Simbabwe: Gemeinschaftlicher Ressourcenschutz und Ernährungssouveränität

In Chimanimani im östlichen Hochland Simbabwes arbeiten der Weltfriedensdienst und die Kleinbauernorganisation TSURO zusammen für gemeinschaftlichen Ressourcenschutz und Ernährungssouveränität.

Simbabwe: Gemeinschaftlicher Ressourcenschutz und Ernährungssouveränität

In Chimanimani im östlichen Hochland Simbabwes arbeiten der Weltfriedensdienst und die Kleinbauernorganisation TSURO zusammen für gemeinschaftlichen Ressourcenschutz und Ernährungssouveränität.

Wirbelsturm Idai, die größte Naturkatastrophe, an die sich das südliche Afrika erinnern kann, traf unsere simbabwesche Projektregion Chimanimani am 15. März 2019. Die gesamte Provinz Manicaland wurde zum nationalen Notstandsgebiet erklärt. Insgesamt 9.462 Familien wurden von den Folgen betroffen, 1800 Familien haben ihr Heim verloren, mindestens 134 Menschen starben an den Folgen, weitere 391 werden noch vermisst und 163 sind verletzt. Durch die Zerstörung der Felder kurz vor Erntebeginn sind über 100.000 Menschen auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. Die Gefahr des Ausbruchs von Seuchen durch zerstörte Brunnen und Toiletten ist noch nicht gebannt.

Besonders stark betroffene Gemeinden  wie Ngangu und Kopa sind durch große Felsblöcke und Erdrutsche gezeichnet, die Häuser und Menschen begraben haben. Immer noch finden Spürhunde Leichen, viele Menschen werden noch vermisst. Das individuelle und kollektive Trauma, wie die Erinnerung an den gewaltigen Donner von Felsbrocken, die die Hügel hinunterrollen und Häuser zum Einsturz bringen, wird in den Köpfen der Menschen noch lange Zeit präsent sein.

Schon nach wenigen Tagen verteilt TSURO Hilfsgüter an die Überlebenden. Foto: Uli Westermann

Die erste akute Nothilfephase, an der unsere Partner-NGO´s TSURO und CELUCT mit ihrem riesigen Netzwerk von KleinbäuerInnen, hochmotivierten freiwilligen HelferInnen und profunden Ortskenntnissen tatkräftig mitgewirkt haben,  scheint indes beendet. Jetzt steht der Wiederaufbau der Infrastruktur im Mittelpunkt.

Die gute Nachricht: Dort, wo die Projektarbeit unserer Partner zu einer nachhaltigen Landnutzung geführt hat, sind auch die Wirbelsturm-Schäden geringer. Ermutigend sind auch die große Solidarität und die Bereitschaft der Menschen, gemeinsam die Unwetterschäden zu beseitigen. Schließlich erweist sich bei der Verteilung der noch knapper gewordenen Ressource Ackerland, wie wichtig die konstruktiven Beziehungen der Gemeindemitglieder untereinander und zu staatlichen Strukturen und Verwaltungen sind, die beide Organisationen im Laufe der Jahre aufgebaut haben.

Stand der Nothilfemaßnahmen

Über geräumte Straßen und behelfsmäßige Brücken kommen inzwischen leichtere Fahrzeuge in großen Teilen des Distrikts wieder voran. In den Notunterkünften stehen fast überall zwei Mahlzeiten und sanitäre Einrichtungen zur Verfügung. Die Schulen sollen demnächst wieder geöffnet werden.  Mit ihren geländegängigen Jeeps konnten TSURO-KollegInnen die akut notwendige Hilfe an abgelegene Orte bringen. Denn die Hilfslieferungen von Armee und Katastrophenschutz reichten nicht überall hin und viele Menschen sind nicht in der Lage, weite Strecken zu den zentralen Verteilungspunkten zu gehen. Einige MitarbeiterInnen begleiteten mit ihrer Ortskenntnis eingetroffene Hilfskräfte bei ihren Einsätzen, z.B. per Hubschrauber in abgeschnittene Gemeinden.

