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	<title>Weltfriedensdienst</title>
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	<lastBuildDate>Wed, 17 Jun 2026 08:31:58 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Weltfriedensdienst</title>
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	<item>
		<title>Keine Menschenrechte – kein Frieden</title>
		<link>https://wfd.de/keine-menschenrechte-kein-frieden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Wagner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2026 15:44:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Menschenrechte verteidigen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik verändern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Menschenrechte sind keine politische Nebensache, sondern die Grundlage für Frieden. Deshalb setzt sich der Weltfriedensdienst gemeinsam mit Amnesty International, Oxfam, Ärzte ohne Grenzen und weiteren Organisationen für die Einhaltung von Menschenrechtsklauseln in internationalen Verträgen ein. Anlass der Protestaktion vor dem Kanzleramt ist die Debatte über das EU-Israel-Assoziierungsabkommen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wfd.de/keine-menschenrechte-kein-frieden/">Keine Menschenrechte – kein Frieden</a> erschien zuerst auf <a href="https://wfd.de">Weltfriedensdienst</a>.</p>
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      <div class="main_content">
                  <h2 class="puretextblock_headline">Warum der Weltfriedensdienst Konsequenzen fordert</h2>
                <div class="puretextblock_content"><p>Menschenrechte sind keine politische Nebensache, sondern die Grundlage für Frieden. Deshalb setzt sich der Weltfriedensdienst gemeinsam mit Amnesty International, Oxfam, Ärzte ohne Grenzen und weiteren Organisationen für die Einhaltung von Menschenrechtsklauseln in internationalen Verträgen ein. Anlass der Protestaktion vor dem Kanzleramt ist die Debatte über das EU-Israel-Assoziierungsabkommen.</p>
<p>Das Assoziierungsabkommen zwischen der EU und Israel bildet die Grundlage der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Seiten. Es ist ausdrücklich an die Einhaltung der Menschenrechte gebunden. Die EU stellte bereits 2025 fest, dass Israel gegen diese Verpflichtung verstößt. Trotzdem scheiterte im Mai 2026 im Rat der EU-Außenminister*innen die Aussetzung des Abkommens. Im Interview mit <a href="https://eineweltstadt.berlin/keine-menschenrechte-kein-frieden-interview-mit-dem-weltfriedensdienst-ueber-die-projektarbeit-in-palaestina-und-israel/" target="_blank" rel="noopener">Berlin Global Gerecht</a> erläutert WFD-Geschäftsführerin Therese Wenzel, warum das auch die Arbeit des Weltfriedensdienstes betrifft.</p>
</div>
      </div>
    </div>



  	<div class="quote_container">
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      <div class="quote_content">Menschenrechte sind keine politische Nebensache, sondern die Grundlage für Frieden.</div>
      <div class="quote_autor_container has_img">
                    <div class="quote_left" style="display: block">
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          </div>        <div class="quote_right">
          <div class="quote_author">Therese Wenzel</div>
          <div class="quote_title">Geschäftsführerin Weltfriedensdienst e.V.</div>
        </div>
      </div>
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      <div class="main_content">
                  <h2 class="puretextblock_headline">Ihr arbeitet seit 1968 mit Partner*innen in Palästina und Israel. Wie hat die erneute Eskalation in der Region Eure Partnerschaftsarbeit beeinflusst?</h2>
                <div class="puretextblock_content"><p><em>Therese Wenzel:</em> Anfang 2024 musste der Weltfriedensdienst auf Weisung der Bundesregierung die Zusammenarbeit mit den langjährigen Partnerorganisationen Al-Haq, Defense for Children International – Palestine (DCIP) und Zochrot im Rahmen des Zivilen Friedensdienstes beenden – trotz ihres gewaltfreien Engagements für Menschenrechte, Frieden und Völkerrecht. Gemeinschaftsinitiativen und die Arbeit zur Stärkung der Resilienz, die Schulungen und Kurse für Jugendliche und andere geplante Aktivitäten konnten aufgrund der erhöhten Gefährdungslage für Organisationen, deren Mitarbeitende und Teilnehmer*innen oft nicht in Präsenz durchgeführt werden. Die Partnerorganisationen selbst werden teils unter Druck gesetzt und mit der Schließung bedroht.</p>
<p>Trotzdem setzt sich der Weltfriedensdienst mit weiteren Partnerorganisationen weiterhin dafür ein, Menschenrechtsverletzungen zu dokumentieren, Betroffene zu unterstützen und zivilgesellschaftliche Handlungsspielräume zu stärken.</p>
</div>
      </div>
    </div>


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          <h3><strong>Gemeinsam Druck machen</strong></h3>
<p>Über eine Million Menschen in der EU unterstützen bereits eine Europäische Bürgerinitiative zur Aussetzung des EU-Israel-Assoziierungsabkommens. Erreicht die Initiative ihr Ziel, muss sich die EU-Kommission offiziell mit der Forderung befassen.<strong> Fordern Sie mit Ihrer Unterschrift, dass Menschenrechtsverletzungen Konsequenzen haben. </strong></p>
<p><a href="https://eci.ec.europa.eu/055/public/#/screen/home"><strong>Bürgerinitiative unterzeichnen </strong></a></p>
        </div>
      </div>
    </div>

    


    <div id="puretextblock-block_48ac5d30bbdef28bb455e0ac472f5535" class="puretextblock_container alignfull one normal">
      <div class="main_content">
                  <h2 class="puretextblock_headline">Ihr macht in Eurer Öffentlichkeitsarbeit immer wieder darauf aufmerksam, dass das Völkerrecht das Fundament Eurer Arbeit ist. Wie zeigt sich das ganz konkret?</h2>
                <div class="puretextblock_content"><p><em>Therese Wenzel:</em> Das Völkerrecht und die Menschenrechte sind die Basis unserer Arbeit. Deren Verletzung zeigt sich deutlich in Gaza, aber auch im Alltag der Menschen im Westjordanland: Wenn etwa Palästinenser*innen ihre Felder nicht erreichen, Checkpoints den Weg zur Arbeit blockieren, Menschen der Zugang zu Wasser verwehrt wird, ganze Flüchtlingslager zwangsgeräumt werden, Gefangene gefoltert werden.</p>
<p>Wir erleben vor allem, dass Rechte nicht für alle gleichermaßen gelten und Völkerrecht gegen politische Interessen ausgespielt wird. Palästinensische Bäuerinnen und Bauern verlieren ihr Land unter dem Vorwand der Sicherheit für eine illegal angesiedelte israelische Bevölkerung. Aber gerade deshalb ist das Völkerrecht unverzichtbar. Es ist oft der einzige Maßstab, um solche Ungleichheiten sichtbar zu machen – und um einzufordern, dass Rechte nicht selektiv gelten. Unsere Partnerorganisationen dokumentieren Menschenrechtsverletzungen, klären über Rechte auf und unterstützen Menschen dabei, ihre Anliegen gewaltfrei einzubringen.</p>
</div>
      </div>
    </div>



    <div id="puretextblock-block_a5e24d0dd54d4f64aa888cc5865e5ba4" class="puretextblock_container alignfull one normal">
      <div class="main_content">
                  <h2 class="puretextblock_headline">In kriegerischen Konflikten spielen die internationale Politik und Staaten, die über die Konfliktparteien hinausgehen, eine große Rolle. Was erwartet Ihr euch von der Europäischen Union (EU)?</h2>
                <div class="puretextblock_content"><p><em>Therese Wenzel: </em>Die EU hat bereits 2025 festgestellt, dass Israel gegen die Menschenrechtsklausel des EU-Israel-Assoziierungsabkommens verstößt. Das Abkommen bildet die Grundlage der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der EU und Israel und ist ausdrücklich an die Einhaltung der Menschenrechte gebunden. Dennoch haben sich die EU-Außenminister*innen im Mai 2026 nicht auf eine Aussetzung geeinigt. Stattdessen wurden Sanktionen gegen gewalttätige Siedler*innen beschlossen.</p>
<p>Wenn selbst eindeutige Verstöße ohne Konsequenzen bleiben, verliert das Völkerrecht an Verbindlichkeit. Für die Menschen vor Ort bedeutet das: Regeln existieren – aber sie schützen nicht.</p>
<p>Dazu braucht es den politischen Willen – auf EU-Ebene und in Deutschland. Die Bundesregierung blockiert bislang EU-weit abgestimmte Konsequenzen. Umso wichtiger ist der Druck aus der Zivilgesellschaft – in Deutschland und in ganz Europa. Wir unterstützen als Weltfriedensdienst zusammen mit Amnesty International, Oxfam, Ärzte ohne Grenzen und anderen Organisationen eine <a href="https://eci.ec.europa.eu/055/public/#/screen/home">Europäische Bürgerinitiative</a> zur Aussetzung des EU-Israel-Assoziierungsabkommens.</p>
</div>
      </div>
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    <div id="puretextblock-block_4fe0409dcfd79dd04d71671f7837edcc" class="puretextblock_container alignfull one normal">
      <div class="main_content">
                  <h2 class="puretextblock_headline">Viele unserer Mitgliedsgruppen berichten, dass das Völkerrecht bei den Partner*innen im Globalen Süden an Glaubwürdigkeit verloren hat, weil es häufig zugunsten des Globalen Nordens ausgelegt wird. Denkt Ihr dennoch, dass es als entwicklungspolitische Nichtregierungsorganisation wichtig ist, am Völkerrecht festzuhalten?</h2>
                <div class="puretextblock_content"><p><em>Therese Wenzel:</em> Ja. Dass das Völkerrecht oft selektiv angewendet wird, ist kein Argument gegen das Völkerrecht – sondern gegen seine selektive Anwendung. Als Friedens- und Entwicklungsorganisation setzen wir uns für Menschenrechte und Völkerrecht ein, weil ohne gemeinsame Regeln vor allem die Schwächeren den Preis zahlen. Das Völkerrecht ist ein Schutzversprechen. Gerade deshalb dürfen politische Interessen nicht über geltendes Recht gestellt werden.</p>
</div>
      </div>
    </div>


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          <h3><strong>Gemeinsam Druck machen</strong></h3>
<p>Über eine Million Menschen in der EU unterstützen bereits eine Europäische Bürgerinitiative zur Aussetzung des EU-Israel-Assoziierungsabkommens. Erreicht die Initiative ihr Ziel, muss sich die EU-Kommission offiziell mit der Forderung befassen.<strong> Fordern Sie mit Ihrer Unterschrift, dass Menschenrechtsverletzungen Konsequenzen haben. </strong></p>
<p><a href="https://eci.ec.europa.eu/055/public/#/screen/home"><strong>Bürgerinitiative unterzeichnen </strong></a></p>
        </div>
      </div>
    </div>

    


      <div class="textblock_container side_1 lightblue top alignfull">
        <div class="textblock_container_content">
                      <div class="side_left">
                                  <div class="textblock_subheadline"></div>
                  <h2 class="textblock_headline">Menschenrechtsarbeit in Palästina und Israel</h2>
                                  <div class="textblock_content"><p>Die Arbeit für Menschenrechte und Frieden gerät zunehmend unter Druck. Anfang 2024 musste der Weltfriedensdienst auf Weisung der Bundesregierung die Zusammenarbeit mit den langjährigen Partnerorganisationen Al-Haq, Defense for Children International – Palestine (DCIP) und Zochrot im Rahmen des Zivilen Friedensdienstes beenden – trotz ihres gewaltfreien Engagements für Menschenrechte, Frieden und Völkerrecht.</p>
<p>Gemeinsam mit weiteren Partnerorganisationen setzt sich der Weltfriedensdienst weiterhin dafür ein, Menschenrechtsverletzungen zu dokumentieren, Betroffene zu unterstützen und zivilgesellschaftliche Handlungsspielräume zu stärken.</p>
</div>
                                    <a class="textblock_link" href="https://wfd.de/projekte/menschenrechte-in-palaestina-und-israel-staerken/ " target="" title="link to Mehr erfahren">Mehr erfahren <image class='textblock_linkarrowblue' src='https://wfd.de/wp-content/themes/neve-child-master/template-parts/blocks/textblock/arrow_white.png'></image></a>
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            <div class="side_right">
                <div class="textblock_image" aria-label="Sperranlage im Westjordanland. Foto: WFD" role="img" style="background-image:url('https://wfd.de/wp-content/uploads/2024/05/PSE_Fotos_Palestina_Sperranlage_03-2024_Foto_Michael-Geschoessl_WFD-2-1024x576.jpeg'); background-size: contain; background-position: center"></div>
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      <div class="main_content">
                <div class="puretextblock_content"><p>Interview mit <a href="https://eineweltstadt.berlin/keine-menschenrechte-kein-frieden-interview-mit-dem-weltfriedensdienst-ueber-die-projektarbeit-in-palaestina-und-israel/" target="_blank" rel="noopener">Berlin Global Gerecht</a> (vormals Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag, BER) auf eineweltstadt.berlin, Juni 2026.</p>
</div>
      </div>
    </div>
<p>Der Beitrag <a href="https://wfd.de/keine-menschenrechte-kein-frieden/">Keine Menschenrechte – kein Frieden</a> erschien zuerst auf <a href="https://wfd.de">Weltfriedensdienst</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Senegal: Wenn Agrarökologie Politik wird</title>
		<link>https://wfd.de/senegal-agraroekologische-tage-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Wagner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 13:05:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ressourcengerechtigkeit schaffen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr als 500 Menschen aus Landwirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik trafen sich bei den „Agrarökologischen Tagen“ in Dakar. Im Zentrum stand die Frage, wie Agrarökologie dauerhaft in Politik und Praxis verankert werden kann. Mit dabei: der langjährige Partner des Weltfriedensdienstes Enda Pronat.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wfd.de/senegal-agraroekologische-tage-2026/">Senegal: Wenn Agrarökologie Politik wird</a> erschien zuerst auf <a href="https://wfd.de">Weltfriedensdienst</a>.</p>
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    <div id="puretextblock-block_68b8941e933329713fec4307ecf37708" class="puretextblock_container alignfull one normal">
      <div class="main_content">
                <div class="puretextblock_content"><p>Mehr als 500 Menschen aus Zivilgesellschaft, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft trafen sich gemeinsam mit Kleinbäuerinnen und -bauern bei den „Agrarökologischen Tagen“ in Dakar. Im Zentrum stand die Frage, wie Agrarökologie dauerhaft in Politik und Praxis verankert werden kann. Mit dabei: der langjährige Partner des Weltfriedensdienstes Enda Pronat.</p>
</div>
      </div>
    </div>



