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Aktuelles

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Wir bieten ab dem 06.01.2020

 

einen Praktikumsplatz im Bereich

 

Spenderkommunikation & Projektpartnerschaften

 

Die Aufgaben:

  • Redaktionelle Arbeiten für Projektberichte, Webauftritt, Newsletter und WFD-Magazin
  • Unterstützung bei Fundraising-Aktivitäten
  • Unterstützung bei der Organisation von Veranstaltungen
  • Kommunikation mit SpenderInnen und Partnerschaftsgruppen
  • Unterstützung bei Verwaltungstätigkeiten

Ihr Profil:

  • fortgeschrittenes Hochschulstudium in einem für die Entwicklungszusammenarbeit relevanten Bereich
  • sehr gute kommunikative und redaktionelle Fähigkeiten
  • Organisationstalent und eigenverantwortliche Arbeitsweise
  • Einsatzbereitschaft, Flexibilität und Zuverlässigkeit
  • sicherer Umgang mit Internet und den gängigen Office-Programmen
  • studierend

 

Wir bieten:

  • abwechslungsreiche und interessante Aufgaben
  • einen guten Einblick in die Arbeit einer entwicklungspolitischen Nichtregierungsorganisation
  • vielseitige Vernetzungsmöglichkeiten in Berlin und darüber hinaus
  • ein angenehmes und offenes Arbeitsklima

 

Dauer:             3 Monate

Umfang:          ab 32 Stunden/Woche, gern mehr

 

Die Bewerbung von Menschen mit Migrationshintergrund ist ausdrücklich erwünscht, Deutsch-Kenntnisse mind. auf C1-Niveau sind Voraussetzung.

Sie erhalten eine Aufwandsentschädigung von 300 Euro pro Monat.

Bitte senden Sie eine PDF mit Ihrer Bewerbung (Anschreiben, tabellarischer Lebenslauf und relevante Praktikums- oder Arbeitszeugnisse) per E-Mail bis zum 02.12.2019 an Friederike Rosenbaum à spenderkommunikation@wfd.de.

Die Auswahlgespräche werden voraussichtlich in der darauffolgenden Woche stattfinden.

Bitte geben Sie in Ihrem Anschreiben auch Ihre zeitliche Verfügbarkeit an.

12.11.2019

Gepostet in: Aktuelles, Stellenangebote

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Über 30 Kunsthandwerkerinnen begingen den Abschluss einer vom Weltfriedensdienst geförderten Workshop-Reihe mit einer Ausstellung. Diese zog viele interessierte Besucher*innen an, darunter Privatpersonen und Unternehmer*innen.

Das Auditorium der Gemeindeverwaltung von Tartagal, einer Stadt im Norden Argentiniens nahe der bolivianischen Grenze, gehört heute etwa 30 indigenen Frauen aus den Ethnien der Chané, Wichi, Guaraní und Chorote. Meist müssen sie ihre Produkte am Straßenrand zu Dumpingpreisen verkaufen, damit die Familie am nächsten Tag zu essen hat. Heute fühlen sie sich als Künstlerinnen.

Auf Tischen und Holzbänken haben sie ihre farbenprächtigen Produkte liebevoll und dekorativ aufgebaut: die Weberinnen Taschen, Rucksäcke, Beutel, Strohtiere, Mobilés, Schmuck und Körbe und die Töpferinnen Tiere, Vasen, Becher, Kerzenständer aller Größen. Einige der Frauen erkennt man auf den überlebensgroßen Fotos, die den Produktionsprozess zeigen – das Formen des Tons, die Ernte der Lianenart Chaguar, die dann aufwändig zu einer stabilen Faser weiterverarbeitet wird, das Biegen von Weidengerten zu Körben.

Die Ministerin für indigene Angelegenheiten der Provinz Salta ist nicht die Einzige, die hier auch einkauft. Schnell füllt sie ihren neu erworbenen großen Einkaufskorb mit lokalen Produkten, die ihre Gäste künftig als repräsentatives Geschenk erhalten sollen. Und viele der Besucher*innen geben größere Bestellungen auf, was neu und aufregend für die Frauen ist. Bisher lebten sie von der Hand in den Mund.

