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Am 15. März 2019 brach mit dem Wirbelsturm Idai die Hölle über Chimanimani in Simbabwe herein. Mindestens 157 Menschen verloren ihr Leben, 187 werden noch immer vermisst. Fast 5.000 sind obdachlos. Die Häuser von weiteren 35.000 Menschen sind beschädigt. (Stand: 26.3.2019)

Zerstörte Brücke über den Nyahode Fluss. Man kommt knapp drüber. Foto: Ulli Westermann

Die Region war vollständig von der Außenwelt abgeschnitten. Aus der Luft sieht der Distrikt aus wie nach einem Krieg: Dörfer, Brücken und Brunnen sind zerstört. Nach schwieriger Anlaufphase kommen seit Ende letzter Woche die Nothilfepakete an. Nahrungsmittel, Notunterkünfte, medizinische Hilfsgüter, auch zur Trinkwasserentkeimung, treffen über notdürftig reparierte Straßen ein. Viele Gebiete sind noch immer nur mit Hubschraubern zu erreichen.

Zum Teil unter härtesten Bedingungen sind MitarbeiterInnen unserer Partner-NGOs und WFD-KollegInnen vor Ort aktiv an der Koordination der Hilfeleistungen beteiligt, empfangen und verteilen Hilfsgüter, obwohl viele selbst Angehörige, Freunde und ihr gesamtes Hab und Gut verloren haben. Einige begleiten aufgrund ihrer Ortskenntnis die Hilfskräfte bei ihren Einsätzen.

Eine neue Piste wurde durch den Busch geschlagen, um Chimanimani zu erreichen – wenn es nicht regnet. Foto: Ulli Westermann

„Die unaufhörliche Flut schlechter Nachrichten zehrt an unseren Kräften“, schreibt unser langjähriger Kollege vor Ort, Ulli Westermann. „Dabei denken wir auch an die vielen Opfer der Flutkatastrophe in Mosambik, Malawi und anderen Regionen Simbabwes. Die Spenden- und Hilfsbereitschaft der Bevölkerung ist überwältigend. Wirbelsturm Idai ist die größte bisher erlebte Naturkatastrophe im südlichen Afrika.

Schon in der ersten Woche kam viel Geld von unseren UnterstützerInnen zusammen. Das konnten wir direkt an unsere Partner-NGO überweisen und die dringendsten Hilfsmaßnahmen anschieben. Aber noch muss sehr viel geschehen: Traumatisierte müssen versorgt, Häuser und Siedlungen freigelegt, Straßen wiederhergestellt, Felder geräumt werden. Erst dann können die Menschen an einen Wiederaufbau denken. Fast alle Familien in Chimanimani müssen bei Null anfangen.

 

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„Wir spüren die große Wärme der Partnerschaft, die wir mit dem Weltfriedensdienst haben. Wir sind in dieser Zeit unserer größten Not so dankbar, dass Ihr uns mit einer solchen Flexibilität und Verständnis für unsere schrecklichen Umstände unterstützt“, schrieb uns Backson Muchini, der Direktor unserer Partner-NGO TSURO.

 

Unsere Kollegen von TSURO und ein Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums bringen Hilfsgüter nach Rusitu. Foto: Ulli Westermann

 

 

 
Spendenkonto
Weltfriedensdienst e.V.
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE06 1002 0500 0003 1475 05
Stichwort: Wirbelsturm Idai
 

28.03.2019

Gepostet in: Aktuelles