    <div id="puretextblock-block_e8dbd722ca248b66c170e018d16586e0" class="puretextblock_container alignfull one normal">
      <div class="main_content">
                  <h2 class="puretextblock_headline">Von der Idee zur politischen Debatte</h2>
                <div class="puretextblock_content"><p>Vor zehn Jahren rief die senegalesische Organisation Enda Pronat gemeinsam mit anderen Akteuren die „Agrarökologischen Tage“ (Journées de l’agroécologie du Sénégal, JAES) ins Leben. Was 2016 als Fachveranstaltung begann, hat sich zu einem landesweiten Forum für agrarökologische Transformation entwickelt.</p>
<p>Vom 21. bis 23. April 2026 fand in Dakar die fünfte Ausgabe der JAES statt. Über 500 Teilnehmende aus Zivilgesellschaft, Politik und Wissenschaft diskutierten mit Kleinbäuerinnen und -bauern über Ernährungssysteme, Klimaanpassung und nachhaltige Landwirtschaft. Vertreter*innen aus allen 14 Regionen Senegals und Gäste aus 13 afrikanischen Ländern waren vor Ort.</p>
<p>Dabei ging es längst nicht mehr nur um Erfahrungsaustausch. Die zentrale Frage lautete: Wie lässt sich Agrarökologie dauerhaft in Politik und Gesellschaft verankern?</p>
</div>
      </div>
    </div>



  	<div class="quote_container">
      <div class="quote_icon"><image src='https://wfd.de/wp-content/themes/neve-child-master/template-parts/blocks/quote/quote.svg'></image></div>
      <div class="quote_content">Senegal zeigt, dass Agrarökologie kein Nischenthema bleiben muss. Mit breiten Bündnissen und politischem Willen kann sie zur nationalen Strategie werden.</div>
      <div class="quote_autor_container has_img">
                    <div class="quote_left" style="display: block">
            <div class="quote_image" style="background-image: url('https://wfd.de/wp-content/uploads/2026/06/Simone_Portrait.png')"></div>
          </div>        <div class="quote_right">
          <div class="quote_author">Simone Ramones</div>
          <div class="quote_title">Programmkoordinatorin Senegal beim Weltfriedensdienst e.V.</div>
        </div>
      </div>
  	</div>

  


    <div id="puretextblock-block_63b9c6248abf9720fd39fa780a808d3a" class="puretextblock_container alignfull one normal">
      <div class="main_content">
                  <h2 class="puretextblock_headline">Strategien für die Agrarwende</h2>
                <div class="puretextblock_content"><p>Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Übergabe zweier strategischer Dokumente an Regierungsvertreter. Vorgestellt wurden eine Orientierungshilfe zur Institutionalisierung der Agrarökologie und ein Policy Brief zur regionalen Verankerung agrarökologischer Ansätze.</p>
<p>Die Dokumente sollen Agrarökologie langfristig in nationale Strategien und öffentliche Politik einbinden. Sie setzen auf die Förderung kleinbäuerlicher Landwirtschaft, die Stärkung lokaler Ernährungssysteme und die Anpassung an die Klimakrise.</p>
<p>Die JAES haben sich damit von einem Fachforum zu einem Ort entwickelt, an dem Erfahrungen aus Gemeinden, Forschung und Praxis in politische Prozesse einfließen.</p>
</div>
      </div>
    </div>



      <div class="imageblock_container one">
                  <div class="imageblock_container_content alignfull">
            <figure class="imageblock_image" style="background-image:url('https://wfd.de/wp-content/uploads/2026/06/Mariam-SOW-Enda-Pronat-entouree-des-ministres-de-lagriculture-et-de-lenvironnement.jpg'); background-size: contain" alt=""></figure>
                          <figcaption class="img_cap contain">Mariam Sow (Enda Pronat) gemeinsam mit den Landwirtschafts- und Umweltministern. Foto: DyTAES</figcaption>
                            </div>
    </div>
  


    <div id="puretextblock-block_899748cf2b82b56087fdfb1d8b4c3eea" class="puretextblock_container alignfull one normal">
      <div class="main_content">
                  <h2 class="puretextblock_headline">Eine Bewegung für die agrarökologische Transformation</h2>
                <div class="puretextblock_content"><p>Die Multi-Akteurs-Partnerschaft DyTAES (Dynamique pour une Transition Agroécologique au Sénégal) spielt dabei eine Schlüsselrolle. Unsere langjährige Partnerorganisation Enda Pronat gehörte zu den treibenden Kräften bei ihrer Gründung.</p>
<p>DyTAES vereint Bäuerinnen und Bauern, Wissenschaftler*innen, zivilgesellschaftliche Akteure und Politiker*innen, Wirtschaft und Forschung, um die agrarökologische Transformation voranzutreiben. Ziel ist es, lokale Erfahrungen in politische Entscheidungen einzubringen.</p>
<p>Dass Agrarökologie in Senegal heute als strategischer Ansatz für Ernährungssouveränität, Klimaresilienz und nachhaltige Ernährungssysteme gilt, zeigt die Entwicklung der JAES: Was einst als Idee begann, ist heute Teil der nationalen Debatte.</p>
</div>
      </div>
    </div>



      <div class="textblock_container side_1 green bottom alignfull">
        <div class="textblock_container_content">
                      <div class="side_left">
                                  <div class="textblock_subheadline"></div>
                  <h2 class="textblock_headline">JAES 2026 in Zahlen</h2>
                                  <div class="textblock_content"><ul>
<li>Über 500 Teilnehmende</li>
<li>Gäste aus 13 afrikanischen Ländern</li>
<li>Beteiligung aus allen 14 Regionen Senegals und über 60 Orten</li>
<li>22 Fachforen und rund 50 Beiträge aus Forschung und Praxis</li>
</ul>
</div>
                            </div>
            <div class="side_right">
                <div class="textblock_image" aria-label="" role="img" style="background-image:url('https://wfd.de/wp-content/uploads/2026/06/Vue-de-la-salle-le-J1-des-JAES-2026-1024x682.jpeg'); background-size: contain; background-position: center"></div>
                <figcaption class="img_cap contain">Blick in den Saal am ersten Tag der JAES 2026. Foto: DyTAES</figcaption>
            </div>
                  </div>
    </div>
  


    <div id="puretextblock-block_33c5a9e1db620c21679a8e33633e20a5" class="puretextblock_container alignfull one normal">
      <div class="main_content">
                  <h2 class="puretextblock_headline">Wissen, Praxis und Menschen verbinden</h2>
                <div class="puretextblock_content"><p>Die &#8222;Agrarökologischen Tage&#8220; verdeutlichten die Vielfalt der Bewegung. Beim „Forum des Savoirs“ tauschten sich Forschende, junge Menschen und Praktiker in 22 Themenforen aus. Sie diskutierten über Klimaanpassung, die Rolle von Frauen in Ernährungssystemen, digitale Werkzeuge und lokales Wissen. Fast 50 wissenschaftliche und technische Beiträge wurden präsentiert.</p>
<p>Am letzten Tag öffnete sich die Veranstaltung für die breite Öffentlichkeit. Auf dem Place de la Nation zeigten Bäuerinnen und Bauern, Initiativen und Unternehmen ihre agrarökologischen Ansätze, lokale Produkte und praktische Lösungen. Kunst, Musik und Begegnungen machten deutlich: Agrarökologie betrifft nicht nur die Landwirtschaft, sondern auch das Zusammenleben und die Zukunft ländlicher Räume.</p>
</div>
      </div>
    </div>



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      <div class="main_content">
                  <h2 class="puretextblock_headline">Frieden und Ressourcen zusammendenken</h2>
                <div class="puretextblock_content"><p>Für den Weltfriedensdienst ist nachhaltige Landwirtschaft auch Friedensarbeit. Wo Böden geschützt, Wasser nachhaltig genutzt und Lebensgrundlagen gesichert werden, entstehen Perspektiven und Konflikte um knappe Ressourcen nehmen ab.</p>
<p><strong>Die Entwicklung in Senegal zeigt, wie langfristige Partnerschaften wirken können – von lokalen Initiativen über nationale Netzwerke bis hin zu politischen Prozessen. </strong></p>
</div>
      </div>
    </div>



    <div id="puretextblock-block_6ac5326226113e61f6e91d025062cf11" class="puretextblock_container alignfull one normal">
      <div class="main_content">
                <div class="puretextblock_content"><p><strong>Mehr zum Projekt: <a href="https://wfd.de/projekte/gemeinsam-fuer-eine-oekologische-agrarwende/">Gemeinsam für eine ökologische Agrarwende</a></strong></p>
</div>
      </div>
    </div>
<p>Der Beitrag <a href="https://wfd.de/senegal-agraroekologische-tage-2026/">Senegal: Wenn Agrarökologie Politik wird</a> erschien zuerst auf <a href="https://wfd.de">Weltfriedensdienst</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Friedensfilmpreis 2026</title>
		<link>https://wfd.de/friedensfilmpreis-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Steffi Wurm]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Feb 2026 17:28:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konflikte bearbeiten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wfd.de/?p=45408</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Friedensfilmpreis geht an den Dokumentarfilm "TUTU" von Sam Pollard. Der Film würdigt den südafrikanischen Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu als eine moralische Stimme im Kampf gegen Apartheid und Rassismus – und zeigt ihn zugleich als Menschen voller Humor, Glauben und Mitgefühl.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
    <div id="puretextblock-block_752895d83a15381818542bcb9a544f41" class="puretextblock_container alignfull one normal">
      <div class="main_content">
                  <h2 class="puretextblock_headline">Geschichten verändern, wie wir die Welt sehen</h2>
                <div class="puretextblock_content"><p>Am Sonntag, 22. Februar 2026, wurde im Rahmen der Berlinale der unabhängige Friedensfilmpreis verliehen. Der Friedensfilmpreis zeichnet Filme aus, die sich mit Frieden, Menschenrechten, sozialer Gerechtigkeit und einem solidarischen Miteinander auseinandersetzen – und die filmische Mittel in den Dienst von Verständigung und gesellschaftlichem Engagement stellen.</p>
<p><strong>Der Friedensfilmpreis 2026 geht an „TUTU“</strong></p>
<p><em>Dokumentarfilm | Vereinigtes Königreich 2026 | Regie: Sam Pollard | 101 Minuten</em></p>
<p>Der Film würdigt den südafrikanischen Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu als eine moralische Stimme im Kampf gegen Apartheid und Rassismus – und zeigt ihn zugleich als Menschen voller Humor, Glauben und Mitgefühl.</p>
<p><strong>Jurybegründung</strong></p>
<p>In der Begründung der Jury heißt es:</p>
<blockquote><p>Sam Pollard gelingt mit seinem eindrucksvollen Dokumentarfilm ein feinfühliges, zugleich politisch kraftvolles Porträt des Friedensnobelpreisträgers Desmond Tutu.<br />
Mit bislang unveröffentlichtem Filmmaterial entfaltet der Film ein packendes Zeugnis menschlicher Größe: Er zeigt Tutu als zentrale Figur im Kampf gegen Apartheid und Rassismus ebenso wie als privaten Menschen voller Humor, Glauben und Mitgefühl.<br />
In der Verbindung von intimer Nähe und historischer Dimension entsteht ein universelles Plädoyer für den Mut, sich unerschütterlich für Menschlichkeit und Freiheit einzusetzen.</p></blockquote>
</div>
      </div>
    </div>



      <div class="imageblock_container one">
                  <div class="imageblock_container_content alignfull">
            <figure class="imageblock_image" style="background-image:url('https://wfd.de/wp-content/uploads/2026/02/Filmskill-aus-TUTU_von-Sam-Pollard_Desmond-Tutu_c_Getty-Bromberger-Hoover-Photography.jpg'); background-size: " alt=""></figure>
                          <figcaption class="img_cap ">TUTU von Sam Pollard Copyright: Getty Bromberger Hoover Photography</figcaption>
                            </div>
    </div>
  


    <div id="puretextblock-block_05741be27bb75311f98fdc52decada7f" class="puretextblock_container alignfull one normal">
      <div class="main_content">
                <div class="puretextblock_content"></div>
      </div>
    </div>



