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Aus dem Leben einer Friedensfachkraft

Haben Sie sich schon mal gefragt, wie es eigentlich ist, mit dem Weltfriedensdienst in einem unserer Partnerländer zu arbeiten?

Normalerweise berichten wir Ihnen ja immer von den Partnerorganisationen selber. Dieses mal haben wir uns gedacht: Wir lassen eine unserer Friedensfachkräfte sprechen. Deren Arbeit vor Ort gemeinsam mit den Partnerorganisationen bildet den Kern unseres Wirkens.

In unseren Partnerländern unterstützen die Friedensfachkräfte die Partnerorganisationen auf vielfältige Weise:

  • Sie bringen Arbeitserfahrung mit und bieten Mitarbeitenden von Partnerorganisationen Trainings an.
  • Sie fördern Vernetzung, Austausch und Zusammenarbeit zwischen Partnerorganisationen
  • Sie unterstützen bei der Organisationsentwicklung, Projektmanagement und in der Projektadministration
  • Sie bringen vielfältige Expertisen mit in den Bereichen konfliktsensibler Journalismus, Menschenrechte, Agrarökologie, Advocacy und noch viel mehr!

Unser heutiges Beispiel:

Katja Ortmann, Friedensfachkraft für das Myanmarprogramm. Hier hat Sie an unsere Unterstützer*innen einen Brief geschrieben, in dem sie von Ihrer Arbeit und ihrem Leben erzählt. Ihre Expertise: Psychische Gesundheit stärken. Gerade in dem Bürgerkriegsland Myanmar ist dieses Thema enorm wichtig. Wie genau Katja arbeitet und was sie dabei erlebt, erfahren Sie im Brief. Wenn Sie Katjas Einblick lesen, wird spürbar, wie viel unsere Arbeit bewegt – und dass sie nur gelingt, weil Menschen wie Sie uns seit Jahren zur Seite stehen. Herzlichen Dank!

Katja im Gespräch: In diesem Workshop zum Thema mentaler Gesundheit lernten Mitglieder von Partnerorganisationen, wie eine positive „Kultur“ am Arbeitsplatz ein Gefühl von Zugehörigkeit schaffen und das Wohlbefinden fördern kann. Die Person hinter der Kamera möchte aus Sicherheitsgründen gerne Anonym bleiben.
Schon durch die Raumgestaltung schafft Katja in ihren Workshops eine lockere Athmosphäre, die zum vertrauensvollen Austausch einlädt. Im warmen Licht auf gemütlichen Sitzkissen tauschen die Teilnehmenden ihre Erfahrungen aus. Viele fühlen sich belastet durch die Erfahrungen des Bürgerkrieges und der politischen Gewalt in Myanmar, oder mussten Freund*innen und Familien in Myanmar zurücklassen. Foto: Anonym.
Katja mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in der Ruinenstadt Sukhothai in Nordthailand. In Chiang Mai gehen ihre Kinder auf eine internationale Schule mit Kindern aus aller Welt, ihre Sommer verbringt die Familie meist in Deutschland bei ihren Verwandten. Foto: Privat.
Mitarbeitende verschiedener Partnerorganisationen bei einer kunstbasierten Einheit in einem Workshop. Das Thema der psychischen Gesundheit ist für alle relevant – unabhängig von Ethnien und anderen Merkmalen. Deswegen eignet sich das Thema gut, Menschen verschiedener Organisationen zusammen zu bringen. Foto: Katja Ortmann