Das Mitgliedermagazin Querbrief Archive | Weltfriedensdienst

Das Mitgliedermagazin Querbrief

Der Querbrief liefert wichtige Beiträge zu aktuellen entwicklungspolitischen Debatten und berichtet über die Projektarbeit des Weltfriedensdiensts. Regelmäßig greift der Querbrief konkrete Ereignisse in den Projektländern auf, gibt ein Bild über den Alltag von Menschen aus dem Süden, über unsere Aktivitäten und Kampagnen.

Querbrief 2/2018 – Myanmar: Frieden fördern

Querbrief 1/2018 – Guinea: Hoffnung auf dem Pulverfass

Querbrief 4/2017 – Wasserraub und Ressourcenkonflikte

Querbrief 3/2017 – Jahresbericht 2016

Querbrief 2/2017 – Film – Werkzeug für sozialen Wandel

Querbrief 1/2017 – Shrinking Space

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Der Querbrief liefert wichtige Beiträge zu aktuellen entwicklungspolitischen Debatten und berichtet über die Projektarbeit des Weltfriedensdiensts. Regelmäßig greift der Querbrief konkrete Ereignisse in den Projektländern auf, gibt ein Bild über den Alltag von Menschen aus dem Süden, über unsere Aktivitäten und Kampagnen.

Querbrief 2/2018 – Myanmar: Frieden fördern

Querbrief 1/2018 – Guinea: Hoffnung auf dem Pulverfass

Querbrief 4/2017 – Wasserraub und Ressourcenkonflikte

Querbrief 3/2017 – Jahresbericht 2016

Querbrief 2/2017 – Film – Werkzeug für sozialen Wandel

Querbrief 1/2017 – Shrinking Space

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In diesen Querbrief beschäftigen wir uns mit den unterschiedlichen Formen der zivilgesellschaftlichen Friedensarbeit und wie der Weltfriedensdienst diese unterstützt.

Myanmar: Frieden fördern

Wir berichten über die aktuelle Lage in Myanmar, wo junge Menschen demonstrieren, um vom Bürgerkrieg eingeschlossene Zivilisten zu befreien.

Eine andere Welt ist nötig

Wie kann eine andere, zukunftsfähige Welt aussehen? Diskutieren Sie mit, über das alternative Lebensmodell Buen Vivir.

Unternehmen & Friedensarbeit – da geht was

Auch Unternehmen können ihren Teil zu einer aktiven Zivilgesellschaft beitragen. Wie die Zusammenarbeit mit den Weltfriedensdienst e.V. aussehen kann, zeigt Katrin Steinitz.

Austausch und Vernetzung

Gleich zweimal können wir über gelungene Beispiele von Vernetzungen unser Partner schreiben: In Kapstadt haben sich Medien-Aktivisten des STEPS-Netzwerkes getroffen, um sich über erfolgreiche filmgestützte Menschenrechts-Arbeit im südlichen Afrika auszutauschen.

In Guinea-Bissau fand die 2. landesweite Vollversammlung des Friedensforums statt. Die von unserem Partner GTO-Bissau ausgebildeten jungen Menschen sprachen über die „best practices“ in der Mediation und demonstrierten mit zwei aufsehenerregenden Riesenmarionetten für Frieden und Versöhnung.

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28.06.2018

Gepostet in: Aktuelles, Das Mitgliedermagazin Querbrief

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Der Querbrief liefert wichtige Beiträge zu aktuellen entwicklungspolitischen Debatten und berichtet über die Projektarbeit des Weltfriedensdiensts. Regelmäßig greift der Querbrief konkrete Ereignisse in den Projektländern auf, gibt ein Bild über den Alltag von Menschen aus dem Süden, über unsere Aktivitäten und Kampagnen.

Querbrief 2/2018 – Myanmar: Frieden fördern

Querbrief 1/2018 – Guinea: Hoffnung auf dem Pulverfass

Querbrief 4/2017 – Wasserraub und Ressourcenkonflikte

Querbrief 3/2017 – Jahresbericht 2016

Querbrief 2/2017 – Film – Werkzeug für sozialen Wandel

Querbrief 1/2017 – Shrinking Space

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von HANS JÖRG FRIEDRICH, (veröffentlicht im Querbrief 2/2018)

Wie kann eine andere, zukunftsfähige Welt aussehen? Dieser Frage wollen wir in dieser Serie auf den Grund gehen.