Insgesamt haben über 2000 Menschen direkt durch TSURO Nahrungsmittel und andere Hilfsgüter erhalten, mehr als die Hälfte davon Kinder. Die TSURO-KollegInnen unterstützen in freiwilligen Einsätzen traumatisierte Menschen, erheben Schäden, verteilen Hilfsgüter, errichten Wasserentnahmestellen, stellen die Wasserqualität sicher, klären über Hygienemaßnahmen auf und bauen Toiletten.

Zeddy Chikukwa von CELUCT nimmt die Verluste in Chikukwa auf. Diese Großmutter hat ihr gesamtes Hab und Gut verloren.

Und das ist für die nächsten 6 Monate geplant

Unsere Partner-NGO´s haben Maßnahmepläne für den Wiederaufbau, die Wiederherstellung der Landwirtschaft und der individuellen und kollektiven Gesundheit aufgestellt. Darunter befinden sich folgende Aktivitäten:

  • Grundversorgung für die 550 vulnerabelsten Haushalte
  • Psychosoziale Versorgung für traumatisierte Gemeindemitglieder (Kinder und Erwachsene)
  • Verteilung von Hygiene-Kits sowie Unterstützung bei der Trink- und Abwasserversorgung in betroffenen Gemeinden
  • Unterstützung der KleinbäuerInnen bei der Rückgewinnung ihrer Anbauflächen und beim Transport ihrer Erzeugnisse zu Märkten
  • Unterstützung bei der Wiederherstellung kleiner Bewässerungssysteme
  • Unterstützung lokaler Verarbeitungsfirmen
  • Unterstützung des Distriktdialogs über Klimawandel und Katastrophenfälle
  • Sensibilisierung der Gemeinden für Katastrophenprävention

 

Bitte spenden Sie jetzt für den Wiederaufbau.

 

22.05.2019

Gepostet in: Aktuelles, Simbabwe: Gemeinschaftlicher Ressourcenschutz und Ernährungssouveränität

Simbabwe: Gemeinschaftlicher Ressourcenschutz und Ernährungssouveränität

In Chimanimani im östlichen Hochland Simbabwes arbeiten der Weltfriedensdienst und die Kleinbauernorganisation TSURO zusammen für gemeinschaftlichen Ressourcenschutz und Ernährungssouveränität.

Am 15. März 2019 brach mit dem Wirbelsturm Idai die Hölle über Chimanimani in Simbabwe herein. Mindestens 157 Menschen verloren ihr Leben, 187 werden noch immer vermisst. Fast 5.000 sind obdachlos. Die Häuser von weiteren 35.000 Menschen sind beschädigt. (Stand: 26.3.2019)

Zerstörte Brücke über den Nyahode Fluss. Man kommt knapp drüber. Foto: Ulli Westermann

Die Region war vollständig von der Außenwelt abgeschnitten. Aus der Luft sieht der Distrikt aus wie nach einem Krieg: Dörfer, Brücken und Brunnen sind zerstört. Nach schwieriger Anlaufphase kommen seit Ende letzter Woche die Nothilfepakete an. Nahrungsmittel, Notunterkünfte, medizinische Hilfsgüter, auch zur Trinkwasserentkeimung, treffen über notdürftig reparierte Straßen ein. Viele Gebiete sind noch immer nur mit Hubschraubern zu erreichen.

Zum Teil unter härtesten Bedingungen sind MitarbeiterInnen unserer Partner-NGOs und WFD-KollegInnen vor Ort aktiv an der Koordination der Hilfeleistungen beteiligt, empfangen und verteilen Hilfsgüter, obwohl viele selbst Angehörige, Freunde und ihr gesamtes Hab und Gut verloren haben. Einige begleiten aufgrund ihrer Ortskenntnis die Hilfskräfte bei ihren Einsätzen.