    <div id="puretextblock-block_cecacdf49cef057e18b97d719e4967b1" class="puretextblock_container alignfull one normal">
      <div class="main_content">
                  <h2 class="puretextblock_headline">Der Preis</h2>
                <div class="puretextblock_content"><p>Der Friedensfilmpreis ist ein unabhängiger, sektionsübergreifender Berlinale-Preis. Alle Filme des Festivals – vom Wettbewerbsbeitrag bis zum Kinderfilm – können berücksichtigt werden.<br />
Der Preis wird getragen von der <a href="https://www.boell.de/de/2026/02/20/41-friedensfilmpreis-tutu" target="_blank" rel="noopener">Heinrich-Böll-Stiftung</a> und dem Weltfriedensdienst e.V., ist mit 5.000 Euro dotiert und wird in Form einer von Otmar Alt gestalteten Bronzeplastik übergeben.</p>
<p><strong>Die Jury 2026</strong></p>
<p>Über den Preisträgerfilm entschied eine <a href="https://www.boell.de/de/2026/01/09/41-friedensfilmpreis-auf-der-76-berlinale-die-jury" target="_blank" rel="noopener">unabhängige, rein weiblich besetzte Jury</a>:</p>
<ul>
<li><strong>Mahdiye Agahi</strong></li>
<li><strong>Jasmina Barckhausen</strong></li>
<li><strong>Therese Berg</strong></li>
<li><strong>Jakobine Motz</strong></li>
<li><strong>Christiane Mudra</strong></li>
</ul>
<p>Mit <strong>Jasmina Barckhausen</strong> war auch eine Friedensfachkraft des Weltfriedensdienstes vertreten. Sie arbeitet seit vielen Jahren in Guinea-Bissau zu ziviler Konfliktbearbeitung, Dialogprozessen und Friedensjournalismus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Preisverleihung</strong></p>
<p><em>Sonntag, 22. Februar 2026 | Hackesche Höfe Kino, Berlin</em></p>
<p>Die Preisverleihung fand mit anschließender Vorführung des ausgezeichneten Films und Gespräch statt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Eine Auszeichnung mit Tradition</strong></p>
<p>Seit 1986 würdigt der Friedensfilmpreis Filme, die gesellschaftliche Verantwortung, Menschenrechte und gewaltfreie Veränderung sichtbar machen.<br />
Zu den ausgezeichneten Werken der vergangenen Jahre zählen unter anderem Filme wie Khartoum, Sieben Winter in Teheran oder The Look of Silence.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Warum ein Friedensfilmpreis?</strong></p>
<p>Friedensarbeit beginnt nicht erst in politischen Verhandlungen oder internationalen Programmen. Sie beginnt dort, wo Menschen bereit sind, ihre Perspektive zu verändern, zuzuhören und die Realität anderer wahrzunehmen.<br />
<strong>Filme können genau das ermöglichen: hinschauen lassen, Zusammenhänge sichtbar machen und Empathie schaffen – über Grenzen hinweg.<br />
</strong>Deshalb verleihen die Heinrich-Böll-Stiftung und der Weltfriedensdienst e.V. seit 1986 gemeinsam den Friedensfilmpreis auf der Berlinale.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was das mit unserer Friedensarbeit zu tun hat</strong></p>
<p>Was Filme sichtbar machen, erleben unsere Partnerorganisationen weltweit im Alltag:<br />
Menschen bringen verfeindete Gruppen ins Gespräch, stärken zivilgesellschaftliche Räume, fördern Beteiligung und arbeiten daran, Gewaltkonflikte dauerhaft zu entschärfen.<br />
Der Friedensfilmpreis verbindet diese praktische Friedensarbeit mit kulturellen Perspektiven – und macht sichtbar, dass Frieden nicht nur politisch verhandelt, sondern gesellschaftlich gelernt wird.</p>
</div>
      </div>
    </div>



      <div class="imageblock_container one">
                  <div class="imageblock_container_content alignfull">
            <figure class="imageblock_image" style="background-image:url('https://wfd.de/wp-content/uploads/2025/02/FFP_2025_Jurymitglied_Jasmina-Barckhausen.jpg'); background-size: " alt=""></figure>
                          <figcaption class="img_cap ">Jasmina Barckhausen arbeitet<strong> seit 2009 als Friedensfachkraft in einer WFD-Partnerorganisation in Guinea-Bissau</strong> und engagiert sich in zivil-militärischen Dialogen, der friedlichen Konflikttransformation und im Friedensjournalismus. Sie ist Mitglied der unabhängigen Jury des Friedensfilmpreises 2026.</figcaption>
                            </div>
    </div>
  

    <div id="farbiger_stoerer-block_3622525fb9802a52592b7b6348d862ee" class="farbiger_stoerer_container">
      <div class="farbiger_stoerer_content_container" style="background-color:#9DCFB6">
        <div id="marquee block_3622525fb9802a52592b7b6348d862ee" class="marquee farbiger_stoerer_content">
          <p><strong>Bildnachweis</strong>: Bronzeplastik von Otmar Alt: Bodo Gierga (Lizenz:CC-BY-SA 2.0); Jasmina Barckhausen (privat)</p>
        </div>
      </div>
    </div>

    <p>Der Beitrag <a href="https://wfd.de/friedensfilmpreis-2026/">Friedensfilmpreis 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://wfd.de">Weltfriedensdienst</a>.</p>
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		<title>Lichtblicke 2025</title>
		<link>https://wfd.de/lichtblicke-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Wagner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Dec 2025 07:49:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konflikte bearbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Politik verändern]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wfd.de/?p=45059</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es ist nicht leicht, angesichts all der Krisen positiv ins neue Jahr zu blicken. Was uns zuversichtlich stimmt? Die Lichtblicke unserer weltweiten Friedensarbeit...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wfd.de/lichtblicke-2025/">Lichtblicke 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://wfd.de">Weltfriedensdienst</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
    <div id="puretextblock-block_d2de616f8b9fc92a560945abaa208ba7" class="puretextblock_container alignfull one normal">
      <div class="main_content">
                  <h2 class="puretextblock_headline">Wo Frieden wächst</h2>
                <div class="puretextblock_content"><p><strong>Die stärksten Momente des Jahres – in Geschichten, Zahlen und Stimmen:</strong></p>
<p><a href="#mmr">Myanmar – Tatkräftig für gerechten Frieden</a><br />
<a href="#pse">Palästina und Israel – Menschenrechte und Völkerrecht verteidigen</a><br />
<a href="#burundi">Burundi – Ohne Frauenrechte kein Frieden</a><br />
<a href="#guinea">Guinea – Den Wandel gerecht gestalten</a><br />
<a href="#senegal">Senegal – Ein Stück Zukunft pflanzen</a><br />
<a href="#agraroekologie">Agrarökologie – Wissen schafft Wandel</a><br />
<a href="#simbabwe">Simbabwe – Mit Wissen Wasser clever nutzen</a><br />
<a href="#quiz">Friedensquiz – Wissen, das bewegt</a><br />
<a href="#filmpreis">Friedensfilmpreis 2025 – Kultur bewegt</a></p>
<p><strong>Geben Sie uns 2026 den Rückenwind, den weltweite Friedensarbeit dringend braucht:<br />
</strong> <a href="#dauerspende">Schließen Sie jetzt Ihre monatliche Spende für den Frieden ab.</a></p>
<p><strong>Schon mit 2 Euro im Monat machen <em>Sie</em> den Unterschied!</strong></p>
</div>
      </div>
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  </div>



<div id="mmr"><hr/></div>



    <div id="puretextblock-block_17e033f5d4704edd5e536aecf4643b0e" class="puretextblock_container alignfull one normal">
      <div class="main_content">
                  <h2 class="puretextblock_headline">Myanmar – Tatkräftig für gerechten Frieden</h2>
                <div class="puretextblock_content"><p>Nach dem schweren Erdbeben am Inle-See reagierten unsere Partnerorganisationen in Myanmar und Thailand schnell: Sie verteilten Lebensmittel, Medizin und Baumaterial. 460 Haushalte profitieren jetzt dauerhaft vom neuen Trinkwassersystem. Die Dorfgemeinschaft übernahm Bau und Instandhaltung eigenverantwortlich. Gleichzeitig setzen wir uns in Deutschland dafür ein, dass Myanmar nicht in Vergessenheit gerät.</p>
<h4 style="color: #ec6911;"><strong>Warum das wichtig war:</strong></h4>
<ul>
<li>20.000 Euro Spenden ermöglichten die Hilfsaktion unserer Partner</li>
<li>1.000 Haushalte erhielten direkte Unterstützung</li>
<li>Solidarität und Aufmerksamkeit für Myanmar wuchsen</li>
</ul>
<p><strong>„Das neue Trinkwassersystem verändert unser Leben. Wir müssen kein Wasser mehr von weither holen und haben mehr Zeit für unsere Familien.“</strong><br />
– Gemeindevorsteher am Inle-See</p>
<p><a href="https://wfd.de/verheerendes-erdbeben-erschuettert-myanmar/"><strong>Mehr über Myanmar erfahren</strong></a></p>
</div>
      </div>
    </div>



      <div class="imageblock_container one">
                  <div class="imageblock_container_content alignfull">
            <figure class="imageblock_image" style="background-image:url('https://wfd.de/wp-content/uploads/2025/04/MMR_Erdbeben-030425_Inle-1st-Operations_c_MNKI-4_lp-scaled.jpg'); background-size: " alt=""></figure>
                          <figcaption class="img_cap ">Foto: MNKI Myanmar, 2025</figcaption>
                            </div>
    </div>
  


<div id="pse"><hr/></div>



    <div id="puretextblock-block_2bb5dffb0d329ce9b67022ca218b6cd5" class="puretextblock_container alignfull one normal">
      <div class="main_content">
                  <h2 class="puretextblock_headline">Palästina und Israel – Menschenrechte und Völkerrecht verteidigen</h2>
                <div class="puretextblock_content"><p>Gemeinsam mit dem Bündnis <em>Für einen gerechten Frieden in Palästina und Israel</em> organisierten wir große Kundgebungen mit über 100.000 Teilnehmenden und sammelten 40.000 Unterschriften. Mit Hintergrundinformationen, Appellen und öffentlichen Stellungnahmen forderten wir, dass die Zivilgesellschaft Gehör findet, Menschenrechte geschützt werden und das humanitäre Völkerrecht eingehalten wird.</p>
<h4 style="color: #ec6911;"><strong>Warum das wichtig war:</strong></h4>
<ul>
<li>Über 100.000 Menschen setzten ein sichtbares Zeichen für Menschlichkeit</li>
<li>40.000 Unterschriften erhöhten den politischen Druck für Frieden</li>
<li>Die Solidarität aus Deutschland gab unseren Partner*innen Mut und Rückhalt</li>
</ul>
<p><strong> „Wer für Menschlichkeit eintritt, steht nicht allein – wir sind viele.“</strong><br />
– Rednerin auf der Kundgebung „All eyes on Gaza“ in Berlin</p>
<p><a href="https://wfd.de/fuer-einen-gerechten-frieden-in-gaza/"><strong>Jetzt informieren</strong></a></p>
</div>
      </div>
    </div>



      <div class="imageblock_container one">
                  <div class="imageblock_container_content alignfull">
            <figure class="imageblock_image" style="background-image:url('https://wfd.de/wp-content/uploads/2025/09/DEU_WFD_Petitionsuebergabe_Gerechter-Frieden-Gaza_Lars-Castellucci_MR-Beauftragter_Titelfoto_c_IPPNW-9-1-e1766054156156.jpg'); background-size: " alt=""></figure>
                          <figcaption class="img_cap ">Foto: IPPNW</figcaption>
                            </div>
    </div>
  


<div id="burundi"><hr/></div>



    <div id="puretextblock-block_6d570d6f665d03fc21971ca0b4b98c93" class="puretextblock_container alignfull one normal">
      <div class="main_content">
                  <h2 class="puretextblock_headline">Burundi – Ohne Frauenrechte kein Frieden</h2>
                <div class="puretextblock_content"><p>Seit über 20 Jahren engagiert sich die Lehrerin Félicité Miburo in den Friedenskomitees unserer Partnerorganisation MIPAREC. Sie kämpft dafür, dass Frauen gleichberechtigt erben und Land besitzen dürfen. Kürzlich entschied Burundis Oberster Gerichtshof: Töchter und Söhne erben zu gleichen Teilen, Ehefrauen müssen ins Grundbuch eingetragen werden. Ein Meilenstein für Gleichberechtigung – erkämpft durch Frauen wie Félicité Miburo.</p>
<h4 style="color: #ec6911;"><strong>Warum das wichtig war:</strong></h4>
<ul>
<li>Gleiches Erbrecht schafft Sicherheit und Eigenständigkeit</li>
<li>Frauen gestalten aktiv den Frieden</li>
<li>Gesellschaftlicher Wandel erreicht Politik und Justiz</li>
</ul>
<p><strong>„Gerechtigkeit beginnt, wenn Frauen dieselben Rechte haben wie Männer.“<br />
</strong>– Félicité Miburo, Lehrerin und Friedensaktivistin</p>
<p><a href="https://wfd.de/aktiv-werden/burundi-frieden-gibt-es-nur-mit-frauenrechten/"><strong>Frauenrechte stärken </strong></a></p>
</div>
      </div>
    </div>



      <div class="imageblock_container one">
                  <div class="imageblock_container_content alignfull">
            <figure class="imageblock_image" style="background-image:url('https://wfd.de/wp-content/uploads/2025/04/BUR_MIPARC_Felicite-Miburo-e1744896485634.jpg'); background-size: " alt="Porträt Foto von Félicité Miburo, sie trägt ein tradionelles Kleid und Brille."></figure>
                          <figcaption class="img_cap ">Félicité Miburo engagiert sich seit 20 Jahren ehrenamtlich bei MIPAREC. Foto: MIPAREC.</figcaption>
                            </div>
    </div>
  


