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Bildungsstipendien in Benin

Bildung schafft Zukunft – trotz Armut und Unsicherheit

Wirkung auf einen Blick

Dank Ihrer Unterstützung konnten im vergangenen Schuljahr 43 Jugendliche gefördert werden. 19 von ihnen haben ihr Abitur bestanden.

Im aktuellen Schuljahr besuchen 44 Kinder und Jugendliche dank des Stipendienprogramms weiter die Schule.

Isabelle Toze erhält ihre Schulmaterialien. Foto: AFPD

Isabelles Chance

Isabelle Toze besucht die 10. Klasse. Dank eines Bildungsstipendiums hat sie nun Schulmaterial erhalten, das ihren Schulbesuch überhaupt erst möglich macht. Denn für viele Kinder in Benin ist der Besuch einer weiterführenden Schule nicht selbstverständlich. Ohne Unterstützung müssten viele ihre Ausbildung früh beenden.

Das Stipendium ermöglicht Isabelle und anderen Jugendlichen, ihren Bildungsweg fortzusetzen und langfristig eigene Perspektiven zu entwickeln.

Warum Bildung in Benin schwierig ist

Die gute Nachricht zuerst: In Benin sind viele Erfolge des nationalen Armutsminderungsplanes sichtbar – eine verbesserte Infrastruktur, steigende Staatseinnahmen, die Einführung kostenloser Grundschulbildung. Allein letztere führte zu einem deutlichen Anstieg der Einschulungsrate auf nun 97 Prozent. Dennoch brechen über 20 Prozent aller Kinder die Grundschule vorzeitig ab – und zwar vor allem Mädchen.

Auch die Armut im Land ist weiterhin deutlich spürbar, obwohl die Wirtschaft in den vergangenen Jahren stetig gewachsen ist. Ein wesentlicher Faktor dafür ist, dass über 90 Prozent der Erwerbstätigen im informellen Sektor arbeiten. Diese Menschen sind besonders stark von Armut betroffen, häufig müssen auch die Kinder zum Familieneinkommen beitragen – und Zeit für die Schule bleibt dann oftmals nicht.

So funktioniert das Stipendium

  • Schulmaterial: Bereitstellung von Büchern, Heften und Stiften für das gesamte Schuljahr.
  • Schul- und Prüfungsgebühren: Übernahme von Einschreibe- und Prüfungskosten.
  • Lebensmittelzuschuss: Monatliche Unterstützung, damit Kinder nicht zum Familieneinkommen beitragen müssen.

Aus Bildung wird Zukunft: Die Geschichte von Ganya Assani

Ganya Assani wurde von 2001 bis 2003 durch AFPD gefördert. Er begann mit einer Ausbildung zum Schweißer, machte anschließend zwei Jahre eine allgemeine Mechanikerausbildung und absolvierte 2010 erfolgreich das Auswahlverfahren für die Polizeiausbildung. Heute arbeitet er als Polizist – ein Beispiel dafür, wie Förderung Türen öffnen und Lebenswege verändern kann.

Was ihr tut, ist weit mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein.
Ganya Assani
Stipendiat der AFPD 2001-2003

Ganya Assani selbst beschreibt das so: „Nachdem ich meine Ausbildung abgeschlossen und eigenes Geld verdient habe, konnte ich mir endlich den Wunsch erfüllen, eine Familie zu gründen. Heute habe ich eine Frau, zwei Töchter und einen Sohn. Wir besitzen ein Grundstück und ein Haus – auch wenn es noch nicht ganz fertig ist. Mein Wunsch für AFPD ist: Erkennt, welche Früchte eure Arbeit trägt. Was ihr tut, ist weit mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein. Ohne euch wäre ich heute nicht dort, wo ich bin.“

Noch immer warten Kinder auf ihre Chance

Im aktuellen Schuljahr erhalten 44 Kinder und Jugendliche ein Stipendium. Viele weitere Kinder warten weiterhin auf Unterstützung.

Mit Ihrer Spende kann AFPD diese wichtige Arbeit fortsetzen und noch mehr Mädchen
und Jungen ihren größten Wunsch ermöglichen: eine neue, hoffnungsvolle Zukunftsperspektive zu haben.

Veränderung schaffen – mit Ihrer Spende

  • Für 26 € erhalten zwei Schülerinnen zum Beispiel einen monatlichen Zuschuss für Nahrungsmittel.
  • Für 45 € übernimmt AFPD die Kosten für die Schulmaterialien einer Schülerin oder eines Schülers für ein Schuljahr.
  • 150 € kosten die Einschreibungsgebühren pro Schülerin für die technische weiterführende Schule (Berufsschule).

 

Spendenkonto:

IBAN: DE10 3702 0500 0003 1475 05
BIC: BFSWDE33XXX (Sozialbank)
Stichwort: Benin Bildungsstipendien

Wir freuen uns über Ihre Unterstützung: Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie einem Kind in Benin den Weg in eine selbstbestimmte Zukunft – und genau das macht den Unterschied. Machen Sie mit!

Sie haben Fragen? Melden Sie sich gerne bei mir.
Änne Rosenburg
Referentin für Fundraising

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