Eine neue Piste wurde durch den Busch geschlagen, um Chimanimani zu erreichen – wenn es nicht regnet. Foto: Ulli Westermann

„Die unaufhörliche Flut schlechter Nachrichten zehrt an unseren Kräften“, schreibt unser langjähriger Kollege vor Ort, Ulli Westermann. „Dabei denken wir auch an die vielen Opfer der Flutkatastrophe in Mosambik, Malawi und anderen Regionen Simbabwes. Die Spenden- und Hilfsbereitschaft der Bevölkerung ist überwältigend. Wirbelsturm Idai ist die größte bisher erlebte Naturkatastrophe im südlichen Afrika.

Schon in der ersten Woche kam viel Geld von unseren UnterstützerInnen zusammen. Das konnten wir direkt an unsere Partner-NGO überweisen und die dringendsten Hilfsmaßnahmen anschieben. Aber noch muss sehr viel geschehen: Traumatisierte müssen versorgt, Häuser und Siedlungen freigelegt, Straßen wiederhergestellt, Felder geräumt werden. Erst dann können die Menschen an einen Wiederaufbau denken. Fast alle Familien in Chimanimani müssen bei Null anfangen.

 

Bitte helfen Sie jetzt mit einer Spende!

 

„Wir spüren die große Wärme der Partnerschaft, die wir mit dem Weltfriedensdienst haben. Wir sind in dieser Zeit unserer größten Not so dankbar, dass Ihr uns mit einer solchen Flexibilität und Verständnis für unsere schrecklichen Umstände unterstützt“, schrieb uns Backson Muchini, der Direktor unserer Partner-NGO TSURO.

 

Unsere Kollegen von TSURO und ein Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums bringen Hilfsgüter nach Rusitu. Foto: Ulli Westermann

 

 

 
Spendenkonto
Weltfriedensdienst e.V.
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE06 1002 0500 0003 1475 05
Stichwort: Wirbelsturm Idai
 

28.03.2019

Gepostet in: Aktuelles, Simbabwe: Gemeinschaftlicher Ressourcenschutz und Ernährungssouveränität

Simbabwe: Gemeinschaftlicher Ressourcenschutz und Ernährungssouveränität

In Chimanimani im östlichen Hochland Simbabwes arbeiten der Weltfriedensdienst und die Kleinbauernorganisation TSURO zusammen für gemeinschaftlichen Ressourcenschutz und Ernährungssouveränität.

Simbabwe blickt gerade in einen Abgrund. Bei Protesten gegen die drastische Erhöhung der Kraftstoffpreise gab es Anfang dieser Woche mehrere Tote. Demonstranten hatten Barrikaden errichtet und Geschäfte geplündert. Jetzt sind die Straßen der großen Städte wie ausgestorben. Viele Läden bleiben geschlossen. Die Regale sind seit Wochen leer. Die Regierung hat das Internet abgestellt, um Informationsflüsse zu kontrollieren. Es gibt kein Bargeld mehr. Wer sich selbst versorgen kann, scheint im Vorteil. Doch müssen auch diese Familien Schulgebühren bezahlen oder Öl zum Kochen kaufen.

Wie wichtig die Kontrolle über Ressourcen wie Wasser, Land und Saatgut, oder der Zugang zu Märkten, Wissen und Kapital ist – das erleben die Menschen in Simbabwe in diesen Tagen auf erbarmungslose Weise. Umso wichtiger ist es, sich selbst zu organisieren.

53 Nutzpflanzen – Saatgutgruppen haben eine riesige Auswahl

Beispiel Saatgut: Im östlichen Bergland Simbabwes arbeiten der Weltfriedensdienst und die Kleinbauernorganisation TSURO zusammen für Ernährungssouveränität und den gemeinschaftlichen Schutz der Ressourcen. In unserem Projektgebiet gibt es mehrere lokale Saatgutgruppen, die gemeinsam 6.000 Sorten von 53 zum Teil Jahrhunderte alten Nutzpflanzen erhalten haben. Ein großer Schatz, um daraus Sorten auszuwählen, die an verschiedene Standorte und Klimaveränderungen angepasst sind. Im Vergleich: die Welternährung basiert überwiegend auf 5 verschiedenen Nutzpflanzen. So sind die Familien nicht auf den Kauf teuren Saatguts angewiesen.

