Aktuelles

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Lernt, wie bei unserer südafrikanischen Partnerorganisation STEPS (steps.co.za) angeleitete Filmvorführungen als Plattform für selbstbestimmtes Lernen dienen. Die erfahrene Trainerin Elaine Maane gibt einen Einblick in die Methodik und erläutert diese an praktischen Beispielen. (Workshop in Englischer Sprache)

Montag, 20.11.2017

9:30 – 13:30 in den Räumen des Weltfriedensdienst e.V., Am Borsigturm 9, 13507 Berlin, U6 Borsigwerke

Wir haben nur sehr wenige freie Plätze! Bitte meldet Euch an bei hess@weltfriedensdienst.de

Mariam mit ihrem Team während der Dreharbeiten des Films „Mother at 15“

13.11.2017

Gepostet in: Aktuelles, Südliches Afrika: Stärkung von Menschen- und Bürgerrechten

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Begleitet uns bei einem spannenden Austausch zu Migrations- und Fluchtgeschichten. Durch die Veranstaltung führt uns der Berliner Begegnungschor (begegnungschor.com). In diesem besonderen Chor treffen sich Alt- und Neu-BerlinerInnen, um gemeinsam zu singen, die Kultur der anderen zu entdecken, voneinander zu lernen und sich gegenseitig zu unterstützen.

Freitag, 17.11.2017

19 Uhr, ShareHouse Refugio, Lenaustr. 4, 12047 Berlin-Neukölln

U7, U8 Hermannplatz, U8 Schönleinstr., Bus 171, M29, M41

Bitte meldet Euch an bei ziegert@weltfriedensdienst.de

 

 

 

Gefördert von Engagement Global im Auftrag des

13.11.2017

Gepostet in: Aktuelles

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Das große Bild nicht aus den Augen verlieren

Ethnologe Tim Bunke setzte sich in seinem Promotionsprojekt mit der Menschenhandelsgesetzgebung in Sambia auseinander. Kurz nachdem er seine Dissertation eingereicht hatte, trat er eine Stelle beim Weltfriedensdienst an, wo er zunächst in der Zentrale in Berlin geschult und dann nach Kenia abgesandt wurde. Ein halbes Jahr später sprechen wir mit ihm über seine Erfahrungen.

Tim Bunke

Tim Bunke in Isiolo (Kenia)

Worüber forschten Sie in Ihrer Dissertation?

Mich faszinierte die Frage, was passiert, wenn westliche UN-Konzepte, wie sie beispielsweise über Menschenhandel diskutiert werden, in Länder des globalen Südens eingeführt werden: Was geschieht, wenn weltpolitische Vorstellungen plötzlich vor Ort umgesetzt werden sollen? Menschenhandel diente mir als Beispiel, doch das eigentliche Thema waren globale Verbindungen.

Inwiefern hat Sie das Thema motiviert, sich als Entwicklungshelfer beim Weltfriedensdienst zu bewerben?

Meiner Meinung nach wird über globale Vernetzung noch viel zu wenig nachgedacht: Wie wir uns hier in Deutschland verhalten, wirkt sich weltweit aus, auch auf das subsaharische Afrika. Diesem Wechselspiel wollte ich nachgehen, welche Konsequenzen gibt es und woher rühren sie? Viele Konflikte, die ich aktuell in Kenia erlebe, haben ihre Wurzeln noch in der Kolonialzeit. Zum Beispiel lassen sich die in Kenia weit verbreiteten Landkonflikte zwischen ethnischen Gruppen auf Enteignungen und Umsiedelungen unter britischer Kolonialherrschaft zurückführen. Auch die Bevorzugung gewisser ethnischer Gruppen in der Kolonialzeit führt zum Teil bis heute dazu, dass bestimmte politische Konflikte immer wieder auftreten.

Gerade nach meiner Promotion hatte ich den Wunsch, nicht nur theoretisch etwas beizutragen, sondern mich auch praktisch gegen die Missstände und Ungleichheiten auf der Welt einzusetzen. Und da ich für die Dissertation insgesamt etwa zwei Jahre lang Feldforschung in Afrika betrieben hatte, bot es sich an, eine dort basierte Stelle zu suchen.

Warum gerade beim Weltfriedensdienst?

