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Für das ZFD-Programm in Simbabwe sucht der Weltfriedensdienst e.V. zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine
Friedensfachkraft für die Unterstützung und Beratung unserer Partnerorganisation Zimbabwe Human Rights Association in Bulawayo, Simbabwe

Job description in English (PDF)

Tätigkeitsbereich

Die Zimbabwe Human Rights Association (ZimRights) ist eine basisnahe Mitgliederorganisation, die nach dem Private Voluntary Organisations Act registriert ist. ZimRights setzt sich für eine friedliche, gemeindeorientierte Entwicklung und die Beteiligung der Bürger*innen an demokratischen Prozessen ein. ZimRights ist bestrebt, die Menschenrechte in Simbabwe durch Bildung, Information, Rechtsberatung und -beistand, Lobbyarbeit und Networking zu schützen und zu verteidigen. Mit einem basisnahen Ansatz setzt ZimRights Maßnahmen in allen zehn Provinzen des Landes über die vorhandenen Mitgliedsstrukturen um.

Die Organisation führt ein Projekt durch, das darauf abzielt, die Fähigkeit der Bürger*innen zu fördern, ihre verfassungsmäßigen Rechte zu nutzen und ihre Forderungen und Erwartungen an die Entscheidungsträger kompetent und gewaltfrei zu äußern. Dieses Projekt wird in Bulawayo, Matabeleland South und Masvingo durchgeführt. ZimRights sucht daher eine/n Berater/in, der/die bereit ist, ein vertieftes Verständnis für die Nuancen und Ursachen von Konflikten in den Provinzen Bulawayo und Matabeleland zu entwickeln.

Das Projekt von ZimRights wird durch die strategischen Ziele des Zivilen Friedensdienstes (ZFD) und insbesondere durch die trägerübergreifende Länderstrategie des ZFD für Simbabwe bestimmt. Im Rahmen dieses Ansatzes wird großer Wert auf die Synergiebildung zwischen den verschiedenen ZFD- Partnerorganisationen des Weltfriedensdienst e.V. gelegt. Die ausgeschriebene Stelle beinhaltet daher nicht nur Aufgaben beim Partner ZimRights, sondern darüber hinaus auch projektübergreifende Aufgaben, die das Informations- und Wissensmanagement und die Zusammenarbeit aller ZFD-Partner fördern.

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09.01.2020

Gepostet in: Aktuelles, Stellenangebote

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“Teilen macht satt!”

Bereits 40 bis 150 Euro ermöglichen Menschen in Nepal, Ghana und Senegal, ihre Zukunft selbst zu gestalten. Die Solidaritätskampagne “Teilen macht satt”, die sozialisitische Tageszeitung Neues Deutschland traditionell gemeinsam mit SODI, INKOTA und Weltfriedensdienst durchführt, ist gestartet.

Bitte unterstützen Sie die diesjährige Spendenaktion und geben Sie denen eine Chance, die keine haben!

WELTFRIEDENSDIENST Mit Ihrer Spende von 100 Euro tragen Sie zur Installation einer Solar-Wasserpumpe in einem senegalesischen Dorf bei.

INKOTA Mit 40 Euro nimmt eine Kakaobäuerin an einem Vernetzungs- und Schulungstreffen teil und weiß danach, wie sie ihre Meinung in die öffentliche Debatte einbringen kann.

SODI Mit Ihrer Spende von 150 Euro kann ökologisch wertvolles Saatgut für 62 Haushalte in Nepal angeschafft werden.

Die Spenden kommen allen drei Projekten gleichermaßen zugute.

Alle 10 Artikel, die der Weltfriedensdienst mit Unterstützung unserer Fachkraft Marie von Schlieben über unsere Partner-NGO Enda Pronat im Senegal im Neuen Deutschland veröffentlicht hat, werden in Kürze auf unserer Projektwebsite zu lesen sein. Wenn Sie die spannenden Reportagen und Insights schon jetzt lesen wollen: Neues Deutschland Dossiers: Teilen macht satt

Teilen macht satt
Eingegangen (Stand: 14.1.2020) 61.004,91 €
Ende 29.02.2020
Spendenziel: 70.000 €

Es bleibt spannend, ob wir die 70.000 € knacken. Helfen Sie mit!
Ihre Spende kann viel bewirken!

