Aktuelles

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Vom 8. bis zum 10. März fand im beschaulichen Schwäbisch Hall der „Global Peasants Rights“ – Kongress mit über 400 TeilnehmerInnen aus 50 verschiedenen Ländern statt. Vorträge, Diskussionen und Workshops gaben der Arbeitsgruppe des UN-Menschenrechtsrats Feedback und Input bei der Erstellung einer „Erklärung der Rechte von bäuerlichen ProduzentInnen und anderen arbeitenden Menschen in ländlichen Räumen“. Gleichzeitig ging es aber auch darum, für die Unterstützung der Erklärung und damit für eine Weiterentwicklung des internationalen Rechtssystems in Deutschland und Europa zu werben.

Collage von Kleinbäuerinnen und -bauern, Hirten und zivilgesellschaftliche Aktivistinnen gegen LAnd- und Wasserraub in Senegal

Kleinbäuerinnen und -bauern, Hirten und zivilgesellschaftliche Aktivistinnen gegen Land- und Wasserraub in Senegal

 

Die Abschlusserklärung des Kongresses zog eine Parallele von den Bauernaufständen im ländlichen Süddeutschland vor fast 500 Jahren zur Situation von weltweit 450 Millionen Kleinbauernfamilien heute. Nach wie vor sind sie täglich vielfältigen Benachteiligungen und Diskriminierungen ausgesetzt. Standen damals „Zwölf Artikel“ der Bauern als Reaktion auf die Übergriffe von weltlichen und kirchlichen „Herren“ auf das bäuerliche Allmendeland im Zentrum des Kampfes, geht es heute um eine „Erklärung der Rechte von bäuerlichen Produzentinnen und anderen arbeitenden Menschen in ländlichen Räumen“ (Declaration on the Rights of Peasants and Other People Working in Rural Areas). (mehr …)

21.03.2017

Gepostet in: Aktuelles, Nachhaltige Landwirtschaft

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Kampf gegen geschlechterbezogene Gewalt!

„Von Frieden zu Hause bishin zu Frieden in den Gemeinschaften“

 

„Nach einiger Zeit wurde der Mann, der mir Gewalt angetan hat tatsächlich verurteilt. Ich bin froh, dass mein Fall vor Gericht kam. Mein Mut hat mich so weit getragen. Ich möchte allen Frauen sagen: Seid mutig, haltet durch!“

 

 

 

 

Unterstützt werden mutige Frauen in Simbabwe von MUSASA. Diese Organisation arbeitet gemeinsam mit dem Weltfriedensdienst gegen geschlechterbezogene Gewalt. An der Basis!

Auf höchster Ebene gestützt wird die Arbeit durch die UN-Resolution 1325, an die wir aus Anlass des Weltfrauentages erinnern.
Die Bundesregierung hat im Aktionsplan 2017 – 2020 ihren Willen bekräftigt, die UN-Resolution 1325 zu Frauen, Frieden und Sicherheit umzusetzen. Sie tut das aus der Überzeugung, dass die Berücksichtigung der Belange von Frauen und Mädchen sowie die gleichberechtige Teilhabe von Frauen an allen gesellschaftlichen Fragen zu nachhaltigerem Frieden und größerer Sicherheit beiträgt.

Der Aktionsplan 2017 -2020 hat fünf Schwerpunkte:

  1. Die Geschlechterperspektive bei der Prävention von Konflikten, Krisen und Gewalt systematisch einbeziehen.
  2. Die Mitwirkung von Frauen in allen Phasen und auf allen Ebenen der Prävention und Beilegung von Konflikten, der Stabilisierung, der Friedensbildung und des Wiederaufbaus sowie der Nachsorge und der Friedenskonsolidierung ausbauen und ihre Führungsrolle stärken.
  3. Die Belange und Interessen von Frauen und Mädchen bei entwicklungs-, friedens- und sicherheitspolitischen sowie humanitären Maßnahmen analysieren und berücksichtigen.
  4. Den Schutz vor sexualisierter und geschlechtsspezifischer Gewalt auf nationaler und internationaler Ebene verbessern sowie der Straflosigkeit von Tätern entgegenwirken.
  5. Die Agenda „Frauen, Frieden, Sicherheit“ stärken und auf nationaler, regionaler und internationaler Ebene für sie werben

Macht euch (nicht nur) am #Weltfrauentag stark gegen geschlechterspezifische Gewalt und für die Einbindung von Frauen in Friedensprozessen.

