(veröffentlicht im Querbrief 2/2018)

„Wie haltet ihr es eigentlich mit Unternehmenskooperationen?“, werde ich öfter gefragt.
Davon halten wir eine Menge!

Ohne die Unterstützung tausender Unternehmen – von kleinen Familienbetrieben bis zu großen kommunalen Unternehmen wie der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) oder den Berliner Stadtreinigungsbetrieben (BSR) – hätte es unsere Berliner Schüleraktion work4peace nie gegeben. Durch einen mehrstündigen Tagesjob ermöglichen sie Berliner SchülerInnen nicht nur ei-nen Einblick ins Arbeitsleben, die Firmen spenden auch einen „Stundenlohn“. In den letzten 13 Jahren hat die Aktion fast 300.000 EUR eingebracht!

Auch die Sponsorenläufe zugunsten eines speziellen Projekts, die unsere Partnerschulen in ganz Deutschland organisieren, wären ohne das großzügige Engagement von Unternehmen nicht denkbar. Einige Firmen unterstützen unsere Arbeit inzwischen sogar jährlich mit hohen Spenden, auch wenn es mal keinen Sponsorenlauf an „ihrer“ Schule gibt.

Die Gründe, aus denen Firmen den Weltfriedensdienst fördern, sind sehr unterschiedlich. Mitunter formulieren GeschäftsführerInnen den Wunsch nach sozialem Engagement. „Da es uns in Bayern eh schon so gut geht, würde ich liebend gerne einen Teil meiner Einkünfte spenden, um ärmeren Menschen und der Natur zu helfen!“, begründet ein Unternehmer seinen Kooperationsvorschlag.

Manche haben politische Motive. „Unsere Politik hat sich mit der Spaltung der Welt in zwei Fronten anscheinend abgefunden und rüstet Sicherheitsapparate zur Abwehr von Terror und Flüchtlingen massiv auf. Ich wünsche mir stattdessen, dass allen Menschen Zugang zu sauberem, bezahlbarem Wasser ermöglicht wird und an Weihnachten gesagt werden kann, dass das Jahr friedvoller geworden ist“, begründet der Geschäftsführer einer hessischen Firma seine Spende an den Weltfriedensdienst in seinem Kundenbrief.

Wie kommen die Firmen zu uns? Dank unseres sprechenden Namens finden uns Unternehmen des Öfteren, die entweder das Spendensiegel DZI zu Rate gezogen haben oder im Internet nach förderungswürdigen Organisationen gesucht haben.

Die meisten Unternehmen lassen sich von persönlichen Empfehlungen von FreundInnen des Weltfriedensdienst überzeugen – der Wunsch sich sozial zu engagieren trifft oft auf fruchtbaren Boden. So im Falle eines erfolgreichen Familienunternehmens in Meschede. „Ein langjähriger Mitarbeiter hat uns den Weltfriedensdienst empfohlen. Ich kenne seinen Sohn schon seit er klein ist“, sagte mir die Geschäftsführerin auf meine Frage, wie sie auf uns gekommen sei. „Als wir erfuhren, dass er jetzt in Simbabwe für ein Entwicklungsprojekt arbeitet, haben wir nicht lange gezögert. Das unterstützen wir!“ Daraus ist eine jährliche Weihnachtsspende geworden.

Kennen Sie auch jemanden, der Einfluss auf Unternehmensspenden hat? Oder jemanden, der jemanden kennt? Hinweise nimmt dankbar entgegen: steinitz@weltfriedensdienst.de

01.07.2018

Gepostet in: Unternehmenskooperationen

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