Aktuelles

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Adelphi, ein Berliner ThinkTank hat in einer Studie die komplexen Zusammenhänge zwischen Erderwärmung, knappen Ressourcen und gewaltsamen Konflikte herausgearbeitet. Dürren, Überschwemmungen und andere Extremwetter-Ereigneisse treten häufiger auf, als in früheren Jahren. Besonders Staaten mit schwachen und instabilen Regierungen schaffen keine Versorgung der Bevölkerung mit ausreichend Trinkwasser und Nahrungsmitteln. Terroristische Gruppen versuchen immer öfter diese Lücke zu füllen und entziehen den Regierungen die Legitimation noch weiter. Sie bieten der betroffenen Bevölkerungsgruppe wirtschaftliche Anreize für ein besseres Leben. Entscheidend wichtig ist die Anpassung der lokalen Landwirtschaft an die ökologischen Folgen der steigenden Temperaturen.

Die Studie kann unter folgendem Link heruntergeladen werden:

https://www.adelphi.de/de/publikation/insurgency-terrorism-and-organised-crime-warming-climate

24.04.2017

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Themen:

Shrinking Space – Engagement in Grenzen

Über die systematische Verschlechterung der Arbeitsbedingungen von zivilgesellschaftlichen Organisationen

Myanmar: „Öffnung von oben“ von unten stützen

5 Jahre nach der Hoffnung spendenden Regierungsreform – wie geht es weiter?

Berlinale, 32. Friedensfilmpreis an El Pacto de Adriana

Lisette Orozcos Dokumentarfilm über familiären Umgang mit dem Schweigen zu den Gräueltaten des Pinochet Regimes in Chile

Außerdem das Frieden-ABC, der Buchtipp und Aktuelles rund um den Weltfriedensdienst

Bestellung über info@weltfriedensdienst.de oder download: hier klicken

21.04.2017

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Der Weltfriedensdienst e.V. bieten ab dem 01.06.2017

einen Praktikumsplatz im Bereich Bildungs- und Kampagnenarbeit an.

Die Aufgaben:

• Vorbereitung und Durchführung von Unterrichtseinheiten und Schulveranstaltungen

• Konzeption und Weiterentwicklung der Bildungsmaterialien

• Kontaktpflege zu Schulen, SchülerInnen und ihren Netzwerken

• Unterstützung bei Recherche, Planung und Umsetzung der Kampagnenarbeit

• Unterstützung bei Organisation und Durchführung von Aktionen

• Büroorganisation

Ihr Profil:

• Interesse an entwicklungspolitischen Themen

• Freude am Kommunizieren, Schreiben und Präsentieren

• Engagement, Kreativität und Zuverlässigkeit

• sicherer Umgang mit den gängigen Office-Programmen

• Fremdsprachenkenntnisse sind von Vorteil

• fortgeschrittenes Hochschulstudium in einem für die Entwicklungszusammenarbeit o/u Bildungsarbeit     relevanten Bereich und eingeschriebene/r StudentIn

• Führerschein und die Bereitschaft zu fahren, sowie kürzere Dienstreisen zu absolvieren

Wir bieten:

• Abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Aufgaben

• einen Einblick in die Arbeit einer entwicklungspolitischen Nichtregierungsorganisation

• ein angenehmes und offenes Arbeitsklima

Dauer:  ab 3 Monate

Umfang:  ab 32 Stunden/Woche

Die Bewerbung von Menschen mit Migrationshintergrund ist ausdrücklich erwünscht, Deutsch-Kenntnisse mind. auf B2-Niveau sind Voraussetzung.

Sie erhalten eine Aufwandsentschädigung von 200 Euro pro Monat.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit Anschreiben, Lebenslauf und relevanten Praktikums- oder Arbeitszeugnissen in einem PDF-Dokument per Mail bis zum 02.05.2017 an Stefanie Hess: hess@weltfriedensdienst.de

Die Auswahlgespräche finden in der darauf folgenden Woche statt.

