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Myanmar: Friedensprozesse auf Gemeindeebene fördern

Bis 2011 stand Myanmar (vormals Burma ) jahrzehntelang unter der von Gewalt geprägten Herrschaft einer Militärdiktatur. Um den mit der Öffnung und Demokratisierung des Landes einsetzenden Friedensprozess zu begleiten, unterstützt der Weltfriedensdienst seit 2013  lokale Partnerorganisationen bei der Erarbeitung von gewaltfreien Lösung von Konflikten in verschiedenen Teilen des Landes.

Myanmar: Friedensprozesse auf Gemeindeebene fördern

Bis 2011 stand Myanmar (vormals Burma ) jahrzehntelang unter der von Gewalt geprägten Herrschaft einer Militärdiktatur. Um den mit der Öffnung und Demokratisierung des Landes einsetzenden Friedensprozess zu begleiten, unterstützt der Weltfriedensdienst seit 2013  lokale Partnerorganisationen bei der Erarbeitung von gewaltfreien Lösung von Konflikten in verschiedenen Teilen des Landes.

(veröffentlicht im Querbrief 2/2018)

Der Weltfriedensdienst unterstützt engagierte Organisationen in Myanmar, die sich für Demokratie, friedlichen Dialog und die Aufarbeitung von Menschenrechtsverletzungen stark machen.

Die noch junge Organisation Mong Pan Youth Association (MPYA) im Bundesstaat Shan vermittelt jungen Menschen gewaltfreie Methoden, um sich gegen die negativen Folgen wirtschaftlicher Großprojekte zur Wehr zu setzen.

Die Ende der 1980er Jahre gegründete Mon Women’s Organization (MWO) im Bundesstaat Mon arbeitet mit zahlreichen Frauengruppen zusammen, um deren Stimmen im gesellschaftlichen Wandel Myanmars hörbar zu machen.

Bei unserem Partner Naushawng Development Institute (NDI) in Myitkyina im Bundesstaat Kachin gehen basisnahe Bildungsarbeit, Sozialforschung und Stärkung der Zivilgesellschaft Hand in Hand: In der Naushawng Community School werden junge Menschen aus den umliegenden Dörfern und Flüchtlingscamps in den Fächern Englisch und Sozialwissenschaften zum Studieren befähigt.

Myanmar: Frieden Fördern
Myanmar: Frieden Fördern Seit fast 60 Jahren kämpfen die Kachin für mehr kulturelle, religiöse, wirtschaftliche und politische Autonomie. Daher wird dieser Konflikt oft als der am längsten andauernde Bürgerkrieg der Welt bezeichnet.

Myanmar – Öffnung und Demokratisierung? Das ressourcenreiche Myanmar erlebt nach jahrzehntelanger politischer und wirtschaftlicher Isolation seit 2011 einen wechselhaften Reformprozess.

Friedlich gegen Gewalt Wir wirkt unsere Arbeit? Unsere Friedensfachkräfte Lukas Nagel und Bernhard Ortmann berichten von den friedlichen Protesten in Kachin Anfang Mai 2018.

Gleichzeitig führt NDI Forschungsprojekte zu lokal relevanten gesellschaftlichen Problemen durch. So berichtet eine Studie vor der alltäglichen systematischen Diskriminierung von jugendlichen Flüchtlingen im staatlichen Bildungssystem und erarbeitet Lösungen, welche NDI den Lokalpolitikern vorstellt. Darüber hinaus bietet NDI ein Bildungszentrum mit Kursen zur Friedensarbeit, zu Menschenrechten und Englisch an.

Naushawng Community School setzt Zeichen für den Frieden

28.06.2018

Gepostet in: Myanmar: Friedensprozesse auf Gemeindeebene fördern

Myanmar: Friedensprozesse auf Gemeindeebene fördern

Bis 2011 stand Myanmar (vormals Burma ) jahrzehntelang unter der von Gewalt geprägten Herrschaft einer Militärdiktatur. Um den mit der Öffnung und Demokratisierung des Landes einsetzenden Friedensprozess zu begleiten, unterstützt der Weltfriedensdienst seit 2013  lokale Partnerorganisationen bei der Erarbeitung von gewaltfreien Lösung von Konflikten in verschiedenen Teilen des Landes.

Alumni der Jahrgänge 2016, 2017 und 2018 unserer Partnerorganisation demonstrieren und campieren für die Freilassung der im Kriegsgebiet gefangenen Zivilisten, 4.05.2018, gegen 12 Uhr nachts

Allein seit Anfang April fliehen laut UN fast 7.000 Menschen im Kachin-Staat im Norden Myanmars aus ihren Dörfern. Grund sind neue Kämpfe zwischen der Armee und der Kachin Independence Army (KIA), einer bewaffneten ethnischen Gruppe. Tausende sind gefangen zwischen den Fronten. Lebensmittel und medizinische Hilfe gelangen kaum in das Kampfgebiet. Dennoch bleiben die Proteste in der Provinzhauptstadt friedlich.

 

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09.05.2018

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