Wenn die Frauen einer Saatgutgruppe zusammenkommen, geht es um Trainings und Austausch bei der Gewinnung von sortenreinem und leistungsfähigem Saatgut und seine Lagerung. Es geht um den Vergleich von Erträgen bestimmter Sorten, um Tausch und Vermarktung. Wie sind die Erfahrungen mit neuen Nutzpflanzen wie Fingerhirse? Was ist eine ausgewogene Ernährung? Und, wichtig in bargeldlosen Zeiten: Wie kann Pflanzenöl selbst hergestellt und so auf dessen Zukauf verzichtet werden?  Diese Saatgutgruppen, die es mittlerweile im ganzen Distrikt gibt, sind ein wichtiger Baustein für eine selbstbestimmte Ernährung.

Erschienen am 19.1.2019 in der Tageszeitung “Neues Deutschland” als Abschluss der Solidaritätsaktion “Teilen macht satt“, die “Neues Deutschland” traditionell gemeinsam mit SODI, INKOTA und dem Weltfriedensdienst durchführt.

01.02.2019

Gepostet in: Aktuelles, Simbabwe: Gemeinschaftlicher Ressourcenschutz und Ernährungssouveränität

Simbabwe: Gemeinschaftlicher Ressourcenschutz und Ernährungssouveränität

In Chimanimani im östlichen Hochland Simbabwes arbeiten der Weltfriedensdienst und die Kleinbauernorganisation TSURO zusammen für gemeinschaftlichen Ressourcenschutz und Ernährungssouveränität.

Offenes Fachgespräch  am 22. November 2018, 10:30-12:30 Uhr

Forum Umwelt und Entwicklung, Marienstraße 19-20 (3. Stock, Hinterhaus), 10117 Berlin

Drei Viertel der weltweit ärmsten Menschen leben in Regionen, die unter Wasserstress stehen. Die meisten von ihnen leben auf dem Land. Obwohl sie zum Beispiel als Kleinbäuerinnen und -bauern und HirtInnen selbst Nahrungsmittel produzieren, machen sie den Großteil der Hungernden aus. Notwendige Produktions- und damit Lebensbedingungen für sie sind der freie Zugang zu lokalen Wasserressourcen und stabile Ökosysteme mit intakten Wasserkreisläufen.

Die Vereinten Nationen gehen aktuell davon aus, dass zur Jahrhundertmitte jeder zweite Mensch in seiner Heimat von Wasserknappheit bedroht sein wird. Es sei denn, es gelingt, den Druck auf die globalen Wasserressourcen zu verringern und die Degradation der natürlichen Umwelt aufzuhalten.

Zu Diskussion und Erfahrungsaustausch, wie das gelingen kann, laden der Weltfriedensdienst und das Forum Umwelt und Entwicklung ein.

Dr. Backson Muchini, Direktor der Kleinbauernorganisation TSURO in Chimanimani, Simbabwe, wird dabei aus seiner erfolgreichen Praxis als Agrarökologe berichten.

Jahrzehntelang wurden in Simbabwe die natürlichen Ressourcen übernutzt. Die Region ist seit der Jahrtausendwende schwer vom Klimawandel betroffen. Dennoch zeigen die Kleinbäuerinnen und -bauern, wie durch gemeinschaftlich organisiertes Ressourcenmanagement Ökosysteme rehabilitiert und die Produktion von Nahrungsmitteln nachhaltig sichergestellt werden können. Eine Schlüsselrolle kommt dabei dem innovativen System der kollektiven Weidehaltung zu.

„Mein Lebensziel ist es, die Ernährungsnot in Chimanimani, ja in Simbabwe, zu beenden. Mein Hauptaugenmerk liegt dabei auf Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel mit agrarökologischen Methoden.“ Dr. Backson Muchini, Simbabwe.