Weltfriedensdienst unterstützt lokale Partner-NGO zum Angebot von Workshops mit Praxisbezug

Die Ausstellung ist der feierliche Abschluss einer Workshop-Reihe. Diese hatte PRO.SO.CO, die lokale Partner-NGO des Weltfriedensdienst, im Rahmen des gemeinsamen Projekts seit Mai 2019 realisiert. Ziel war es, das lokale Kunsthandwerk als Ausdruck der kulturellen Tradition der Gemeinden in Wert zu setzen. Dieses hochspezialisierte Handwerk soll künftig mehr als bisher zur sicheren Einnahmequelle für die Produzentinnen und ihre Familien werden.

Die Weberinnen haben in den Workshops gelernt, die Gestaltung noch besser dem Bedarf anzupassen und durch den Einsatz von recyceltem Plastik Arbeitszeit zu sparen. Bei der Ausstellung zeigen Frauen bereits Stücke, die z.T. aus Recycling-Material bestehen, ohne dabei an Attraktivität zu verlieren.

Bei den Keramik-Workshops konnten die Frauen ein traditionelles Handwerk wieder auffrischen, das viele schon aufgegeben hatten. Unter fachgerechter Anleitung bauten sie einen Ofen, der ihnen erlaubt, ihre Stücke bei höheren Temperaturen als bisher zu brennen. (Dass die Frauen die Neuerung schätzen, belegt, dass schon wenige Tage später eine Kursteilnehmerin den Ofen nachgebaut hatte.) Außerdem lernten sie neue Färbetechniken kennen. Sie können nun haltbarere Produkte in kräftigeren Farben produzieren.

Beide Gruppen einigten sich zudem jeweils auf eine Markenbezeichnung, um ihre Produkte künftig gemeinsam zertifizieren zu lassen und vermarkten zu können. Die Frauen haben vereinbart, auch in Zukunft ihre Erfahrungen auszutauschen.

Die Kommentare der Besucher*innen, die hohen Verkaufszahlen und die Vorbestellungen, zeigten: Die Aussichten der Kunsthandwerkerinnen haben sich spürbar erhöht, mit ihren Produkten Einkommen zu erzielen, die sie und ihre Familien ernähren. Genau das ist erklärtes Ziel des dreijährigen Projekts.

Lokale Meinungen zur Förderung der Indigenen Kultur

„Wir waren vergessen. PRO.SO.CO [die lokale Partner-NGO des Weltfriedensdienst] hat uns beigebracht, wie wir noch schönere Produkte herstellen können. Ihr habt uns zusammengebracht und uns gezeigt, was unsere Tradition wert ist.“
– Marcela Gomez, Weberin

„Mehr als der materielle Wert und mehr als die Arbeitszeit zählt die Tradition, die von unseren Großmüttern überlieferte Kultur, der ideelle Wert, der in den Produkten steckt.“
– Cazica Francisca Mendoza, Töpferin

„Bei den Workshops von PRO.SO.CO lernen die Frauen, den Preis ihrer Arbeit zu kalkulieren, die Bedürfnisse der Kunden zu verstehen und ihre Ware anzubieten. Diese Workshops sind der erste Schritt, damit sie mit hochwertigeren Produkten ihre materielle Situation und die ihrer Familien verbessern können.“
– Edith Azucena Cruz, Ministerin für indigene Angelegenheiten der Provinz Salta

Vision für die Zukunft: Mehr Sichtbarkeit für Indigene Kunsthandwerkerinnen

Der große Erfolg dieser Premiere beflügelt die Überlegungen bei PRO.SO.CO und dem eng mit der Organisation zusammenarbeitenden Sekretariat für Kultur und Tourismus von Tartagal, die Einrichtung einer ständigen Ausstellung in Angriff zu nehmen. Ein solches Vorhaben, für das noch eine Finanzierung gefunden werden muss, würde die Sichtbarkeit erhöhen, aber auch das Selbstwertgefühl der Kunsthandwerkerinnen deutlich stärken. Und es würde auch bei der Kundschaft – lokalen Unternehmern wie Hotelbesitzern und Touristen das Bewusstsein für den Wert des indigenen Kunsthandwerks und damit die Bereitschaft, dafür einen fairen Preis zu zahlen, steigern.

(mehr …)

03.11.2019

Gepostet in: Aktuelles, Argentinien: Indigene auf dem Weg in ein besseres Leben

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Mit einer fairen Pause beteiligte sich die Hildesheimer Elisabeth-von-Rantzau-Schule an der Fairen Woche, die jährlich stattfindet. Initiatoren und Köche waren die Schüler*innen einer Berufsschulklasse, die gerade die Ausbildung als Sozialpädagogische Assistenten begonnen haben.