Buen Vivir – Gutes Leben – ist die Übersetzung des Quechua-Begriffs sumak kawsay. In den Andenländern steht es für die gemeinsamen Werte der indigenen Weltanschauung: Gut lebt, wer sich der sozialen Gemeinschaft und Mutter Erde zugehörig fühlt und entsprechend handelt. Anders gesagt: Das bürgerliche Subjekt, das seinen Mitmenschen und der Natur (und sei es wohlwollend) gegenübersteht, hat sich vom Buen Vivir schon weit entfernt. Auch anthropozentrische Vorstellungen von Glück oder Fortschritt sind dem Buen Vivir fremd. (mehr …)

25.06.2018

Gepostet in: Aktuelles, Das Mitgliedermagazin Querbrief

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Querbrief 2/2018 – Myanmar: Frieden fördern

Querbrief 1/2018 – Guinea: Hoffnung auf dem Pulverfass

Querbrief 4/2017 – Wasserraub und Ressourcenkonflikte

Querbrief 3/2017 – Jahresbericht 2016

Querbrief 2/2017 – Film – Werkzeug für sozialen Wandel

Querbrief 1/2017 – Shrinking Space

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In diesem Querbrief zeigen wir, wie Gewaltprävention funktioniert und welche Rolle die Zivilgesellschaft dabei spielt.

Guinea ­­­— Hoffnung auf dem Pulverfass
Der neue Querbrief befasst sich mit der aktuellen Lage in Guinea: unsere Projekte bringen dabei jugendliche Aktivisten und Sicherheitsbehörden an einen Tisch.

Eine andere Welt ist nötig
Erfahren Sie außerdem in dieser Ausgabe, wie jede und jeder einzelne von uns zu einer anderen Welt beitragen kann. Teil 1: Degrowth. Diskutieren Sie mit uns in unserer neuen Reihe!

work4peace
Hier erzählt Julian Koch, wie er im Freiwilligen Sozialen Jahr bei Work4Peace aktiv wurde und wie dieses Projekt Bildungsarbeit und Projektunterstützung sinnvoll verbindet.

Friedensfilmpreis der Berlinale
„The Silence of Others“ gewann dieses Jahr den Friedenfilmpreis der Berlinale. Im Querbrief erfahren Sie alles über den Film, die Verleihung und den vom Weltfriedensdienst mitorganisierten Friedensfilmpreis.

 

 

 

Bestellung unter info@weltfriedensdienst.de

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28.03.2018

Gepostet in: Aktuelles, Das Mitgliedermagazin Querbrief

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Querbrief 2/2018 – Myanmar: Frieden fördern

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von HELGE SWARS, (veröffentlicht im Querbrief 1/2018)

Wie kann eine andere, zukunftsfähige Welt aussehen? Dieser Frage wollen wir ab jetzt im Querbrief auf den Grund gehen.

Ab dem 2. August 2018 wird die Menschheit aus ökologischer Sicht über ihre Verhältnisse leben. Dann sind alle Ressourcen verbraucht, die die Natur bis Jahresende noch erneuern könnte. Jeder ab August gefällte Baum verringert den Waldbestand der Erde, jedes dann noch ausgestoßene Gramm CO2 landet in der Atmosphäre. Dieser „Welterschöpfungstag“ verschiebt sich Jahr für Jahr weiter nach vorn.

Die reichen Länder sind in der Pflicht

Geht es so weiter, wird die Menschheit zur Mitte des Jahrhunderts drei Planeten benötigen. Die sind jedoch nicht in Sicht. Also müssen wir den Ressourcenverbrauch auf ein global tragfähiges Maß drosseln. Ein großer Teil der Menschheit benötigt zunächst einmal mehr Ressourcen, um überhaupt grundlegende Bedürfnisse wie Nahrung, Bildung oder Gesundheitsversorgung befriedigen zu können. In der Pflicht sind daher die reichen, Energie und Ressourcen verschlingenden Länder. In Deutschland haben wir unseren Anteil an den natürlichen Ressourcen bereits Ende Mai ausgeschöpft und müssten demnach unseren Jahresverbrauch unter 40 Prozent des heutigen Niveaus drücken.

Wie ist das realisierbar?

Politik und Wirtschaft setzen dafür fast ausschließlich auf technischen Fortschritt und Steigerungen der Rohstoff- und Energieeffizienz. Das wird jedoch nicht annähernd ausreichen. Das Potenzial für Effizienzsteigerungen liegt einerseits nur im einstelligen Prozent-Bereich. Andererseits führen die damit einhergehenden gesunkenen Kosten oft zu einer Erhöhung der absoluten Produktion. Hinzu kommen immer weitere technische Neuerungen und neue (Konsum-)Güter, die wiederum Energie und Rohstoffe verbrauchen. Dadurch werden alle Einsparungen überkompensiert. Der Rohstoff- und Energieverbrauch steigt kontinuierlich. Dieser sogenannte Rebound-Effekt lässt sich nicht nur in der Industrie, sondern auch im individuellen Konsum beobachten.