<div id="guinea"><hr/></div>



    <div id="puretextblock-block_653704de7186db6caf69129a24d8d3e8" class="puretextblock_container alignfull one normal">
      <div class="main_content">
                  <h2 class="puretextblock_headline">Guinea – Den Wandel gerecht gestalten</h2>
                <div class="puretextblock_content"><p>In den Hügeln bei Kérouané entsteht eine der größten Eisenerzminen der Welt. Doch viele Menschen profitieren kaum: Sie verlieren Land, Lebensgrundlagen und den sozialen Zusammenhalt. Unsere Partnerorganisationen schaffen Räume für Dialog, schulen Menschen in Konfliktbearbeitung und stärken vor allem Frauen und Jugendliche. So lernen sie, ihre Rechte einzufordern und den Wandel in ihren Gemeinden aktiv zu prägen.</p>
<h4 style="color: #ec6911;"><strong>Warum das wichtig war:</strong></h4>
<ul>
<li>Friedensbündnisse vermitteln in sozialen und wirtschaftlichen Konflikten</li>
<li>Frauen und Jugendliche gestalten den Wandel mit</li>
<li>Dialog stärkt die Gemeinden rund um die Eisenerzmine Simandou</li>
</ul>
<p><strong>„Die Frauen decken die Nachfrage an Lebensmitteln und verbessern gleichzeitig ihr Einkommen.“<br />
</strong>– Mbalou Fatoumata Kourouma, Aktivistin in Kérouané</p>
<p><a href="https://wfd.de/aktiv-werden/wandel-gerecht-gestalten/"><strong>Mehr über Guinea erfahren</strong></a></p>
</div>
      </div>
    </div>



      <div class="imageblock_container one">
                  <div class="imageblock_container_content alignfull">
            <figure class="imageblock_image" style="background-image:url('https://wfd.de/wp-content/uploads/2025/12/GIN_Lansana-Cisse_c_Amadou-Oury-Barry-scaled-e1765959445906.jpg'); background-size: " alt=""></figure>
                          <figcaption class="img_cap ">© Amadou Oury Barry</figcaption>
                            </div>
    </div>
  


<div id="senegal"><hr/></div>



    <div id="puretextblock-block_28ad77af9dd41926b1e0a1fb305cf49f" class="puretextblock_container alignfull one normal">
      <div class="main_content">
                  <h2 class="puretextblock_headline">Senegal – Ein Stück Zukunft pflanzen</h2>
                <div class="puretextblock_content"><p>In Guédé, im Norden Senegals, arbeitet unser Partner Enda Pronat mit Ökoschulen. Hier legen Kinder Beete an, säen, gießen und ernten – und verstehen, wie Klima, Ernährung und Frieden zusammenhängen. Die Schulen werden zu Lernorten für nachhaltige Entwicklung, an denen Wissen praktisch weitergegeben wird. Was die Kinder lernen, tragen sie in ihre Familien – und ganze Gemeinden profitieren von ihrem Einsatz.</p>
<h4 style="color: #ec6911;"><strong>Warum das wichtig war:</strong></h4>
<ul>
<li>Umweltbildung stärkt Kinder und Familien</li>
<li>Schulgärten sichern Ernährung und Einkommen</li>
<li>Wissen wächst weiter – von Generation zu Generation</li>
</ul>
<p><strong>„Jetzt essen wir Gemüse aus unserem Garten – und können sogar etwas verkaufen.“</strong><br />
– Adba Sow (12), Schüler in Guédé</p>
<p><a href="https://wfd.de/aktiv-werden/zukunft-wachsen-lassen/"><strong>Mehr über Ökoschulen erfahren</strong></a></p>
</div>
      </div>
    </div>



      <div class="imageblock_container one">
                  <div class="imageblock_container_content alignfull">
            <figure class="imageblock_image" style="background-image:url('https://wfd.de/wp-content/uploads/2025/10/LP_TITELFOTO_c_EndaPronat-scaled.jpg'); background-size: " alt=""></figure>
                          <figcaption class="img_cap ">© Enda Pronat</figcaption>
                            </div>
    </div>
  


<div id="agraroekologie"><hr/></div>



    <div id="puretextblock-block_2056ad7baf6963233c489703350b6ec3" class="puretextblock_container alignfull one normal">
      <div class="main_content">
                  <h2 class="puretextblock_headline">Agrarökologie – Wissen schafft Wandel </h2>
                <div class="puretextblock_content"><p>Mit 17 Organisationen forderten wir die Politik auf, Agrarökologie als Leitprinzip nachhaltiger Landwirtschaft zu verankern. Beim <em>Tag der Agrarökologie 2025</em> brachte der Weltfriedensdienst Politik, Wissenschaft und landwirtschaftliche Praxis an einen Tisch. Unser Kollege Mamadou Sow aus dem Senegal zeigte, wie agrarökologische Methoden Ernährung sichern, Gemeinschaften stärken und Frieden fördern. Ein starkes Signal für eine gerechte Agrarwende.</p>
<h4 style="color: #ec6911;"><strong>Warum das wichtig war:</strong></h4>
<ul>
<li>17 Organisationen fordern die politische Verankerung der Agrarökologie</li>
<li>Der Dialog zwischen Praxis, Wissenschaft und Politik fördert die Weiterentwicklung</li>
<li>Globale Perspektiven werden Teil des Diskurses für eine gerechte Agrarwende</li>
</ul>
<p><strong>„Agrarökologie verbindet Ernährung, Gerechtigkeit und Klima.“</strong><br />
– Mamadou A. Sow, Enda Pronat</p>
<p><a href="https://wfd.de/themen/agraroekologie/"><strong>Agrarökologie entdecken</strong></a></p>
</div>
      </div>
    </div>



      <div class="imageblock_container one">
                  <div class="imageblock_container_content alignfull">
            <figure class="imageblock_image" style="background-image:url('https://wfd.de/wp-content/uploads/2025/10/3_Lerabe_Erdnussanbau-21.jpeg'); background-size: " alt=""></figure>
                          <figcaption class="img_cap ">© Weltfriedensdienst e.V.</figcaption>
                            </div>
    </div>
  


<div id="simbabwe"><hr/></div>



    <div id="puretextblock-block_ef029d8b3efd50b0fc8dc0b6a13824cf" class="puretextblock_container alignfull one normal">
      <div class="main_content">
                  <h2 class="puretextblock_headline">Simbabwe – Mit Wissen Wasser clever nutzen</h2>
                <div class="puretextblock_content"><p>In Chimanimani zeigt unsere Partnerorganisation PORET, wie Gemeinschaften den Klimawandel meistern. Mit Teamarbeit, Wasserkomitees und bewährten Methoden schützen sie Böden, speichern Regen und sichern ihre Ernten. Selbst bei extremer Dürre oder Starkregen: Wissen, Zusammenarbeit und Eigeninitiative machen Klimaanpassung möglich.</p>
<h4 style="color: #ec6911;"><strong>Warum das wichtig war:</strong></h4>
<ul>
<li>Gemeinschaften sichern Wasser und Bodenfruchtbarkeit</li>
<li>Wissen stärkt Ernährung und Zusammenarbeit</li>
<li>Klimakrise wird zur gemeinsamen Aufgabe</li>
</ul>
<p><strong>„Früher zerstörte der Regen unsere Felder – heute bewahrt er sie.“</strong><br />
– Kleinbauer aus Chimanimani</p>
<p><a href="https://wfd.de/simbabwe-zwischen-starkregen-und-duerre/"><strong>Mehr über Simbabwe erfahren</strong></a></p>
</div>
      </div>
    </div>



      <div class="imageblock_container one">
                  <div class="imageblock_container_content alignfull">
            <figure class="imageblock_image" style="background-image:url('https://wfd.de/wp-content/uploads/2025/12/ZIM_PORET_Wasserernte_Graben_graben_c_Amos_Piti_2-e1765966040674.jpg'); background-size: " alt=""></figure>
                          <figcaption class="img_cap ">© Amos Piti</figcaption>
                            </div>
    </div>
  


<div id="quiz"><hr/></div>



    <div id="puretextblock-block_ebce11c235f58024132681b704c39699" class="puretextblock_container alignfull one normal">
      <div class="main_content">
                  <h2 class="puretextblock_headline">Friedensquiz – Wissen, das bewegt</h2>
                <div class="puretextblock_content"><p>Mit dem neuen digitalen Friedensquiz laden wir dazu ein, Friedensthemen zu entdecken. Ob zu Hause, in Schulen oder beim Friedensfestival – zehn Fragen regen zum Nachdenken über Frieden, Gerechtigkeit und Klima an. Das Quiz verbindet Wissen mit Aha-Momenten und zeigt, wie jede*r selbst zum Frieden beitragen kann. Jetzt ausprobieren und entdecken, wie Frieden im Alltag beginnt.</p>
<h4 style="color: #ec6911;"><strong>Warum das wichtig war:</strong></h4>
<ul>
<li>Zahlreiche Quiz-Begeisterte gewannen neue Einblicke in Frieden und globale Gerechtigkeit</li>
<li>Viele empfahlen das Quiz weiter und brachten so neue Menschen mit Friedensfragen in Berührung</li>
<li>Veranstaltungen und Workshops zeigten durchweg positive Reaktionen</li>
</ul>
<p><strong>„Das Quiz hat mich überrascht: Hätte nicht gedacht, dass Frieden so viel mit meinem Alltag zu tun hat.“</strong><br />
– Teilnehmerin beim Friedensquiz auf dem Friedensfestivals in der Volksbühne</p>
<p><a href="https://wfd.de/friedensquiz/"><strong>Jetzt Quiz starten</strong></a></p>
</div>
      </div>
    </div>



      <div class="imageblock_container one">
                  <div class="imageblock_container_content alignfull">
            <figure class="imageblock_image" style="background-image:url('https://wfd.de/wp-content/uploads/2025/10/Friedensquiz_NL-2.png'); background-size: " alt="Friedensquiz"></figure>
                            </div>
    </div>
  


<div id="filmpreis"><hr/></div>



    <div id="puretextblock-block_25923d4fe79ff2da4086c55ab21ee079" class="puretextblock_container alignfull one normal">
      <div class="main_content">
                  <h2 class="puretextblock_headline">Friedensfilmpreis 2025 – Kultur bewegt</h2>
                <div class="puretextblock_content"><p>2025 wurde der Friedensfilmpreis zum 40. Mal verliehen. Ausgezeichnet wurde der Dokumentarfilm <em>Khartoum</em> – ein Plädoyer für Mut und Menschlichkeit in Zeiten von Krieg und Flucht. Gemeinsam mit der Heinrich-Böll-Stiftung sind wir Träger des Preises. In diesem Jahr war Jasmina Barckhausen, WFD-Friedensfachkraft in Guinea-Bissau, Teil der unabhängigen Jury. Der Preis zeigt, wie eng Kultur und Friedensarbeit verbunden sind.</p>
<h4 style="color: #ec6911;"><strong>Warum das wichtig war:</strong></h4>
<ul>
<li>40 Jahre kulturelles Engagement für Frieden</li>
<li>Sichtbarkeit für Stimmen aus Krisenregionen</li>
<li>Verbindung von Kunst, Menschenrechten und Friedensarbeit</li>
</ul>
<p><strong>„Dem Film gelingt ein hoffnungsvoller Ausblick auf die Zukunft und die Gestaltung von Frieden.“<br />
</strong>– Aus der Begründung der Jury</p>
<p><strong><a href="https://wfd.de/friedensfilmpreis-2025/">Mehr zum Friedensfilmpreis</a> </strong></p>
</div>
      </div>
    </div>



      <div class="imageblock_container one">
                  <div class="imageblock_container_content alignfull">
            <figure class="imageblock_image" style="background-image:url('https://wfd.de/wp-content/uploads/2025/02/FFP_Bronzeplastik_Otmar-Alt_Foto_Bodo-Gierga_Lizenz-CC-BY-SA-2.0-scaled-e1740400581218.jpg'); background-size: " alt=""></figure>
                          <figcaption class="img_cap ">Der Friedensfilmpreis wird auf einer öffentlichen Veranstaltung verliehen und ist mit 5.000 Euro und einer Plastik des Künstlers Otmar Alt dotiert. © Bodo Gierga</figcaption>
                            </div>
    </div>
  


<div id="dauerspende"><hr/></div>


    	<div class="donationteaserwithfields_container">
        <div class="donationteaserwithfields_content_container">
          <div class="donationteaserwithfields_left">
                          <div class="donationteaserwithfields_headline">Frieden von Dauer – machen Sie es möglich!</div>
                                                  <div class="donationteaserwithfields_subtitle"><p><strong>Mit Ihrer monatlichen Spende unterstützen Sie unsere weltweite Friedensarbeit besonders nachhaltig.</strong></p>
<p>28 Euro kostet z. B. ein Saatgut-Paket für eine kleinbäuerliche Familie in Simbawe.</p>
</div>
                        <div class="donationteaserwithfields_fields">
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                                  <button type="button" class="choice-button custom-label" value="2,33" onclick="selectChoice(this)">2,33</button>
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                                                  <button type="button" class="choice-button custom-label" value="28" onclick="selectChoice(this)">28</button>
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                   <div class="donationteaserwithfields_intro_text">Zahlungsmöglichkeiten</div>
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                 </div>
                   <button id="donatioonteaserwithfields_button" class="donationteaserwithfields_button">Jetzt spenden! <image class='donationteaserwithfields_icon' src='https://wfd.de/wp-content/themes/neve-child-master/template-parts/blocks/donationteaserwithfields/donation_icon.svg'></image></button>
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          </div>
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          </div>
        </div>
			    	</div>
          <script>
        var selectedChoice;

        function selectChoice(button) {
            if (selectedChoice) {
                selectedChoice.classList.remove('checked');
            }
            selectedChoice = button;
            selectedChoice.classList.add('checked');
          //  document.getElementById('fieldTextInput').value = ""; // Textfeld leeren
        }

        function clearSelection() {
          if (selectedChoice) {
              selectedChoice.classList.remove('checked');
              selectedChoice = null;
          }