Der Weltfriedensdienst thematisiert diese Nord-Süd-Verbindungen, die auch in meiner Dissertation eine Rolle spielen, ganz stark. Der Zivile Friedensdienst ist ein Programm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ). In diesem Rahmen ist der Weltfriedensdienst eine von acht anerkannten Entsende-Organisationen, die Friedensfachkräfte zur Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen in Länder des globalen Südens senden. Ziel der Projekte ist die Sicherung von Frieden und Menschenrechten, beim Weltfriedensdienst kommt – und das ist besonders – die Lösung von Ressourcenkonflikten vor Ort hinzu.

  (mehr …)

02.11.2017

Gepostet in: Aktuelles, Kenia: Gemeinsam für eine gerechte Landverteilung

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Freitag, 3. November 2017, 19:00 Uhr, Trinitatiskirche Berlin-Wilmersdorf

Namibia ist besonders stark von der AIDS-Epidemie betroffen. Vor allem Kinder haben dann kaum eine Zukunftsperspektive. Darauf möchten wir mit dem 15. VOICES-Konzert aufmerksam machen.

Chöre und Bands spielen Musik aus der ganzen Welt von Pop, Jazz und Musical bis zu klassischer Musik. Mit dabei sind das Brass-Collegium Berlin, Chor par Coer, Chorissimo, Fugatonale und Tontäter.

Konzerteinladung von Voices zugunsten von Katutura-Kinderprojekten

Karl-August-Platz (U7 Wilmersdorfer Straße)

Unsere Gäste können Handarbeiten aus Afrika kaufen und die Jugendgruppe der Gemeinde sorgt dafür, dass niemand hungrig bleiben muss. 

Eintritt 10 €, erm. 7 €

Kartentelefon: 030-536 433 54

Zum Hintergrund für unser Engagement: 

Namibia ist von der AIDS-Epidemie stark betroffen, die Infektionsrate liegt bei 20 Prozent. Wenn ein Kind seine Eltern verliert – dies betrifft nahezu 10 Prozent der gesamten Bevölkerung –  sind die Möglichkeiten der verbliebenen Familie oft schnell erschöpft. Manche Waisen sind ebenfalls mit HIV infiziert und brauchen deshalb noch dringender eine  Zukunftsperspektive. Hier können Berliner Musikliebhaber etwas bewirken: Der Erlös des Abends geht an die AIDS-Waisen in den Armenvierteln in der namibischen Hauptstadt Windhoek und in Swakopmund. Finanziert werden vor allem der Kindergarten- und Schulbesuch sowie die Verpflegung und schulische Ausstattung der Vorschul- und Schulkinder.  Schon 50 Cent pro Tag erlauben eine warme Mahlzeit für ein Kind. Mit 65 Euro wird der Schulbesuch für ein ganzes Jahr ermöglicht, einschließlich einer neuen Schuluniform und Büchern.

Seit vielen Jahren arbeitet VOICES mit dem Weltfriedensdienst e.V. erfolgreich zusammen. Der seit 1959 aktive Verein sorgt für eine professionelle Betreuung und Begleitung der Kinderprojekte in Namibia und leitet die Einnahmen des Konzertabends zweckgerichtet an diese weiter. Mehr Information über die Kinderprojekte in Namibia. Das Konzert wird von Freiwilligen organisiert und veranstaltet und die Musikerinnen und Musiker verzichten auf ihre Gage.

Kontakt:

Robert Matsuoka, VOICES-Koordinator (Telefon:  0179 478 6643; E-Mail: Robert.Matsuoka@gmx.de)

Carola Gast, Weltfriedensdienst e.V. (Telefon: 030 2539 9011, E-Mail: gast@weltfriedensdienst.de)

17.10.2017

Gepostet in: Aktuelles, Namibia: Katutura-Kinderprojekte

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Lokal, zivil, konkret: wir berichten, wie wir gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen im Süden Frieden ermöglichen, Fähigkeiten entfalten und Überleben sichern.

Jeder Tropfen zählt in Simbabwe: Nachhaltigkeit für 14.000 Haushalte

Zivil-militärischer Dialog in Guinea-Bissau: Theater als Mittel zum Frieden

Mit einer Stimme sprechen: Starke indigene Gemeinschaften in Bolivien

In Deutschland sorgen wir mit unserer Kampagnen-, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit dafür, dass die Probleme des Südens Thema bleiben und in der Politik Gehör finden. Staunen Sie über das Engagement unserer Partnerschaftsgruppen und sehen Sie im Finanzbericht, wie  effizient wir mit den uns anvertrauten Mitteln umgehen.

Download hier

 

28.09.2017

Gepostet in: Aktuelles, Der Jahresbericht des Weltfriedensdienst

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