19.04.2017

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22 Millionen Menschen in Ostafrika leiden in diesem Moment an Hunger und Wasserknappheit. Hauptursachen sind gewaltsame Auseinandersetzungen und eine schwere Dürre in der ganzen Region. Um zu überleben, sind die Menschen auf schnelle Hilfe angewiesen. Für den Südsudan haben die Vereinten Nationen zum ersten Mal seit 2011 wieder den Hunger-Notstand ausgerufen. Auch in Kenia und Simbabwe, Projektländern des Weltfriedensdienst, sind Millionen Menschen betroffen. In Simbabwe gab es nach der Dürre im vergangenen Jahr, zu heftigen Regenfälle mit Überschwemmungen. Die Nothilfe-Profis vom Bündnis Entwicklung Hilft sind mit Soforthilfemaßnahmen vor Ort aktiv. Darunter sind Nahrungsmittelhilfe und Wasserversorgung, medizinische Hilfe und Hygienemaßnahmen.

Ergänzt wird die Nothilfe durch Maßnahmen, die mittel- und langfristig wirken. Hier bringt sich der Weltfriedensdienst sinnvoll ein.

Kleinbaeuerin in Simabwe bewirtschaftet ihr Feld

Erhalten Kleinbäuerinnen und – bauern Zugang zu Wasser und Land, Saatgut, Ausrüstung und Wissen, z.B. über geeignete Anbau- und Bewässerungsmethoden, können sie produktiver sein als die industrialisierte Landwirtschaft.

Konflikte gewaltfrei bearbeiten

Gewaltsam ausgetragene Konflikte stören die Landwirtschaft empfindlich. Oft können Felder nicht mehr bewirtschaftet werden, wird Vieh geraubt und werden Menschen von ihrem Land vertrieben. In der Folge sinken die Erträge und damit die lokal verfügbaren Nahrungsmittel. Wir arbeiten mit lokalen Basisinitiativen in ländlichen Gebieten daran, Konflikte gewaltfrei auszutragen und tragfähige Lösungen zu entwickeln. Das gibt Menschen die Sicherheit, sich um die Produktion von Nahrungsmitteln zu kümmern. Zum Beispiel in Simbabwe und Burundi.

Land nachhaltig bewirtschaften

Wir unterstützen Kleinbäuerinnen und -bauern durch angepasste Landwirtschaft mit dem Klimawandel, mit unregelmäßigen oder sogar ausbleibenden Regenfällen besser zurechtzukommen. Ziel unserer Arbeit ist, die natürlichen Produktionsgrundlagen, wie Wasser, Boden und Wald, zu schützen. Wir setzen dabei erfolgreich auf eine ökologisch nachhaltige Landwirtschaft, die in Kreisläufen organisiert ist. Zum Beispiel in Simbabwe und Senegal.

Advocacy – für die Änderung politischer Rahmenbedingungen eintreten 

Wir unterstützen unsere Partnerorganisation dabei, das Recht der Menschen auf Zugang zu ihren eigenen lokalen Produktionsressourcen, wie Land und Wasser durchzusetzen. Nationale Agrarreformen müssen diesem Ziel dienen. Wir machen auf die Kriminalisierung sozialer Bewegungen aufmerksam und zeigen Politikerinnen Alternativen auf zum Einsatz von Gewalt als Mechanismus zur Konfliktlösung.
Wir wirken darauf hin, dass unsere Regierungen auf EU-, Bundes- und Länderebene eine in diesem Sinne verantwortliche Sicherheits-, Wirtschafts-, Finanz-, Handels-, Sozial-, Umwelt- und Landwirtschaftspolitik betreiben.
Mit entwicklungspolitischer Bildungsarbeit bemühen wir uns, die Zivilgesellschaft in Deutschland zu verantwortlichem Handeln zu aktivieren. Zum Beispiel in Senegal und Deutschland.

Sie können diese Arbeit mit einer Spende unterstützen.

10.04.2017

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Was tut sich zum Beispiel zum Ziel 16, das friedliche Gesellschaften schaffen soll?
Eine neue Website zu diesem Ziel ist online. Eine Datenbank sammelt relevante Daten und hilft so, den Zwischenstand auf dem Weg zu Ziel 16 zu erfassen. Durch ein Wertungssystem für jedes Ziel und verschiedene Parameter ist ein Vergleich zwischen diversen Ländern möglich. Zudem kann auch für ein einzelnes Land der Fortschritt der Ziele und der Indikatoren erfahren werden. Gerade für Akteure der Friedensforschung ist die Website dadurch ein sehr interessantes Instrument. Sie finden die Karte hier.

Das SDG 16: Friedliche und inklusive Gesellschaften für eine nachhaltige Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und leistungsfähige, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen

 

04.04.2017

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