          // Wert des Textfelds abrufen
          var textInput = document.getElementById('fieldTextInput');
          var textValue = textInput ? textInput.value : "";

          // Wenn das Textfeld einen Wert hat, das Textfeld nicht leeren
          if (!textValue) {
              textInput.value = "";
          }
        }


        function submitForm(event) {
          // Das Standardverhalten des Formulars stoppen
          event.preventDefault();
            var selectedValue = selectedChoice ? selectedChoice.value : "";
            var textInput = event.target['free-amount'];
            var inputValue = textInput ? textInput.value : "";
			var formUrl = "https://wfd.de/spenden-dauerspende#formular"; // Standard-URL aus PHP
            if (!formUrl) { // Fallback, falls keine PHP-URL verfügbar ist
                formUrl = 'https://wfd.de/spenden/';//window.location.href + '/spenden/';
            }
			
            if (inputValue || selectedValue) {
               // var formUrl = /*window.location.href + '/aktiv-werden/spenden/';//*/'https://te2.demo.hello-it.eu/spenden/';
                if (inputValue) {
                    formUrl += '?amount=' + encodeURIComponent(inputValue);
                } else {
                    formUrl += '?amount=' + encodeURIComponent(selectedValue);
                }
                window.location.href = formUrl;
            } else {
                //alert("Bitte wählen Sie eine Option aus oder geben Sie einen Betrag ein.");
                window.location.href = formUrl;
            }
            return false; // Das Formular wird nicht wirklich gesendet
        }

        </script> 

    <div id="farbiger_stoerer-block_d660958af362ae113aecc585fb17813a" class="farbiger_stoerer_container">
      <div class="farbiger_stoerer_content_container" style="background-color:#9DCFB6">
        <div id="marquee block_d660958af362ae113aecc585fb17813a" class="marquee farbiger_stoerer_content">
          <p>Bildnachweis<br />
Titelbild: BoPM; MNKI; IPPNW; MIPAREC; Amadou Oury Barry; WFD; Enda Pronat; Amos Piti;  WFD/Canva; Bodo Gierga</p>
        </div>
      </div>
    </div>

    <p>Der Beitrag <a href="https://wfd.de/lichtblicke-2025/">Lichtblicke 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://wfd.de">Weltfriedensdienst</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Scheinwahlen in Myanmar</title>
		<link>https://wfd.de/scheinwahlen-in-myanmar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Wagner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Dec 2025 09:09:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Menschenrechte verteidigen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wfd.de/?p=45047</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 28. Dezember 2025 plant die Militärjunta in Myanmar die Durchführung allgemeiner Wahlen – inmitten eines Bürgerkriegs und unter Bedingungen, die jede Form freier und fairer Teilhabe unmöglich machen. Für Millionen Menschen ist dieser Wahltag nicht Ausdruck demokratischer Selbstbestimmung, sondern ein weiteres Kapitel systematischer Unterdrückung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wfd.de/scheinwahlen-in-myanmar/">Scheinwahlen in Myanmar</a> erschien zuerst auf <a href="https://wfd.de">Weltfriedensdienst</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
    <div id="puretextblock-block_9fa958d5735ba26291fafa69c3336337" class="puretextblock_container alignfull one normal">
      <div class="main_content">
                  <h2 class="puretextblock_headline">Warum die internationale Gemeinschaft nicht schweigen darf</h2>
                <div class="puretextblock_content"><p>Am 28. Dezember 2025 plant die Militärjunta in Myanmar die Durchführung allgemeiner Wahlen – inmitten eines Bürgerkriegs und unter Bedingungen, die jede Form freier und fairer Teilhabe unmöglich machen. Für Millionen Menschen ist dieser Wahltag nicht Ausdruck demokratischer Selbstbestimmung, sondern ein weiteres Kapitel systematischer Unterdrückung.</p>
</div>
      </div>
    </div>



    <div id="puretextblock-block_9c1aeb118c54525260a7d9682cd08f8b" class="puretextblock_container alignfull one normal">
      <div class="main_content">
                  <h2 class="puretextblock_headline">Eine humanitäre und menschenrechtliche Katastrophe</h2>
                <div class="puretextblock_content"><p>Seit dem Militärputsch im Februar 2021 hat sich die Lage im Land dramatisch verschlechtert. Rund <strong>3,5 Millionen Menschen</strong> sind innerhalb des Landes vertrieben. Viele leben in schwer zugänglichen, umkämpften Gebieten und sind <strong>Luftangriffen, Artilleriebeschuss und systematischen Menschenrechtsverletzungen </strong>ausgesetzt. Die Junta bombardiert gezielt Zivilist*innen, zerstört Dörfer, Infrastruktur und Ernten.</p>
<p>Gleichzeitig geht sie verschärft gegen alle vor, die sich für Demokratie, Menschenrechte oder Rechtsstaatlichkeit einsetzen – darunter Aktivist*innen, lokale Menschenrechtsverteidiger*innen, Anwält*innen und  Journalist*innen. Über 20.000 Menschen sind aus politischen Gründen inhaftiert.</p>
</div>
      </div>
    </div>



    <div id="puretextblock-block_af9594624ff66b25458b432b6a0e389f" class="puretextblock_container alignfull one normal">
      <div class="main_content">
                  <h2 class="puretextblock_headline">Warum die geplanten Wahlen keine Legitimität haben</h2>
                <div class="puretextblock_content"><p>Schon heute ist klar: Die angekündigten Wahlen erfüllen keinerlei internationale Mindeststandards.</p>
<ul>
<li>Ein neues Gesetz verbietet jede Kritik an den Wahlen – selbst friedliche Proteste stehen unter Androhung drakonischer Strafen, bis hin zur <strong>Todesstrafe</strong>.</li>
<li>Die meisten politischen Parteien wurden verboten oder an der Teilnahme gehindert.</li>
<li>Ein großer Teil des Landes entzieht sich längst der Kontrolle der Militärjunta – freie oder landesweite Wahlen sind dort unmöglich.</li>
<li>Oppositionelle werden verfolgt, inhaftiert, gefoltert oder gezwungen, ins Exil zu fliehen.</li>
</ul>
</div>
      </div>
    </div>



    <div id="puretextblock-block_9d229f0a9e6cfb2332bb97dcec5047cc" class="puretextblock_container alignfull one normal">
      <div class="main_content">
                  <h2 class="puretextblock_headline">Internationale Stimmen warnen eindringlich</h2>
                <div class="puretextblock_content"><p>Volker Türk, UN-Hochkommissar für Menschenrechte, bezeichnete vor der UN-Generalversammlung die geplanten Wahlen als <strong>„unvorstellbar“</strong>, da die Voraussetzungen für freie und repräsentative Abstimmungen nicht gegeben seien. Mehrere Regierungen sowie ehemalige Außenminister*innen der ASEAN-Staaten mahnen, dass die Junta eine demokratische Fassade konstruiert, um internationale Legitimität vorzutäuschen.</p>
</div>
      </div>
    </div>



    <div id="puretextblock-block_6e6203f6976d512d4349570b4927d505" class="puretextblock_container alignfull one normal">
      <div class="main_content">
                  <h2 class="puretextblock_headline">Zivilgesellschaft unter Lebensgefahr – und dennoch ungebrochen</h2>
                <div class="puretextblock_content"><p>Trotz aller Repression arbeitet die myanmarische Zivilgesellschaft weiter: für Frieden, für Dialog, für Rechtsstaatlichkeit.</p>
<p>Auch die Partnerorganisationen des Weltfriedensdienstes – in Myanmar und im Exil – berichten, wie wichtig internationale Signale gerade jetzt wären. Eine klare öffentliche Stellungnahme Deutschlands und anderer Staaten würde:</p>
<ul>
<li>auf die offensichtlichen Verstöße gegen demokratische Grundsätze aufmerksam machen,</li>
<li>der Junta unmissverständlich vermitteln, dass diese Wahlen international nicht anerkannt werden,</li>
<li>und jene Gruppen stärken, die unter hohem persönlichem Risiko für ihre Rechte einstehen.</li>
</ul>
</div>
      </div>
    </div>



    <div id="puretextblock-block_00c80fa8d99d9561789fc985d4431e6e" class="puretextblock_container alignfull one normal">
      <div class="main_content">
                  <h2 class="puretextblock_headline">Warum internationale Worte jetzt Gewicht haben</h2>
                <div class="puretextblock_content"><p>Deutschland hat den Putsch von 2021 klar verurteilt und die Freilassung aller politischen Gefangenen sowie die Wiederherstellung demokratischer Institutionen gefordert. Eine erneute Stellungnahme anlässlich der bevorstehenden Wahlen würde diese Haltung bestätigen – und für die demokratische Opposition, Menschenrechtsverteidiger*innen und zivilgesellschaftlichen Organisationen ein wichtiges Zeichen sein.</p>
<p>Viele Aktivist*innen sagen offen: <strong>„Stille würde der Junta helfen – Worte der Solidarität helfen uns.“</strong></p>
</div>
      </div>
    </div>



    <div id="puretextblock-block_709e958e1195097658e4d10836df7149" class="puretextblock_container alignfull one normal">
      <div class="main_content">
                  <h2 class="puretextblock_headline">Was jetzt nötig ist</h2>
                <div class="puretextblock_content"><p>Gemeinsam mit den von uns unterstützten zivilgesellschaftlichen Gruppen schlägt der Weltfriedensdienst vor:</p>
<ul>
<li>eine klare öffentliche Positionierung gegen die Scheinwahlen,</li>
<li>die Stärkung des Kontakts zu demokratischen Akteur*innen aus Myanmars und der Diaspora,</li>
<li>Unterstützung humanitärer und menschenrechtlicher Arbeit dort, wo sie trotz aller Gefahren möglich ist,</li>
<li>und den Einsatz für einen inklusiven politischen Dialog, der den Weg aus der Krise ebnen kann.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Menschen in Myanmar stehen an einem Wendepunkt. Sie verdienen eine Zukunft, in der sie frei über ihr Leben und über ihre Regierung entscheiden können.</p>
<p><strong>Ihre Stimmen dürfen nicht ignoriert werden – weder durch die Junta noch durch die internationale Gemeinschaft.</strong></p>
</div>
      </div>
    </div>



      <div class="textblock_container side_1 green bottom alignfull">
        <div class="textblock_container_content">
                      <div class="side_left">
                                  <div class="textblock_subheadline">Die Welt schaut weg, wir bleiben dran!</div>
                  <h2 class="textblock_headline">Dran bleiben: Zivilgesellschaft fördern</h2>
                                  <div class="textblock_content"><p>Ganz <strong>Myanmar</strong> ist nach dem Putschversuch des Militärs 2021 im Widerstand. Die Organisationen der ethnischen Minderheiten und ihre Sicherheitskräfte unterstützen die Protestbewegung. <strong>Seit 2015 unterstützen wir lokale zivilgesellschaftliche Basisorganisationen in Myanmar beim Aufbau von Kapazitäten in der Friedensarbeit und Demokratieförderung.</strong></p>
</div>
                                    <a class="textblock_link" href="https://wfd.de/projekte/zivilgesellschaft-foerdern-in-myanmar/" target="" title="link to Zum Projekt">Zum Projekt <image class='textblock_linkarrowblue' src='https://wfd.de/wp-content/themes/neve-child-master/template-parts/blocks/textblock/linkarrowblue.png'></image></a>
                                </div>
            <div class="side_right">
                <div class="textblock_image" aria-label="" role="img" style="background-image:url('https://wfd.de/wp-content/uploads/2024/05/MMR_NDI_Gewaltfreier-Protest-in-Kachin-State-30_April-2018-1024x768.jpg'); background-size: cover; background-position: center"></div>
                <figcaption class="img_cap cover"></figcaption>
            </div>
                  </div>
    </div>
  

    <div id="farbiger_stoerer-block_4ed87ac9a115c39761a67165be5ae36c" class="farbiger_stoerer_container">
      <div class="farbiger_stoerer_content_container" style="background-color:#9DCFB6">
        <div id="marquee block_4ed87ac9a115c39761a67165be5ae36c" class="marquee farbiger_stoerer_content">
          <p>Titelfoto: Seit 2021 wehren sich die Menschen in Myanmar mit Demonstrationen, Streiks und zivilem Ungehorsam. Foto: Jella Fink/WFD; Lukas Nagel/WFD</p>
        </div>
      </div>
    </div>