Zum Spendenformular der ND-Aktion

Datenschutzhinweise nd-Soliaktion

12.12.2019

Gepostet in: Aktuelles

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Über 30 Kunsthandwerkerinnen begingen den Abschluss einer vom Weltfriedensdienst geförderten Workshop-Reihe mit einer Ausstellung. Diese zog viele interessierte Besucher*innen an, darunter Privatpersonen und Unternehmer*innen.

Das Auditorium der Gemeindeverwaltung von Tartagal, einer Stadt im Norden Argentiniens nahe der bolivianischen Grenze, gehört heute etwa 30 indigenen Frauen aus den Ethnien der Chané, Wichi, Guaraní und Chorote. Meist müssen sie ihre Produkte am Straßenrand zu Dumpingpreisen verkaufen, damit die Familie am nächsten Tag zu essen hat. Heute fühlen sie sich als Künstlerinnen.

Auf Tischen und Holzbänken haben sie ihre farbenprächtigen Produkte liebevoll und dekorativ aufgebaut: die Weberinnen Taschen, Rucksäcke, Beutel, Strohtiere, Mobilés, Schmuck und Körbe und die Töpferinnen Tiere, Vasen, Becher, Kerzenständer aller Größen. Einige der Frauen erkennt man auf den überlebensgroßen Fotos, die den Produktionsprozess zeigen – das Formen des Tons, die Ernte der Lianenart Chaguar, die dann aufwändig zu einer stabilen Faser weiterverarbeitet wird, das Biegen von Weidengerten zu Körben.

Die Ministerin für indigene Angelegenheiten der Provinz Salta ist nicht die Einzige, die hier auch einkauft. Schnell füllt sie ihren neu erworbenen großen Einkaufskorb mit lokalen Produkten, die ihre Gäste künftig als repräsentatives Geschenk erhalten sollen. Und viele der Besucher*innen geben größere Bestellungen auf, was neu und aufregend für die Frauen ist. Bisher lebten sie von der Hand in den Mund.

Weltfriedensdienst unterstützt lokale Partner-NGO zum Angebot von Workshops mit Praxisbezug

Die Ausstellung ist der feierliche Abschluss einer Workshop-Reihe. Diese hatte PRO.SO.CO, die lokale Partner-NGO des Weltfriedensdienst, im Rahmen des gemeinsamen Projekts seit Mai 2019 realisiert. Ziel war es, das lokale Kunsthandwerk als Ausdruck der kulturellen Tradition der Gemeinden in Wert zu setzen. Dieses hochspezialisierte Handwerk soll künftig mehr als bisher zur sicheren Einnahmequelle für die Produzentinnen und ihre Familien werden.

Die Weberinnen haben in den Workshops gelernt, die Gestaltung noch besser dem Bedarf anzupassen und durch den Einsatz von recyceltem Plastik Arbeitszeit zu sparen. Bei der Ausstellung zeigen Frauen bereits Stücke, die z.T. aus Recycling-Material bestehen, ohne dabei an Attraktivität zu verlieren.

Bei den Keramik-Workshops konnten die Frauen ein traditionelles Handwerk wieder auffrischen, das viele schon aufgegeben hatten. Unter fachgerechter Anleitung bauten sie einen Ofen, der ihnen erlaubt, ihre Stücke bei höheren Temperaturen als bisher zu brennen. (Dass die Frauen die Neuerung schätzen, belegt, dass schon wenige Tage später eine Kursteilnehmerin den Ofen nachgebaut hatte.) Außerdem lernten sie neue Färbetechniken kennen. Sie können nun haltbarere Produkte in kräftigeren Farben produzieren.

Beide Gruppen einigten sich zudem jeweils auf eine Markenbezeichnung, um ihre Produkte künftig gemeinsam zertifizieren zu lassen und vermarkten zu können. Die Frauen haben vereinbart, auch in Zukunft ihre Erfahrungen auszutauschen.

