“ geht aber auch offensiv auf die Sicherheitskräfte zu. Regelmäßige Fortbildungen verdeutlichen dem Militär, der Gendarmerie und der Polizei ihre Verantwortung für den Rechtsstaat. Sie lernen, Konflikte zu deeskalieren, anstatt sie anzuheizen.

Mit Dialog deeskalieren

„Gendarmerie und gewaltbereite Jugendliche standen sich mit Pistolen und Steinschleudern gegenüber. Beim „Intelligenten Bajonett“ sitzen sie jetzt gemeinsam am Tisch und reden miteinander“, berichtet ZFD­Fachkraft Susanne Souaré. „Erst wenn dieser Schritt erreicht ist, kann es um den Kern der Konflikte gehen.“ Nun soll ein regelmäßiges Dialogforum entstehen, das Gewalt verhindert und den Weg für die demokratische Entwicklung Guineas ebnet.

10.04.2018

Gepostet in: Aktuelles, Guinea: Stärken von Demokratie und Bürgerrechten für Frieden

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