Aktuelles

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Für ein Projekt in Palästina sucht der Weltfriedensdienst e.V. ab 01.09.17 eine

Friedensfachkraft für die Unterstützung und Beratung einer lokalen NRO in Bethlehem, Palästina

 

Beschreibung des Arbeitsplatzes

Die Organisation Guidance and Training Center for the Child and Familiy (GTC) in Bethlehem widmet sich der Verbesserung der psychologischen und psycho-sozialen Gesundheitsversorgung, die  in Palästina aufgrund der schwierigen sozialen, ökonomischen und politischen Situation besonders häufig beeinträchtigt ist. Die entsendete Friedensfachkraft soll GTC im Bereich „komplexe posttraumatische Belastungsstörungen“ in einem Projekt an Schulen beraten, bei der Auswertung in der Praxis erhobener Daten unterstützen sowie die projektbezogene Netzwerk- und Advocacyarbeit begleiten.

Das Projekt wird vom Weltfriedensdienst e.V. gemeinsam mit GTC im Rahmen des Zivilen Friedensdienst durchgeführt.

Ihre Aufgaben

  • Herausarbeiten von Trends und neuen Analyseansätzen sowie die Identifikation von weiteren, für das Projekt relevanten Recherchemöglichkeiten
  • Projektbezogene Öffentlichkeitsarbeit und Wissensmanagement
  • Mitarbeit bei der Datenerhebung, –bearbeitung und –analyse
  • Projektmanagement (inkl. Budget- und Maßnahmenplanung, Monitoring und Berichterstattung)
  • Unterstützung bei der kritischen Reflexion westlich-dominierter Psychologie und der Erweiterung dieser durch lokale Ansätze und Perspektiven
  • Mitwirkung bei Netzwerk-, Öffentlichkeits- und Informationsarbeit des Weltfriedensdienst in Deutschland.

Ihr Profil

  • Relevanter Studienabschluss in einem sozialwissenschaftlichen Fach, vorzugsweise Psychologie
  • Fundierte Kenntnisse in Datenerhebung und –analyse
  • Praktische Erfahrungen in der Anwendung qualitativer und quantitativer Datenanalysen sowie anderer Recherchetätigkeiten
  • Kenntnisse im Bereich der Erziehungs- und Schulpsychologie, Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Schulen von Vorteil
  • Kenntnisse in ziviler Konfliktbearbeitung
  • Kenntnisse in Methoden der Qualitätssicherung (Monitoring und Evaluierung)
  • Arbeitserfahrungen und Kenntnisse im Bereich Advocacy und Menschenrechte
  • Sehr gute Englischkenntnisse, Arabisch von Vorteil
  • Praxiserfahrung in der Arbeit mit NRO, vorzugsweise in interkulturellen Teams und im Ausland
  • Eine respektvolle, interkulturell sensible Haltung sowie Fähigkeit zur Selbstreflexion und ein hohes Maß an Flexibilität und Teamfähigkeit
  • Kontextwissen und Arbeitserfahrungen in der Region sind von Vorteil

Wir bieten

  • Einen Entwicklungshelfer-Vertrag für zwei oder drei Jahre (Übersicht zu den Vertragsbedingungen unter: http://wfd.de/wp-content/uploads/Leistungen-Uhg-Kurzfassung-2016.pdf
  • Ein inhaltlich anspruchsvolles und interessantes Arbeitsfeld und einen gestaltbaren und abwechslungsreichen Arbeitsplatz
  • Eine Vorbereitungsphase mit ergänzenden Qualifizierungsmöglichkeiten
  • Engagierte und kompetente KollegInnen in der Partnerorganisation sowie in der Geschäftsstelle des Weltfriedensdienst e.V. in Berlin.

 

Standortinformation

  • Der Standort ist Bethlehem, Westjordanland
  • Heiße, trockene Sommer, kühle bis kaltnasse Winter
  • Gute Gesundheitsversorgung, gute Einkaufs- sowie Freizeitmöglichkeiten
  • Internationaler Flughafen in Tel Aviv
  • Telefon, Mobilfunknetz und Internet sind fast lückenlos verfügbar
  • Primar- und weiterführende Schulen vorhanden (Deutsch/Englisch)
  • Sicherheit: Die allgemeine Sicherheitslage ist angespannt. Eine Anbindung an das Sicherheitssystem des Deutschen Vertretungsbüros in Ramallah ist gegeben. Die Teilnahme an einem Sicherheitstraining vor der Ausreise ist vorgesehen.

 

Der Weltfriedensdienst e.V. gewährleistet die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern.

Wir laden besonders auch Menschen mit Migrationshintergrund ein, sich zu bewerben. Aufgrund der Bestimmungen des Entwicklungshelfergesetztes (EhfG) können wir nur Bewerbungen von Staatsbürger/innen der EU und der Schweiz berücksichtigen.

