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23.01.2016

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Judith Ohene

Judith Ohene

Geschäftsführerin

ohene@weltfriedensdienst.de

+49 (0)30 253 990-12

 


Bereich Internationale Kooperationen:

Hans Jörg Friedrich

Hans Jörg Friedrich

Berater auf Zeit für den Zivilen Friedensdienst

friedrich@weltfriedensdienst.de

+49 (0)30 253 990-25

Uli Schieszl

Programmkoordination

Palästina, Myanmar

schieszl@weltfriedensdienst.de

+49 (0)30 253 990-23

Bela Allenberg

Bela Allenberg

Programmkoordination Bolivien, Peru

Ziviler Friedensdienst

allenberg@weltfriedensdienst.de

+49 (0)30 253 990-13

Michaela Balke

Michaela Balke

Bereichsleitung Internationale Kooperationen

Programmkoordination Burundi, Guinea, Guinea-Bissau, Südafrika

balke@weltfriedensdienst.de

+49 (0)30 253 990-24

Maren Voges

Maren Voges

Programmkoordination

Kenia, Sambia, Simbabwe

voges@weltfriedensdienst.de

+49 (0)30 253 990-26

Simone Ramones

Programmkoordination

Laos, Senegal, Simbabwe

ramones@weltfriedensdienst.de

+49 (0)30 253 990-30

Sabine Rösler

Sabine Rösler

Programmadministration

Simbabwe, Burundi, Senegal

roesler@weltfriedensdienst.de

+49 (0)30 253 990-29

Susanne Zenker

Susanne Zenker

Programmadministration

Lateinamerika, Palästina

zenker@weltfriedensdienst.de

+49 (0)30 253 990-17

 


Bereich Kommunikation:

Carola Gast

Carola Gast

Bereichsleitung Kommunikation; Spenderkommunikation, Partnerschaftsgruppen

gast@weltfriedensdienst.de

+49 (0)30 253 990-11

Änne Rosenburg

Referentin für Fundraising

rosenburg@weltfriedensdienst.de

+49 (0)30 253 990-22

Maximilian Knoblauch

Referent für Fundraising

knoblauch@weltfriedensdienst.de

+49 (0)30 253 990-28

Stefanie Wurm

Stefanie Wurm

Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

wurm@weltfriedensdienst.de

+49 (0)30 253 990-18

Florian Klassen

Referent für Online-Marketing

klassen@weltfriedensdienst.de

+49 (0)30 253 990-31

Fee Schreier

Projektkoordination Bildungs- und Kampagnenarbeit

schreier@weltfriedensdienst.de

+49 (0)30-253 990-21

Catharina Portich

Referentin für Bildungsarbeit

portich@weltfriedensdienst.de

+49 (0)30 253 990-42

Laura Sauer

Bundesfreiwilligendienst Bildungsarbeit

act4change@weltfriedensdienst.de

Tel.: +49 (0)30 253 990-41

 


Bereich Zentrale Aufgaben:

Caro Ziegert

Carola Ziegert

Mitglieder- und Spendenverwaltung

ziegert@weltfriedensdienst.de

+49 (0)30 253 990-14

Karen Schulze

Karen Schulze

Geschäftsstellenbuchhaltung

schulze@weltfriedensdienst.de

+49 (0)30 253 990-15

Jürgen Steuber

Jürgen Steuber

Personal, Verwaltung

steuber@weltfriedensdienst.de

+49 (0)30 253 990-16

Carola Habener

Team-Assistenz

habener@weltfriedensdienst.de

+49 (0)30 253 990-0

18.01.2016

Gepostet in: Allgemein, MitarbeiterInnen des WFD

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burundi-4

Burundi leidet an den Folgen eines blutigen, Jahrzehnte dauernden Bürgerkriegs zwischen den Hutu und Tutsi. Das Land braucht vor allem nachhaltigen Frieden und eine stabile Demokratie. Mit einem Projekt des Zivilen Friedensdienstes leistet der Weltfriedensdienst einen Beitrag dazu.