Als die Idee aufkam, Mitschüler*innen und Lehrer*innen in einer Pause mit frisch zubereiteten Gerichten aus fairem Handel zu verwöhnen und die Einnahmen zu spenden, waren alle Feuer und Flamme. Aber wo sollte die Spende hingehen?

Schüler*innen der Hildesheimer Elisabeth-von-Rantzau-Schule sammeln Spenden für unsere lokale Partner-NGO in Simbabwe.

Schüler*innen unterstützen lokale Partner-NGO des Weltfriedensdienst in Simbabwe

Der Vorschlag, das Projekt WFD-Projekt TSURO zu unterstützen, kam von einer Schülerin, der Bekannte davon erzählt hatten. Das Hamburger Spender-Paar wiederum ist dem Weltfriedensdienst seit langem verbunden. Von ihnen erhielt die Klasse Informationen aus erster Hand über die Arbeit der simbabwischen Organisation. Spätestens als sie von den Folgen des Wirbelsturms Idai für die Menschen in der Projektregion erfuhren, stand ihr Entschluss fest: Wir kochen für Simbabwe!

Mit Produkten aus dem Weltladen EL PUENTE zauberten die Mädchen und Jungen Schichtjoghurt, Skyrbrötchen, Wraps, Bananenkuchen, Möhren-Kokossuppe und Obstspieße. Dazu gab es faire Getränke: Kakao, Kaffee und selbstgemachte Limonade.

„Dass unser Angebot so gut angenommen wird, hätten wir nie gedacht.“

„Wir hatten die Arbeit gut verteilt: einige hatten Rezepte herausgesucht, andere hatten die Zutaten besorgt, wieder andere die benötigten Küchengeräte. Natürlich musste das Ganze auch mit der Schulleitung abgesprochen und unser Angebot bekannt gemacht werden. Dann war es soweit. Gekocht und geschnippelt haben wir alle zusammen – dabei haben wir uns besser kennengelernt. Dass unser Angebot so gut angenommen wird, hätten wir nie gedacht. Nach zwei Pausen war alles verkauft! Und wir erhielten viele Komplimente – sowohl für unsere Kochkunst, als auch für die solidarische Idee dahinter. Schließlich konnten wir eine dreistellige Summe an den Weltfriedensdienst spenden“, erzählt die Initiatorin, Merle Limmer.

Fragen zur eigenen Schulaktion?

Katrin SteinitzWir unterstützen Dich gerne bei der Planung Deiner eigenen Schulaktion.

Bitte wende Dich an Katrin Steinitz:
Mail: steinitz@weltfriedensdienst.de
Tel: 030-253990-22

03.11.2019

Gepostet in: Aktuelles

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Straßenproteste und Generalstreik: Rund eine Woche nach der Präsidentenwahl in Bolivien und dem umstrittenen Sieg des Amtsinhabers Evo Morales formiert sich massiver Widerstand.

Die politische Situation nach den Präsidentschaftswahlen stellt sich als sehr unübersichtlich dar. Am Wahlabend des 20. Oktobers 2019 sah noch alles nach einer Stichwahl zwischen dem amtierenden Präsidenten Evo Morales und dem Kandidaten der Opposition mit den zweitmeisten Stimmen, Ex-Präsident Carlos Mesa, aus. Doch dann wurde die Auszählung der Stimmen unerwartet gestoppt. Als der Prozess 24 Stunden später fortgeführt wurde, verfügte Morales plötzlich über eine hauchdünne Mehrheit, die einen zweiten Wahldurchgang obsolet machte.

Opposition ruft zu Protesten auf

Nachdem es schon während der Wahl Hinweise auf Unregelmäßigkeiten gegeben hatte, schürte die Pause bei der Stimmenauszählung weitere Gerüchte, bei dieser sei es nicht mit rechten Dingen zugegangen. Als dies auch von einer Beobachtermissionen der Organisation Amerikanischer Staaten bestätigt wurde, rief die Opposition ihre Anhänger zu Protesten auf. Bei diesen kam es in den acht größten Städten des Landes zu teilweise gewalttätigen Ausschreitungen, bei denen Gebäude der Wahlbehörde oder Wahlbüros der Regierungspartei MAS angezündet wurden, es kam zu Straßenschlachten zwischen Demonstranten und der Polizei, die Provinz Santa Cruz rief zum Generalstreik auf.