Bitte senden Sie Ihre elektronischen Bewerbungsunterlagen (Anschreiben und Lebenslauf – möglichst in deutscher Sprache – sowie relevante Arbeitszeugnisse, Referenzen) bis 16.08.2017 per E-Mail an auslandsprojekte@weltfriedensdienst.de und voges@weltfriedensdienst.de

       

                                                                                                                     

 

25.07.2017

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Das Konsortium Ziviler Friedensdienst kritisiert die Verhaftung des Menschenrechtlers Peter Steudtner in der Türkei und fordert seine sofortige Freilassung.

Der ZFD bittet auch die Bundesregierung, alle verfügbaren Kräfte einzusetzen, um die sofortige Freilassung Steudtners zu erwirken.
Peter Steudtner war am 5. Juli während eines Seminars festgenommen und am 18. Juli in Untersuchungshaft überführt worden. Ihm wird vorgeworfen, eine terroristische Vereinigung zu unterstützen.
„Die Vorwürfe gegen den Pazifisten und Menschenrechtler Peter Steudtner sind haltlos. Wir erleben hier eine neue Qualität der Unterdrückung zivilgesellschaftlicher Arbeit in der Türkei“, sagt Andreas Wagner, Sprecher des Konsortiums Ziviler Friedensdienst. „Diese Entwicklung bereitet uns große Sorge. Freiräume für zivilgesellschaftliches Engagement müssen in jeder Gesellschaft geschützt werden. Sie sind ein Bollwerk lebendiger Demokratien gegen Machtmissbrauch und autoritäre Regime.“
Peter Steudtner ist freier Berater und Trainer für gewaltfreie Konfliktbearbeitung. Er hat zahlreiche

Foto: ZFD

Fachkräfte des Zivilen Friedensdienstes ausgebildet und auf ihre friedensfördernde Arbeit im Ausland vorbereitet. Er schulte auch Partnerorganisationen des ZFD in Nepal, Kenia, Mosambik und Israel/Palästinensische Gebiete in ziviler Friedensarbeit.
„Wir fordern die Bundesregierung auf, sich mit allen verfügbaren Mitteln für die sofortige Freilassung von Peter Steudtner und seiner Mitinhaftierten einzusetzen“, sagt Wagner. „In Gedanken sind wir auch bei Peter Steudtners Lebensgefährtin und seinen Kindern, die in Berlin darauf warten, dass sie ihren Freund und Vater wieder wohlbehalten in den Armen halten können.“

 
Quelladresse: https://www.ziviler-friedensdienst.org/de/aktuelles/zfd-kritisiert-inhaftierung-vonsteudtner-der-turkei

20.07.2017

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Neuer Themenbereich des ZFD zeigt, wie Zivilgesellschaft Gewalt verhindert

Mit einem neuen Themenbereich Gewaltprävention zeigt der Zivile Friedensdienst auf seiner Webseite, dass Gewalt in Krisen- und Konfliktregionen verhindert werden kann. Besondere Verdienste kommen dabei der Zivilgesellschaft zu. Unter dem Titel „Gewalt vorbeugen – das geht“ verdeutlicht der ZFD, dass noch viel mehr erreicht werden könnte, wenn Projekte für zivile Gewaltprävention künftig stärker ausgebaut würden.

Der Themenbereich ist unter www.ziviler-friedensdienst.org/praevention erreichbar.

Ganze Pressemitteilung des Konsortium Ziviler Friedensdienst [pdf, 451 KB]

20.07.2017

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Aktuell suchen wir 4 PraktikantInnen für unsere Geschäftsstelle in Berlin!

Es gibt 2 freie Stellen im Bereich Internationale Kooperationen , eine im Bereich Spenderkommunikation und Projektpartnerschaften und eine Stelle in der Bildungs- und Kampagnenarbeit.

20.07.2017

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International Federation for Human Rights fordert von der UN die Unterstützung  von Menschenrechtsorganisationen in Palästina.

Die Menschenrechtsorganisation AlHaq in Ramallah ist eine Partnerorganisation des Weltfriedensdienst e.V. im Rahmen des Zivilen Friedensdienstes (ZFD) in Palästina. Sie hat um die Verbreitung des Offenen Briefes (link) der International Federation for Human Rights (FIDH) und der World Organisation Against Torture (OMCT) an den UN-Generalsekretär gebeten. Die MitarbeiterInnen verschiedener Menschenrechtsorganisationen in Palästina sind seit längerem massiven Verleumdungen und Einschüchterungen bis hin zu Morddrohungen ausgesetzt. Selbst der israelische Botschafter bei der UN, Danny Danon, hat in einer Rede bei der UN die palästinensischen Menschenrechtsorganisationen AlHaq und AlMezan unzutreffend als Unterstützer von Terrorgruppen bezeichnet und damit die Verleumdungskampagne in die UN getragen. 

Brief als Download [PDF, 164 KB]

 

 

 

 

 

 

 

 

18.07.2017

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