Blue Community
Wasser als öffentliches Gut schützen

„Es spielt keine Rolle wohin ich reise, vom ersten Moment an fühlt es sich an, als wären wir eine Familie. Es fühlt sich an, als müssten wir uns gar nicht gut kennen, weil wir wissen, dass wir die gleichen Vorstellungen haben und zusammen für die Idee einer besseren Zukunft kämpfen.“ — Wasseraktivistin Maude Barlow (Foto: Mitte mit Schal), Trägerin des Alternativen Nobelpreises und Initiatorin der Blue Community

Die Blue Community engagiert sich dafür, Wasser als Menschrecht und nicht als Handelsware zu behandeln. Seit März 2018 ist Berlin Mitglied der internationalen Vereinigung „Blue Community“. Städte, Gemeinden, Hochschulen und Institutionen können eine Blue Community werden. Als Blue Community halten sie sich an 5 Grundsätze:

 

  • Anerkennung von Wasser und Sanitärversorgung als Menschenrecht
  • Wasserdienstleistungen bleiben in öffentlicher Hand
  • Leitungswasser statt Flaschenwasser trinken
  • Schutz des städtischen Trinkwassers sowie der Flüsse und Seen
  • Pflege öffentlicher Partnerschaften mit internationalen Partner*innen

 

 

Mehr Infos : Blue Community Berlin

Die Blue Community und der Weltfriedensdienst

Länder der Nordhalbkugel beanspruchen durch ihren Konsum die Wasserressourcen des globalen Südens. Dabei haben gerade in diesen Ländern Millionen von Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Als Teil der Blue Community Berlin setzt der Weltfriedensdienst darauf, dass die Stadt Berlin die öffentliche Auseinandersetzung mit dem Thema Wasser vorantreibt. Vor allem wollen wir die Menschenrechtsanliegen unserer Partner im globalen Süden voran- und in die Öffentlichkeit bringen und dafür Menschen mobilisieren, z.B. mit unserem Bildungs- und Aktionsprogramm zur gerechten Wasserverteilung act4change.

Gemeinsam mit lokalen Partnern unterstützen wir Menschen, ihre Lebensumstände aus eigener Kraft zu verbessern. Als gemeinnützige Organisation der Entwicklungszusammenarbeit sind wir in mehr als 20 Ländern rund um den Globus aktiv.