Geschlossene Schulen und Panikkäufe

Mittlerweile hat der Ausnahmezustand auch auf die drei Regionen Chuquisaca, Potosí und Tarija, in denen der Weltfriedensdienst in Bolivien tätig ist, übergegriffen. Das öffentliche Leben steht hier seitdem weitgehend still: Es kommt zu Panikkäufen an Tankstellen und in Supermärkten, vielerorts ist Bargeld nur noch eingeschränkt zu erhalten, Schulen und Universitäten sind geschlossen und die Proteste nehmen in ihrer Intensität eher zu, als dass sich eine friedliche Konfliktlösung abzeichnet.

Menschenrecht Kandidatur?

Nachdem nunmehr alle Stimmen ausgezählt sind und sich der notwendige Vorsprung von 10 Prozent des Amtsinhabers für eine erneute Präsidentschaft bestätigt hat, haftet der Wahl neben den vermuteten Unregelmäßigkeiten bei der Stimmenauszählung ein weiterer Makel an, der wohl nur schwer zu beseitigen sein wird. Viele Bolivianer vertrauen ihrem Präsidenten nicht mehr, weil schon dessen Kandidatur höchst umstritten war: Da die bolivianische Verfassung nicht mehr als zwei aufeinanderfolgende Amtszeiten zulässt, hatte Morales seine Landsleute Anfang 2016 zu einem Referendum aufgerufen, um die Begrenzung aus der Verfassung zu streichen. Doch die Bolivianer verweigerten ihm die dafür notwendige Verfassungsänderung. Dennoch stellte sich Morales in diesem Jahr erneut zur Wahl, entgegen seinem Versprechen, den Willen des Volkes zu respektieren. Das bolivianische Verfassungsgericht hatte ihm eine erneute Kandidatur zugebilligt mit der Begründung, es handele sich dabei um ein „Menschenrecht“.

Es spitzt sich weiter zu

Die Oppositionsparteien sowie die mit diesen verbündeten comités civicos (eine Art Bürgervertetung) haben die Bevölkerung bereits zu weiteren Protesten aufgerufen. Zivilgesellschaftliche Organisationen und Gewerkschaften, die sich mit der Regierung solidarisieren, riefen ihrerseits zu Demonstrationen auf. Auch wenn beide Seiten ihre Anhänger zu gewaltfreiem Protest anhalten, sind weitere Ausschreitungen und Konfrontationen zu befürchten.

Dialog statt Gewalt: Was die lokalen Partner-NGOs des Weltfriedensdienst jetzt tun

In den drei Projekten des Weltfriedensdienst haben die aktuellen Ereignisse einen unmittelbaren Einfluss auf die Projektarbeit:

  • Konfliktsensitive Berichterstattung

Beim Radio des Projektes Acción Cultural Loyola (ACLO) in Sucre wird versucht, durch eine konfliktsensitive Berichterstattung die Auseinandersetzungen nicht noch zusätzlich medial anzuheizen, für eine gewaltfreie Lösung des Konfliktes zu werben und über konstruktive Beispiele der Konflikttransformation zu berichten. Weil das Radio im gesamten Süden Boliviens zu empfangen ist, hat dieser Ansatz das Potenzial, überregional für ein Umdenken bei den Konfliktakteuren zu sorgen. Auch in den ländlichen Projekten von ACLO wird versucht, im Bereich der zivilen Konflikttransformation zu einer friedlichen Lösung beizutragen.

  • Aufruf zur Gewaltfreiheit

Im ebenfalls in Sucre ansässigen Centro Juana Azurduy (CJA) versucht das Team von Radio Encuentro, seine Hörerschaft dafür zu sensibilisieren, ihren Protest gewaltfrei auszutragen, sowie unabhängig und deeskalierend über die aktuellen Ereignisse zu informieren. Im Arbeitsschwerpunkt „Politische Bildung von weiblichen Führungskräften“ musste das CJA die geplanten Aktivitäten leider aussetzen, um die Teilnehmerinnen während ihrer An- und Abreise sowie ihres Aufenthalts in Sucre nicht unnötig zu gefährden.

  • Appell zum Dialog

In der Minenstadt Potosí, in der das Projekt Investigación Social y Asesoramiento Legal Potosí (ISALP) wirkt, hat die politische Polarisierung zum Stillstand des öffentlichen Lebens geführt. Inzwischen haben neben dem Projektpartner auch die meisten anderen Institutionen ihre Büros aus Sicherheitsgründen geschlossen. Die Multiplikatoren des Projektes – Voluntarios de Paz genannt – sind zwar zum Teil selbst Mitglieder oder Kandidat*nnen verschiedener politischer Parteien, verbreiten aber über die sozialen Medien Botschaften, die zu Dialog und gewaltfreiem Handeln über die Parteigrenzen hinweg einladen.