Die Kommentare der Besucher*innen, die hohen Verkaufszahlen und die Vorbestellungen, zeigten: Die Aussichten der Kunsthandwerkerinnen haben sich spürbar erhöht, mit ihren Produkten Einkommen zu erzielen, die sie und ihre Familien ernähren. Genau das ist erklärtes Ziel des dreijährigen Projekts.

Lokale Meinungen zur Förderung der Indigenen Kultur

„Wir waren vergessen. PRO.SO.CO [die lokale Partner-NGO des Weltfriedensdienst] hat uns beigebracht, wie wir noch schönere Produkte herstellen können. Ihr habt uns zusammengebracht und uns gezeigt, was unsere Tradition wert ist.“
– Marcela Gomez, Weberin

„Mehr als der materielle Wert und mehr als die Arbeitszeit zählt die Tradition, die von unseren Großmüttern überlieferte Kultur, der ideelle Wert, der in den Produkten steckt.“
– Cazica Francisca Mendoza, Töpferin

„Bei den Workshops von PRO.SO.CO lernen die Frauen, den Preis ihrer Arbeit zu kalkulieren, die Bedürfnisse der Kunden zu verstehen und ihre Ware anzubieten. Diese Workshops sind der erste Schritt, damit sie mit hochwertigeren Produkten ihre materielle Situation und die ihrer Familien verbessern können.“
– Edith Azucena Cruz, Ministerin für indigene Angelegenheiten der Provinz Salta

Vision für die Zukunft: Mehr Sichtbarkeit für Indigene Kunsthandwerkerinnen

Der große Erfolg dieser Premiere beflügelt die Überlegungen bei PRO.SO.CO und dem eng mit der Organisation zusammenarbeitenden Sekretariat für Kultur und Tourismus von Tartagal, die Einrichtung einer ständigen Ausstellung in Angriff zu nehmen. Ein solches Vorhaben, für das noch eine Finanzierung gefunden werden muss, würde die Sichtbarkeit erhöhen, aber auch das Selbstwertgefühl der Kunsthandwerkerinnen deutlich stärken. Und es würde auch bei der Kundschaft – lokalen Unternehmern wie Hotelbesitzern und Touristen das Bewusstsein für den Wert des indigenen Kunsthandwerks und damit die Bereitschaft, dafür einen fairen Preis zu zahlen, steigern.

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03.11.2019

Gepostet in: Aktuelles, Argentinien: Indigene auf dem Weg in ein besseres Leben

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Mit einer fairen Pause beteiligte sich die Hildesheimer Elisabeth-von-Rantzau-Schule an der Fairen Woche, die jährlich stattfindet. Initiatoren und Köche waren die Schüler*innen einer Berufsschulklasse, die gerade die Ausbildung als Sozialpädagogische Assistenten begonnen haben.

Als die Idee aufkam, Mitschüler*innen und Lehrer*innen in einer Pause mit frisch zubereiteten Gerichten aus fairem Handel zu verwöhnen und die Einnahmen zu spenden, waren alle Feuer und Flamme. Aber wo sollte die Spende hingehen?

Schüler*innen der Hildesheimer Elisabeth-von-Rantzau-Schule sammeln Spenden für unsere lokale Partner-NGO in Simbabwe.

Schüler*innen unterstützen lokale Partner-NGO des Weltfriedensdienst in Simbabwe

Der Vorschlag, das Projekt WFD-Projekt TSURO zu unterstützen, kam von einer Schülerin, der Bekannte davon erzählt hatten. Das Hamburger Spender-Paar wiederum ist dem Weltfriedensdienst seit langem verbunden. Von ihnen erhielt die Klasse Informationen aus erster Hand über die Arbeit der simbabwischen Organisation. Spätestens als sie von den Folgen des Wirbelsturms Idai für die Menschen in der Projektregion erfuhren, stand ihr Entschluss fest: Wir kochen für Simbabwe!

Mit Produkten aus dem Weltladen EL PUENTE zauberten die Mädchen und Jungen Schichtjoghurt, Skyrbrötchen, Wraps, Bananenkuchen, Möhren-Kokossuppe und Obstspieße. Dazu gab es faire Getränke: Kakao, Kaffee und selbstgemachte Limonade.

