Kenia: Gemeinsam für eine gerechte Landverteilung

Gemeinsam mit der Partnerorganisation Isiolo Peace Link engagiert sich der Weltfriedensdienst dafür, dass Menschen Herausforderungen wie Ausschreitungen, Terror und Korruption gemeinsam begegnen. Nur durch die Zusammenarbeit aller Ethnien können eine gerechte Landverteilung und eine friedliche Zukunft erreicht werden.

Kenia: Gemeinsam für eine gerechte Landverteilung

Gemeinsam mit der Partnerorganisation Isiolo Peace Link engagiert sich der Weltfriedensdienst dafür, dass Menschen Herausforderungen wie Ausschreitungen, Terror und Korruption gemeinsam begegnen. Nur durch die Zusammenarbeit aller Ethnien können eine gerechte Landverteilung und eine friedliche Zukunft erreicht werden.

 

Hoffnung für Hirten

Viele Hirten im Norden Kenias sind hart getroffen durch die Pandemie. Eigentlich leben die umherziehenden Viehzüchter, die Pastoralisten, mit und von ihrem Vieh. Die Regierung hat die Viehmärkte geschlossen, um die Ausbreitung von COVID-19 einzudämmen. Ohne diese Märkte können sich die Familien nicht leisten, Grundnahrungsmittel zu kaufen.
Die Pandemie stellt eine ernsthafte Bedrohung für ihr Überleben dar. Der Mangel an Nahrungsmitteln könnte Konflikte innerhalb und zwischen den Gemeinschaften auslösen.

Gefährdete Familien erfahren Unterstützung
Unsere Partnerorganisation IMPACT, die Indigene Bewegung für Friedensförderung und Konflikttransformation, ist seit 2019 im Zivilen Friedensdienst aktiv. Sie ist im Norden Kenias gut vernetzt. IMPACT hat das Vertrauen der Pastoralist*innen und unterstützt sie in dieser Krise.
Dazu arbeitet IMPACT eng mit der kenianischen Regierung zusammen. Zusammen mit dem Gesundheitsministerium leistet unsere Partnerorganisation gesundheitliche Aufklärung.
Besonders gefährdete Familien bekommen Masken, Seifen, Desinfektionsmittel und Lebensmittelpakete. IMPACT klärt sie auch auf, welches Verhalten die Ausbreitung der Pandemie verhindert und informiert über Sicherheitsabstände und Hygienetipps.

„Jetzt haben wir zu essen“
Nyarwai ist eine von 350 gefährdeten, älteren Menschen im Unterbezirk Laikipia Nord, die Unterstützung von IMPACT erfahren. Sie lebt allein mit ihren drei Enkelkindern, nachdem deren Mutter verstorben ist. „Es war wirklich schwierig für meine Enkel zu sorgen”, sagt sie. Oft hatten sie nur eine Mahlzeit am Tag. Die Lebensmittelpakete enthalten Maismehl, Reis, Bohnen, Speiseöl und Wasser. „Jetzt weiß ich, dass meine Enkel und ich in den nächsten Tagen etwas zu essen haben werden!”

Mehr erfahren
Auf dem Webinar Indigenous Perspectives on COVID-19 and Conservation spricht der Direktor von IMPACT, Mali Ole Kaunga, auf einem hochrangig besetzten Panel über indigene Völker, COVID-19 und Naturschutz. Wann? Donnerstag, 18. Juni 2020, 15:00-16:30 Uhr, Einladungslink

Mehr tun
IMPACT hat jetzt die Online Community zu Spenden aufgerufen, um weitere besonders gefährdete Menschen in ihrem Projektgebiet mit Lebensmittelpakten und Gesundheitsvorsorge zu unterstützen. Jedes Lebensmittelpaket ist etwa 21 US-Dollar wert und unterstützt eine 3- bis 5-köpfige Familie bis zu 4 Wochen lang.

