Laos: Dorfentwicklung fördern

Näherinnen Ausbildung in Laos

Die vom Weltfriedensdienst unterstützte Organisation GLAD (German Lao Association for Development) setzt sich seit 2008 für die nachhaltige Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Lebensverhältnisse in Laos ein. Die meisten Menschen im ländlichen Raum haben keinen ausreichenden Zugang zu Gesundheitsversorgung, gesunder Ernährung und Bildung. Mit dem Projekt „Dorfentwicklung durch non-formale Berufsbildung“ verhilft die WFD-Partnerorganisation den teilnehmenden Familien durch Training in handwerklichen Fähigkeiten zu einem erhöhten Einkommen. Der Geldfluss in den Dörfern wird gestärkt und trägt zur Verbesserung der Wirtschaftskreisläufe in der Region bei. Durch Einkommensalternativen haben junge Menschen die Chance auf ein Auskommen in ihren Heimatdörfern. Die Landflucht wird vermindert.

Laos: Dorfentwicklung fördern

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Die vom Weltfriedensdienst unterstützte Organisation GLAD (German Lao Association for Development) setzt sich seit 2008 für die nachhaltige Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Lebensverhältnisse in Laos ein. Die meisten Menschen im ländlichen Raum haben keinen ausreichenden Zugang zu Gesundheitsversorgung, gesunder Ernährung und Bildung. Mit dem Projekt „Dorfentwicklung durch non-formale Berufsbildung“ verhilft die WFD-Partnerorganisation den teilnehmenden Familien durch Training in handwerklichen Fähigkeiten zu einem erhöhten Einkommen. Der Geldfluss in den Dörfern wird gestärkt und trägt zur Verbesserung der Wirtschaftskreisläufe in der Region bei. Durch Einkommensalternativen haben junge Menschen die Chance auf ein Auskommen in ihren Heimatdörfern. Die Landflucht wird vermindert.

Wie können ländliche Regionen einbezogen werden?

Laos gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. (Least Developed Countries, LDC). Als Binnenstaat grenzt es an Thailand, Myanmar, China, Vietnam und Kambodscha. Das Land ist geprägt durch Diversität an ethnischen Gruppen, die ihre Kultur und Sprachen teilweise bewahrt haben. Laos möchte die Gruppe der LDC bis 2020 verlassen. Entsprechende Pläne für die Erreichung dieses Ziels wurden im 8. Fünfjahresplan für Nationalsozioökonomische Entwicklung für 2016-2020 festgelegt. Dieser Fünfjahresplan zielt darauf ab, das nationale Wirtschaftswachstum zu beschleunigen, um damit Grundlagen für die künftige Industrialisierung und Modernisierung des Landes zu schaffen. Laos verzeichnete 2015 ein Wirtschaftswachstum von 6,4 %, das aber im Wesentlichen in den Zentren zu spüren ist.
An diesem Wirtschaftswachstum können vor allem jene, die in den ländlichen Gebieten- und Bergregionen leben nicht teilhaben. Das betrifft jedoch 71 % der Gesamtbevölkerung. Die Menschen in den abgelegenen Regionen sind weitgehend vom Arbeitsmarkt und von lokalen Entwicklungschancen ausgeschlossen.

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19.12.2016

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Die vom Weltfriedensdienst unterstützte Organisation GLAD (German Lao Association for Development) setzt sich seit 2008 für die nachhaltige Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Lebensverhältnisse in Laos ein. Die meisten Menschen im ländlichen Raum haben keinen ausreichenden Zugang zu Gesundheitsversorgung, gesunder Ernährung und Bildung. Mit dem Projekt „Dorfentwicklung durch non-formale Berufsbildung“ verhilft die WFD-Partnerorganisation den teilnehmenden Familien durch Training in handwerklichen Fähigkeiten zu einem erhöhten Einkommen. Der Geldfluss in den Dörfern wird gestärkt und trägt zur Verbesserung der Wirtschaftskreisläufe in der Region bei. Durch Einkommensalternativen haben junge Menschen die Chance auf ein Auskommen in ihren Heimatdörfern. Die Landflucht wird vermindert.

Kurz lernen – lange arbeiten

Abfahrt in Vientiane um sechs Uhr morgens in Richtung Süden. Eine 800 km lange Fahrt durch Ziegen, Kühe und andere Verkehrsteilnehmer liegt vor uns.
Hoffentlich erreichen wir noch am Abend Thadäng, eine kleine Stadt in der Provinz Sekong.
Zwölf Tage in der Projektregion liegen vor mir. Das ist eigentlich eine lange Zeit. Aber da ich diese Touren immer nur alle acht Wochen unternehmen kann, sind sie mit vielen Aufgaben vollgepackt.
Schon die Vorbereitungen sind aufwändig und umfangreich. Wichtig ist, dass unsere kleine Delegation bei den offiziellen Distriktverwaltungen angemeldet ist, sie über unsere Aktivitäten informiert sind und die Termine mit ihnen abgestimmt werden. Ohne ihre Zustimmung können wir nicht in die Dörfer fahren, uns mit den Familien unterhalten oder offizielle Gespräche mit den Ortsvorstehern führen.
Leider hatte man bei der German Laos Association for Development (GLAD) zu Beginn des Projektes versäumt mit einer Regierungsorganisation, z. B. dem Büro für ländliche Entwicklung, eine Vereinbarung (MoU) abzuschließen. Das bereitet uns jetzt Probleme bei der Umsetzung in den Dörfern.
Im Grunde genommen bewegen wir uns halb illegal und sind stets auf den guten Willen der lokalen Abgeordneten angewiesen, die uns in den vergangenen zwei Jahren immer unterstützt und auch geschützt haben.

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19.12.2016

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