„Dass unser Angebot so gut angenommen wird, hätten wir nie gedacht.“

„Wir hatten die Arbeit gut verteilt: einige hatten Rezepte herausgesucht, andere hatten die Zutaten besorgt, wieder andere die benötigten Küchengeräte. Natürlich musste das Ganze auch mit der Schulleitung abgesprochen und unser Angebot bekannt gemacht werden. Dann war es soweit. Gekocht und geschnippelt haben wir alle zusammen – dabei haben wir uns besser kennengelernt. Dass unser Angebot so gut angenommen wird, hätten wir nie gedacht. Nach zwei Pausen war alles verkauft! Und wir erhielten viele Komplimente – sowohl für unsere Kochkunst, als auch für die solidarische Idee dahinter. Schließlich konnten wir eine dreistellige Summe an den Weltfriedensdienst spenden“, erzählt die Initiatorin, Merle Limmer.

Fragen zur eigenen Schulaktion?

Katrin SteinitzWir unterstützen Dich gerne bei der Planung Deiner eigenen Schulaktion.

Bitte wende Dich an Katrin Steinitz:
Mail: steinitz@weltfriedensdienst.de
Tel: 030-253990-22

03.11.2019

Gepostet in: Aktuelles

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29.10.2019 Straßenproteste und Generalstreik: Rund eine Woche nach der Präsidentenwahl in Bolivien und dem umstrittenen Sieg des Amtsinhabers Evo Morales formiert sich massiver Widerstand.

Die politische Situation nach den Präsidentschaftswahlen stellt sich als sehr unübersichtlich dar. Am Wahlabend des 20. Oktobers 2019 sah noch alles nach einer Stichwahl zwischen dem amtierenden Präsidenten Evo Morales und dem Kandidaten der Opposition mit den zweitmeisten Stimmen, Ex-Präsident Carlos Mesa, aus. Doch dann wurde die Auszählung der Stimmen unerwartet gestoppt. Als der Prozess 24 Stunden später fortgeführt wurde, verfügte Morales plötzlich über eine hauchdünne Mehrheit, die einen zweiten Wahldurchgang obsolet machte.

Opposition ruft zu Protesten auf

Nachdem es schon während der Wahl Hinweise auf Unregelmäßigkeiten gegeben hatte, schürte die Pause bei der Stimmenauszählung weitere Gerüchte, bei dieser sei es nicht mit rechten Dingen zugegangen. Als dies auch von einer Beobachtermissionen der Organisation Amerikanischer Staaten bestätigt wurde, rief die Opposition ihre Anhänger zu Protesten auf. Bei diesen kam es in den acht größten Städten des Landes zu teilweise gewalttätigen Ausschreitungen, bei denen Gebäude der Wahlbehörde oder Wahlbüros der Regierungspartei MAS angezündet wurden, es kam zu Straßenschlachten zwischen Demonstranten und der Polizei, die Provinz Santa Cruz rief zum Generalstreik auf.

Geschlossene Schulen und Panikkäufe

Mittlerweile hat der Ausnahmezustand auch auf die drei Regionen Chuquisaca, Potosí und Tarija, in denen der Weltfriedensdienst in Bolivien tätig ist, übergegriffen. Das öffentliche Leben steht hier seitdem weitgehend still: Es kommt zu Panikkäufen an Tankstellen und in Supermärkten, vielerorts ist Bargeld nur noch eingeschränkt zu erhalten, Schulen und Universitäten sind geschlossen und die Proteste nehmen in ihrer Intensität eher zu, als dass sich eine friedliche Konfliktlösung abzeichnet.

Menschenrecht Kandidatur?