    <p>Der Beitrag <a href="https://wfd.de/scheinwahlen-in-myanmar/">Scheinwahlen in Myanmar</a> erschien zuerst auf <a href="https://wfd.de">Weltfriedensdienst</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Starke Frauen im Fokus</title>
		<link>https://wfd.de/starke-frauen-im-fokus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Wagner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Dec 2025 07:05:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Frauen stärken]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte verteidigen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gleich zwei Fachkräfte des Weltfriedensdienstes haben beim diesjährigen Fotowettbewerb der Arbeitsgemeinschaft der Entwicklungsdienste (AGdD) Preise gewonnen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wfd.de/starke-frauen-im-fokus/">Starke Frauen im Fokus</a> erschien zuerst auf <a href="https://wfd.de">Weltfriedensdienst</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
    <div id="puretextblock-block_5cb2f275dcbcb7f3fceab4b9960245b0" class="puretextblock_container alignfull one normal">
      <div class="main_content">
                  <h2 class="puretextblock_headline">Zwei WFD-Fachkräfte unter den Gewinnerinnen des Fotowettbewerbs „Dekoloniale Perspektiven“</h2>
                <div class="puretextblock_content"><p>Gleich zwei Fachkräfte des Weltfriedensdienstes haben beim diesjährigen <strong>Fotowettbewerb der Arbeitsgemeinschaft der Entwicklungsdienste (AGdD)</strong> Preise gewonnen. Unter dem Motto <a href="https://www.agdd.de/de/agdd/termine-und-veranstaltungen/fotowettbewerb-dekoloniale-perspektiven">„Dekoloniale Perspektiven“</a> prämierte die Jury Bilder, die globale Zusammenhänge, Machtstrukturen und solidarische Beziehungen auf frische und selbstkritische Weise beleuchten. Der Wettbewerb soll zum <strong>Nachdenken über Bildsprache</strong> anregen und den Austausch darüber fördern, wie wir die Welt und einander betrachten.</p>
</div>
      </div>
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    <div id="puretextblock-block_148935c390482d22114baacb1e431f6c" class="puretextblock_container alignfull one normal">
      <div class="main_content">
                  <h2 class="puretextblock_headline">Unsere Preisträgerinnen</h2>
                <div class="puretextblock_content"><p><strong>Svenja Jandrasits,</strong> Friedensfachkraft des Weltfriedensdienstes in Bolivien, erhielt den zweiten Preis mit einem eindrucksvollen Foto aus ihrer Arbeit mit der <strong>Partnerorganisation CJA</strong>. Auch <strong>Katja Dombrowski</strong>, bis 2025 Friedensfachkraft im Bolivienprogramm, wurde mit dem dritten Platz für ein Foto aus ihrer Arbeit mit der <strong>Partnerorganisation ACLO</strong> ausgezeichnet.<br />
Beide Bilder zeigen Mädchen und Frauen, die mit Mut, Kreativität und Selbstbewusstsein ihre Gemeinschaften stärken – kraftvolle Symbole lokaler Perspektiven. <strong>Konflikte entstehen in den Köpfen.</strong> Genau dort setzen unsere Partnerorganisationen im Süden Boliviens an: Sie klären über Gewalt auf und zeigen Wege, Konflikte friedlich zu lösen.<br />
Die Preisverleihung fand auf der <a href="https://www.engagement-weltweit.de/">Fachmesse „Engagement Weltweit“</a> in Siegburg vor rund 120 Gästen statt. Katja Dombrowski nahm den Preis stellvertretend für beide Preisträgerinnen entgegen und berichtete von der Zusammenarbeit mit den Partnerorganisationen.</p>
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  	<div class="quote_container">
      <div class="quote_icon"><image src='https://wfd.de/wp-content/themes/neve-child-master/template-parts/blocks/quote/quote.svg'></image></div>
      <div class="quote_content">Alle ausgezeichneten Bilder stammen aus dem Zivilen Friedensdienst, alle wurden von Frauen aufgenommen – und alle zeigen Frauen. Es lebe die feministische Entwicklungszusammenarbeit!</div>
      <div class="quote_autor_container has_img">
                    <div class="quote_left" style="display: block">
            <div class="quote_image" style="background-image: url('https://wfd.de/wp-content/uploads/2025/09/FK_BOL_Katja-Dombrowski_Foto_Nicolas_Hoffman_ueA-1-e1759316675893-768x901.jpg')"></div>
          </div>        <div class="quote_right">
          <div class="quote_author">Katja Dombrowski</div>
          <div class="quote_title"></div>
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    <div id="puretextblock-block_85bf4d7a19faf5e7d9b117b8225d0afe" class="puretextblock_container alignfull one normal">
      <div class="main_content">
                <div class="puretextblock_content"><p><strong>Wir gratulieren beiden herzlich und freuen uns, dass die Arbeit des Weltfriedensdienstes und seiner Partnerorganisationen in Bolivien so sichtbar gewürdigt wurde. </strong></p>
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    <div id="puretextblock-block_6a81f8db1ab00b988ca168270a598496" class="puretextblock_container alignfull one normal">
      <div class="main_content">
                  <h2 class="puretextblock_headline">Die Gewinnerbilder</h2>
                <div class="puretextblock_content"><p><strong>Platz 2: „Gemeinsam andere Realitäten kennenlernen, um Veränderung zu bewirken“ von Svenja Jandrasits, Bolivien 2024.</strong></p>
<p>Das Projekt „Frauen und Jugendliche als Protagonist*innen einer Friedenskultur im Süden von Bolivien, durch Forschung, Dialog und Kommunikation“ untersucht die wirtschaftliche Abhängigkeit von Frauen in Chuquisaca mit der partizipativen Forschungsmethode Photovoice. Dabei machen Frauen ihre Erfahrungen und Perspektiven mithilfe von Fotografie sichtbar. Die entstandenen Bilder zeigen ihren Kampf um wirtschaftliche Unabhängigkeit und wurden in Dialogveranstaltungen mit Vertreter*innen sozialer Organisationen und der Politik präsentiert. Dieses Foto entstand bei einer dieser Ausstellungen. Es zeigt Mitglieder der Frauenorganisation „Centralía Provincial de Mujeres Bartolina Sisa“, die das Porträt einer Frau betrachten.</p>
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      <div class="imageblock_container one">
                  <div class="imageblock_container_content alignfull">
            <figure class="imageblock_image" style="background-image:url('https://wfd.de/wp-content/uploads/2025/12/©Svenja-Jandrasits-AGdD-Photocompetition-2025.jpg'); background-size: contain" alt=""></figure>
                          <figcaption class="img_cap contain">Svenja Jandrasits arbeitet als Fachkraft im Programm Ziviler Friedensdienst für das „Centro Juana Azurduy“, eine Partnerorganisation des Weltfriedensdienstes im Süden Boliviens.</figcaption>
                            </div>
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    <div id="puretextblock-block_c296cebe3846ffc3ea94a515ff979808" class="puretextblock_container alignfull one normal">
      <div class="main_content">
                <div class="puretextblock_content"><p>Die Fotografin beschreibt die Szene als Ausdruck von Solidarität und gegenseitigem Zuhören: „Ich bin hier, ich habe ein offenes Ohr, ich interessiere mich für die Schicksale anderer Frauen.“ Dekoloniale Perspektiven zeige das Bild, so die Fotografin, weil die Frauen auf den ausgestellten Bildern selbst ihre Realitäten sichtbar machen und auf Veränderung drängen – nicht externe „Expert*innen“.</p>
<p>Die Jury lobte die präzise Komposition des Bildes. Durch seine unkonventionelle Perspektive bringe es die Forderung „Gemeinsam andere Realitäten kennenlernen, um Veränderungen zu bewirken“, überzeugend zum Ausdruck. Die Qualität des Fotos liege darin, dass es durch präzise Beobachtung einer alltäglichen Szene Gedanken über unser Zusammenleben provoziert, die weit über das rein Faktische hinausgehen.“</p>
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    <div id="puretextblock-block_655cbb2bc8aad7d349949443efc6771e" class="puretextblock_container alignfull one normal">
      <div class="main_content">
                <div class="puretextblock_content"><p><strong>Platz 3: „Bildhoheit“ von Katja Dombrowski, Bolivien 2024.</strong></p>
<p>Auf dem Foto ist die 15-jährige María José zu sehen – Schülerin und Teilnehmerin eines Photovoice-Projekts der WFD-Partnerorganisation Fundación Acción Cultural Loyola. Ziel des Projektes ist es, dass die Teilnehmenden ihre Lebensrealität mithilfe von Texten und Fotografien darstellen.</p>
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      <div class="imageblock_container one">
                  <div class="imageblock_container_content alignfull">
            <figure class="imageblock_image" style="background-image:url('https://wfd.de/wp-content/uploads/2025/12/©Katja-Dombrowski-AGdD-Photocompetition-2025.jpg'); background-size: contain" alt=""></figure>
                          <figcaption class="img_cap contain">Katja Dombrowski war Fachkraft für den Weltfriedensdienst im Projekt „Konflikttransformation und Stärkung der Friedenskultur im Süden Boliviens“.</figcaption>
                            </div>
    </div>
  


    <div id="puretextblock-block_61879cc9f5edb47f6b76601c136e2bd3" class="puretextblock_container alignfull one normal">
      <div class="main_content">
                <div class="puretextblock_content"><p>Die Fotografin schreibt dazu: „Bei diesem Selbstporträt liegt die Bildhoheit ganz bei María José. Sie inszeniert sich selbst und zeigt sich so, wie sie gesehen werden möchte. Ich habe diesen Moment mit der Kamera eingefangen, ohne ihre Pose oder ihren Blick zu beeinflussen.“</p>
<p>Auch die Jury war von dem Bild beeindruckt: „Bei diesem Foto mussten wir genauer hinschauen und über die Oberfläche hinausblicken. Auf den ersten Blick könnte man es als ein weiteres Selfie abtun – doch dahinter verbirgt sich viel mehr: Themen unserer modernen Gesellschaft wie Einsamkeit, Zugehörigkeit, die Suche nach Akzeptanz, Liebe und Vertrauen. Das Mädchen richtet die Kamera bewusst auf sich selbst – eine mutige und kraftvolle Geste, mit der sie ihre Sichtbarkeit und ihren Platz in der Gesellschaft (zurück)erobert. Die Fotografin bleibt dabei unaufdringlich im Hintergrund und lässt María José den Raum, sich frei zu zeigen. Das Ergebnis ist ein stilles, aber tief berührendes Bild, das zum Nachdenken anregt, ohne sich aufzudrängen.“</p>
<p>Die Bilder wurden im Rahmen des von AGdD und AKLHÜ initiierten Politikdialog zum Thema „Mit Entwicklungszusammenarbeit Zukunft gestalten“ im November 2025 in Siegburg vorgestellt und prämiert.</p>
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    <div id="puretextblock-block_57bf49e8867178afc436e8f9ece355f6" class="puretextblock_container alignfull one normal">
      <div class="main_content">
                <div class="puretextblock_content"><p><strong>Platz 1: „Two Muslim women against gender-based violence in Nepal‘s lowlands“ von Kabita Gurung, Nepal 2024.</strong></p>
<p>Das Foto entstand im Projekt „Ending Domestic Violence through Community Dialogue and Mediation“. Es zeigt zwei muslimische Frauen aus einer Selbsthilfegruppe gegen häusliche Gewalt. Rechts im Bild: Ruksar Begam, die Leiterin der Gruppe. Während einer Sitzung hilft sie Hairun Nesha, einer Betroffenen von häuslicher Gewalt, beim Unterschreiben eines Dokuments.</p>
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      <div class="imageblock_container one">
                  <div class="imageblock_container_content alignfull">
            <figure class="imageblock_image" style="background-image:url('https://wfd.de/wp-content/uploads/2025/12/©Kabita-Gurung-AGdD-Photocompetition-2025.jpg'); background-size: contain" alt=""></figure>
                          <figcaption class="img_cap contain">Kabita Gurung ist Projektmanagerin in einem ZFD-Projekt von United Mission to Nepal (UMN), einer Partnerorganisation von Brot für die Welt.</figcaption>
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    <div id="puretextblock-block_6f4587f3313201a860902607c0432837" class="puretextblock_container alignfull one normal">
      <div class="main_content">
                <div class="puretextblock_content"><p>Die Fotografin beschreibt Nepal als eine bis heute patriarchalisch geprägte Gesellschaft, deren Strukturen auf die Ankunft der sogenannten „Arier“ (in Südasien wird dieser Begriff anstelle von „Indo-Europäer“ häufig verwendet) und das von ihnen eingeführte Kastensystem zurückgehen. Die britische Kolonialherrschaft habe diese Diskriminierung weiter verfestigt. Ruksar Begam musste sich in ihrem Leben zahlreichen Herausforderungen stellen – etwa dem erschwerten Zugang zu Bildung und dem Widerstand ihres Ehemannes gegen ihr Engagement. Aufgrund ihrer aktiven Mitarbeit in der Gruppe konnte sie an Schulungen in psychosozialer Beratung teilnehmen und wurde von den Mitgliedern zur „Friedensbotschafterin“ gewählt. Ihr Wissen bringt sie nun in der Selbsthilfegruppe ein.</p>
<p>Die Jury hob die sichtbare Verbundenheit zwischen den beiden Frauen hervor. Das Bild eröffne einen Perspektivwechsel, indem es zeige, dass Unterstützung unter indigenen Frauen aus ihrer eigenen Lebensrealität erwächst und keiner Hilfe von außen bedarf. Die ruhige Atmosphäre vermittle zudem, dass die Fotografin den Moment mit Achtsamkeit und Respekt eingefangen habe.</p>
<p>(Fotos: Svenja Jandrasits / Katja Dombrowski / Kabita Gurung / Jo Hempel)</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://wfd.de/starke-frauen-im-fokus/">Starke Frauen im Fokus</a> erschien zuerst auf <a href="https://wfd.de">Weltfriedensdienst</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Senegal: Die Arbeit von Enda Pronat</title>
		<link>https://wfd.de/enda-pronat-projektbericht-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Wagner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Oct 2025 09:02:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachhaltig handeln]]></category>
		<category><![CDATA[Ressourcengerechtigkeit schaffen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Projektbericht 2024: Mit regionalen und nachhaltigen Ansätzen arbeitet Enda Pronat daran, die Ernährungssouveränität der lokalen Gemeinschaften in Senegal wieder herzustellen und die agrarökologische Transformation des Landes vorwärtszutreiben. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wfd.de/enda-pronat-projektbericht-2024/">Senegal: Die Arbeit von Enda Pronat</a> erschien zuerst auf <a href="https://wfd.de">Weltfriedensdienst</a>.</p>
]]></description>
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    <div id="puretextblock-block_f9176adb98350ac0b83f96a29a9fee97" class="puretextblock_container alignfull one normal">
      <div class="main_content">
                  <h2 class="puretextblock_headline">Projektbericht 2024</h2>
                <div class="puretextblock_content"><p><strong>Die Landwirtschaft im Senegal steckt in der Krise:</strong> Der Boden verliert an Fruchtbarkeit, ein Großteil des Getreides wird importiert. Kleinbäuer*innen geraten dadurch zunehmend in Abhängigkeit von externen Märkten. Mit regionalen und nachhaltigen Ansätzen arbeitet Enda Pronat daran, die Ernährungssouveränität der lokalen Gemeinschaften in Senegal wieder herzustellen und die agrarökologische Transformation des Landes vorwärtszutreiben.</p>
</div>
      </div>
    </div>