 

Aktuelle Meldungen auf Facebook: Radio ACLO, Fundación ACLO, Radio Encuentro, Centro Juana Azurduy CJA

 

Jede Spende wirkt

Der Weltfriedensdienst macht Projekte wie in Bolivien auf der ganzen Welt möglich.

29.10.2019

Gepostet in: Aktuelles, Bolivien: Prävention und Konflikttransformation

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Freitag, 1. November 2019, 19:00 Uhr, Trinitatiskirche Berlin-Wilmersdorf
Karl-August-Platz (U7 Wilmersdorfer Straße)

Das diesjährige Programm ist anspruchsvoll und abwechslungsreich. Zu hören sind fünf verschiedene Chöre:

  • Chor par Coeur
  • Fugatonale
  • Kissi-Chor
  • Die Kleine Berliner Chorversuchung
  • Young Voices MDG

Von Renaissance bis Romantik, von Jazz bis Pop erwartet das Publikum wieder ein vielfältiges, spannendes Programm, das einen genussvollen Abend verspricht.

In der Pause gibt es wie jedes Jahr ein buntes Angebot an Kunsthandwerk aus Namibia, z.B. Perlenarbeiten, Postkarten, Stickereien und Puppen, das in Selbsthilfeprojekten in Namibia hergestellt wird. Hier können Sie schon jetzt Ihre Weihnachtsgeschenke besorgen. Die Junge Gemeinde sorgt wie gewohnt für das leibliche Wohl.

Der Erlös kommt benachteiligten Kindern und Jugendlichen in Namibia zugute. Finanziert werden damit u.a. der Besuch von Kindertagesstätten und Schulen, die tägliche Versorgung der Kinder in diesen Einrichtungen mit warmen Mahlzeiten sowie der Erwerb von Schuluniformen und von Lehr- wie Lernmaterialien. Die Konzertreihe VOICES leistet mit seinen Benefizkonzerten einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung dieser Projekte.

Der Eintritt beträgt 10 €, ermäßigt 7 €.
(Kartentelefon 536 433 54) oder Abendkasse

 

Zum Hintergrund für unser Engagement: 

Namibia ist von der AIDS-Epidemie stark betroffen, die Infektionsrate liegt bei 20 Prozent. Wenn ein Kind seine Eltern verliert – dies betrifft nahezu 10 Prozent der gesamten Bevölkerung –  sind die Möglichkeiten der verbliebenen Familie oft schnell erschöpft. Manche Waisen sind ebenfalls mit HIV infiziert und brauchen deshalb noch dringender eine  Zukunftsperspektive. Hier können Berliner Musikliebhaber etwas bewirken: Der Erlös des Abends geht an die AIDS-Waisen in den Armenvierteln in der namibischen Hauptstadt Windhoek und in Swakopmund. Finanziert werden vor allem der Kindergarten- und Schulbesuch sowie die Verpflegung und schulische Ausstattung der Vorschul- und Schulkinder.  Schon 50 Cent pro Tag erlauben eine warme Mahlzeit für ein Kind. Mit 65 Euro wird der Schulbesuch für ein ganzes Jahr ermöglicht, einschließlich einer neuen Schuluniform und Büchern.

Seit vielen Jahren arbeitet VOICES mit dem Weltfriedensdienst e.V. erfolgreich zusammen. Der seit 1959 aktive Verein sorgt für eine professionelle Betreuung und Begleitung der Kinderprojekte in Namibia und leitet die Einnahmen des Konzertabends zweckgerichtet an diese weiter. Mehr Information über die Kinderprojekte in Namibia. Das Konzert wird von Freiwilligen organisiert und veranstaltet und die Musikerinnen und Musiker verzichten auf ihre Gage.

Kontakt:

Robert Matsuoka, VOICES-Koordinator (Telefon:  0179 478 6643; E-Mail: Robert.Matsuoka@gmx.de)

Carola Gast, Weltfriedensdienst e.V. (Telefon: 030 2539 9011, E-Mail: gast@weltfriedensdienst.de)

15.10.2019

Gepostet in: Aktuelles, Namibia: Katutura-Kinderprojekte