 

 

Foto oben: Samburu County Public Health officer taking the temperature of a woman in Kiltamany. Foto: IMPACT

Kleines Bild: Nyrawai Sapuru from Makurian receiving her Ration. Foto: IMPACT

 

17.06.2020

Gepostet in: Aktuelles, Kenia: Gemeinsam für eine gerechte Landverteilung

Kenia: Gemeinsam für eine gerechte Landverteilung

Gemeinsam mit der Partnerorganisation Isiolo Peace Link engagiert sich der Weltfriedensdienst dafür, dass Menschen Herausforderungen wie Ausschreitungen, Terror und Korruption gemeinsam begegnen. Nur durch die Zusammenarbeit aller Ethnien können eine gerechte Landverteilung und eine friedliche Zukunft erreicht werden.

Unsere Partner-NGO Isiolo Peace Link ist seit 2006 in Kenia aktiv und hat seitdem zur Frühwarnung bei Konflikten, für die Versöhnung verfeindeter Gruppen und gegen die Verbreitung von Kleinwaffen gearbeitet. Im Interview mit Abdia Mohamud, der Geschäftsführerin von Isiolo Peace Link, setzt sie sich für Sensibilisierung und Formen traditioneller Konfliktbearbeitung ein. (mehr …)

06.11.2018

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Kenia: Gemeinsam für eine gerechte Landverteilung

Gemeinsam mit der Partnerorganisation Isiolo Peace Link engagiert sich der Weltfriedensdienst dafür, dass Menschen Herausforderungen wie Ausschreitungen, Terror und Korruption gemeinsam begegnen. Nur durch die Zusammenarbeit aller Ethnien können eine gerechte Landverteilung und eine friedliche Zukunft erreicht werden.

Tim Bunke berät als Friedensfachkraft unsere Partnerorganisation „Isiolo Peace Link“ in Nordkenia. In seinem Beitrag im Jahresbericht 2017 nimmt er uns mit ins Büro der Partnerorganisation. (mehr …)

28.09.2018

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Kenia: Gemeinsam für eine gerechte Landverteilung

Gemeinsam mit der Partnerorganisation Isiolo Peace Link engagiert sich der Weltfriedensdienst dafür, dass Menschen Herausforderungen wie Ausschreitungen, Terror und Korruption gemeinsam begegnen. Nur durch die Zusammenarbeit aller Ethnien können eine gerechte Landverteilung und eine friedliche Zukunft erreicht werden.

Mit 15 Kamelen wanderten über 50 DemonstrantInnen mit unseren Partnern Isiolo Peace Link (IPL) und Indigenous Movement for Peace Advancement and Conflict (IMPACT) Anfang August über 300 km entlang des Ewaso Nyrio Flusses im trockenen Norden Kenias. Ziel dieser Aktion war es, mit unseren Partnern und den am Fluss lebendenden Menschen auf die vielfältigen Bedrohungen für das Flussökosystem aufmerksam zu machen.

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12.09.2018

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Kenia: Gemeinsam für eine gerechte Landverteilung

Gemeinsam mit der Partnerorganisation Isiolo Peace Link engagiert sich der Weltfriedensdienst dafür, dass Menschen Herausforderungen wie Ausschreitungen, Terror und Korruption gemeinsam begegnen. Nur durch die Zusammenarbeit aller Ethnien können eine gerechte Landverteilung und eine friedliche Zukunft erreicht werden.

Tanzende Samburu Frauen während der Feierlichkeiten zum internationalen Tag der Menschenrechte in Isiolo.

Samburu Frauen während der Feierlichkeiten zum internationalen Tag der Menschenrechte in Isiolo

Kenia war lange Zeit als Safariland bekannt. In den letzten Jahren waren die Schlagzeilen jedoch oftmals negativ. Ausschreitungen zwischen Ethnien nach den Wahlen 2007, islamistischer Terror und Korruption sind nur einige der Schlagworte. Gemeinsam mit der Partnerorganisation Isiolo Peace Link engagiert sich der Weltfriedensdienst dafür, dass Menschen den Herausforderungen gemeinsam begegnen. (mehr …)

24.06.2018

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