Ausgehend von ihren Erfahrungen wurde 2017 in Chimanimani die erste simbabwische „District Policy“ zu Klimawandel und Management von Wassereinzugsgebieten verabschiedet. Diese Policy legt verbindliche Richtlinien zur Landnutzung in Wassereinzugsgebieten fest und gibt angemessene Antworten auf Klimawandel und Ressourcenraubbau. In den kommenden Jahren ist die Region als Pilotdistrikt für die Gestaltung einer nationalen Strategie zur Klimawandelanpassung vorgesehen. Bei erfolgreicher Umsetzung sind wegweisende Impulse für partizipatorische Governance-Ansätze auf nationaler Ebene möglich.

In der aktuellen Diskussion um die Erreichung der Nachhaltigen Entwicklungsziele sind es genau diese Ansätze, die nicht nur im Globalen Süden, sondern auch in der Europäischen Union gehört und geteilt werden müssen.

Das Projekt von TSURO und dem Weltfriedensdienst wird im Report der deutschen Zivilgesellschaft zur Agenda 2030 vorgestellt:
(Re)kommunalisierung von Wasser als gemeinschaftliches Management von Ökosystemen.

Am Donnerstag, 22. November 2018, 10:30 – 12:30 Uhr, beantworten Dr. Backson Muchini und Fachleute der Mitgliedsorganisationen des Forum Umwelt und Entwicklung Ihre Fragen in einem offenen Gespräch in den Räumen des Forum Umwelt und Entwicklung, Marienstraße 19-20 (3. Stock, Hinterhaus), 10117 Berlin.

Wir freuen uns sehr auf Ihre Teilnahme.

Bitte melden Sie sich an bei:

 Kontakt:

Stefanie Hess, Weltfriedensdienst: hess@weltfriedensdienst.de, +49 30 253 990 21

Marijana Todorovic, Forum Umwelt und Entwicklung: todorovic@forumue.de, +49 30 678 1775 907

 

 

12.11.2018

Gepostet in: Aktuelles, Simbabwe: Gemeinschaftlicher Ressourcenschutz und Ernährungssouveränität

Simbabwe: Gemeinschaftlicher Ressourcenschutz und Ernährungssouveränität

In Chimanimani im östlichen Hochland Simbabwes arbeiten der Weltfriedensdienst und die Kleinbauernorganisation TSURO zusammen für gemeinschaftlichen Ressourcenschutz und Ernährungssouveränität.

Von Wolf-Ullrich Westermann (Veröffentlich im KOMPASS #6 Migration anders denken)

TSURO: Frauen in Simbabwe bewässern ein Kohlfeld mit Wassereimern

Kleinbäuerinnen in Simbabwe bei der Feldarbeit, Foto: Ulli Westermann

Auch das Land Simbabwe teilt eine Geschichte von Migration. Vor allem das im östlichen Hochland gelegene Gebiet des heuti­gen Chimanimani wurde in den letzten 200 Jahren von verschie­denen Wanderungsbewegungen geprägt. Darunter zählen die Nguni-Invasionen in der Mitte des 19. Jahrhunderts, die koloni­alen Vertreibungen zwischen 1890 und 1900 und die rassistische rhodesische Siedlungspolitik im Zuge des Land Apportionment Acts von 1930. In den Jahren zwischen 1977–1992 flüchteten tausende von Menschen vor dem Bürgerkrieg in Mosambik und fanden in Chimanimani eine neue Heimat. Umgekehrt wander­ten aber auch viele junge Menschen in dieser Phase als Binnen­flüchtlinge aus dem ländlichen Chimanimani in die Stadt ab, um der Gewalt im Grenzgebiet zu Mosambik zu entfliehen. (mehr …)

15.05.2018

Gepostet in: Der KOMPASS - Das Themenheft des Weltfriedensdienst, Simbabwe: Gemeinschaftlicher Ressourcenschutz und Ernährungssouveränität