Die Wirtschaft muss auf ein verträgliches Maß schrumpfen

Um Verbrauch und Verfügbarkeit von Ressourcen ins Gleichgewicht zu bringen, müssen wir unsere von Wachstum, Energie und Rohstoffen angetriebene Wirtschaft auf ein verträgliches Maß schrumpfen. Dabei geht es nicht um ein Reförmchen hier und eine Subvention da. Es geht um eine umfassende Transformation unserer Gesellschaft. Wie wir wohnen, arbeiten, uns ernähren. Wie wir von A nach B kommen, wie wir einkaufen. Wie wir leben. Im Grunde geht es darum, wie wir uns selbst sehen: Als KonsumentInnen – oder als soziale Wesen?

22.03.2018

Gepostet in: Aktuelles, Das Mitgliedermagazin Querbrief

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Querbrief 2/2018 – Myanmar: Frieden fördern

Querbrief 1/2018 – Guinea: Hoffnung auf dem Pulverfass

Querbrief 4/2017 – Wasserraub und Ressourcenkonflikte

Querbrief 3/2017 – Jahresbericht 2016

Querbrief 2/2017 – Film – Werkzeug für sozialen Wandel

Querbrief 1/2017 – Shrinking Space

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von JULIA HESS, veröffentlicht im Querbrief 2/2017

Wussten Sie schon, dass 1.000 Liter virtuelles Wasser in gerade mal zweieinhalb Avocados für eine leckere Guacamole stecken? Wie kommt diese unglaublich hoch erscheinende Menge Wasser zustande? Was genau steckt hinter dem Begriff „virtuelles Wasser‘?

Passend zu unserem Thema Wasserraub haben wir uns auf die Suche nach Antworten zu diesen Fragen gemacht und das versteckte Wasser genau unter die Lupe genommen. Dabei ist besonders wichtig, zwischen zwei verschiedenen Arten von Wasserverbrauch zu unterscheiden.

Vertraut ist uns allen der direkte Wasserverbrauch: täglich sind das in etwa 178 Liter Wasser, die wir direkt verbrauchen – zum Beispiel beim Duschen, Waschen und Kochen. Das ist aber noch lange nicht alles. Denn es gibt noch eine weitere erhebliche Menge an virtuellem, quasi verstecktem Wasser, die wir in unserem Alltag verbrauchen – im Schnitt 5.000 Liter Wasser pro Kopf – das entspricht 26 Badewannen!

Virtuelles Wasser ist überall

Virtuelles Wasser steckt aber nicht nur in Nahrungsmitteln, sondern auch in der Kleidung, die wir tragen, oder in Kosmetika,  dem Handy oder dem Auto. Doch Süßwasser ist auf der Welt unterschiedlich verteilt. Aus diesem Grund muss man den indirekten Wasserverbrauch auch immer aus geografischen Blickwinkeln betrachten – er funktioniert nur unter Berücksichtigung der ökologischen und sozialen Bedingungen vor Ort. Der hohe Wasserfußabdruck von importierten Kartoffeln aus bewässerungsintensiven, trockenen Regionen wie Ägypten ist zum Beispiel weitaus bedenklicher als der von Kartoffeln aus dem niederschlagsreichen Deutschland.

Um den virtuellen Wasserbegriff anschaulicher zu machen, haben wir eine interaktive Wasserampel entwickelt. Damit können Sie ihren persönlichen Wasserfußabdruck bewerten und auf einen Blick sehen, ob Sie in puncto virtuellem Wasserverbrauch im grünen Bereich sind. Und Sie können herausfinden, in welchen Produkten sich Ihre täglichen Wasserfresser verstecken und in welchem Bereich Sie bereits WasserschützerIn sind.

Kleine Kniffe im Alltag

Oft reichen schon kleine Kniffe im Alltag, um sich nicht länger im roten Bereich zu befinden, sondern grüne Welle zu haben. Das bedeutet aber nicht zwingend, auf Produkte verzichten zu müssen. In Sachen Kleidung,  ist das Kriterium der Langlebigkeit von zentraler Bedeutung. Je länger Kleidung getragen oder weitergegeben wird, desto kleiner ist der virtuelle Wasserfußabdruck. Außerdem sollte beim Kauf darauf geachtet werden, welchen Weg das jeweilige Kleidungsstück zurückgelegt hat. Oder kaufen Sie regional und saisonal ein. Kaufen Sie weniger, dafür aber Fleisch von guter Qualität. Und nutzen Sie unser qualitativ hochwertiges Trinkwasser und sparen so ganz nebenbei auch noch mindestens 300 Euro im Jahr, ganz ohne Kistenschleppen.

Probieren Sie unsere Wasserampel aus und erzählen Sie Ihren Freunden davon!

Machen Sie eine virtuelle Tour durch den Supermarkt und sehen Sie auf einen Blick, in welchen Produkten sich Wasser versteckt.

Testen Sie Ihren Wasserfußabdruck jetzt!

 

Sie können diese Infografik als PDF und als Bild herunterladen.

 

06.02.2018

Gepostet in: Das Mitgliedermagazin Querbrief, Wasser verbindet uns

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