    <div id="puretextblock-block_a4e8f2c4ceaefaf919319860f34c0afc" class="puretextblock_container alignfull one normal">
      <div class="main_content">
                  <h2 class="puretextblock_headline">Den Wandel voranbringen</h2>
                <div class="puretextblock_content"><p><strong>Local Heroes stärken:</strong> Enda Pronat arbeitet Hand in Hand mit kleinbäuerlichen Familienbetrieben. Gemeinsam entwickeln sie angepasste Anbaumethoden und geben wertvolles Wissen über Saatgutgewinnung und -lagerung weiter. Das stärkt die Selbstversorgung und macht unabhängig von teuren Importen.</p>
<p><strong>Dem Klimawandel begegnen:</strong> Mit ressourcenschonenden Anbaumethoden unterstützt Enda Pronat die Kleinbäuer*innen dabei, den Herausforderungen des Klimawandels nachhaltig zu begegnen.</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
      </div>
    </div>



  	<div class="quote_container">
      <div class="quote_icon"><image src='https://wfd.de/wp-content/themes/neve-child-master/template-parts/blocks/quote/quote.svg'></image></div>
      <div class="quote_content">„Wir hatten schon immer den Wunsch, diesen Teich anzulegen, aber aufgrund fehlender Mittel konnten wir ihn nie verwirklichen. Mit der Hilfe von Enda Pronat war es nun endlich möglich. </div>
      <div class="quote_autor_container has_img">
                    <div class="quote_left" style="display: block">
            <div class="quote_image" style="background-image: url('https://wfd.de/wp-content/uploads/2025/10/8_Koussanar_mare-7-768x1024.jpeg')"></div>
          </div>        <div class="quote_right">
          <div class="quote_author">Dani Diallo, </div>
          <div class="quote_title">Saré Thilal (Koussanar, Gemeinde Ndoga Babacar)</div>
        </div>
      </div>
  	</div>

  


    <div id="puretextblock-block_66e19474d9f5a7538b4afad639a19bf5" class="puretextblock_container alignfull one normal">
      <div class="main_content">
                  <h2 class="puretextblock_headline">Eindrücke aus der Projektarbeit in Lerabé und Koussanar </h2>
                <div class="puretextblock_content"></div>
      </div>
    </div>



      <div class="imageblock_container two">
                  <div class="imageblock_container_content">
            <div class="image_left">
              <figure class="imageblock_image left" style="background-image:url('https://wfd.de/wp-content/uploads/2025/10/2024-12-Formation-maraichage-Koussanar.jpg'); background-size: " alt=""></figure>
                              <figcaption class="img_cap ">Koussanar: Mehr Vielfalt auf dem Teller. Gemeinsam mit dem Agrarexperten Saer Lo von Enda Pronat lernen Kleinbäuerinnen praxiserprobte Methoden für den erfolgreichen Gemüseanbau kennen. Ein eigener Gemüsegarten zuhause trägt entscheidend dazu bei, die häufig einseitige Ernährung in den Haushalten nachhaltig zu verbessern. Foto: Enda Pronat.
</figcaption>
                          </div>
            <div class="image_right">
              <figure class="imageblock_image right" style="background-image:url('https://wfd.de/wp-content/uploads/2025/10/cb0dfccc-f9b7-47d3-a0e4-54f0fd15cfc4.jpg'); background-size: " alt=""></figure>
                              <figcaption class="img_cap ">Lerabé, Austausch zählt: Unsere Programm-koordinatorin Simone Ramones (re.) im Gespräch mit Debiya Sow, Genderbeauftragte von Enda Pronat. In vielen ländlichen Regionen Senegals bestimmen traditionell Männer die dörflichen Entscheidungen, Frauen bleiben oft außen vor. Doch das wandelt sich &#8211; auch durch die Arbeit von Enda Pronat. Debiya Sow kämpft dafür, Frauen stärker einzubinden und ihnen Zugang zu wichtigen Entscheidungsräumen zu verschaffen. Foto: Anna Veillon, 2024.
</figcaption>
                          </div>
                  </div>
    </div>
  


      <div class="imageblock_container two">
                  <div class="imageblock_container_content">
            <div class="image_left">
              <figure class="imageblock_image left" style="background-image:url('https://wfd.de/wp-content/uploads/2025/10/8_Koussanar_mare-2.jpeg'); background-size: " alt=""></figure>
                              <figcaption class="img_cap ">Koussanar: kleiner Teich, große Wirkung.  In Koussanar unterstützte Enda Pronat die Anlage von zwei Teichen außerhalb der angrenzenden Ortschaften, um den Druck auf die Wasserquellen für den menschlichen Gebrauch zu reduzieren. Ein großer Gewinn für die Gemeinschaft! Foto: Simone Ramones, 2024.
</figcaption>
                          </div>
            <div class="image_right">
              <figure class="imageblock_image right" style="background-image:url('https://wfd.de/wp-content/uploads/2025/10/3_Lerabe_Erdnussanbau-13.jpeg'); background-size: " alt=""></figure>
                              <figcaption class="img_cap ">Lerabé: Besuch bei einer Kleinbäuerin. Kelki Sow erntet Erdnüsse aus biologischem Anbau. Enda Pronat unterstützt 250 Familienbetriebe, wie die von Kelki Sow, mit technischem Know-how, Investitionen und Saatgut. Foto: Simone Ramones, 2024.
</figcaption>
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      <div class="imageblock_container one">
                  <div class="imageblock_container_content alignfull">
            <figure class="imageblock_image" style="background-image:url('https://wfd.de/wp-content/uploads/2025/10/4_PIV_lerabe-5.jpeg'); background-size: " alt=""></figure>
                          <figcaption class="img_cap ">Es geht voran: Die bewässerten Felder in Lérabé sichern die Reiszufuhr für das gesamte Dorf. Dank einer modernen Solarpumpanlage zur Bewässerung konnten die Kosten der Produzent*innen erheblich gesenkt werden. Die Bewässerung ist aber auch zuverlässiger geworden, da die alte Dieselpumpe sehr anfällig für Ausfälle war. Foto: Simone Ramones, 2024.
</figcaption>
                            </div>
    </div>
  


    <div id="puretextblock-block_dbe9104c1b7a883facece98e1e4de7cd" class="puretextblock_container alignfull one normal">
      <div class="main_content">
                  <h2 class="puretextblock_headline">Veränderung schaffen &#8211; mit Ihrer Spende</h2>
                <div class="puretextblock_content"><ul>
<li>Mit 30 Euro ermöglichen Sie einem*r Kleinbäuer*in die Teilnahme an einer zweitägigen Schulung zu agrarökologischen Anbaumethoden, Saatgutgewinnung oder Biodünger.</li>
<li>Mit 75 Euro strahlt ein lokales Radio einen Monat lang wöchentlich neue Sendungen zum Thema Agrarökologie, nachhaltige Landwirtschaft und Klimawandel aus.</li>
<li>Mit 150 Euro kann Enda Pronat 100 kg Saatgut für Kuhbohnen kaufen und damit 80 Familien unterstützen.</li>
</ul>
</div>
      </div>
    </div>



  	<div class="smalldonationteaser_container">
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          <div class="smalldonationteaser_image" style="background-image: url('https://wfd.de/wp-content/uploads/2025/10/culture-du-riz-a╠C-le╠uerabe╠ue.jpg'); background-position: center; background-repeat: no-repeat; background-size: cover; "></div>
        </div>
        <div class="smalldonationteaser_right">
          <div class="smalldonationteaser_headline">An Frieden gemeinsam arbeiten  – jeden Tag! </div>
                      <a class="smalldonationteaser_button" href="https://wfd.de/spenden/" target="">Jetzt spenden <image class='smalldonationteaser_icon' src='https://wfd.de/wp-content/themes/neve-child-master/template-parts/blocks/smalldonationteaser/donation_icon.svg'></image></a>
                  </div>
      </div>
  	</div>

  

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      <div class="members_content">
                  <div class="members_headline one">Ihre Ansprechpartnerin: </div>
                          <div class="members_member one">                       <div class="members_member_item">
                        <div class="members_member_image" style="background-image: url('https://wfd.de/wp-content/uploads/2024/02/Aenne_Rosenburg-scaled-e1724240290830.jpg'); background-position: center; background-repeat: no-repeat; background-size: cover;" alt=""></div>
                        <div class="members_member_item_name_container">
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                            Änne Rosenburg                          </div>
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                              Referentin für Fundraising                            </div>
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                              <a href="mailto:rosenburg@wfd.de" title="email Änne Rosenburg">rosenburg@wfd.de</a>
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                    <div class="download_title">Der Projektbericht als PDF-Datei zum Downlaod</div>
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      <div class="main_content">
                <div class="puretextblock_content"><p><strong><em>Foto Header: </em></strong><br />
<em>Lerabé: Der Kleinbauer Mamadou Dia baut seinen Reis schon seit vielen Jahren biologisch an – ganz ohne Pestizide oder künstliche Düngemittel. Das bedeutet zwar mehr Handarbeit, doch der Reis schmeckt besser und ist länger haltbar. Von Anna Veillon, 2024.</em></p>
</div>
      </div>
    </div>
<p>Der Beitrag <a href="https://wfd.de/enda-pronat-projektbericht-2024/">Senegal: Die Arbeit von Enda Pronat</a> erschien zuerst auf <a href="https://wfd.de">Weltfriedensdienst</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tag der Agrarökologie 2025</title>
		<link>https://wfd.de/tag-der-agraroekologie-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Wagner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2025 13:09:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachhaltig handeln]]></category>
		<category><![CDATA[Politik verändern]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wfd.de/?p=44576</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Tag der Agrarökologie geht in die zweite Runde! Diesmal geht es ums Stärken der Bewegung, voneinander lernen und sich vernetzen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wfd.de/tag-der-agraroekologie-2025/">Tag der Agrarökologie 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://wfd.de">Weltfriedensdienst</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
    <div id="puretextblock-block_14be4e842e982c14d4e5bd72cb0e9739" class="puretextblock_container alignfull one normal">
      <div class="main_content">
                  <h2 class="puretextblock_headline">Worum geht es?</h2>
                <div class="puretextblock_content"><p>Der <strong>Tag der Agrarökologie</strong> startet in die zweite Runde! Dieses Mal stärken wir die Bewegung, lernen voneinander und vernetzen uns.<br />
Freuen Sie sich auf <strong>interaktive Workshops, </strong>inspirierende Begegnungen und frische Impulse – für alle, die sich für gerechte und nachhaltige Ernährungssysteme engagieren.</p>
</div>
      </div>
    </div>



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      <div class="main_content">
                  <h2 class="puretextblock_headline">Mit dabei: Mamadou Sow aus dem Senegal</h2>
                <div class="puretextblock_content"><p>Wir freuen uns besonders auf <strong>Mamadou Sow</strong>, Programmkoordinator unserer Partnerorganisation <strong>Enda Pronat</strong> im <strong>Senegal</strong>. Er berichtet aus seiner langjährigen Erfahrung, wie Agrarökologie dort Leben verändert: <strong>Sie stärkt Bäuerinnen und Bauern, belebt lokale Märkte und macht Gemeinschaften widerstandsfähiger.</strong> Mamadou Sow zeigt, wie politische Rahmenbedingungen Agrarökologie fördern können – als Schlüssel zur sozial-ökologischen Transformation, im Senegal und weltweit.</p>
</div>
      </div>
    </div>



    <div id="puretextblock-block_c0395ec0ef849e6b8f91dbcd84a8fb55" class="puretextblock_container alignfull one normal">
      <div class="main_content">
                  <h2 class="puretextblock_headline">Zum Abschluss</h2>
                <div class="puretextblock_content"><p>Zum Ausklang des Tages präsentieren wir den <strong>Dokumentarfilm &#8222;Toxic Harvest&#8220; (18:00-19:30 Uhr)</strong>. Der Film beleuchtet eindringlich die Folgen industrieller Landwirtschaft und zeigt Alternativen, die Hoffnung geben.</p>
</div>
      </div>
    </div>



    <div id="puretextblock-block_9339b39c4cc275ab078297df655832c2" class="puretextblock_container alignfull one normal">
      <div class="main_content">
                  <h2 class="puretextblock_headline">Wann und wo?</h2>
                <div class="puretextblock_content"><p><strong>Mittwoch, 26.11.25</strong><br />
10:00 &#8211; 17:30 Uhr</p>
<p><strong>SPORE Initiative</strong><br />
Hermannstraße 86 | 12051 Berlin</p>
</div>
      </div>
    </div>


