Unsere Regionen ernährungsfähig machen
Wie können wir unsere Ernährungssysteme ökologisch, sozial gerecht und zukunftsfähig gestalten? Dabei geht es um den ganzen Weg unserer Lebensmittel: vom Anbau über Verarbeitung und Handel bis zur Zubereitung und zum Essen – und darum, was das für Menschen und Umwelt bedeutet.
Agrarökologie verbindet praktische Ansätze mit wissenschaftlicher Forschung und einer sozialen Bewegung, die sich für gerechte Ernährungssysteme einsetzt. Bei den Tagen der Agrarökologie 2026 kommen Menschen aus diesen Bereichen zusammen. Bereits zum dritten Mal richten wir die Veranstaltung gemeinsam mit einem breiten Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen aus.
Wir laden Sie herzlich nach Berlin und auf den Hof Sonnenwald im Schwarzwald ein. Ob Sie bereits aktiv sind oder einfach neugierig – wir freuen uns auf Ihre Fragen, Erfahrungen und Ideen! Beide Veranstaltungen sind kostenfrei.
In Berlin: Wissen teilen. Praxis stärken. Zukunft gestalten.
Donnerstag, 05.11.2026, 14:00–19:30 Uhr
SPORE Initiative | Hermannstraße 86 | 12051 Berlin
>> Vollständiges Berliner Programm ansehen
Wie bringen wir Agrarökologie gemeinsam voran? Zum Auftakt gibt Sambu Seck von unserer Partnerorganisation KAFO in Guinea-Bissau einen Impuls zu „Resilienz durch Vielfalt“. Er bringt Erfahrungen mit Waldgärten mit, in denen landwirtschaftliche Kulturen unter Bäumen wachsen.
Anschließend laden drei Workshops zum Austausch und gemeinsamen Weiterdenken ein:
- Agrarökologie verständlich vermitteln: Wie können wir den Ansatz so erklären, dass sich weitere Menschen und Bewegungen angesprochen fühlen?
- Berlin isst Brandenburg: Was braucht es für eine widerstandsfähige Stadt-Land-Region und eine stärkere Zusammenarbeit?
- Von Vielfalt zu Kooperation: Wie können aus einzelnen Initiativen tragfähige Kooperationen und wirksame Strukturen entstehen?
Beim Abendimbiss bleibt Zeit zum Kennenlernen und Weiterdiskutieren. Zum Abschluss moderiert Tanja Busse eine Podiumsdiskussion zur Frage „Wie bringen wir Agrarökologie in die Umsetzung?“ Mit dabei sind Menschen aus Landwirtschaft, Verarbeitung und Politik sowie Sambu Seck. Auch Sie können sich einbringen.
Auf Hof Sonnenwald im Nord-Schwarzwald: Erleben. Austauschen. Vielfalt fördern.
Samstag, 07.11.2026, 12:00–16:00 Uhr
Hof Sonnenwald | Haldenweg 19 | 72297 Schernbach-Seewald
>> Programm und Anreiseinformationen ansehen
Wie können Bäume und landwirtschaftliche Kulturen gemeinsam zu einer ökologischeren, vielfältigeren und widerstandsfähigeren Landwirtschaft beitragen? Unter dem Titel „Agrarökologie kennenlernen – am Beispiel Agroforst“ gehen wir dieser Frage vor Ort nach.
Mit dabei ist Sambu Seck von unserer Partnerorganisation KAFO in Guinea-Bissau. Er berichtet von Waldgärten, in denen landwirtschaftliche Kulturen unter Bäumen wachsen, und davon, wie Menschen sie gemeinschaftlich bewirtschaften.
Bei einer Podiumsdiskussion bringen wir Perspektiven aus Praxis, Wissenschaft und der Region zusammen. Welche Chancen bieten agrarökologische Ansätze? Was gelingt bereits, und wo liegen Herausforderungen? Ihre Fragen und Erfahrungen sind dabei willkommen.
Bei einer Führung durch das Agroforstsystem des Hofs Sonnenwald können Sie die konkrete Umsetzung vor Ort kennenlernen. Und natürlich bleibt Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Agrarökologie in Ihrer Nähe: Veranstaltungen in ganz Deutschland
In diesem Jahr reichen die Tage der Agrarökologie weit über Berlin hinaus: Höfe, Mühlen, Backstuben und weitere Initiativen in ganz Deutschland laden zum Austausch und Mitmachen ein.
Sie können an unseren beiden Terminen nicht teilnehmen? Vielleicht ist eine andere Veranstaltung in Ihrer Nähe dabei. Lernen Sie Menschen kennen, die agrarökologische Ansätze umsetzen, ihre Erfahrungen teilen und sich auf Ihre Fragen freuen.
Was steckt hinter Agrarökologie?
Viele unserer Partnerorganisationen arbeiten mit agrarökologischen Ansätzen. Dabei geht es um gesunde Böden und den sorgsamen Umgang mit Wasser ebenso wie um ein gutes Auskommen und die gemeinsame Gestaltung der Ernährungssysteme.
Erfahren Sie, wie unsere Partnerorganisationen damit arbeiten und warum dieser Ansatz für ihre Gemeinden wichtig ist.