Die vom Weltfriedensdienst unterstützte Organisation MI-PAREC (Ministry for Peace and Reconciliation Under the Cross) konzentriert sich auf den Osten Burundis. Sie wendet sich an Soldaten, Ex-Guerillas, rückkehrende Flüchtlinge und bezieht auch die traditionellen Friedensrichter mit ein. Ein Schwerpunkt der Arbeit sind mehrtägige Seminare und Fortbildungsveranstaltungen, bei denen über Hass und Misstrauen gesprochen werden kann und einstige Täter und Opfer erste Schritte aufeinander zu tun. „Ich hätte nie gedacht, dass ich mit einem meiner Feinde jemals wieder reden könnte“, berichtet ein Teilnehmer, „und jetzt habe ich mir mit ihm sogar meine Matratze und meine Decke geteilt.“

Zusammenarbeit ist möglich

Diese Verständigung macht auch gemeinsame Selbsthilfeaktivitäten möglich. So wurden in der Nähe der Stadt Gitega ein Schulgebäude errichtet und ein Feld angelegt, das gemeinsam bewirtschaftet wird und den Unterhalt der Waisenkinder aufbessert. Auch in anderen Regionen haben die Friedenskomitees Gemeinschaftsprojekte begonnen. Die gemeinsame Arbeit, die dem Wohl aller dient, hat Hutu und Tutsi einander näher gebracht. „Manchmal“, so erzählen einige Frauen, „fangen wir auch an, über die Vergangenheit zu reden. Dann können wir zusammen weinen. Und wir bitten einander um Entschuldigung für das, was wir uns angetan haben.“

Frieden und Entwicklung

Neben dem Aufbau weiterer Friedenskomitees kümmert sich Mi-Parec auch um die Ausbildung von Multiplikatoren, die die Idee der gewaltfreien Konfliktbearbeitung in ihre Dörfer und Gemeinden tragen und somit einen wichtigen Beitrag zur Verständigung und zur Versöhnung leisten. Erst wenn Hass und Misstrauen überwunden sind, wird es in Burundi einen stabilen Frieden geben – Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung des Landes.

Sie können sich auch direkt auf der Webseite unseres Partners informieren: www.miparec.org

17.12.2015

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Am Freitag, den 9.11.2012 besuchen zwei Senegalesen aus dem Partnerprojekt des WFD, ENDA ProNat im Senegal ihre Berliner Partnerschule in Kreuzberg.

Lehrer und Schüler der Heinrich-Zille Grundschule begrüßen unsere Senegalesischen Partner Mariam Sow und Alpha Bâ herzlich und begegnen ihnen mit außerordentlichem Interesse.

Zunächst zeigen die Lehrer die selbst gemachten Stellwände einer sechsten Klasse, auf der der gesamte Briefkontakt zwischen den Partnerschulen dargestellt wird. Mariam Sow erkennt sofort die Moschee in Guédé und ist begeistert.

In einer zweiten Klasse werden dann die beiden Afrikaner mit zwei wunderbaren Willkommensliedern offiziell in Empfang genommen. Nach der Einlage der Kleinen geht es weiter in die sechste Klasse von Frau Wagner. Hier stehen schon Tee und Obst für die Gäste bereit. Alle sind gespannt auf die nun folgende Präsentation der beiden Senegalesen ihres Projektes ProNat. Eine Übersetzerin übersetzt vom Französischen ins Deutsche und wieder zurück.

Aufmerksam und gespannt hören die Kinder zu, stellen Zwischenfragen. „Schade, dass ihr keine Kinder aus der Schule in Guédé mitgebracht habt.“, bemerkt ein Mädchen. „Das ist schwierig, die müssen ja genau wie ihr auch zur Schule gehen.“, entgegnet  Alpha Bâ.

Die beiden Senegalesen erzählen viel: Wie das Projekt entstanden ist, was die Probleme im Senegal und vor allem in Guédé sind, an welchen Punkten ProNat versucht anzusetzen, und wie in den letzten Jahren schon so einige Erfolge verbucht werden konnten. Einige Dinge sind neu für die Kinder. Aber Vieles hören sie nicht zum ersten Mal und wenden auch gleich ein: „Wenn zu viele chemische Dünger und Pestizide benutzt werden, sind nicht nur die Nahrungsmittel ungesund. Auch der Boden ist  belastet, die Schadstoffe gelangen dann in das Grundwasser. Und dann gibt es auch kein sauberes Trinkwasser mehr.“

Am Ende des Vortrags überreicht ein Junge aus der Klasse von Frau Wagner der Senegalesin einen Scheck über 1.100 Euro. Die Senegalesin ist den Tränen nahe, damit hat sie wohl nicht gerechnet. Überschwänglich und ein bisschen zur Überraschung des Jungen bedankt sie sich herzlich für das Geldgeschenk.

Abschließend machen Mariam Sow und Alpha Bâ noch einen kurzen Abstecher in den schuleigenen Garten. Ein toller Vormittag geht zu Ende. Aber eins ist sicher: Die Partnerschulen sind sich ein Stückchen näher gekommen. Vor allem für die Kinder ist ein so weit entferntes Land wie der Senegal in nur zwei Stunden um einiges greifbarer geworden.

14.11.2012

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