08.03.2017

Gepostet in: Aktuelles

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Für unsere Geschäftsstelle in Berlin suchen wir ab dem 01. Mai 2017 eine/n

Referent/in für Öffentlichkeitsarbeit

Sie sind für den Gesamtauftritt und die Außenkommunikation des Vereins sowie die Entwicklung von Materialien für die On- und Offline-Kommunikation verantwortlich. Sie sorgen dafür, dass unsere Botschaften die Öffentlichkeit erreichen. Dafür arbeiten Sie eng mit dem Team für Auslandsprojekte sowie mit den ReferentInnen für Kampagnen, Bildungsarbeit und Fundraising zusammen.

Zu Ihren Aufgaben gehören:

  • Planung, Umsetzung und Steuerung aller relevanten Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit in Abstimmung mit den Bereichen
  • Weiterentwicklung einer profilierten Außendarstellung und konsequente Umsetzung einer kohärenten On- wie Offline-Kommunikation
  • Konzeption und Erstellung von Print-Publikationen (Mitglieder- und Fachzeitschriften, Jahresbericht u.a.), deren Bewerbung und Verbreitung
  • Redaktionelle Betreuung und Weiterentwicklung des Online-Auftritts
  • Konzeption, Organisation und Durchführung öffentlichkeitswirksamer Veranstaltungen und Repräsentation
  • Unterstützung von Fundraising-Aktivitäten
  • Unterstützung der Kampagnen- und Bildungsarbeit
  • Pressearbeit
  • Pflege des Material- und Fotoarchivs sowie der Bildredaktion und -recherche
  • Ausbau und Pflege zielgruppenspezifischer Verteiler
  • Anleitung und Steuerung von Freiwilligen im sozialen Jahr, PraktikantInnen und Ehrenamtlichen im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit

Was wir erwarten:

  • Abgeschlossenes Studium der Public Relations, des Journalismus, der Kommunikationswissenschaften oder eine vergleichbare Qualifikation
  • Fundierte Kenntnisse der Friedens- und Entwicklungspolitik
  • Erfahrungen in der Konzeption und Erstellung von Print-, Onlinepublikationen und audio-visuellen Medien
  • Stilsichere Deutschkenntnisse in Wort und Schrift, sehr gute Englischkenntnisse, weitere Fremdsprachenkenntnisse sind von Vorteil
  • Kenntnisse in Content Management Systemen, vorzugsweise WordPress und TYPO3
  • Strukturierte, effiziente Arbeitsweise und ein ausgeprägtes Organisationtalent
  • Prägnanter, themen- und produktsensibler Schreibstil
  • Eloquentes, sicheres Auftreten, gute Kommunikations- und Präsentationsfähigkeit
  • Gute friedenspolitische Vernetzung

Sie erwartet:

  • Eine Tätigkeit in einem hoch motivierten und erfahrenen Team
  • Gestaltungsmöglichkeit bei der Weiterentwicklung der Öffentlichkeitsarbeit einer dynamischen Entwicklungsorganisation
  • Eine zunächst auf zwei Jahre befristete Anstellung in Teilzeit (35 Stunden) mit angestrebter Entfristung.
  • Eine Vergütung nach Haustarif auf Basis des TVöD E11

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann richten Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung inklusive relevanter Zeugnisse und Arbeitsproben bis zum 26. März 2017 per E-Mail (max 5 MB) an bewerbungen@weltfriedensdienst.de

Die Auswahlgespräche finden am 6. April 2017 in Berlin statt. 

Wir begrüßen Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten.

07.03.2017

Gepostet in: Aktuelles, Stellenangebote

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32. Friedensfilmpreis bei der Berlinale geht an El Pacto de Adriana (Adrianas Pact) von Lissette Orozco, Chile 2017, Dokumentarfilm

Lisette Orozco spürt in El Pacto de Adriana auf packende Weise der Rolle ihrer Tante Adriana in der Diktatur unter Pinochet nach und bricht damit den „Pakt des Schweigens“. Ihr Film hat eine klare Haltung, behauptet aber nicht, die Wahrheit zu kennen. Seine Spannung gewinnt der Film aus den wachsenden Zweifeln an der geliebten Tante. Die Regisseurin geht der Wahrheit auf den Grund und erliegt dennoch nicht der Versuchung, vorschnell zu urteilen. Sie überlässt es den Zuschauern, eigene Schlüsse zu ziehen.

Gesellschaftlicher Frieden beginnt mit der Aufarbeitung der eigenen Geschichte. Diese sehr persönliche und schmerzliche Auseinandersetzung mit ihrer Familie und der Geschichte Chiles beweist außergewöhnliche Courage. 

18.02.2017

Gepostet in: Aktuelles, Berlinale Friedensfilmpreis

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09.02.2017

Gepostet in: Aktuelles

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