  <div class="button_container center blue">
    <a class="custom_button" href="https://app.guestoo.de/public/event/87ba0aaa-624b-408f-a14b-39b13c104617?lang=de" target="_blank" title="Zur Anmeldung">Zur Anmeldung</a>
  </div>



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      <div class="main_content">
                  <h2 class="puretextblock_headline">Programm</h2>
                <div class="puretextblock_content"><p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-44596 size-full" src="https://wfd.de/wp-content/uploads/2025/10/TdAOe-programm-1-e1761823446598.png" alt="" width="1240" height="1436" srcset="https://wfd.de/wp-content/uploads/2025/10/TdAOe-programm-1-e1761823446598.png 1240w, https://wfd.de/wp-content/uploads/2025/10/TdAOe-programm-1-e1761823446598-259x300.png 259w, https://wfd.de/wp-content/uploads/2025/10/TdAOe-programm-1-e1761823446598-884x1024.png 884w, https://wfd.de/wp-content/uploads/2025/10/TdAOe-programm-1-e1761823446598-768x889.png 768w" sizes="(max-width: 1240px) 100vw, 1240px" /></p>
</div>
      </div>
    </div>


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  </div>
<p>Der Beitrag <a href="https://wfd.de/tag-der-agraroekologie-2025/">Tag der Agrarökologie 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://wfd.de">Weltfriedensdienst</a>.</p>
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		<item>
		<title>Positionspapier Welternährung: 11 Schritte für eine Zukunft ohne Hunger</title>
		<link>https://wfd.de/positionspapier-welternaehrung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Wagner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Oct 2025 09:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik verändern]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wfd.de/?p=44436</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zum Welternährungstag fordern 23 entwicklungspolitische Organisationen  in einem gemeinsamen Positionspapier eine grundlegende Neuausrichtung der globalen Strategien gegen Hunger.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wfd.de/positionspapier-welternaehrung/">Positionspapier Welternährung: 11 Schritte für eine Zukunft ohne Hunger</a> erschien zuerst auf <a href="https://wfd.de">Weltfriedensdienst</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
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      <div class="main_content">
                  <h2 class="puretextblock_headline">23 Organisationen fordern Kurswechsel der Bundesregierung </h2>
                <div class="puretextblock_content"></div>
      </div>
    </div>



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                    <div class="download_title">Positionspapier „Welternährung 2030: Schritte für eine Zukunft ohne Hunger“</div>
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                                              <a class="download_button" href="https://wfd.de/wp-content/uploads/2025/10/Positionspapier_welternaehrung2030_WEB.pdf" download="Positionspapier_welternaehrung2030_WEB.pdf" title="Download Button">Download <image src="https://wfd.de/wp-content/themes/neve-child-master/template-parts/blocks/download/ic_download.svg"></image></a>
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      <div class="main_content">
                <div class="puretextblock_content"><p><strong>Berlin</strong><strong>, 15. Oktober 2025</strong>.  Das Papier „Welternährung 2030: 11 Schritte für eine Zukunft ohne Hunger” benennt <strong>konkrete politische Maßnahmen und kritisiert, dass das Ziel der Agenda 2030 – „Kein Hunger bis 2023“ – in weiter Ferne liegt</strong>. Strategien, die auf Produktivitätssteigerung und private Investitionen setzen, greifen zu kurz – teils wirken sie sogar kontraproduktiv.</p>
<p>Weltweit leiden derzeit 673 Millionen Menschen chronisch an Hunger – Tendenz steigend. <strong>“Hunger</strong><strong> ist kein Naturphänomen, sondern das Ergebnis politischer Entscheidungen und ungerechter Strukturen. Es sind genug Nahrungsmittel vorhanden, um alle Menschen weltweit satt zu machen“</strong>, heißt es in dem Papier, das unter anderem vom Forum Umwelt und Entwicklung gemeinsam mit Brot für die Welt, FIAN, Misereor, Weltfriedensdienst und World Vision Deutschland veröffentlicht wurde.</p>
<p><strong>Zu den zentralen nun vorgestellten Maßnahmen zählen:</strong></p>
<p><strong>Selbstbestimmung statt Abhängigkeit</strong> <strong>: </strong>Konzerne und Handelsabkommen bestimmen oft, was angebaut und gegessen wird – zum Nachteil lokaler Bäuer*innen, Fischer*innen und der Konsument*innen. Es braucht faire Handelsregeln, effektives Kartellrecht, Schutz vor Land- und Wasserraub und die Förderung lokaler und regionaler Märkte.</p>
<p><strong>Menschenrechte in den Mittelpunkt</strong>: Die Menschenrechte der Betroffenen – insbesondere von Kleinbäuer*innen, Frauen, Kindern, Indigenen und Arbeiter*innen – müssen konsequent geschützt und gestärkt werden. „Wirkungsvolle Ansätze brauchen die Mitsprache der Betroffenen&#8220;, fordert das Bündnis. Beteiligungsformate wie der UN-Welternährungsausschuss in Rom zeigen, wie dies gelingen kann. Die geplante stärkere Ausrichtung der Entwicklungszusammenarbeit an den Wirtschaftsinteressen der Geberländer konterkariert diesen Ansatz.</p>
<p><strong>Agrarökologie statt industrieller Landwirtschaft:</strong> Agrarökologie setzt auf Vielfalt, natürliche Kreisläufe und faire Arbeitsbedingungen. Die Bundesregierung muss umsteuern – weg von milliardenschweren Subventionen für industrielle Landwirtschaft, hin zu gezielter Förderung nachhaltiger Betriebe.</p>
<p><strong>Hunger als Kriegswaffe sanktionieren: </strong>In Konflikten wie im Sudan, Gaza oder Jemen wird Hunger systematisch als Waffe eingesetzt – durch Blockaden, Zerstörung von Infrastruktur und Behinderung von humanitärer Hilfe. Die Bundesregierung sollte entschiedener dagegen vorgehen und den Schutz von Hilfsorganisationen verstärken.</p>
<p>Das Positionspapier <em>„</em>Welternährung 2030: Schritte für eine Zukunft ohne Hunger“ finden Sie  hier:</p>
</div>
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                    <div class="download_title">Positionspapier „Welternährung 2030: Schritte für eine Zukunft ohne Hunger“</div>
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                  <div class="members_headline one">Bitte wenden Sie sich bei weiteren Fragen an:</div>
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                            Stefanie Wurm                          </div>
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                              Referentin für Öffentlichkeitsarbeit                            </div>
                                                                                  <div class="members_member_item_email">
                              <a href="mailto:wurm@wfd.de" title="email Stefanie Wurm">wurm@wfd.de</a>
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<p>Der Beitrag <a href="https://wfd.de/positionspapier-welternaehrung/">Positionspapier Welternährung: 11 Schritte für eine Zukunft ohne Hunger</a> erschien zuerst auf <a href="https://wfd.de">Weltfriedensdienst</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Demokratie leben trotz politischer Instabilität</title>
		<link>https://wfd.de/demokratie-leben-trotz-politischer-instabilitaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Leo Klaudius]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Oct 2025 10:48:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Frauen stärken]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikte bearbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Politik verändern]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wfd.de/?p=43985</guid>

					<description><![CDATA[<p>In einem Land, das von Armut, politischer Instabilität und großen gesellschaftlichen Spannungen geprägt ist, schafft das Projekt Fandau geschützte Räume, in denen Jugendliche lernen, was Demokratie bedeutet und wie sie selbst aktiv werden können</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wfd.de/demokratie-leben-trotz-politischer-instabilitaet/">Demokratie leben trotz politischer Instabilität</a> erschien zuerst auf <a href="https://wfd.de">Weltfriedensdienst</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
    <div id="puretextblock-block_32b36270a43c4b119afc1324284fa60a" class="puretextblock_container alignfull one normal">
      <div class="main_content">
                  <h2 class="puretextblock_headline">Wie Erstwähler*innen in Guinea-Bissau ihre Stimme für Demokratie erheben</h2>
                <div class="puretextblock_content"><p>Als Josefa Sabina Fernandes da Silva (Foto re. Seite) zum ersten Mal vom Bildungsformat Fanadu hörte, dachte sie, es sei eine gute Gelegenheit, etwas zu essen zu bekommen. Was sie jedoch bekam, war weitaus wertvoller:<strong> eine neue Perspektive auf sich selbst, auf ihr Land – und auf ihre Rolle darin.</strong></p>
<p>Der Fanadu richtet sich an Erstwähler*innen in Guinea-Bissau. <strong>In einem Land, das von Armut, politischer Instabilität und großen gesellschaftlichen Spannungen geprägt ist, schafft das Projekt geschützte Räume, in denen Jugendliche lernen, was Demokratie bedeutet und wie sie selbst aktiv werden können. Sie lernen, wie sie Verantwortung für das Gemeinwesen übernehmen und Konflikte gewaltfrei lösen können.</strong></p>
<p>„Als sie uns fragten, wer die Lage in Guinea-Bissau verbessern kann, habe ich gesagt: ich!“, erinnert sich Josefa. „Früher habe ich immer gewartet, dass jemand anderes etwas tut. Jetzt weiß ich: Ich kann selbst Teil der Lösung sein.“ Diese Erkenntnis prägt Josefas Alltag. Sie spricht heute ruhiger, vermittelt in Konflikten und achtet auf ihre Ausdrucksweise – denn als Vorbild kann sie nur wirken, wenn sie selbst das lebt, was sie anderen weitergibt.</p>
<p>Besonders eindrücklich sei für sie die Übung gewesen, schmerzhafte Erinnerungen in den Sand zu schreiben – und damit negative Erfahrungen loszulassen. „Es war, als hätte jemand einen schweren Stein von mir genommen“, sagt sie. <strong>Der Fanadu hat bei ihr einen Wandel angestoßen: weg von Wut, Resignation und Passivität hin zu Versöhnung, Wissen und Engagement.</strong></p>
<p><strong>Durch ihre Verbindung zum Friedensforum unserer Partnerorganisation, die das Bildungsformat organisiert, wurde Josefa Teil eines Netzwerks, das weit über das lokale Jugendprojekt hinauswirkt.</strong></p>
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                  <h2 class="textblock_headline">Wie funktioniert das Jugendprojekt?</h2>
                                  <div class="textblock_content"><p>Im Zeitraum von zwölf Wochen beschäftigen sich rund 250 Jugendliche an elf Orten in gemischtgeschlechtlichen Gruppen mit politischer Bildung, Geschlechtergerechtigkeit, gewaltfreier Konfliktbearbeitung und Bürger*innenrechten. Sie besuchen das Parlament, verschiedene Behörden oder auch Radiosender und diskutieren dort über gegenwärtige Machtverhältnisse und über die Frage <strong>„Wie kann ich mein Land mitgestalten?“</strong></p>
<p><strong>Der Fanadu wirkt: Über 50 Absolvent*innen wurden 2023 als Wahlbeobachter*innen zugelassen, viele sind heute in Friedenskomitees aktiv oder bilden selbst neue Teilnehmende aus. Was hier entsteht, ist mehr als ein Bildungsformat – es ist eine Bewegung junger Menschen, die sagen: Unsere Zukunft beginnt jetzt.</strong></p>
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      <div class="main_content">
                <div class="puretextblock_content"><p><strong>Sie sprach mit traditionellen Autoritäten, erfuhr mehr über die Geschichte ihrer Ethnie, der Pepel, und lernte demokratische Entscheidungsprozesse kennen.</strong> Auch ihr Zugang zu politischer Bildung veränderte sich: „Früher ging ich nur zu Wahlveranstaltungen, um Livemusik zu hören oder etwas zu essen zu bekommen – heute informiere ich mich über Programme, denke nach und wähle bewusst.“</p>
<p>Eine weitere neue Erfahrung: das Theater. Obwohl sich Josefa früher nie traute, vor Menschen aufzutreten, ist sie heute Teil einer Theatergruppe, die soziale Themen aufgreift und mit der Gemeinde diskutiert. „Wir stellen die Probleme auf die Bühne, damit die Menschen sich selbst darin erkennen und mit uns gemeinsam nach Lösungen suchen.“</p>
<p>Viele Jugendliche aus der Fanadu-Gruppe engagieren sich jetzt auch auf Gemeindetreffen, in Wahlkommissionen oder bei der Organisation weiterer Jugendprojekte. Ihre Erfahrung zeigt, wie nachhaltig ein gut gestaltetes Bildungsprogramm wirken kann – gerade in einem Umfeld, in dem Jugendlichen oft Perspektiven fehlen. Die Nachfrage nach Plätzen im Fanadu wächst stetig. „Immer wieder werde ich gefragt, wann es weitergeht, ob man sich noch anmelden kann“, erzählt Josefa. Sie ist heute Kassenwartin der Gruppe, sie nimmt ihre Aufgabe ernst, ist zuverlässig und präsent. „Ich habe nie ein Treffen verpasst – eher lasse ich die Wäsche liegen und hole das am Sonntag nach.“</p>
<p><strong>Was wie ein einfaches Jugendprojekt begann, bringt eine ganze Generation in Bewegung. Der Fanadu zeigt, wie viel junge Menschen bewirken können, wenn man ihnen zuhört, sie stärkt und ernst nimmt.</strong></p>
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          <p>Headerbild: Jasmina Barckhausen</p>
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                            Michaela Balke                          </div>
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                              Programmkoordinatorin Burundi, Guinea, Guinea-Bissau                            </div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://wfd.de/demokratie-leben-trotz-politischer-instabilitaet/">Demokratie leben trotz politischer Instabilität</a> erschien zuerst auf <a href="https://wfd.de">Weltfriedensdienst</a>.</p>
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