Nachdem nunmehr alle Stimmen ausgezählt sind und sich der notwendige Vorsprung von 10 Prozent des Amtsinhabers für eine erneute Präsidentschaft bestätigt hat, haftet der Wahl neben den vermuteten Unregelmäßigkeiten bei der Stimmenauszählung ein weiterer Makel an, der wohl nur schwer zu beseitigen sein wird. Viele Bolivianer vertrauen ihrem Präsidenten nicht mehr, weil schon dessen Kandidatur höchst umstritten war: Da die bolivianische Verfassung nicht mehr als zwei aufeinanderfolgende Amtszeiten zulässt, hatte Morales seine Landsleute Anfang 2016 zu einem Referendum aufgerufen, um die Begrenzung aus der Verfassung zu streichen. Doch die Bolivianer verweigerten ihm die dafür notwendige Verfassungsänderung. Dennoch stellte sich Morales in diesem Jahr erneut zur Wahl, entgegen seinem Versprechen, den Willen des Volkes zu respektieren. Das bolivianische Verfassungsgericht hatte ihm eine erneute Kandidatur zugebilligt mit der Begründung, es handele sich dabei um ein „Menschenrecht“.

Es spitzt sich weiter zu

Die Oppositionsparteien sowie die mit diesen verbündeten comités civicos (eine Art Bürgervertetung) haben die Bevölkerung bereits zu weiteren Protesten aufgerufen. Zivilgesellschaftliche Organisationen und Gewerkschaften, die sich mit der Regierung solidarisieren, riefen ihrerseits zu Demonstrationen auf. Auch wenn beide Seiten ihre Anhänger zu gewaltfreiem Protest anhalten, sind weitere Ausschreitungen und Konfrontationen zu befürchten.

Dialog statt Gewalt: Was die lokalen Partner-NGOs des Weltfriedensdienst jetzt tun

In den drei Projekten des Weltfriedensdienst haben die aktuellen Ereignisse einen unmittelbaren Einfluss auf die Projektarbeit:

  • Konfliktsensitive Berichterstattung

Beim Radio des Projektes Acción Cultural Loyola (ACLO) in Sucre wird versucht, durch eine konfliktsensitive Berichterstattung die Auseinandersetzungen nicht noch zusätzlich medial anzuheizen, für eine gewaltfreie Lösung des Konfliktes zu werben und über konstruktive Beispiele der Konflikttransformation zu berichten. Weil das Radio im gesamten Süden Boliviens zu empfangen ist, hat dieser Ansatz das Potenzial, überregional für ein Umdenken bei den Konfliktakteuren zu sorgen. Auch in den ländlichen Projekten von ACLO wird versucht, im Bereich der zivilen Konflikttransformation zu einer friedlichen Lösung beizutragen.

  • Aufruf zur Gewaltfreiheit

Im ebenfalls in Sucre ansässigen Centro Juana Azurduy (CJA) versucht das Team von Radio Encuentro, seine Hörerschaft dafür zu sensibilisieren, ihren Protest gewaltfrei auszutragen, sowie unabhängig und deeskalierend über die aktuellen Ereignisse zu informieren. Im Arbeitsschwerpunkt „Politische Bildung von weiblichen Führungskräften“ musste das CJA die geplanten Aktivitäten leider aussetzen, um die Teilnehmerinnen während ihrer An- und Abreise sowie ihres Aufenthalts in Sucre nicht unnötig zu gefährden.

  • Appell zum Dialog

In der Minenstadt Potosí, in der das Projekt Investigación Social y Asesoramiento Legal Potosí (ISALP) wirkt, hat die politische Polarisierung zum Stillstand des öffentlichen Lebens geführt. Inzwischen haben neben dem Projektpartner auch die meisten anderen Institutionen ihre Büros aus Sicherheitsgründen geschlossen. Die Multiplikatoren des Projektes – Voluntarios de Paz genannt – sind zwar zum Teil selbst Mitglieder oder Kandidat*nnen verschiedener politischer Parteien, verbreiten aber über die sozialen Medien Botschaften, die zu Dialog und gewaltfreiem Handeln über die Parteigrenzen hinweg einladen.

 

Aktuelle Meldungen auf Facebook: Radio ACLO, Radio Encuentro, Centro Juana Azurduy CJA

 

Jede Spende wirkt

Der Weltfriedensdienst macht Projekte wie in Bolivien auf der ganzen Welt möglich.

29.10.2019

Gepostet in: Aktuelles, Bolivien: Prävention und Konflikttransformation